An Weihnachten und in den Raunächten können die Tiere sprechen

So kurz vor Weinachten möchte euch unser Energie-Coach Yvonne Strobl an einen Ort führen, wo die Wälder schon weiss verschneit sind und durch die Fenster der Häuser ein beschauliches Licht leuchtet…

Drinnen verbreiten die Kamine und Kachelöfen wohlige Wärme, auf den Tischen brennen Kerzen und die Menschen von alten Zeiten erzählen. Sie erzählen von Zeiten, in denen der Austausch mit den Tieren noch ein ganz anderer war, und die Menschen verstanden haben, was die Tiere ihnen zu sagen hatten. Nun ist eine Zeit gekommen, in der die Tiere auf diese Weise zu uns zurückkehren, in der sie zu uns sprechen und uns wichtige und wertvolle Informationen überbringen.

So machen wir es uns gemütlich,

setzen uns hin, schliessen die Augen, atmen tief ein und aus, verbinden uns mit dem allerhöchsten Licht. Wir wandern mit unserem inneren Bewusstsein in einem wunderschönen weitläufigen Park, der jetzt tief verschneit ist. Die Zweige der Bäume hängen unter der Last des Schnees weit bis zum Boden herab. Bei jedem Schritt knirscht der Schnee unter den Füßen. Langsam und behutsam setzt man einen Schritt vor den nächsten. Immer weiter schreiten wir in den Park hinein, bis er ganz tief drinnen zu einem herrlichen, dick verschneiten Winterwald wird.

Als wir den Wald erreicht haben,

wissen wir, dass wir jetzt leise sein müssen, um die Tiere nicht zu erschrecken. Achtsam gehen wir voran, setzten behutsam einen Schritt vor den nächsten. Die Tannenzweige hängen schwer vom Schnee herab, und wir weichen sorgsam aus, um nicht von dem herab rieselnden Schnee zugedeckt zu werden. Unser warmer Atem formt kleine Wölkchen vor unseren Gesichtern.

Nach einer Weile bleiben wir stehen

und schauen auf eine runde Lichtung im Wald, die ganz hell erleuchtet ist. Eine Schar Tiere hat sich eingefunden und drängt sich um einen hellen Lichtschein. In der Mitte kann man ganz deutlich eine Gruppe von Engeln wahrnehmen. Auch ein Einhorn ist da und ein Pegasus. Sie werden umringt von einer riesigen Schar von Tieren. Da sind zarte Rehe und majestätische Hirsche, Füchslein und Hasen, Murmeltiere und Eichhörnchen. Und selbst ganz kleine Feldmäuschen haben sich eingefunden, um nun im Kreis zu sitzen und zu lauschen, was die Engel, das Einhorn und der Pegasus zu erzählen haben.

Leise und vorsichtig

setzen wir uns in einem äusseren Kreis dazu. Erst plappern alle Tiere munter durcheinander. Doch dann erhebt sich der Pegasus zu seiner vollen Grösse und breitet seine Flügel aus. „Ich und meine Gefährten, die Einhörner, sind gekommen, um den Menschen und ihren Tieren das Licht zu bringen in dieser dunklen Zeit. Wir sind die Engel der Tiere und wir haben die Energie geschaffen, den Menschen wieder näher zu sein und ihnen beim Übergang in eine neue Zeit zu helfen. Wir möchten ihnen zeigen, wie sie Liebe, Licht, Heilung und Glück finden können. Denn sie werden es nicht im Aussen finden, sondern tief in ihrem inneren Sein. Sobald sie sich in die Ruhe begeben, in Meditation und nach innen schauen, werden wir ihnen erscheinen und mit ihnen in Kontakt treten. Und dann werden sie verstehen, wie wichtig und hilfreich ihr, die Tiere und wir, die Engel der Tierwelt sind, um ihnen das Licht zu leuchten bei ihrem Weg in ihre Zukunft hinein.“

Während der Pegasus spricht

geht ein unglaubliches Leuchten von ihm aus, und das Einhorn, das neben ihm steht und seine Worte mit einem Kopfnicken begleitet, strahlt in einem funkelnden und irisierenden Licht. Es ist gerade so, als wäre der ganze Platz auf dieser Lichtung in eine höhere Dimension gehoben, und wir, die wir hier am Rande zuschauen und zuhören dürfen, gleich mit. Am Ende seiner Ansprache fragt der Pegasus die versammelten Tiere „Seid ihr bereit, den Menschen zu helfen?“ Und alle rufen ein begeistertes „Jaaa“. „Und seid ihr bereit, den Menschen die Liebe zu bringen?“, ruft der Pegasus erneut. Und wieder hallt es „Jaaa“.„Und seid ihr bereit, den Menschen Heilung und das Glück zu bringen?“ Und wieder erschallt ein inniges „Jaaa“ aller versammelten Tiere. Dann springen alle auf und umarmen sich innig, drücken sich und versprechen sich, hinauszugehen und den Menschen bei der Suche nach Liebe, Licht, Heilung und Glück behilflich zu sein.

Wir schauen uns an,

die wir still Zeugen dieser Versammlung der Tiere und ihrer Vertreter aus den Engelwelten geworden sind. Dann erheben wir uns, umarmen uns ebenfalls innig und geben uns innerlich das Versprechen, die Tiere künftig mit anderen Augen zu sehen, mit den Augen der Liebe und Dankbarkeit, weil sie gekommen sind, um uns zu helfen. Vorsichtig und behutsam treten wir den Rückweg an und kommen erst durch den tiefen Wald, dann immer weiter in den Park hinein. Am grossen, schmiedeeisernen Park-Tor nehmen wir uns nochmal alle in die Arme.

Mit leuchtenden Gesichtern

und glühenden Wangen, vor allem aber mit überlaufenden Herzen erzählen später die Kinder am Tisch von dem, was sie im Wald sehen und erleben durften. Danach fassen sich alle an den Händen, stehen im Kreis um ihren wunderschönen Christbaum und singen aus vollen Herzen ihre Weihnachtslieder. An diesem Abend schlafen alle glückselig ein und wissen, dass wieder Weihnachten geworden war, ein Weihnachten, wie man es nur mit einem vollem Herzen erleben kann.

War es Traum oder Wirklichkeit?

Auf jeden Fall sind wir erfüllt von einer immensen Liebes-Energie in unseren Herzen und diese wollen wir jetzt zu Weihnachten verströmen und verschenken. Und wenn immer es uns zu hektisch und zu stressig werden sollte, kehren wir für ein paar Augenblicke zurück auf unsere Waldlichtung, treffen den Pegasus und das Einhorn, alle zauberhaften Tiere und unsere Engel, die uns mit ihrer unendlichen Liebe beschenken. Wir kehren erfüllt von Sanftheit, Achtsamkeit, Respekt, Licht, Liebe und Glückseligkeit zurück ins Hier und Jetzt.

Foto: Draht-Skulptur „Pegasus“ der Murnauer Künstlerin Stefanie Speermann

Meditation

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