C&C Autorin aus Buchholz/Nordheide
Psychologische Lebensberaterin, Mentaltrainerin, systemische Beraterin und Qigong-Lehrerin mit eigener Online-Praxis. Kerstin Schmidt unterstützt Menschen in herausfordernden Lebensphasen, etwa bei beruflichen oder familiären Veränderungen, Trennungen oder dem Übergang in den Ruhestand – wenn Klarheit, Orientierung und neue Perspektiven gefragt sind. Ihre Arbeit verbindet Elemente aus systemischer Beratung, Biografiearbeit, Gesprächsführung und Mentaltraining. Eine traumasensible, lösungsorientierte Haltung prägt ihren professionellen Begleitstil.
Urlaub sollte nach Erholung klingen, nicht nach Dauer-Ping und vibrierendem Handy. Der Artikel von Mental-Trainerin Kerstin Schmidt zeigt mit einem Augenzwinkern, wie Sie dem digitalen Stress eine klare Grenze setzen. Wie Sie Selbstfürsorge statt Dauererreichbarkeit leben und Ihre freie Zeit so genießen, dass Sie erholt und nicht erschöpft nach Hause zurückkehren.
Urlaub: Das klingt nach Meeresrauschen, nach Wanderschuhen auf weichen Waldwegen oder nach einem gemütlichem Frühstück auf dem Balkon. Was jedoch nicht klingen sollte, ist das Dauer-Ping Ihres Smartphones oder das nervöse Vibrieren in der Strandtasche. Und doch: Viele von uns stehen mit einem Bein im Pool und mit dem anderen noch mitten im Büro. Die Abwesenheitsnotiz ist zwar aktiviert, aber wenn der Chef oder die Chefin anruft, heben wir trotzdem ab.
Warum fällt es so schwer, im Urlaub wirklich loszulassen? Und wie schaffen Sie es, Ihre freie Zeit so zu gestalten, dass Sie erholt statt erschöpft den Heimweg antreten.
Warum wir trotz „Out of Office“ erreichbar bleiben
Es gibt gute Gründe, warum wir im Urlaub nicht komplett abschalten:
Pflichtgefühl: Wir wollen die Kolleginnen und Kollegen nicht „im Stich lassen“.
Kontrollbedürfnis: Die Angst, dass wichtige Entscheidungen ohne uns getroffen werden.
Gewohnheit: Das Smartphone ist zum ständigen Begleiter geworden und unsere Hand greift automatisch danach.
All das ist menschlich. Doch es hat seinen Preis: Wer im Urlaub ständig Mails checkt, bekommt im Gehirn nicht den nötigen Abstand zum Arbeitsmodus. Erholung bleibt dann ein theoretisches Konzept, und der Erholungseffekt verpufft schneller als die Sonnencreme einzieht.
Selbstfürsorge statt Dauererreichbarkeit
Selbstfürsorge im Urlaub beginnt nicht erst mit dem Kofferpacken, sondern schon in der Vorbereitung. Stellen Sie sich vor, Sie würden Ihrem Körper drei Wochen lang keinen Schlaf gönnen – absurd, oder? Genauso absurd ist es, wenn Sie Ihrer Psyche im Urlaub keine echte Pause schenken.
Konkrete Schritte:
Eindeutige Absprachen treffen: Legen Sie klar fest, wer Sie vertreten darf und unter welchen Umständen Sie kontaktiert werden möchten. „Nur im Notfall“ sollte tatsächlich heißen: Nur im Notfall.
Abwesenheitsnotiz ehrlich formulieren: Kein „Ich lese meine Mails gelegentlich“. Schreiben Sie stattdessen: „Ich bin bis [Datum] nicht erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an [Name, Kontakt].“
Technische Hürden einbauen: Entfernen Sie die E-Mail-App vom Startbildschirm oder loggen Sie sich bewusst aus. Je mehr Klicks nötig sind, desto seltener werden Sie schwach.
Loslassen will geübt sein
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Psychologische Lebensberaterin, Mentaltrainerin, systemische Beraterin und Qigong-Lehrerin mit eigener Online-Praxis. Kerstin Schmidt unterstützt Menschen in herausfordernden Lebensphasen, etwa bei beruflichen oder familiären Veränderungen, Trennungen oder dem Übergang in den Ruhestand – wenn Klarheit, Orientierung und neue Perspektiven gefragt sind. Ihre Arbeit verbindet Elemente aus systemischer Beratung, Biografiearbeit, Gesprächsführung und Mentaltraining. Eine traumasensible, lösungsorientierte Haltung prägt ihren professionellen Begleitstil.
Viele Menschen gehen mit sich selbst härter ins Gericht, als sie es je mit anderen tun würden. Selbstmitgefühl bedeutet, sich in schwierigen Momenten wie ein guter Freund zur Seite zu stehen – statt sich selbst abzuwerten. Der Beitrag von Mentaltrainerin Kerstin Schmidt zeigt, wie wir diese heilsame Haltung entwickeln und warum sie langfristig unsere seelische Widerstandskraft stärkt.
Selbstkritik beginnt oft so mit dem Satz „Hättest du doch bloß …“. Wir alle kennen diese inneren Stimmen, die uns Vorwürfe machen, wenn etwas nicht gelingt: „Hättest du dich bloß mehr angestrengt.“ Oder: „Kein Wunder, dass das schiefgeht – typisch du.“ Solche Gedanken sind oft schneller da, als wir sie bewusst bemerken. Während wir anderen gegenüber Mitgefühl zeigen, gehen wir mit uns selbst oft erstaunlich hart ins Gericht.
Stellen Sie sich vor, Sie würden in stürmischen Zeiten nicht an sich zweifeln, sondern für sich selbst da sein – wie ein guter Freund, der ruhig bleibt, wenn das innere Boot ins Schlingern gerät. Genau darum geht es beim Selbstmitgefühl: sich mit Wärme, Geduld und Mitgefühl zu begegnen, gerade wenn das Leben holprig wird. Anstatt sich mit Selbstkritik unter Druck zu setzen, entsteht so ein innerer Raum der Unterstützung und Stärke.
Der innere Kritiker – unser ständiger Begleiter?
Der innere Kritiker ist bei vielen Menschen ein ständiger Begleiter. Er meldet sich oft mit harten Worten wie: „Das war nicht gut genug“ oder „Du hättest dich mehr anstrengen können.“ Diese Stimme kann uns antreiben, aber auch sehr belasten. Sie macht uns klein, lässt uns zweifeln und oft mutlos zurück. Besonders in stressigen Zeiten wird der innere Kritiker lauter. Selbstmitgefühl hilft, diese Stimme zu erkennen und ihr liebevoll zu begegnen. Anstatt sich selbst fertigzumachen, kann man lernen, freundlich und unterstützend mit sich zu sprechen – so, wie man es bei einem guten Freund tun würde.
Was ist Selbstmitgefühl überhaupt?
Selbstmitgefühl bedeutet, gut mit sich selbst umzugehen. Die Psychologin Kristin Neff hat den Begriff bekannt gemacht. Selbstmitgefühl beginnt dort, wo wir uns selbst wie einem lieben Freund begegnen – mit Wärme, Verständnis und dem Wunsch, uns gutzutun. Gerade in schweren Momenten verdient unser eigenes Herz dieselbe Fürsorge, die wir anderen selbstverständlich schenken.
Es geht darum, sich selbst in schwierigen Momenten freundlich zu begegnen. Selbstmitgefühl besteht aus drei wesentlichen Aspekten: Achtsamkeit heißt, die eigenen Gefühle bewusst wahrzunehmen, ohne sie zu verdrängen oder zu übergehen. Die gemeinsame Menschlichkeit erinnert uns daran, dass Fehler und schwierige Zeiten ein Teil des Menschseins sind – niemand ist allein damit.… weiterlesen
Psychologische Lebensberaterin, Mentaltrainerin, systemische Beraterin und Qigong-Lehrerin mit eigener Online-Praxis. Kerstin Schmidt unterstützt Menschen in herausfordernden Lebensphasen, etwa bei beruflichen oder familiären Veränderungen, Trennungen oder dem Übergang in den Ruhestand – wenn Klarheit, Orientierung und neue Perspektiven gefragt sind. Ihre Arbeit verbindet Elemente aus systemischer Beratung, Biografiearbeit, Gesprächsführung und Mentaltraining. Eine traumasensible, lösungsorientierte Haltung prägt ihren professionellen Begleitstil.
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