Schlagwort: Körperstraffung


Körperhautstraffung war lange Zeit das Stiefkind der Ästhetischen Medizin, weil es an entsprechenden Methoden fehlte. Inzwischen gibt es zwei extrem effektive Technologien, mit denen sich das Gewebe neu festigen und glätten lässt.

Renuvion – Plasma Energie für dauerhaft straffe Haut

Das Verfahren von Renuvion ist noch sehr neu. Die Rosenpark Klinik ist deutschlandweit die erste Klinik und in ganz Europa eine der ersten, die dieses Verfahren anwendet. Es basiert auf Helium Plasma mit der Effizienz hochfokussierter Energie. Damit können erschlaffte Hautpartien an Beinen, Armen, Po, Rücken oder Hals und Dekolleté auf einzigartige Weise gestrafft werden. Der erzeugte duale thermische Effekt strafft das Gewebe so sanft, dass das Risiko für Nebenwirkungen im Vergleich zu anderen Verfahren wie Laser sehr gering ist. Warum? Die Plasma Technologie ermöglicht es, das Bindegewebe punktgenau zu erhitzen und dann sofort wieder auf Hauttemperatur abzukühlen.

Lokalanästhesie und kleine Schnitten

Die Renuvion-Behandlung kann alleine oder wenn nötig direkt nach einer Liposuktion erfolgen. Im direkten Anschluss an eine Fettabsaugung wird das 4 mm dünne Handstück in dieselben Minischnitte eingeführt, die für die Liposuktionskanüle angelegt wurden. Es entstehen also keine zusätzlichen Zugänge. Betäubt wird das zu behandelnde Areal wie bei der Fettabsaugung mittels Tumeszenz-Lokalanästhesie, um den Eingriff schmerzfrei zu gestalten. Die Behandlung mit dem Renuvion-Handstück erfolgt fächerförmig. Der Operateur bewegt es gegenläufig einen Zentimeter pro Sekunde. Der Helium-Plasmastrahl durchdringt das gesamte Gewebe, strafft es direkt unter der Haut und regt dort die Kollagenneubildung an. Vier bis sechs Durchgänge sind nötig, was einen Zeitaufwand von 20 bis 45 Minuten bedeutet. Damit ist es aber auch schon getan, es ist nur ein Eingriff erforderlich mit dauerhaftem Ergebnis.

Potenzieller Soforteffekt

In vielen Fällen zeigt sich bereits nach der Behandlung ein Soforteffekt. Eine deutliche Verbesserung und Glättung der Haut stellt innerhalb der nächsten sechs Monate ein. So lange dauert die Neubildung von Kollagen. Die durch den Eingriff angeregte Verklebung des Gewebes gewährleistet eine optimierte Wundheilung und eine Straffung des Gewebes in allen Schichten. In den ersten Tagen danach ist ein leichter Wundschmerz möglich, der sich ähnlich einem Muskelkater anfühlt. Ansonsten ist man sofort wieder einsatzfähig, ohne wesentliche Ausfallzeiten. Wird Renuvion im Rahmen einer Liposuktion durchgeführt, sollte man mit drei bis vier Tagen Schonung rechnen. Körperliche Einschränkungen gibt es nicht. Allerdings ist das Tragen eines Mieders für etwa zwei bis vier Wochen unerlässlich.

BodyTite – Radiofrequenz plus Fettabsaugung in einem

Die Radiofrequenz-Therapie mit einer Fettabsaugung kombiniert BodyTite von Invasix. Es ist eine Technologie, die darauf ausgerichtet ist, die Haut zu straffen und zugleich Fettpolster und Cellulite zu beseitigen. Kombiniert werden die Vorteile der Radiofrequenzwellen-Hautstraffung und der klassischen Fettabsaugung in nur einem Eingriff. Nahezu jeder Körperteil kann damit behandelt werden: BodyTite strafft Oberarme, Hals, Oberschenkel, Bauch, seitlichen Rücken und Po. Es dient der Körperformung und Fettabsaugung an Doppelkinn, Armen, Rücken, Bauch, Oberschenkeln, Hüften und Schenkelinnenseiten. Cellulite lässt sich damit entfernen und Lipödeme reduzieren. Dr. Gerhard Sattler, ärztlicher Leiter der Rosenpark Klinik sagt: „BodyTite ist das ideale Verfahren zur Behandlung großflächig erschlaffter Haut, wie beispielsweise nach starkem Gewichtsverlust oder Schwangerschaft.“

Wärme verflüssigt das Fett

Beim BodyTite-Verfahren wird direkt unter der Haut eine Kanüle in die Fettschicht eingeführt. Sie ist mit einer Elektrode versehen, deren Radiowellen Wärme im Fett- und Unterhautgewebe erzeugen. Das hat eine zweifache Wirkung: 1. Straffung der bindegewebigen Aufhängung der Haut. 2. Verflüssigung von Fett, das anschließend über die Kanüle abgesaugt wird. Während das Eingriffs kontrolliert eine weitere Elektrode von außerhalb die Temperatur in der Unterhaut, um ihr Überhitzen zu verhindern. Die Betäubung erfolgt auch hier mit örtlicher Tumeszenz-Lokalanästhesie. Dafür wird eine stark verdünnte Betäubungslösung in größeren Mengen in das Gewebe gespritzt. Das Verfahren hat den Vorteil, dass der Patient die gesamte Zeit über wach ist und den Aufforderungen des Arztes folgen kann. Beispielsweise kann er sich selbst umdrehen, zur Kontrolle der Symmetrie aufstehen oder einzelne Muskel anspannen. Durch die Grundspannung der Muskeln ist die Körpersilhouette für den Operateur besser erkennbar.

Nach der OP nach Hause

Der Eingriff erfolgt ambulant. Körperliche Einschränkungen sind nicht zu erwarten. Allerdings muss man auch bei dieser Methode nach der Behandlung zwei bis vier Wochen lang ein Mieder tragen. So lange dauert es in der Regel, bis die Abheilung vollständig abgeschlossen ist. Eine einmalige BodyTite-Anwendung ist ausreichend.

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Aufmacherfoto: @upo_n_co

Eine 43-jährige Frau wollte endlich ihren Babybauch loswerden. Sie erzählt, wie sie die neue Methode erlebt hat.

Das Thema schlaffe Haut betrifft jeden von uns, irgendwann. Nicht nur Menschen, die stark an Gewicht verloren haben, oder eine Schwangerschaft hinter sich haben. Die Haut verliert schlicht und einfach mit zunehmendem Alter, genauer gesagt ab dem 25. Lebensjahr, an Elastizität und fängt an zu hängen. Bei dem einen früher, dem anderen später. Bei manchen mehr, bei anderen weniger. Das hängt zum einen von den genetischen Bedingungen, zum anderen von Faktoren wie dem persönlichen Lebensstil ab. In solchen Fällen hilft eine brandneue Methode namens Renuvion, die mittels Helium Plasma Energie erschlaffte Hautpartien an Beinen, Armen, Po, Rücken oder Hals und Dekolleté auf einzigartige Weise straffen kann. Ohne Schmerzen, ohne Vollnarkose und ohne lange Ausfallzeiten. Lediglich das Tragen eines Mieders für etwa zwei bis vier Wochen ist unerlässlich.

Wie das funktioniert?

Das Verfahren kombiniert die Eigenschaften des Heliumplasmas mit der Effizienz hochfokussierter Energie. Es wird ein Helium-Plasmastrahl erzeugt, der das gesamte Gewebe durchdringt, die Gewebeschicht direkt unter der Haut strafft und dort die Neubildung von Kollagen anregt. Der Vorteil ist, dass das Bindegewebe punktgenau erhitzt werden kann und sich sofort wieder auf Hauttemperatur abkühlt. Oft wird die Behandlung direkt im Anschluss an eine Liposuktion durchgeführt. In diesem Fall wird das vier Millimeter schmale Handstück in die selben Einschnitte eingebracht, wie vorab die Vibrationsabsaugkanüle bei der Liposuktion. So entstehen keine zusätzlichen Zugänge. Die Behandlung kann aber auch separat durchgeführt werden. Die Rosenpark Klinik ist deutschlandweit die erste Klinik und in ganz Europa eine der ersten, die dieses Verfahren anwendet.

Wir haben mit Patientin Zohra F. über ihren Eingriff am Bauch gesprochen:

Was genau hat Sie an Ihrem Bauch gestört?
Der Bauch war für mich schon seit der Geburt meiner Kinder ein Problem. Also schon seit gut 24 Jahren. Ich achte sehr auf meine Ernährung und treibe viel Sport. Aber meinen Bauch habe ich nie wieder richtig in Form bekommen.

Wie lief der Eingriff ab?
Der zu behandelnde Bereich wurde zunächst mit Tumeszenz-Lokalanästhesie betäubt. Dadurch habe ich während der OP nichts gespürt. Zudem hat mich dabei eine Anästhesistin begleitet, so dass alles sehr angenehm für mich war. Erst wurde das überflüssige Fett abgesaugt, und dann hat Herr Dr. Sattler mit dem Heliumplasma den Bauchbereich zusätzlich gestrafft.

Was war das für ein Gefühl, als der Bauch durch die Tumeszenz aufgebläht und hart war?
Ehrlich gesagt bekommt man das selbst gar nicht so mit, weil der Bereich ja betäubt ist. Aber man spürt schon, dass er etwas praller ist und ein wenig spannt.

Haben Sie sonst noch etwas gespürt?
Während des Eingriffs hat es lediglich in Randbereichen ein wenig geziept, wie z. B. im Schambereich und am Rippenbogen. Aber da kam dann immer gleich die Anästhesistin und hat es sehr angenehm für mich gestaltet.

Was mussten Sie nach dem Eingriff beachten?
Ich musste für eine Woche Tag und Nacht ein Mieder tragen, danach noch vier weitere Wochen tagsüber. Man nimmt prophylaktisch ein Antibiotikum ein, um das Infektionsrisiko zu minimieren und muss drei Tage lang eine Thromboseprophylaxe spritzen. Das alles bekommt man von der Klinik in einem  After-Care-Paket mit.

Wie war das Ergebnis direkt danach, und wie sieht es jetzt aus?
Stand heute ist der Eingriff gerade vier Wochen her. Ich bin jetzt schon sehr happy. Direkt danach hat man sofort schon gesehen, dass sich die Silhouette verändert hat. Mein Bauch war plötzlich flach. Ein unbeschreibliches Gefühl nach so vielen Jahren Problemzone an dieser Stelle. Bis zum Endergebnis muss ich aber noch ein wenig Geduld haben. Das sieht man erst nach circa einem halben Jahr.

Wie fühlen Sie sich jetzt? Würden Sie den Eingriff weiterempfehlen?
Auf jeden Fall! Hätte ich vorher gewusst, wie wohl ich mich jetzt schon fühle, hätte ich den Eingriff schon viel früher gewagt. Renuvion selbst, also die Plasmaenergie, gibt es aber ja erst ganz neu. Daher wäre es vorher vermutlich ein wenig anders verlaufen. Nichtsdestotrotz liebe ich mein neues Körpergefühl und freue mich auf meinen nächsten Shoppingtrip, bei dem ich dann nicht mehr darauf achten muss, meinen Bauch zu kaschieren.

Weitere Infos:

Die Dauer des Eingriffs variiert je nach Areal zwischen 20 und 45 Minuten. Die Renuvion Behandlung hat einen potenziellen Soforteffekt. Bereits nach sechs Wochen zeigt sich eine deutliche Verbesserung und Glättung der Haut. Das Endergebnis kann sich jedoch noch bis zu sechs Monate nach der Behandlung einstellen, da die Kollagensynthese so lange voranschreitet. Kosten: ab 3.000 Euro (ohne Liposuktion), in Kombination mit einer Liposuktion ab 1.500 Euro (plus die Kosten für die Liposuktion).

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Aufmacherfoto: Markus Rock @up-n-co.com

 


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