Für Sie getestet: „Miracle Blur“ von Trinny London
Miracle Blur ist eine wahre Wunderwaffe, um kleine Fältchen und die Lippen zu füllen. Welche Frau wünscht sich das nicht, wenn die Haut kleine Ermüdungserscheinungen aufweist. Die Pflegecreme glättet die Haut optisch, indem sie alle Unebenheiten wie auch vergrößerte Poren und kleinere Aknenarben auffüllt und abdeckt. Da sie eine durchscheinende Rezeptur hat, also keine eigene Farbe besitzt, verbindet sie sich nahtlos mit dem natürlichen Hautton. Ideal auch für unterwegs.
Was bedeutet Blur eigentlich?
Ein Blur heißt auf Deutsch so viel wie „Weichzeichner-Effekt“. Diese Produkte wirken wie eine Art Photoshop. In der Kosmetik sind damit Produkte gemeint, meist Blur Cremes oder Blur Primer, die die Haut optisch glätten und Unebenheiten wir Poren, feine Linien und Falten minimieren. Dafür werden spezielle Inhaltsstoffe oder Texturen verwendet, die die Hautoberfläche „verwischen“ und ein makelloses, natürliches Finish erzeugen. Für die optische Glättung sorgen feinste, zart deckende Puderpartikel oder spezielle Polymere. Sie reflektieren das Licht, sodass Linien und Fältchen weniger sichtbar sind. Den mattierenden Effekt erreichen Substanzen, die überschüssigen Talg absorbieren und einen glanzfreien Teint erzeugen.
So wendet man Miracle Blur an
Man nimmt eine erbsengroße Menge Miracle Blur und erwärmt das Produkt zwischen den Fingern oder wahlweise auch auf dem Handrücken. Man kann die cremige Textur vor oder nach der Foundation anwenden. Vor dem Auftragen von Make-up arbeitet man es in die Haut ein, bis die Poren verwischt sind und ein gleichmäßiges Hautbild entstanden ist. Auch geeignet für den Lippenbereich, um ein Absetzen von Farbe in den Lippenfältchen zu vermeiden. Bei der Anwendung über dem Make-up streicht man Miracle Blur sanft über die Grundierung, um feine Linien zu glätten.
„Miracle Blur“ von Trinny London, 4 g, 34 Euro
„Face Finish“ zum Mattieren
Miracle Blur ist nicht die einzige Wunderwaffe aus der Trinny London Kollektion. Face Finish ist ein mattierender Balsam, der im Nu für ein makelloses Hautbild sorgt, ohne dass er die unschönen Rückstände von Puders besitzt. Der Balsam mattiert und kaschiert gleichzeitig kleine Fältchen und Unebenheiten.
Was unterscheidet Face Finish von Miracle Blur?
Miracle Blur mildert und kaschiert, Falten, Fältchen, große Poren und Aknenarben optisch, während Face Finish fettigen Glanz reduziert und für ein mattes Finish sorgt. Dank transparenter Mikrosphären werden Poren und Fältchen kaschiert. Für den mattierenden Effekt sind hautverbessernde Silikone enthalten.
So trägt man Face Finish auf
Face Finish kann wie ein Primer auf die Haut aufgetragen werden, bevor man Make-up benutzt. Alternativ kann man es über dem Make-up verwenden, um dem Teint ein mattierendes Finish zu verleihen. Ich benutze den Balsam nach der täglichen Sonnenpflege, um eventuelle Glanzstellen im Gesicht zu mattieren. Ideal auch für untertags. Ich klicke den Tiegel einfach auf meinen Trinny-Stack und packe ihn in die Handtasche.
„Face Finish“ von Trinny London, 30 Euro
Lip Treat für samtweiche Lippen
Der dritte Mini-Tiegel auf meinen Stack ist Lip Treat. Die Konsistenz des Lippenbalsams ist weich, feuchtigkeitsspendend und angenehm buttrig, ganz ohne klebrig zu sein. Angereichert mit Sheabutter, Jojobaöl und Sonnenblumenölen pflegt er beanspruchte Lippen und verringert den Feuchtigkeitsverlust. Die wasserfreie Formel dient als Schutzbarriere und schließt die Feuchtigkeit in der Haut ein. Die Hyaluronsäure bringt gleichzeitig einen leichten Polstereffekt.
Wann trägt man Lip Treat auf?
Je nach Bedarf tagsüber oder nachts. In jedem Fall wird der Balsam großzügig auf den Lippen verteilt. Ich trage Lip Treat am liebsten vor dem Schlafengehen auf und freue mich über weiche, gepflegte Lippen beim Aufstehen. Man kann Lip Treat natürlich auch als pflegende Grundlage unter seinem Lippenstift auftragen oder sogar über einen matten Farbton geben, um ihm Feuchtigkeit sowie einen soften Glanz zu verleihen.
„Lip Treat“ von Trinny London, 24 Euro

CultureAndCream-Autorin aus München
Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.





