Wohnen in Großstädten: So viel muss man ausgeben!
Wohnen in Großstädten kann ganz schön teuer sein, wenn man sich die Lebenshaltungskosten in ganz Europa ansieht. Aufgrund steigender Lebensmittelpreise, schwankender Energiekosten und des Drucks auf den Wohnungsmarkt werden sie weiter ansteigen. Dieser Bericht zeigt die erschwinglichsten und die am wenigsten erschwinglichen europäischen Hauptstädte auf. Sie wurden anhand der Lebenshaltungskosten auf der Grundlage des örtlichen Monatseinkommens bewertet.
Günstig wohnen? Um herauszufinden, welche Hauptstädte den komfortabelsten Lebensstandard mit der geringsten finanziellen Belastung im Verhältnis zum monatlichen Einkommen bieten, hat das Team von Tradingpedia Daten aus 37 europäischen Hauptstädten verglichen und dabei die alltäglichen Ausgaben und durchschnittlichen Monatsgehälter berücksichtigt.
Der Bericht bietet eine umfassende Aufschlüsselung der wichtigsten Ausgaben, einschließlich Wohnen, Lebensmittel, Transport, Körperpflege und Unterhaltung, um ein klares Bild der Erschwinglichkeit auf dem gesamten Kontinent zu vermitteln. Der vollständige Datensatz, der dem Bericht zugrunde liegt, ist auch auf Google Drive über diesen Link verfügbar.
Günstig wohnen, wo geht das noch?
Laut dem Preis- und Einkommensvergleich sind Luxemburg, Bern und Brüssel die erschwinglichsten Hauptstädte Europas, in denen die Ausgaben weniger als 50 Prozent des durchschnittlichen Monatseinkommens ausmachen. Im Gegensatz dazu sind die Einwohner von Warschau und Tirana am stärksten finanziell belastet, wo die Lebenshaltungskosten das durchschnittliche Monatseinkommen um mehr als 20 Prozent übersteigen.
Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Städte-Report
Luxemburg ist die günstigste europäische Hauptstadt. Eine alleinstehende Person gibt monatlich etwa 2.237 Euro für lebensnotwendige Dinge wie Miete, Lebensmittel und Verkehrsmittel aus, was nur 40,2 Prozent des mittleren Einkommens von 5.590 Euro entspricht. Damit bleiben den Einwohnern 3.353 Euro pro Monat zum Sparen oder Ausgeben.
Obwohl Bern zu den teuersten Hauptstädten Europas gehört, steht die Stadt an zweiter Stelle, was die Erschwinglichkeit angeht. Die monatlichen Lebenshaltungskosten belaufen sich auf durchschnittlich 2.540 Euro, was jedoch nur 40,6 Prozent des mittleren Einkommens in Bern entspricht, das mit 6.262 Euro ebenfalls das höchste unter den europäischen Hauptstädten ist.
An dritter Stelle liegt Brüssel mit Kosten in Höhe von nur 49,6 Prozent des durchschnittlichen Monatslohns. Ein Alleinstehender gibt rund 1.376 Euro pro Monat aus, während das mittlere Einkommen bei 2.773 Euro liegt.
Warschau ist die am wenigsten erschwingliche europäische Hauptstadt. Der Durchschnittseinwohner verdient 1.701 Euro, hat aber monatliche Ausgaben von 2.167 Euro, was einem Fehlbetrag von 466 Euro entspricht. Hohe Kosten für Wohnen, Essen und Unterhaltung belasten die Haushaltsbudgets.Tirana steht vor einem ähnlichen Problem wie die Hauptstadt Polens. Die monatlichen Lebenshaltungskosten belaufen sich auf durchschnittlich 818 Euro, während der Durchschnittslohn in der Stadt nur 673 Euro beträgt.… weiterlesen

CultureAndCream-Autorin aus München
Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.
