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Schlagwort: Urlaub

Im Urlaub – aber trotz Abwesenheitsnotiz erreichbar?

Urlaub sollte nach Erholung klingen, nicht nach Dauer-Ping und vibrierendem Handy. Der Artikel von Mental-Trainerin Kerstin Schmidt zeigt mit einem Augenzwinkern, wie Sie dem digitalen Stress eine klare Grenze setzen. Wie Sie Selbstfürsorge statt Dauererreichbarkeit leben und Ihre freie Zeit so genießen, dass Sie erholt und nicht erschöpft nach Hause zurückkehren. Urlaub: Das klingt nach Meeresrauschen, nach Wanderschuhen auf weichen Waldwegen oder nach einem gemütlichem Frühstück auf dem Balkon. Was jedoch nicht klingen sollte, ist das Dauer-Ping Ihres Smartphones oder das nervöse Vibrieren in der Strandtasche. Und doch: Viele von uns stehen mit einem Bein im Pool und mit dem anderen noch mitten im Büro. Die Abwesenheitsnotiz ist zwar aktiviert, aber wenn der Chef oder die Chefin anruft, heben wir trotzdem ab. Warum fällt es so schwer, im Urlaub wirklich loszulassen? Und wie schaffen Sie es, Ihre freie Zeit so zu gestalten, dass Sie erholt statt erschöpft den Heimweg antreten. Warum wir trotz „Out of Office“ erreichbar bleiben Es gibt gute Gründe, warum wir im Urlaub nicht komplett abschalten: Pflichtgefühl: Wir wollen die Kolleginnen und Kollegen nicht „im Stich lassen“. Kontrollbedürfnis: Die Angst, dass wichtige Entscheidungen ohne uns getroffen werden. Gewohnheit: Das Smartphone ist zum ständigen Begleiter geworden und unsere Hand greift automatisch danach. All das ist menschlich. Doch es hat seinen Preis: Wer im Urlaub ständig Mails checkt, bekommt im Gehirn nicht den nötigen Abstand zum Arbeitsmodus. Erholung bleibt dann ein theoretisches Konzept, und der Erholungseffekt verpufft schneller als die Sonnencreme einzieht. Selbstfürsorge statt Dauererreichbarkeit Selbstfürsorge im Urlaub beginnt nicht erst mit dem Kofferpacken, sondern schon in der Vorbereitung. Stellen Sie sich vor, Sie würden Ihrem Körper drei Wochen lang keinen Schlaf gönnen – absurd, oder? Genauso absurd ist es, wenn Sie Ihrer Psyche im Urlaub keine echte Pause schenken. Konkrete Schritte: Eindeutige Absprachen treffen: Legen Sie klar fest, wer Sie vertreten darf und unter welchen Umständen Sie kontaktiert werden möchten. „Nur im Notfall“ sollte tatsächlich heißen: Nur im Notfall. Abwesenheitsnotiz ehrlich formulieren: Kein „Ich lese meine Mails gelegentlich“. Schreiben Sie stattdessen: „Ich bin bis [Datum] nicht erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an [Name, Kontakt].“ Technische Hürden einbauen: Entfernen Sie die E-Mail-App vom Startbildschirm oder loggen Sie sich bewusst aus. Je mehr Klicks nötig sind, desto seltener werden Sie schwach. Loslassen will geübt sein Vielleicht denken Sie jetzt: Das klingt schön – aber was, wenn es mich in den Fingern juckt? 

Hier hilft es, bewusstes Loslassen zu üben.… weiterlesen

Mit dem Hund in den Urlaub fahren

Die Herbstferien stehen bald wieder vor der Türe und damit die Zeit von überfüllten Hundepensionen. Viele Menschen würden ihr Haustier vor dem Urlaub kurzfristig doch lieber in eine Betreuung geben, als es mitzunehmen. Verreisen mit Hund, das fühlt sich für viele Halter oft zu kompliziert an. „Wer seinen Hund mit in den Urlaub nimmt, hat natürlich mehr Aufwand, besonders wenn der Hund einige ‚Macken‘ aufweist, die einer erholsamen Reise im Weg stehen könnten. Doch es gibt einige Möglichkeiten, wie man auch mit Haustier und ‚Macke‘ eine entspannte Auszeit genießen kann“, erklärt Hundetrainerin Marion Terhaar. Im folgenden Artikel gibt sie Tipps, wie man sich selbst – und vor allem den Hund – auf den gemeinsamen Urlaub vorbereitet und ihn in 10 Tagen fit dafür macht. Eines schon mal vorab: Es gibt kein „Allheilmittel“ gegen Fehlverhalten. Zu einer erfolgreichen Verhaltensänderung gehören immer beide – Mensch und Hund. Wer wünscht sich nicht, das Wundermittel, den Wundertrick, um bei seinem Vierbeiner unerwünschtes Verhalten in möglichst kurzer Zeit zu eliminieren. Genauso unterschiedlich wie wir Menschen im Wesen sind, sind es auch Hunde – selbst wenn zwei im selben Umfeld leben. Somit kann derselbe “Rat” nicht zum Allheilmittel werden. Zwar gibt es Tricks aus der Tierpsychologie, die schnelle Resultate erzielen, ein Wundermittel existiert jedoch nicht. Deshalb darf es beim Training vor dem Urlaub auch nicht darum gehen, dass das Tier nach zehn Tagen wie ausgewechselt ist. Dies wird gerade eher bei „schwierigen“ Kandidaten nicht möglich sein und für Mensch und Hund zu unnötigem, zusätzlichen Stress führen. Der gemeinsame Urlaub als Chance für den Hundehalter Vielmehr sollte der Urlaub mit seinem Haustier als Chance gesehen werden, unliebsame Verhaltensmuster aufzubrechen. Das Tier ist ständiger Begleiter und Familienmitglied des Menschen. Warum also nicht den Urlaub auch als Möglichkeit nutzen, mit dem Vierbeiner eine gute Zeit zu verbringen? „Dies ist inzwischen an einer Vielzahl von Urlaubsorten möglich. Zahlreiche Hotels werben damit, dass sie Hunde erlauben und dass sich entsprechende Strände in der Nähe befinden“, sagt Marion Terhaar, die zum Beispiel vor Urlaubsbeginn über einen Zoom-Call zusätzlich beratende Hilfestellung geben könnte. Die Vorbereitung sollte natürlich immer unter Rücksichtnahme auf die Gegebenheiten am Urlaubsort und auf die Besonderheiten des eigenen Hundes erfolgen. Die Halter kennen ihren Vierbeiner selbst am besten und wissen, welche Eigenheiten dieser mitbringt. Ist das Tier beispielsweise anderen Artgenossen gegenüber aggressiv, muss es auch an einen Maulkorb gewöhnt werden, um diese zu schützen. Veränderung beginnt beim Menschen Veränderungen fangen immer erst bei demjenigen an, der sein Gegenüber verändern möchte.… weiterlesen