Haben Sie sich jemals gefragt, warum manche Menschen scheinbar mühelos mit Krisen umgehen, während andere unter der gleichen Belastung krank werden? Lange Zeit glaubten wir, unsere Gene seien unser unveränderliches Schicksal, ein festgeschriebener Bauplan, der über Gesundheit und Krankheit entscheidet. Doch die Forschung zeichnet heute ein differenzierteres Bild. Wie das aussieht, erklärt Dr. Norbert Merz. Er ist Arzt, Autor und einer der wenigen Experten, der systemische Stammzell-Aktivierung, Epigenetik und Quantenbiologie zu einem ganzheitlichen Regenerationsansatz verbindet.
Die Erkenntnisse aus der Epigenetik und der Psychoneuroimmunologie zeigen: Gesundheit wird nicht allein von unseren Genen oder medizinischer Versorgung bestimmt. Unsere Biologie ist kein starres System, sondern ein dynamischer Prozess. Wie wir leben, was wir fühlen und wie wir mit Stress umgehen, kann messbare biologische Spuren hinterlassen. Auch unsere Umwelt, unser Lebensstil und psychische Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle.
Epigenetik: Wie unser Lebensstil die Genaktivität beeinflusst
Die Epigenetik, wörtlich übersetzt „über der Genetik“, ist die Wissenschaft der Genregulation. Sie untersucht, wie Umweltfaktoren beeinflussen können, welche unserer rund 20.000 Gene aktiv, also abgelesen, oder stummgeschaltet werden. Stellen Sie sich Ihre DNA wie die Tasten eines Klaviers vor. Die Tasten selbst verändern sich nicht, aber die Epigenetik ist der Pianist, der beeinflusst, welche Melodie gespielt wird.
Studien zeigen, dass unser Lebensstil und unsere Umwelt dabei eine wichtige Rolle spielen können. Chronischer Stress, Schlafmangel, Umwelteinflüsse, aber auch unsere Ernährung können die sogenannten Methylierungsmuster unserer DNA verändern. Diese biochemischen Schalter sind an der Regulation von Genen beteiligt, darunter solchen, die Entzündungs- und Reparaturprozesse beeinflussen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wir sind unseren genetischen Veranlagungen nicht hilflos ausgeliefert. Durch bewusste Lebensentscheidungen können wir Einfluss auf biologische Prozesse nehmen, die auch mit unserer Genregulation zusammenhängen.
Chronischer Stress: Wenn Dauerbelastung den Körper beeinflusst
Stress ist in unserer modernen Leistungsgesellschaft zu einem ständigen Begleiter geworden. Während akuter Stress, der evolutionäre Flucht-oder-Kampf-Modus, lebensrettend sein kann, kann chronischer Stress unseren Organismus dauerhaft belasten. Wenn wir dauerhaft unter Druck stehen, kann sich die Regulation des Stresshormons Cortisol verändern. Diese Dauerbelastung kann die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) beeinflussen und sich auf die Funktion unseres Immunsystems auswirken.
Gleichzeitig wird chronischer Stress mit Prozessen der zellulären Alterung in Verbindung gebracht. An den Enden unserer Chromosomen sitzen die sogenannten Telomere, die wie Schutzkappen wirken. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine hohe Cortisolbelastung mit Veränderungen der Telomerase-Aktivität und einer schnelleren Verkürzung der Telomere zusammenhängen kann. Die Länge der Telomere gilt dabei als ein möglicher Marker biologischer Alterungsprozesse.
Auch Stressreaktionen lassen sich heute anhand verschiedener physiologischer Parameter erfassen.… weiterlesen
Er ist Arzt, Autor und einer der wenigen Experten, der systemische Stammzell-Aktivierung, Epigenetik und Quantenbiologie zu einem ganzheitlichen Regenerationsansatz verbindet. Seinen eigenen Weg begann Dr. Merz, als er als Medizinstudent unerwünschte Wirkungen einer präventivmedizinischen Maßnahme erlebte. Er lernte bei Pionieren wie Dr. Dietrich Klinghardt und Dr. Thomas Rau (Sonnenbergklinik), entwickelte seinen eigenen Ansatz und fasste ihn in seinem Buch „Vital von Innen: Systemische Stammzell-Aktivierung“ zusammen. Heute begleitet er Menschen auf dem Weg zu echter biologischer Regeneration – und Unternehmen mit seinem systemischen Beratungsansatz Aligno auf dem Weg zu nachhaltigem Wachstum.
Epigenetik und Longevity sind die Schlagworte in der modernen Hautalterungsforschung und damit auch in einer innovativen Hautpflege. Die meisten konventionellen Seren fokussieren sich immer noch auf eine oberflächliche Behandlung der Haut. Es geht um Feuchtigkeitszufuhr und den viel gepriesenen Sofort-Glow. Doch für einen Longevity-Effekt ist das nicht ausreichend. Denn um eine tiefgreifende Wirkung zu erzielen, müssen die wichtigsten Faktoren der Hautalterung angesprochen werden. Epigenetic Skincare heißt das Zauberwort.
Orientiert an der Epigenetik
Was versteht man unter Epigenetik? Sie erforscht erbliche Veränderungen der Genaktivität, die nicht auf Änderungen der DNA-Sequenz beruhen. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen Umweltfaktoren und Genen, indem sie durch chemische Modifikationen (wie DNA-Methylierung) bestimmt, welche Gene an- oder ausgeschaltet sind. Diese reversiblen Mechanismen ermöglichen Anpassungen an Umwelt, Lebensstil und Ernährung.
Doch keine Angst, es geht bei der Epigentic Skincare nicht um genetische Eingriffe oder Veränderungen der DNA. Die Wissenschaft der Epigenetik liefert nur die Inspiration für eine innovative Pflegestrategie, die die natürlichen Funktionen der Hautzellen unterstützt, damit diese effizienter arbeiten und die Haut langfristig widerstandsfähiger bleibt.
Das SkinSpan Serum setzt gezielt dort an, wo die sichtbare Hautalterung ihren Ursprung hat. Und das sind die zentralen biologischen Prozesse wie die zelluläre Energieversorgung, die Regenerationsfähigkeit, die Bildung strukturgebender Proteine und eine stabile Hautbarriere. Das Serum wurde in Zusammenarbeit mit führenden Longevity-Wissenschaftler*innen in der Schweiz entwickelt, um die vier wichtigsten biologischen Trigger der Hautalterung ganzheitlich zu behandeln.
Neuer Beauty-Trend mit Tiefgang
Das innovative Serum kombiniert mehrere Wirkmechanismen, die in der aktuellen Hautalterungsforschung relevant sind: Es setzt auf die Unterstützung der mitochondrialen Energieproduktion, autophagischer Reinigung, synthetischer Prozesse von Kollagen und Elastin sowie auf die Stärkung der Hautbarriere.
Um diese Ziele zu erreichen werden gezielt biotechnologisch entwickelte Extrakte und Peptide eingesetzt wie ein biomimetisches Peptid, das die zellulären Reinigungsprozesse stimuliert. Autophagie ist ein wichtiger Ansatz in der Longevity-Forschung, der als zentral für eine gesunde Zellfunktion gilt. Mit Autophagie bezeichnet man einen zellulären „Recycling-Prozess“ (Selbstreinigung), bei dem Zellen beschädigte Bestandteile, fehlgefaltete Proteine oder veraltete Organellen abbauen, um Energie zu gewinnen und neue Zellstrukturen zu bilden.
Funktioniert dieses zelleigene Abfallentsorgungssystem nicht mehr richtig, sammeln sich fehlerhafte Proteine und beschädigte Zellbestandteile an. Das führt zu beschleunigter Zellalterung, zu Entzündungen und zum Zelltod. Dies wiederum erhöht das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson), Krebs, Herz-Kreislauf-Probleme und Diabetes, da die Zellen ihre Funktion verlieren. Zudem altert die Haut schneller. Das Ergebnis einer funktionierenden Autophagie ist dagegen eine glattere Textur, verbesserte Ausstrahlung und im Laufe der Zeit eine sichtbar jugendliche, widerstandsfähigere Haut.… weiterlesen
Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.
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