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Dr. Leonard Nenad Josipovic über Vergrößerungen, Verkleinerungen und seine Passion

Neben der biologischen Aufgabe der weiblichen Brust Kinder zu stillen, ist sie ästhetisch gesehen das Sinnbild für Weiblichkeit. Vor diesem Hintergrund ist es für mich nachvollziehbar, dass Frauen sich gerade bei einer Fehlanlage einer Brustoperation unterziehen, um den eigenen ästhetischen Ansprüchen gerecht zu werden. Symmetrie-Störungen durch unterschiedliche Form und Größe der Brüste können so ausgeprägt sein, dass daraus ein hoher Leidensdruck entsteht. Und das nicht nur seelischer Art, sondern oft auch mit körperlichen Folgen. Unterschiedlich große oder auch allgemein zu große Brüste können erhebliche Beeinträchtigungen bei der Beweglichkeit im Bereich der Wirbelsäule mit sich bringen. Im Laufe des Lebens machen sich außerdem Verschleißerscheinungen bemerkbar.

Silikonimplantate der 4. Generation

Neben neuen minimal-invasiven Methoden zur Bruststraffung und –verkleinerung wie einer Liposuktion (Fettabsaugung) oder dem Eigenfetttranfser zur Brustformung ist bei der Vergrößerung nach wie vor der Einsatz von Silikonimplantaten der Goldstandard. Die Implantate der sogenannten 4. Generation bestehen aus einem Silikongel, das nicht auslaufen kann. Zudem sind sie mit einer Memoryfunktion versehen. Das bedeutet, egal wie stark sie verdreht werden, sie kehren stets in ihre Ausgangsposition zurück. Bei manchen Frauen besteht immer noch die Befürchtung, dass Implantate bei zu hoher Druckeinwirkung wie einem Sturz auf den Brustkorb platzen könnten. Bei den neuen Implantaten wurden Tests durchgeführt, bei denen die Last eines LKWs über die Implantate gerollt ist, ohne dass diese geplatzt sind.

Der Trend zur Natürlichkeit

Die Zeiten, in denen deutlich erkennbar operierte Brüste à la Pamela Anderson gefragt waren, sind glücklicherweise vorbei. Die heutige Brustpatientin wünscht sich in der Regel ein ganz normales und natürlich aussehendes Ergebnis. Während früher wesentlich größere Implantate eingesetzt wurden, geht der Trend zurück zu einer normalen Größe. Die Wahl fällt meist auf ein Volumen von 250 ml bis 300 ml pro Seite, während es früher auch mal 800 ml waren. Frauen in Deutschland wünschen sich generell ein natürliches Aussehen der Brust. Es soll nicht bereits auf den ersten Blick auffallen, dass sie operiert ist.

Brustkorrekturen nach der Schwangerschaft

Die meisten Frauen kommen nach einer Schwangerschaft für ein Make-over zu uns in die Rosenpark Klinik . Durch die Schwangerschaft und das Stillen haben sie an Brustvolumen verloren. Häufig reicht in solchen Fällen eine normale Vergrößerung mit Implantaten nicht aus. Erst eine zusätzliche Straffung bringt das gewünschte Ergebnis. Die zweite Patientengruppe stellen junge Frauen zwischen 20 und 30 Jahren, die bereits seit Beendigung der Pubertät unter zu kleinen Brüsten leiden und durch die Augmentation ein weiblicheres Aussehen erlangen wollen. Mütter mit Ende 30 äußern nach Abschluss ihrer Familienplanung oft den Wunsch nach einer Vergrößerung. Auch hier muss gegebenenfalls gleichzeitig eine Straffung durchgeführt werden. Eine weitere Gruppe sind junge Frauen oder auch Frauen nach der Menopause, die sich durch ihre zu großen natürlichen Brüste im Alltag eingeschränkt fühlen. Sie unterziehen sich einer Verkleinerung, um im wahrsten Sinne des Wortes Ballast abzuwerfen und ihre Rückenschmerzen zu lindern. Betrachtet man den Trend international, geht er ebenfalls zurück zur natürlichen Brust. Der Fokus von „übertriebenen Kurven“ hat sich aufgrund von Medien-Phänomenen wie Kim Kardashian und zahlreichen Bloggerinnen zu einem prallen Hintern verlagert.

Methoden und Techniken

Bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten gibt es generell unterschiedliche Methoden und Techniken wie der Arzt die Implantate einbringt. Bei einem axillären Zugang wird der Schnitt in der Achsel gesetzt. Des Weiteren ist ein Zugang über die Brustwarze oder durch eine Schnittführung an der unteren Brustfalte möglich. Letztere Methode wird am häufigsten angewendet, weil sie dem Chirurgen die beste Sicht auf das Operationsgebiet gewährt. Außerdem birgt sie für die Patientin die geringsten Risiken und Komplikationen wie die einer Kapselfibrose. Studien haben das eindeutig bewiesen.

Implantation auf oder unter den Muskel

In der Praxis und auch in vielen Online-Foren wir immer wieder die Frage nach dem Sitz des Implantats gestellt. Ob ein Implantat über oder unter den Brustmuskel gesetzt wird, unterliegt vielen Kriterien. Zudem ist diese Frage von Fall zu Fall individuell zu beantworten. Zum Beispiel: Wie viel Eigengewebe besitzt die Patientin? Ist die Haut dünn, zeichnet sich das Implantat auf dem Brustmuskel ab? Treibt die Betroffene viel Sport? Dies alles sind Faktoren, die zur gemeinsamen Entscheidung von Arzt und Patientin führen, ob die Silikonkissen auf oder unter dem Brustmuskel implantiert werden. Die Schnitte verlaufen bei einer Brustverkleinerung ein wenig anders als bei der Vergrößerung. Bei geringer Volumina des Gewebes wählt man den Schnitt entlang der Brustwarze. Einen vertikalen oder den sogenannten T- Schnitt bevorzugt man bei größeren Brüsten. Letzterer ist auch die häufigste Schnittführung bei einer Straffung oder Verkleinerung.

Warum ich mich als Arzt auf Brust spezialisiert habe?

Bei der Brustchirurgie kann ich sehr kreativ sein. Es macht jedes Mal Spaß, eine neue Brust zu Formen, um ein perfektes Ergebnis für die Patientin zu erzielen. Das ist für mich auch gleichzeitig das oberste Gebot. Für mich persönlich ist die Verkleinerung der Brust eine Art Kunstwerk. Der Chirurg plant, schneidet und verkleinert die Brust. Am Ende wird alles durch die Naht so geformt, dass eine schöne runde Form sentsteht. Das ist für mich jedes Mal ein Kunstwerk und eine Herausforderung, die mir im Procedere sehr viel Freude bereitet!

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… mit einem neuen Verfahren aus der Rosenpark Klinik

Je nachdem, welche Studie man sich anschaut, 85-98 Prozent aller Frauen über 20 Jahre haben Cellulite. Also fast alle. Die Dellen an Oberschenkeln und Po sind harmlos, aber unschön. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und konstantes Gewicht können der Cellulite zwar entgegenwirken. Aber sind die Gewebeeinziehungen, die die Dellen verursachen, erst mal da, sind sie hartnäckig. Genau bei diesen Gewebeeinziehungen setzt ein neues minimal-invasives operatives Verfahren an. Die Rosenpark Klinik gehört zu einem der ersten Ausbildungszentren für Cellfina in Deutschland und verfügt bereits über zahlreiche Behandlungsergebnisse. Bisherige Erfahrungen haben ergeben, dass sich mit dieser Methode besonders große, vereinzelte Dellen im Gesäßbereich und an der Rückseite der Oberschenkel behandeln lassen. Ein Ergebnis ist sofort nach der Behandlung sichtbar. Die Risiken sind minimal: blaue Flecken, leichte Schwellung. Durch die Tumeszenz-Lokalanästhesie, die in dem zu behandelnden Bereich angewendet wird, entstehen keine Schmerzen während des minimal-invasiven Eingriffs. Die Tage danach kann man einen leichten Hämatomschmerz verspüren.

Wie muss man sich den Behandlungsverlauf vorstellen?

Das neuartige Cellfina-Verfahren basiert auf der standardisierten Methode der Subzision. Nach Einbringen der örtlichen Betäubung (mit ) wird das zu behandelnde Areal zunächst mittels Unterdruck angesaugt. Anschließend führt der Arzt über einen millimetergroßen Schnitt das Handstück der Geräts in das Gewebe ein. An dessen Spitze befindet sich ein nadelförmiges kleines Skalpell. Damit werden die Gewebebänder exakt in 6mm bis 10mm Tiefe durchtrennt. Das hat zur Folge, dass sich die Haut in den betroffenen Arealen entspannen und in ihre glatte Ausgangsposition zurückziehen kann.

Petra F., 51 Jahre, erzählt über ihre Erfahrungen mit Cellfina

Wann haben Sie die Dellen an sich das erste Mal festgestellt?

Das war so mit Anfang 40. Plötzlich konnte ich weiße Hosen nicht mehr tragen, da sich die Dellen sichtbar abgezeichneten. Daraufhin habe ich mir unterschiedlichste Cremes gekauft, habe Salzpeelings gemacht und eigentlich alles ausprobiert, was der Markt so verheißungsvoll angepriesen hat. Irgendwann habe es aber aufgegeben, weil nichts wirklich geholfen hat. Ich dachte mir dann: Das ist halt jetzt so!

Wie sind Sie dann dazu gekommen, sich medizinisch behandeln zu lassen?

Durch einen glücklichen Zufall kam ich vor zwei Jahren über eine Freundin als Patientin zum Internationalen Live Surgery Symposium, das von der Rosenpark Klinik ausgerichtet wird. Es ging damals darum, meine Cellulite am Po mit einem neuen Verfahren live vor den Kongressteilnehmern behandeln zu lassen. Ich war total glücklich und überrascht, dass man da überhaupt etwas machen kann. Das Thema hatte ich für mich ja schon ad acta gelegt.

Das Verfahren mit dem Sie behandelt wurden nennt sich Cellfina. Was wurde dabei gemacht?

Ich lag während der Mini-OP auf dem Bauch und habe von der Behandlung selbst kaum etwas mitbekommen. Mir wurde eine Flüssigkeit mit Lokalanästhetikum für die Betäubung in den Po gespritzt. Danach hörte ich eigentlich immer nur ein Surren. Das kam von der Vibrationskanüle an deren Ende ein scharfes Skalpell platziert ist, wie man mir sagte. Der Arzt erklärte mir auch, dass meine Haut nun mittels Vakuum angesaugt und dann das Skalpell über kleine Minischnitte eingeführt wird. Damit wurden die Bindegewebsstränge durchschnitten, die für die Dellen verantwortlich sind.

Hatten Sie danach Schmerzen oder Einschränkungen im Alltag? Wie fühlte sich das an?

Ich hatte ein paar blaue Flecken, und circa eine Woche lange war es beim Hinsetzen etwas unangenehm. Wenn man dann aber mal saß, ging es. Ansonsten konnte ich alles machen. Nur auf Sport habe ich in dieser Zeit verzichtet.

Inzwischen sind zwei Jahre vergangen. Was hat sich verändert?

Wenn ich ganz entspannt stehe, sind die Dellen nicht mehr sichtbar. Ich kann wieder weiße Hosen tragen. Unter Anspannung der Muskeln sieht man sie noch ein wenig. Mein Mann sagte zwar vor der Behandlung, ich hätte das überhaupt nicht nötig, aber jetzt ist auch er von dem Ergebnis begeistert. Ich fühle mich nicht mehr so unsicher, wenn ich mal eine dünnere Sporthose oder ein enges Kleid trage, weil sich einfach nichts mehr abzeichnet. Für mich hat sich die Behandlung, was die Selbstsicherheit angeht, sehr gelohnt.

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Ästhetische und kosmetische Behandlungen nach Mass

Aus der Rosenpark Klinik in Darmstadt hat das Doktoren-Ehepaar Sonja und Gerhard Sattler das Konzept der Bellari(en) entwickelt. Institute, in denen hochklassige ästhetische Medizin und professionelle Kosmetik Hand in Hand praktiziert werden. Dr. Sonja Sattler erklärt im C&C-Interview die Idee und ihre Zukunftsvisionen:

Bitte beschreiben Sie das Bellari-Konzept?

Wir wollten die ästhetische Medizin, die wir in der Rosenpark Klinik in Darmstadt mit langer Erfahrung praktizieren, in die Stadtmitte bringen, um damit dem Patienten örtlich näher zu kommen. In der Bellari werden von medizinischer Seite nur minimal-invasive Behandlungen durchgeführt, keine Operationen wie in der Rosenpark Klinik. Die Bellarien sind immer zweigeteilt: Der erste Teil ist kosmetisch mit dem Ladengeschäft und einem kompakten, hochwertigen Pflegesortiment im unteren Stockwerk. Von dort erreicht man die andere Ebene mit dem medizinischen Bereich in Form einer Privatpraxis.

Wie viele Standorte gibt es bislang?

Anfang 2016 haben wir die Bellari in Frankfurt eröffnet, sozusagen unser Flagship. Die zweite folgte im Juni 2016 in Hamburg. Wir wollen das Konzept bis auf acht Standorte in Deutschland ausweiten. Später soll es auch Bellarien in europäischen Metropolen wie London, Paris etc. geben.

Wie eng ist die Verbindung zur Rosenpark Klinik?

Wir transportieren das Knowhow der Rosenpark Klinik in die Institute und bieten ein Behandlungskonzept aus einer Kombination von Pflege und Medizin an. In Frankfurt arbeitet jeden Tag ein Arzt aus der Klinik im Institut, auch samstags. In Hamburg gibt es zwei festangestellte Ärztinnen. Eine davon pendelt zwischen Hamburg und Frankfurt. Ich selbst bin jede Woche ein bis zwei Tage in Frankfurt und zweimal pro Monat in Hamburg.

Wie kamen Sie auf den Namen Bellari?

Dabei haben wir uns professionell beraten lassen. Wir wollten einen Namen, der schön klingt, im Kontext zu unserem Thema Schönheit steht und einfach ins Ohr geht. Mein Mann fand, dass Bellari wie Armani leicht zu merken ist.

Wie sieht das Behandlungsspektrum aus?

Wir bieten auf dem medizinischen Sektor von der Beratung über Filler, Botox, Laser auch Körperbehandlungen ohne Schnitt wie Coolsculpting an. Im kosmetischen Bereich kann man von der Hautdiagnose über verschiedene Facials für sie und ihn bis hin zu Brauen-Korrektur und Make-up aus einem großen Spektrum buchen. Unser Highlight ist, dass wir verschiedene moderne Technologien gemeinsam anwenden. Beispielsweise behandeln wir Knitterfältchen an den Oberarm-Innenseiten minimal-invasiv mit verdünntem Radiesse zur Kollagenstimulation und kombinieren es mit Radiofrequenz oder Ultherapy. Mit Universkin verfügen wir über eine Pflege, die individuell für den Patienten gemischt wird. Je nach Hautbedürfnis und aktuellem Zustand kann der Behandler aus 20 verschiedenen Wirkstoffen wählen. Der Grundlage eines Serums werden dann beispielsweise Vitamin A als Anti-Aging-Maßnahme oder Salicylsäure bei Akne oder Ferulic zur Dynamisierung zugefügt.

Ist das Beauty-Sortiment an allen Standorten gleich?

Ja, wir verkaufen im Ladengeschäft überall die gleichen Produkte. Wir versuchen auch, an allen Standorten die gleiche Geräte-Technologie anzubieten. In Frankfurt gibt es zu den Ärzten sieben Mitarbeiter (3 Kosmetikerinnen, 2 Arzthelferinnen, 2 Empfangsdamen), in Hamburg sind es insgesamt fünf (2 Ärzte, 2 Kosmetikerinnen, 1 Empfangsdame).

Sie bieten „integrated skincare“ an. Was bedeutet das?

Der Begriff ist sehr erklärungsbedürftig, und viele Kunden verstehen es nicht gleich. „Integrated Skincare“ ist die Pflege, die wir nach einem minimal-invasiven Treatment für die Haut empfehlen. Es ist ein bedeutender Bestandteil des Behandlungserfolgs, deshalb „integrated“. Gerade nach dem Lasern ist es wichtig, nicht die falsche Skincare zu benutzen.

Welche Klientel sprechen Sie an?

Die Institute sind im Luxus-Segment angesiedelt. Da Termine bei uns auch online zu buchen sind, sprechen wir auch die junge Klientel an. Die typische Bellari-Kundin in Frankfurt würde ich als erfolgreiche Business-Frau Mitte 30 beschreiben, die viel unterwegs ist. Unser Publikum kommt aus der Region. Es sind Leute, denen der Weg nach Darmstadt zu weit ist für eine Botox-Spritze oder eine Laserbehandlung. Da die Institute mitten in der Stadt liegen, haben wir viele Walk-in-Kunden. Es kommen auch Touristen, die sofort behandelt werden wollen. In jedem Fall erfolgt zuerst eine intensive Beratung.

Wie hoch ist der Männer-Anteil?

Höher als in der Rosenpark Klinik. Es sind nicht nur homosexuelle Patienten, die in die Bellari kommen. Wir sehen auch Banker, die sich in der Mittagspause eine Botox-Spritze geben lassen oder eine Kosmetikbehandlung wahrnehmen. Es kostet sie weniger Zeit als nach Darmstadt zu fahren.

Ist die Kundenbindung der Bellari enger als in der Klinik?

Das glaube ich nicht. Interessanterweise hatten wir in der Anfangszeit viele Arzt-hop-off-Kunden. Inzwischen kommen immer mehr neue und Erst-Patienten, die bisher noch nichts mit ästhetischer Medizin zu tun hatten. Die meisten buchen erst einmal ein Kosmetik-Treatment und kommen dann zu uns Ärzten. Anfang haben wir auch Patienten von der Rosenpark Klinik in die Bellari umgeleitet, wenn sie in Frankfurt gewohnt haben. Inzwischen in die Bellari in der Stadt so etabliert, dass wir auch auf allen größeren Events der Stadt mit einem Schminktisch vertreten sind.

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Von Gesichtsverjüngung bis Körperformung

Vor 20 Jahren wurde die Rosenpark Klinik in Darmstadt von dem Doktoren-Ehepaar Gerhard und Sonja Sattler in einem rosenumrankten Fachwerkhaus gegründet. Heute ist daraus ein Kompetenzzentrum für ästhetisch-operative Dermatologie und Plastische Chirurgie geworden, an dem bis zu 12 Fachärzte tätig sind. Im C&C-Interview Dr. Gerhard Sattler:

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Wenn man sich den Wandel in der ästhetischen Medizin in den vergangenen 20 Jahren vor Augen hält, dann steht eigentlich kein Stein mehr auf dem anderen. Die wissenschaftlichen und philosophischen Fundamente haben sich kontinuierlich und grundlegend verändert. Damit gemeint sind die Behandlung des ästhetischen Patienten, die Entwicklung der Methoden sowie die Bedeutung der Ästhetik im aktuellen Zeitgeist. Eine Klinik erfolgreich über mehr als zwei Jahrzehnte weiter zu entwickeln, heißt aktiv an dem Wandel teilzunehmen und ihn mit zu gestalten. Das bedeutet für meine Frau und mich, dass die kontinuierliche Weiterbildung, das Verfassen von Lehrbüchern, das Veranstalten von wissenschaftlichen Kongressen, das Betreiben eines wissenschaftlichen Research-Centers ein Teil unserer täglichen Kliniktätigkeit sein muss, um für den Patienten die besten Behandlungsalternativen bereit zu halten. Neue Methoden zeigen einen unübersehbaren Trend zu nicht invasiven und minimal-invasiven Verfahren. Durch ständig bessere Behandlungstechniken sind sie den großen chirurgischen Operationen der Vergangenheit gleichwertig oder mittlerweile sogar überlegen. Dabei muss in Betracht gezogen werden, dass die Patienten von heute in der Regel sehr gut informiert  sind und dem Arzt gezielte Fragen stellen. Und eines darf der ästhetische Mediziner nie vergessen: Er berät und coacht seinen Patienten. Somit trifft dieser die Entscheidung über die Wahl und Art der Behandlung im Gegensatz zur Medizin bei Behandlungen von Krankheiten.

Was unterscheidet Sie von anderen Schönheitskliniken?

Zunächst sei betont, dass sich in der Rosenpark Klinik von Beginn an die Arbeit am Patienten exklusiv auf ästhetische Fragestellungen konzentriert. Diese Spezialisierung ist essentiell, um eine hohe Behandlungsqualität und Sicherheit für den Patienten zu gewährleisten. Da sich die einzelnen Schwerpunktbereiche der ästhetischen Medizin und Chirurgie erheblich entdifferenziert haben, war es notwendig eine Gruppe von spezialisierten ästhetischen Medizinern zu formen. Diese gewährleisten einerseits eine fachspezifische Spezialisierung und andererseits einen engen interdisziplinären Austausch. Ebenso wichtig erscheint uns die Geschäftsform der Rosenpark Klinik. Bis heute ist die Klinik in alleiniger Hand der gründenden Mediziner. Das unterscheidet sie von anderen Kliniken, die durch die Mitgestaltung von Investoren eher wirtschaftliche Interessen im Fokus haben. Wir treffen Entscheidungen, die für die Medizin wichtig sind und weniger wirtschaftlich optimiert.

Welches Behandlungsspektrum bieten Sie an?

Unsere Kernkompetenzen liegen in der Körperformung und der Gesichtsverjüngung. Im Gesicht werden Haut und Unterhautfettgewebe durch vorbeugende Therapien geschützt vor vorzeitiger Alterung. Sichtbare Alterungsprozesse werden mit gezielten Maßnahmen behandelt, um die Zeit des Patienten optisch etwas zurück zu drehen, ohne ihn dabei unnatürlich aussehen zu lassen. Ziel der Behandlungen sind keine Veränderung, sondern eine Verbesserung, ohne dass diese für das Umfeld der Patienten sofort erkennbar ist. Im Bereich des Körpers wird mittels Liposuktionstechnik die Haut gestrafft und die Silhouette des Körpers in die richtige Proportion gesetzt, um ein attraktiveres Erscheinungsbild zu erlangen. Die weibliche Brust stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Vergrößerungen, Verkleinerungen, Straffungen und Korrekturen von anlagebedingten Anomalien sind hier die Routinebereiche. Einen weiteren Standardbereich bildet die Gesichtschirurgie, die von einem sehr erfahrenen Plastischen und Ästhetischen Chirurgen durchgeführt wird. Ästhetische Korrekturen des Körpers wären ohne den Bereich der Venenheilkunde undenkbar. Deshalb ist die Behandlung von Erkrankungen der Venen ein weiterer Schwerpunkt. Bei allem, was wir machen, achten wir darauf, nicht immer die neueste, dafür die beste und wirksamste Methode für den Patienten einzusetzen.

Was ist Ihre persönliche Königsdisziplin?

Das ist eine schwierige Frage, weil ich das Behandeln von Gesichtern mit Eigenfett oder Hyaluron und Botulinum genauso gerne mache wie die Körperformung mit Hilfe der Liposuktion, also der Fettabsaugung. Ich selbst habe an der Rosenpark Klinik bisher über 14.000 Liposuktionen durchgeführt. Wenn man bedenkt, wie aufwendig und zeitintensiv eine Liposuktion ist, ist das eine unglaubliche Menge. Deshalb muss bei mir schon eine ausgeprägte Leidenschaft dafür vorliegen, sonst hätte ich die Saugkanüle längst an den „Nagel gehängt“.

Was tun Sie für die Weiterbildung Ihrer Ärzte?

Die Weiterbildung des ärztlichen Personals ist das Fundament für die Leistungsfähigkeit und die Zukunftssicherung der Rosenpark Klinik. Aus diesem Grund findet sie intern kontinuierlich statt. Jährlich veranstalten wir mehrfach eigene große internationale Kongresse mit Teilnehmern aus aller Welt. Darüber hinaus unterstützt die Klinik ihre Ärzte aktiv bei jedem Kongressbesuch, sofern sie dort einen eigenen Vortrag halten.

Sie veranstalten auch eigene Kongresse?

Ja, wir richten große internationale Kongresse aus. Schon als ich noch als Oberarzt in der Hautklinik Darmstadt angestellt war, hat das erste Live Symposium stattgefunden. Im Jahre 1992 war das eine ganz besondere innovative Form der Weiterbildung. Dabei werden Operationen live in einen Kongressraum übertragen, so dass gleichzeitig Hunderte von Ärzten der Demonstration und der parallel stattfindenden Diskussion beiwohnen können. Dieser Kongress fand bis heute jedes zweite Jahr statt, der nächste im Dezember 2018 mit internationalen Referenten und Operateuren ist die Nummer 14.  An vier Tagen werden 40 bis 70 Eingriffe gezeigt.

Warum sind Sie Arzt geworden, Herr Dr. Sattler?

Wer den Arztberuf ergreift, der muss mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Helfersyndrom leiden. Stellt man sich einen Arzt vor, ohne ihn persönlich zu kennen, denkt man an einen 1er-Schüler, sonst hätte er schließlich nicht studieren können. Bei mir war alles anders: Ich war ein schlechter Schüler. Lange Zeit wusste ich überhaupt nicht, was ich beruflich machen sollte. Dann stellte man bei mir eine Lymphdrüsenerkrankung fest. Meine behandelnden Ärzte lebten mir durch ihren Einsatz deutlich vor, dass nur der Arztberuf für mich die richtige Entscheidung sein konnte. Ich denke, dass ich sehr viel Glück habe, ihn ausführen zu dürfen. Täglicher intensiver menschlicher Kontakt zu wertvollen Menschen ist für mich nach wie vor ein Privileg.

Beschreiben Sie sich selbst bitte in drei Worten.

Menschen- und Lebensliebhaber. Harmonie- und glücksüchtig. Ästhetik- und schönheitsaffin.

Wie sehen Sie die Zukunft der ästhetischen Medizin?

Der Markt wächst kontinuierlich. Die Bedeutung des äußeren Erscheinungsbildes für den Menschen von heute weist eine dynamische Zunahme auf, je mehr sich die Menschheit mit dem Einfluss von Mobilität und intensiverer Kommunikation auseinander setzt. Ich erinnere mich an eine Begegnung mit einem Zahnarzt vor etwa 30 Jahren. Ich fragte, ob ich mein Zahnweiss aufhellen könnte. Er antwortete kopfschüttelnd, ob ich ernsthaft für eine hellere Farbe meinen gesunden Zahnschmelz opfern wolle. Würden wir ihm heute diese Frage noch einmal stellen, wäre die Antwort: „Selbstverständlich!  Wir können ein Bleaching durchführen, allerdings wären Veneers oder Keramikkronen besser.“ Das Allerwichtigste für mich ist dabei die Tatsache, dass das gesellschaftliche Wertegefühl diesen Switch in der Sichtweise fast wie selbstverständlich mitträgt. Das bedeutet, der Zeitgeist hat sich in der Zahnheilkunde um 180 Grad gedreht. Genauso vollzieht sich gerade der Sinneswandel in der ästhetischen Medizin und Chirurgie. Eingriffe im Gesicht mit Hyaluronsäure und Botulinumtoxin werden in Zukunft als intensivierte, wirkungsvollste Gesundheitspflege angesehen werden. Niemand mit Anspruch an sich selbst wird sich nachsagen lassen wollen, dass er sich absichtlich vernachlässigt.

An welches Erfolgserlebnis erinnern Sie sich gerne?

Da gibt es viele. Angefangen bei dem Glück, das eine Frau erlebt, die durch eine Fettabsaugung von ihren genetisch bedingten Problemzonen befreit wurde. Oder die alleinerziehende Mutter, die einfach nur glücklich ist, weil ihre Tochter sie wieder mitnimmt wenn sie abends ausgeht. Oder die Lipödem-Patientin, die endlich nicht mehr hinfällt, so wie sie vor der Behandlung täglich mehrfach über ihre eigenen unförmigen Beine gestolpert ist. Oder das abgespannte Gesicht, das mit Hilfe von wenigen Millilitern Hyaluronsäure wieder normal, frisch, ja sogar attraktiv wirkt.

Was waren die größten Errungenschaften der letzten Jahre in der Ästhetik?

Für mich ist das die Einführung der Tumeszenzlokalanästhesie. Diese besondere Lokalanästhesie-Methode hat viele Eingriffe für den Patienten sicherer gemacht hat und ist dabei sehr ökonomisch. Botulinumtoxin ist ein Meilenstein in der Medizin, ebenso die Wirkpotenz der vernetzten Hyaluronsäure, die unter die Haut gespritzt wird. Einen ganz hohen Stellenwert besitzt die erst vor kurzem entdeckte und zunehmend weiter erforschte ästhetische Anatomie. Sie gibt Erkenntnisse, wie und an welchen Stellen Gesicht und Körper altern. Damit werden fast sämtliche Behandlungsmethoden neu interpretiert.

…und was die größten Flops?

Ich glaube, dass es genauso viele Flops wie außergewöhnliche Errungenschaften gibt. Viele Flops haben außerdem nach einer längeren Erfahrungsphase zu guten und wertvollen Behandlungen geführt. Das Problem ist, dass die medizinischen Technologie-Firmen und die Pharmaindustrie gezwungen sind, Umsätze zu machen. Oft werden dann Geräte und Materialien zu schnell in den Markt eingeführt.

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