Mit dem VW-Bus durch Norwegen


Ken Schluchtmann zeigt Fotos zu seinem Naturprojekt

8 jahre Projektarbeit,
25.000 km Autofahrt,
und die Essenz aus mehr als 10.000 Bildern
wurden zu einer Ausstellung!

In Norwegen fing alles an

„Architektur und Landschaft in Norwegen“ ist die persönliche Auseinandersetzung von Ken Schluchtmann mit Norwegen, einem Land, das der Auslöser für seine heutige Karriere als Fotograf war. Alles fing an im Jahr 1997 mit einer Reise nach Norwegen. Die damals erlebten Eindrücke waren so intensiv, dass er danach das Jurastudium in Hannover aufgab und sich in Berlin zum Fotodesigner ausbilden ließ.

Multimediale Ausstellung im Felleshus

Für das aktuelle Projekt bereiste er in den vergangenen acht Jahren immer wieder das Land, fuhr über 25.000 Kilometer, lebte wochenlang in seinem VW Bus und produzierte über 10.000 Fotos. Heute sehen wir die Quintessenz dieser Serie in einer ortsspezifischen und in Teilen multimedialen Ausstellung in den Räumlichkeiten des Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin, die den gesamten architektonischen Raum bespielt.

Ein sehr persönliches Gesamtkonzept

Großformatige Außenbanner (11x4m & 8x2m) erregen die Aufmerksamkeit schon auf der Gebäudefassade und laden die Besucher zum Betreten des Felleshus ein. Der Rahmen, in Anlehnung an den Sucher der Kamera und schon immer Teil der Visual Identity von Ken Schluchtmann, wird auch hier zu einem wichtigen Element des Grafikkonzepts. Um ein intensiveres Erlebnis für den Betracher zu erzielen, wurden neben der Präsentation der Fotos in verschiedenen Grössen und Druckarten, auch Film, Projektion, Animation und sogar grosse Steine, die der Fotograf über Jahre aus Norwegen mitgebracht hat, zu einem Gesamtkonzept verschmolzen.

Sphärischer Sound und dramtische Landschaften

Der multimediale Aspekt der Ausstellung expliziert sich gleich nach dem Betreten des Gebäudes im Auditorium mit der Projektion des Making Of Videos, das ansonsten im ersten Stock auch als Einführung in die Ausstellung selbst zu sehen ist. Das Video ist mit flächigen und sphärischem Sound unterlegt. Eine elektronische zeitgemäße Musik, die mit dem architektonischen Design einhergeht und die Erhabenheit der dramatischen Landschaften intensiviert. Es handelt sich zudem um die Musik, mit der Schluchtmann Norwegen durchreist und erlebt hat. Neben dem Café im 1. OG wird mit einem Video Mapping der Landkarte Norwegens die Reiseroute visualisiert und dazu passenden Landschaftsmotiven der verschiedenen Regionen ergänzt.

Kongeniale Nutzung auf allen Ebenen

Die Architektur des Felleshus wird vom Ausstellungsdesign, das Ken Schluchtmann in Zusammenarbeit mit der Berliner Kreativ-Agentur Bluescope entworfen hat, kongenial genutzt, um den Zuschauer an der unwegsamen und beeindruckenden Landschaft Norwegens teilhaben zu lassen. Sei es, dass man sich seinen Weg durch die Sitzreihen im Auditorium bahnt oder die Treppe in den ersten Stock hinaufgeht, wo ein überdimensionales erstes Bild den Betrachter klein erscheinen lässt: Die Architektur des Gebäudes wird überall bewußt als integrierender Bestandteil des Ausstellungskonzepts genutzt, da sie mit ihren verschiedenen Ebenen und Materialen, wie Sichtbeton, Glas, Holz und Metall an die in Norwegen fotografierten Bauwerke erinnert.

Den Roadtrip miterleben

In der eigentlichen Ausstellung angelangt definieren über zwei Meter hohe schwarze Stellwände in nichtlinearer Anordnung die Bezugnahme auf den Verlauf der National Scenic Routes den Weg des Betrachters. Sie verwehren, ähnlich den norwegischen Bergen, oft die freie Sicht, eröffnen aber beim Durchgehen ständig neue Ausblicke, so dass man sich unwillkürlich in einen Road Trip hineinversetzt fühlt. Der Verweis auf die extremen Höhenunterschiede im Land wird von den weißen Linien auf den Stellwänden unterstrichen, was dem Betrachter bei der geographischen Einordnung der Bilder hilft. Das Ausstellungskonzept erhält somit eine besondere Rolle im Sinne einer ganzheitlichen visuellen Erzählung, die dem Betrachter ein tiefes Eintauchen in die wunderbare Landschaft und einzigartigen Architekturen Norwegens ermöglicht. Begleitet wird die Ausstellung von den erläuternden Texten der norwegischen Kuratorin Janike Kampevold Larsen.

Weitere Informationen zum Projekt unter: www.nationalroutes.info

 

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