Rosenpark Klinik – Im Zentrum der Schönheit


Von Gesichtsverjüngung bis Körperformung

Vor 20 Jahren wurde die Rosenpark Klinik in Darmstadt von dem Doktoren-Ehepaar Gerhard und Sonja Sattler in einem rosenumrankten Fachwerkhaus gegründet. Heute ist daraus ein Kompetenzzentrum für ästhetisch-operative Dermatologie und Plastische Chirurgie geworden, an dem bis zu 12 Fachärzte tätig sind. Im C&C-Interview Dr. Gerhard Sattler:

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Wenn man sich den Wandel in der ästhetischen Medizin in den vergangenen 20 Jahren vor Augen hält, dann steht eigentlich kein Stein mehr auf dem anderen. Die wissenschaftlichen und philosophischen Fundamente haben sich kontinuierlich und grundlegend verändert. Damit gemeint sind die Behandlung des ästhetischen Patienten, die Entwicklung der Methoden sowie die Bedeutung der Ästhetik im aktuellen Zeitgeist. Eine Klinik erfolgreich über mehr als zwei Jahrzehnte weiter zu entwickeln, heißt aktiv an dem Wandel teilzunehmen und ihn mit zu gestalten. Das bedeutet für meine Frau und mich, dass die kontinuierliche Weiterbildung, das Verfassen von Lehrbüchern, das Veranstalten von wissenschaftlichen Kongressen, das Betreiben eines wissenschaftlichen Research-Centers ein Teil unserer täglichen Kliniktätigkeit sein muss, um für den Patienten die besten Behandlungsalternativen bereit zu halten. Neue Methoden zeigen einen unübersehbaren Trend zu nicht invasiven und minimal-invasiven Verfahren. Durch ständig bessere Behandlungstechniken sind sie den großen chirurgischen Operationen der Vergangenheit gleichwertig oder mittlerweile sogar überlegen. Dabei muss in Betracht gezogen werden, dass die Patienten von heute in der Regel sehr gut informiert  sind und dem Arzt gezielte Fragen stellen. Und eines darf der ästhetische Mediziner nie vergessen: Er berät und coacht seinen Patienten. Somit trifft dieser die Entscheidung über die Wahl und Art der Behandlung im Gegensatz zur Medizin bei Behandlungen von Krankheiten.

Was unterscheidet Sie von anderen Schönheitskliniken?

Zunächst sei betont, dass sich in der Rosenpark Klinik von Beginn an die Arbeit am Patienten exklusiv auf ästhetische Fragestellungen konzentriert. Diese Spezialisierung ist essentiell, um eine hohe Behandlungsqualität und Sicherheit für den Patienten zu gewährleisten. Da sich die einzelnen Schwerpunktbereiche der ästhetischen Medizin und Chirurgie erheblich entdifferenziert haben, war es notwendig eine Gruppe von spezialisierten ästhetischen Medizinern zu formen. Diese gewährleisten einerseits eine fachspezifische Spezialisierung und andererseits einen engen interdisziplinären Austausch. Ebenso wichtig erscheint uns die Geschäftsform der Rosenpark Klinik. Bis heute ist die Klinik in alleiniger Hand der gründenden Mediziner. Das unterscheidet sie von anderen Kliniken, die durch die Mitgestaltung von Investoren eher wirtschaftliche Interessen im Fokus haben. Wir treffen Entscheidungen, die für die Medizin wichtig sind und weniger wirtschaftlich optimiert.

Welches Behandlungsspektrum bieten Sie an?

Unsere Kernkompetenzen liegen in der Körperformung und der Gesichtsverjüngung. Im Gesicht werden Haut und Unterhautfettgewebe durch vorbeugende Therapien geschützt vor vorzeitiger Alterung. Sichtbare Alterungsprozesse werden mit gezielten Maßnahmen behandelt, um die Zeit des Patienten optisch etwas zurück zu drehen, ohne ihn dabei unnatürlich aussehen zu lassen. Ziel der Behandlungen sind keine Veränderung, sondern eine Verbesserung, ohne dass diese für das Umfeld der Patienten sofort erkennbar ist. Im Bereich des Körpers wird mittels Liposuktionstechnik die Haut gestrafft und die Silhouette des Körpers in die richtige Proportion gesetzt, um ein attraktiveres Erscheinungsbild zu erlangen. Die weibliche Brust stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Vergrößerungen, Verkleinerungen, Straffungen und Korrekturen von anlagebedingten Anomalien sind hier die Routinebereiche. Einen weiteren Standardbereich bildet die Gesichtschirurgie, die von einem sehr erfahrenen Plastischen und Ästhetischen Chirurgen durchgeführt wird. Ästhetische Korrekturen des Körpers wären ohne den Bereich der Venenheilkunde undenkbar. Deshalb ist die Behandlung von Erkrankungen der Venen ein weiterer Schwerpunkt. Bei allem, was wir machen, achten wir darauf, nicht immer die neueste, dafür die beste und wirksamste Methode für den Patienten einzusetzen.

Was ist Ihre persönliche Königsdisziplin?

Das ist eine schwierige Frage, weil ich das Behandeln von Gesichtern mit Eigenfett oder Hyaluron und Botulinum genauso gerne mache wie die Körperformung mit Hilfe der Liposuktion, also der Fettabsaugung. Ich selbst habe an der Rosenpark Klinik bisher über 14.000 Liposuktionen durchgeführt. Wenn man bedenkt, wie aufwendig und zeitintensiv eine Liposuktion ist, ist das eine unglaubliche Menge. Deshalb muss bei mir schon eine ausgeprägte Leidenschaft dafür vorliegen, sonst hätte ich die Saugkanüle längst an den „Nagel gehängt“.

Was tun Sie für die Weiterbildung Ihrer Ärzte?

Die Weiterbildung des ärztlichen Personals ist das Fundament für die Leistungsfähigkeit und die Zukunftssicherung der Rosenpark Klinik. Aus diesem Grund findet sie intern kontinuierlich statt. Jährlich veranstalten wir mehrfach eigene große internationale Kongresse mit Teilnehmern aus aller Welt. Darüber hinaus unterstützt die Klinik ihre Ärzte aktiv bei jedem Kongressbesuch, sofern sie dort einen eigenen Vortrag halten.

Sie veranstalten auch eigene Kongresse?

Ja, wir richten große internationale Kongresse aus. Schon als ich noch als Oberarzt in der Hautklinik Darmstadt angestellt war, hat das erste Live Symposium stattgefunden. Im Jahre 1992 war das eine ganz besondere innovative Form der Weiterbildung. Dabei werden Operationen live in einen Kongressraum übertragen, so dass gleichzeitig Hunderte von Ärzten der Demonstration und der parallel stattfindenden Diskussion beiwohnen können. Dieser Kongress fand bis heute jedes zweite Jahr statt, der nächste im Dezember 2018 mit internationalen Referenten und Operateuren ist die Nummer 14.  An vier Tagen werden 40 bis 70 Eingriffe gezeigt.

Warum sind Sie Arzt geworden, Herr Dr. Sattler?

Wer den Arztberuf ergreift, der muss mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Helfersyndrom leiden. Stellt man sich einen Arzt vor, ohne ihn persönlich zu kennen, denkt man an einen 1er-Schüler, sonst hätte er schließlich nicht studieren können. Bei mir war alles anders: Ich war ein schlechter Schüler. Lange Zeit wusste ich überhaupt nicht, was ich beruflich machen sollte. Dann stellte man bei mir eine Lymphdrüsenerkrankung fest. Meine behandelnden Ärzte lebten mir durch ihren Einsatz deutlich vor, dass nur der Arztberuf für mich die richtige Entscheidung sein konnte. Ich denke, dass ich sehr viel Glück habe, ihn ausführen zu dürfen. Täglicher intensiver menschlicher Kontakt zu wertvollen Menschen ist für mich nach wie vor ein Privileg.

Beschreiben Sie sich selbst bitte in drei Worten.

Menschen- und Lebensliebhaber. Harmonie- und glücksüchtig. Ästhetik- und schönheitsaffin.

Wie sehen Sie die Zukunft der ästhetischen Medizin?

Der Markt wächst kontinuierlich. Die Bedeutung des äußeren Erscheinungsbildes für den Menschen von heute weist eine dynamische Zunahme auf, je mehr sich die Menschheit mit dem Einfluss von Mobilität und intensiverer Kommunikation auseinander setzt. Ich erinnere mich an eine Begegnung mit einem Zahnarzt vor etwa 30 Jahren. Ich fragte, ob ich mein Zahnweiss aufhellen könnte. Er antwortete kopfschüttelnd, ob ich ernsthaft für eine hellere Farbe meinen gesunden Zahnschmelz opfern wolle. Würden wir ihm heute diese Frage noch einmal stellen, wäre die Antwort: „Selbstverständlich!  Wir können ein Bleaching durchführen, allerdings wären Veneers oder Keramikkronen besser.“ Das Allerwichtigste für mich ist dabei die Tatsache, dass das gesellschaftliche Wertegefühl diesen Switch in der Sichtweise fast wie selbstverständlich mitträgt. Das bedeutet, der Zeitgeist hat sich in der Zahnheilkunde um 180 Grad gedreht. Genauso vollzieht sich gerade der Sinneswandel in der ästhetischen Medizin und Chirurgie. Eingriffe im Gesicht mit Hyaluronsäure und Botulinumtoxin werden in Zukunft als intensivierte, wirkungsvollste Gesundheitspflege angesehen werden. Niemand mit Anspruch an sich selbst wird sich nachsagen lassen wollen, dass er sich absichtlich vernachlässigt.

An welches Erfolgserlebnis erinnern Sie sich gerne?

Da gibt es viele. Angefangen bei dem Glück, das eine Frau erlebt, die durch eine Fettabsaugung von ihren genetisch bedingten Problemzonen befreit wurde. Oder die alleinerziehende Mutter, die einfach nur glücklich ist, weil ihre Tochter sie wieder mitnimmt wenn sie abends ausgeht. Oder die Lipödem-Patientin, die endlich nicht mehr hinfällt, so wie sie vor der Behandlung täglich mehrfach über ihre eigenen unförmigen Beine gestolpert ist. Oder das abgespannte Gesicht, das mit Hilfe von wenigen Millilitern Hyaluronsäure wieder normal, frisch, ja sogar attraktiv wirkt.

Was waren die größten Errungenschaften der letzten Jahre in der Ästhetik?

Für mich ist das die Einführung der Tumeszenzlokalanästhesie. Diese besondere Lokalanästhesie-Methode hat viele Eingriffe für den Patienten sicherer gemacht hat und ist dabei sehr ökonomisch. Botulinumtoxin ist ein Meilenstein in der Medizin, ebenso die Wirkpotenz der vernetzten Hyaluronsäure, die unter die Haut gespritzt wird. Einen ganz hohen Stellenwert besitzt die erst vor kurzem entdeckte und zunehmend weiter erforschte ästhetische Anatomie. Sie gibt Erkenntnisse, wie und an welchen Stellen Gesicht und Körper altern. Damit werden fast sämtliche Behandlungsmethoden neu interpretiert.

…und was die größten Flops?

Ich glaube, dass es genauso viele Flops wie außergewöhnliche Errungenschaften gibt. Viele Flops haben außerdem nach einer längeren Erfahrungsphase zu guten und wertvollen Behandlungen geführt. Das Problem ist, dass die medizinischen Technologie-Firmen und die Pharmaindustrie gezwungen sind, Umsätze zu machen. Oft werden dann Geräte und Materialien zu schnell in den Markt eingeführt.

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