Für Sie getestet: Maria Galland Gesichtsbehandlung
Maria Galland Treatment im Test…Was Gesichtsbehandlungen angeht, bin ich eine Expertin. Ich liebe es, meine Haut von einem Profi verwöhnen zu lassen. Seit meinem 25. Lebensjahr ist kaum ein Monat vergangen, in dem ich kein Kosmetik-Treatment wahrgenommen habe. Ich habe die verschiedensten Methoden kennengelernt – manuell wie auch apparativ. Es waren gute Erfahrungen dabei, aber auch weniger gute.
Besonders gespannt war ich deshalb auf meinen Termin bei Maria Galland. Was machen die anders? Was ist das Besondere daran? Die Marke ist schließlich bekannt für ihre effektiven Treatments. In den Instituten werden inzwischen neun verschiedene Methoden fürs Gesicht und zwei Körperbehandlungen angeboten. Ich hatte das Glück bei Verena Koller, Trainerin bei Maria Galland Paris, im Trainingscenter in München einen Termin zu bekommen. Dort wo die Maria Galland-Kosmetikerinnen auf neue Behandlungsmethoden, Massagetechniken und Produkt-Innovationen eingeschult werden.
Zuerst die Maria Galland Hautanalyse
Die Grundlage der „Maria Galland Methode“ ist eine präzise Hautanalyse. Verena Koller ist sehr zufrieden mit meiner Haut und sieht es als Herausforderung „eine schöne Haut noch schöner zu machen“, wie sie sagt. Daraufhin stellt sie meine Behandlung zusammen, die speziell auf jede Zone zugeschnitten ist und den individuellen Bedürfnissen entspricht. Maria Galland, die Gründerin der Kosmetikmarke, nannte es die „Shaping-Mosaik-Methode“, ein maßgeschneiderter Ansatz, bei dem Cremes als Antwort auf die verschiedenen Anliegen der Gesichtszonen aufgetragen werden.
Ein Reinigungsritual inklusive Peeling, das das Treatment einleitet, versteht sich von selbst. Das ist Bestandteil von jedem Facial. Kombiniert werden die darauffolgenden Maria Galland Pflege-Produkte mit einer innovativen, manuellen Massage. Alles erfolgt 100 Prozent manuell. Es werden keine Apparate eingesetzt, was mir sehr gefällt. Die neuartige Massage ist eine Kombination aus tiefen, gleitenden Anti-Aging-Griffen und intensiven Knet-Bewegungen (Petrissagen), einschließlich Klopf- und Rollbewegungen. All das ist darauf ausgerichtet, die Aktivität der Zellen zu stimulieren, die Haut zu straffen, zu festigen und sofort sichtbar aufzupolstern.
Eine Art kosmetisches Lifting
Verena Kollers professionelle Händen bewirken Wunder. Tatsächlich sieht meine Haut nach Massage und Lifting-Maske straffer aus, die Gesichtskonturen sind besser definiert und die Falten weniger tief. Insgesamt erscheint mein Gesicht wie modelliert und wirkt auch sichtbar jünger. Volumen und Festigkeit sind auffallend. Und das nicht nur für wenige Stunden danach. Der Effekt hat tatsächlich ein paar Tage angehalten. Seitdem habe ich die Produkte für mein Maria Galland Schönheitsritual auch zu Hause im täglichen Gebrauch.
Übrigens bekam ich während die Massage einwirkte, noch eine herrlich entspannende Massage an Dekolleté und Armen zur Straffung dieser Hautzonen – Regionen, die bei vielen Facials vernachlässigt werden. Ein weiterer Pluspunkt für Maria Galland.
Wer ist oder war eigentlich Maria Galland?
Der Brand-Name ist nicht fiktiv, sondern es steckt eine ganz besondere Frau dahinter. Madame Galland (verstorben 1994) war Ballett-Tänzerin. Sie war sich der Kraft der Berührung und kinetischen Energie bewusst und nutzte ihre Erfahrung, um eine effektive Choreografie von Bewegungen um ihre Gesichtsbehandlungen zu kreieren.
Maria Galland etablierte in den frühen 60er Jahren maßgeschneiderte Pflegeprotokolle, die vollständig auf den erfahrenen Händen der Kosmetikerinnen beruhten, ein echter Tanz um die Hautpflege. „Schönheitspflege ist ein Lebensstil, eine Philosophie“, so Madame GALLAND.
Dank ihres ästhetischen Diploms richtete Madame einen „Beratungsraum“ in ihrer Pariser Wohnung im Marais-Viertel ein. Ihre außergewöhnlichen Hautpflege-Methoden waren präzise auf die verschiedenen Hautzonen abgestimmt. Bald wurden deren bemerkenswerte Straffungswirkung zur unübertroffenen Referenz in der Welt der professionellen Hautpflege. Galland ergänzte ihre Methode mit Ratschlägen, die auf die Lebensweisen ihrer Kunden zugeschnitten waren, die sie „ihre Patienten“ nannte.
Jedes Produkt trägt eine Nummer
Es gelang ihr, Dermatologen, Chemiker und Physiologen davon zu überzeugen, sich ihr bei der Schaffung eines revolutionären neuen Ansatzes für die Hautpflege anzuschließen. Maria Galland gründete ihr erstes Forschungslabor und ihre eigenen Produktionslinien. Im Jahr 1962 eröffnete sie ihr erstes Schönheitsinstitut in der Rue Chateaubriand in Paris, wo sie Produkte und Behandlungen unter ihrem Namen anbot.
Maria Galland wies jeder ihrer Cremes eine Nummer zu, um sie entsprechend den wesentlichen Schritten in einer Hautpflege-Routine zu kategorisieren. Nach einer gründlichen Diagnose basierend auf umfangreichem Wissen über die Haut stellte sie damit jeder Frau ihren persönlichen, einzigartigen Code zur Verfügung. Der Creme Nr. 5, einer regenerierenden Nachtpflege, gab Galland dieselbe Nummer, die das berühmte Parfüm ihrer Freundin Coco Chanel trug. Diese Creme wurde zu einem Must have unter pflegebewußten Frauen.
Heute gilt die Marke Maria Galland als Expertin im Anti-Aging-Bereich und hat sich längst im Luxusmarkt positioniert. Und immer noch verwendet sie die nummerierte Codes, um die verschiedenen Produktlinien zu kennzeichnen. Auch bei diesem Codierungssystem gibt es inzwischen Nachahmer, doch Maria Galland ist und bleibt das Original. Es ist eine Art Insider-Sprache mit geheimen Codes.

CultureAndCream-Autorin aus München
Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.





