Autor: Margit Rüdiger

CultureAndCream-Autorin aus München Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.

Die warmen Tage stehen vor der Türe. Der Urlaub ist längst gebucht. Da ist es an der Zeit, sein Beauty-Management auf Sommerzeit umzustellen.

Erst mal peelen!

Denn alles, was danach auf die Haut kommt, kann viel intensiver wirken und sorgt für eine ebenmässige Optik. Das gilt besonders für Selbstbräuner. Für den Körper und vor allem für Beine und Po verwende ich gerne ein Salz-Peeling. Die Körner verstärken den Massage-Effekt, und man fühlt direkt, wie die Durchblutung aktiviert wird. Im Gesicht mag ich es lieber softer. Da benutze ich ein Peeling auf Enzymbasis. Das kommt ganz ohne die aggressiveren Rubbel-Körnchen aus, es wirkt über biochemische Reaktionen. Hä? Etwas einfacher ausgedrückt. Enzyme spalten Eiweißbausteine, und Hautzellen bestehen schließlich aus Eiweiß. Deshalb lassen sich die toten Schüppchen nach der Einwirkzeit einfach abwaschen. Jedenfalls fühlt sich der Teint hinterher glatt und soft an.

Tropfenweise bräunen

So, nun ist meine Haut bereit für eine kleine Schummelei. Winterblässe ade! Mit einem leicht gebräunten Teint fühle ich mich gleich wohler, wenn draußen die Temperaturen steigen. Aber mit der Sonnenbräune geht es einfach nicht so schnell, und die künstliche Tönung ist außerdem gesünder. Also mische ich in meine Tagespflege ein paar Bräunungstropfen. Dropping nennt man das in der Beauty-Sprache. Die Inhaltsstoffe dieser Tan Drops entsprechen den zuckerartigen Verbindungen Dihydroxyaceton (DHA) im Selbstbräuner. Allerdings kann ich hier den Bräunungsgrad selbst ganz genau steuern. Je mehr Tropfen, desto dunkler die Färbung.

Beinarbeit leisten

Bei den Beinen halte ich es genau wie im Gesicht. Wie braun sie unterm Kleid hervorschauen, das will ich selbst bestimmen. Schrittweise und vor allem streifenfreie Bräune kriege ich mit einem Gradual Tanner genau in der Tönung hin, wie ich sie möchte. Je öfter ich so eine Körperpflege mit Bräunungsfaktor anwende, umso mehr Farbe nehmen die Beine an. Allerdings haben selbstbräunende Produkte grundsätzlich keinen Sonnenschutz. Für das erste Sonnenbad trage ich deshalb einen hohen Lichtschutz zwischen LF 30 und 50 auf, damit sich die Haut langsam wieder an das UV-Licht gewöhnen kann und ihren Eigenschutz entwickelt. Etwa zwei bis drei Wochen mit UV-Strahlung dauert es, bis die sogenannte Lichtschwiele nach dem Winter wieder voll aufgebaut ist. Dieser natürliche Eigenschutzmechanismus der Haut entspricht übrigens allenfalls einem Sonnenschutzmittel mit dem Faktor 4.

Pampern und korrigieren

Farbunebenheiten wie Pigmentflecken lassen die Haut unruhig aussehen. Dagegen hilft Vitamin C, das zugleich ein extrem potentes Antioxidant ist. Als aufhellendes Tagespflege-Serum trage ich es morgens unter meiner Tagespflege auf. Damit der Teint schön prall und rosig aussieht, sollte diese feuchtigkeitsbindende Substanzen wie Hyaluronsäure, Glycerin, Panthenol oder Urea enthalten. Hyaluronsäure ist besonders potent. Sie kann das 1000fache ihres Eigengewichts an Wasser binden. Das plustert die Haut sichtbar auf. Und so gut durchfeuchtet sieht sie sofort glatter aus, weil Trockenheitsfältchen verschwinden. Als zusätzlichen Booster lege ich zweimal pro Woche eine Multi-Hyaluronic-Maske auf. Multi-Hyaluronic bedeutet, dass die Textur mit unterschiedlichen Varianten von Hyaluronsäure formuliert ist, die durchfeuchtend und aufpolsternd wirken.

Glattmacher für bestimmte Zonen

Um noch mal zu den Gehwerkzeugen zurückzukommen. Sobald die Zeit der fersenfreien Schuhe naht, muss regelmäßig im wahrsten Sinne an der Hornhaut gefeilt werden. Was bringen die tollsten High Heels, wenn sie von harten Heels kompromittiert werden? Eine Hornhautfeile habe ich sogar stets im Reisegepäck. Einmal im Monate benutze ich Pediküre Socken. Sehen nicht sexy aus, aber wirken effektiv. Sie werden mit einer aktivierenden Essenz aus Fruchtsäuren getränkt, die abgestorbene Haut und raue Stellen babyweich peelt. Apropos glatt: Das gilt natürlich auch für Beine und Achseln. Enthaart sehen sie einfach gepflegter aus. Wer rasiert, sollte sich eine Rasiercreme zulegen, die das Haarwachstum verlangsamt und Irritationen reduziert. Dann muss man nicht so oft nacharbeiten. Bei mir fällt das zwar weg, weil ich meine neuralgischen Zonen schon vor Jahren habe lasern lassen. Aber trotzdem checke ich regelmäßig, ob sich irgendwo unerwünschter Nachwuchs zeigt.

Lust auf eine Duftwende

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin ein Duft-Maniak. Ohne einen Hauch von Parfum gehe ich morgens noch nicht mal zum Briefkasten. Mein Duftschrank im Badezimmer kann sich mit jeder Nischenparfümerie messen. Ich sammle ausgefallene Düfte. Während ich in den kalten Monaten – und zugegeben auch im Sommer abends – gerne in schwülen orientalischen Düften schwelge, bekomme ich bei den ersten Sonnenstrahlen total Lust auf etwas mehr Frische. Mein nächster Neuerwerb in Sachen Parfum wird nach Sonne, Salz und Zedernwälder duften. Ein Vorgeschmack auf den Urlaub in den Hamptons.

Meine ganz persönlichen Skincare Favorites – gefunden bei niche-beauty

 


Normalerweise sitzen in ihrem Frisierstuhl prominente Frauen wie Heidi Klum, Keira Knightley und Cate Blanchett. Heute nimmt C&C Platz und erfährt von Hollywoods Haar-Ikone ihr Erfolgsgeheimnis, Tipps und Tricks, wie man Traumhaare stylt.

C&C: Sie haben 2016 in Hollywood den Beauty Oscar for Hair gewonnen.

Wendy Iles: Wie schön, dass Sie das wissen. Ich vergesse es die meiste Zeit. Aber es war einer der denkwürdigsten und magischsten Momente in meinem Leben, außer meiner eigenen Hochzeit.

Offensichtlich machen Sie etwas, was andere so nicht können?

Es liegt in meiner DNA als Haarstylistin, dass mir Haare am Herzen liegen. Ich liebe schönes, üppiges Haar. Wenn jemand in meinem Friseurstuhl sitzt, denke ich als erstes an die Pflege der Haare. Das ist es wahrscheinlich auch, was mir in Hollywood so schnell die Türen geöffnet hat. Es war für die Celebrities (Wendy nennt sie A-lister), die ich gestylt habe, wie ein frischer Wind. Plötzlich war da ein Friseur, der kein Haarspray benutzt hat, kein Mousse. Die Haare waren hinterher nicht klebrig-steif und hingen nicht schwer nach unten. Meine prominenten Kundinnen hatten oft einen 12-stündigen Drehtag hinter sich, abends noch einen Party, und um Mitternacht fühlten sich ihre Haare noch immer prachtvoll, sauber und schön an.

Welches Produkt aus Ihrer eigenen Haarpflege-Linie „Iles Formula“ sollte man sich unbedingt zulegen?

Bei meinen Jobs habe ich oft kein fließendes Wasser zur Verfügung. Aber wenn dann so ein A-Lister vor mir sitzt, muss ich das Beste aus den Haaren herausholen. Und ziemlich oft habe ich sehr strapazierte Haare vor mit. Dann benutze ich mein „Finishing Serum“. Es kann strohige Haare in seidige Strähnen verwandeln, nur indem ich es einföhne.

Wie genau wendet man es an?

Das Haar muss zumindest angefeuchtet sein. Dann nehme ich meine zwei wichtigsten Helfer zur Hand: meinen Dyson-Haarföhn und das Serum. Es braucht die Föhnwärme, um im Haar wirken zu können. Den Dyson bevorzuge ich, weil er wirklich schnell ist, mit Ionen-Technik ausgestattet ist und ein Aufladen der Haare verhindert. Ich föhne die Haare und gebe dabei jeweils kleine Mengen des Serums auf die Haarmitte und in die Enden, nie an die Wurzeln. Auf diese Weise nehme ich mir Strähne für Strähne vor. Während ich mich so vorarbeite, verwandelt das Serum Stroh in Seide, feine, geschädigte Haare sehen dicker aus und fühlen sich besser an. Auch dicke, buschige „Pferdehaare“ werden richtig seidig. Da das Serum Seiden-Anteile enthält, bekommen die Haare auf dem roten Teppich diesen wundervollen, luxuriösen Glanz.

Wie föhnt man viel Volumen in die Haare?

Die Basisarbeit ist alles. Wenn ich mit einem Assistenten arbeite, egal wie beschäftigt ich bin, nie würde ich ihn da ranlassen. Bevor man Bürste oder Föhn ansetzt, muss man sich überlegen, was man erreichen will, was das Haar später tun soll. Man will z.B. Volumen am Hinterkopf haben. Dann muss man die entsprechenden Partien straff nach oben ziehen und von unten anföhnen. Dann rollt man die Strähne zusammen und klippt sie fest, bis sie vollständig abgekühlt ist. Mit dem neuen Dyson Airwrap geht das besonders gut, weil er eine Zunge hat, die die Strähne hält. Die Strähnen keinesfalls anfassen, bevor sie richtig kalt sind. Auf diese Weise kreiert man Volumen. Es ist aber nicht dieses steife „Dallas“-Voloumen, sondern ein natürliches, organisches Volumen, wie es sich jeder wünscht.

Was sind die neuesten Haar-Trends in Hollywood?

Letztes Jahr war es der „shattered bob“. Ich bin so froh, das das vorbei ist. Ich kann ihn nicht mehr sehen. Ich glaube, dass ein „sharp bob“ an seine Stelle tritt, klassisch auf einer Länge mit geraden Kanten. Ich finde ihn sehr schick, und er steht Frauen in jedem Alter. Man kann ihn zurück- und bei bestimmter Länge auch hochbinden. Selbst ein kurzer Bob sieht immer clean und professionell aus. Ich liebe ihn. Das wird sicher ein ganz großer Trend. Man wird auch mehr graue Haare sehen. Mehr und mehr Frauen stehen mittlerweile zu ihren grauen Haare, sogar an den Schläfen, wo es meist zuerst beginnt. Sie betonen es sogar, indem sie es mit weiß gefärbten Strähnen unterstützen. Auch an jungen Frauen wird man mehr graue und weiße Töne sehen. Aber das ist etwas anderes, denn zu junger Haut sieht es immer spektakulär aus. Aber Grau ist stark im Kommen. Wenn ich mehr graue Haare bekomme, werde ich mir das auch überlegen. Ich würde es dann schrittweise machen, von den Schläfen ausgehend das Weiß pushen. Mir schwebt so eine Art Daphne Guinness-Look vor.

Was ist Ihr ultimativer Tipp gegen Bad Hair Days?

Unbedingt den Dyson Airwrap probieren. Er ist wirklich phänomenal. Man hält ihn in die Haare und schon hat man eine sehr schöne, natürliche Bewegung und Spontanität im Haar. Man muss dabei noch nicht mal sehr präzise vorgehen. Das ist sicher ein sehr guter Typ für fast jede Haarlänge. Ich persönlich liebe meine langen Haare, denn wenn ich einen wirklich schlechten Tag habe, kann ich sie immer noch hochbinden.

Wie erklären Sie sich Ihren Erfolg?

Es war nie mein Plan, aber ich liebe einfach Haare. Ich träume davon. Schöne Haare sind wie eine Obsession für mich. Jeder Tag, an dem ich mit Haaren arbeite, ist eine Freude für mich. Ich denke, das macht es aus. Die Leute wissen, wie sehr mich mein Job begeistert. Sie buchen mich immer wieder, weil sie wissen, dass ich immer mein Bestes gebe. Ich nehme an, mein Erfolg begründet sich darauf, dass ich einfach liebe, was ich tue.


Ja. Ein neues Gerät aus USA kann die Muskulatur aufbauen, ohne dass irgendwelche schweißtreibenden Übungen nötig sind.

Ein flacher Bauch und ein knackiger Po stehen auf der Body-Wish-List von Frauen und Männern ganz oben. Das erfordert ganz schön viele Sit-ups und Kniebeugen, jahrelanges Training und jede Menge Durchhaltevermögen. Ein neues Gerät aus USA vereinfacht es jetzt enorm, dieses Ziel zu erreichen. Es heißt Emsculpt und basiert auf elektromagnetischen Wellen. Der Effekt einer Sitzung von 30 Minuten entspricht etwa dem von 20.000 Sit-ups oder ebenso vielen Kniebeugen/Squats. Doch der Vergleich hinkt, denn im Fitnessstudio wäre ein solches Training physikalisch gar nicht möglich – Sit-ups beanspruchen etwa 40 Prozent des Muskels, Emsculpt dagegen 100 Prozent. „Generell ist das Gerät für körperaffine Menschen zu empfehlen, die damit zusätzlich neben dem normalen Training den Extrapush definieren“, sagt Dr. Sonja Sattler, Gründerin der Bellari Institute.

Wie wirkt Emsculpt?

Es arbeitet nicht wie herkömmliche EMS-Geräte (Elektromyostimulation) mit Strom-Impulsen, sondern mit elektromagnetischen Wellen. Diese dringen tiefer ins Gewebe ein und sorgen somit für ein deutlich effektiveres Ergebnis. Durch die Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes werden die Muskelgruppen zu Tausenden von Kontraktionen angeregt. Die Muskeln werden sozusagen durchgerüttelt. Auf diese Weise kann die Muskelmasse an den gewünschten Körperzonen sehr schnell deutlich vergrößert werden. Ein zusätzliches Plus im Bauchbereich: Die Fettpölsterchen werden weniger. Denn durch die Turbo-Aktivität der Muskeln wird der Fettstoffwechsel überstimuliert und baut örtliche Fettzellen dauerhaft ab. Dazu Dr. Sattler: „Jedoch steht für mich hier ganz klar die Muskelmasse im Fokus und nicht der schöne Nebeneffekt des Fettabbaus.“

Was passiert während der Behandlung?

Man lehnt sich bequem auf der Liege zurück und entspannt. Das flache, impulsabgebende Handstück wird auf der zu behandelnden Zone aufgelegt und festgeschnallt. Sobald die Intensität eingestellt ist, idealerweise bei 100, beginnt das Gerät zu arbeiten. Man fühlt zuerst eine starke Kontraktion, die sich innerhalb der nächsten 30 Minuten zu einem festen Griff entwickelt und die Zielregion jeweils für einige Sekunden erstarren lässt. Unterbrochen wird es vom sogenannten „entspannenden Klopfen“. Durch die individuell einstellbare Intensität kann erreicht werden, dass auch für schmerzempfindliche Patienten die Behandlung so angenehm wie möglich ist.

Ist es schmerzhaft?

Je nach Behandlungsintensität kann es sich unangenehm anfühlen, aber nie schmerzhaft. Nach Abschluss ist man sofort wieder fit und kann ohne Einschränkungen seinem Alltag nachgehen. Die Muskeln fühlen sich hinterher auch weder müde oder gestresst an.

Wie viele Sitzungen werden benötigt?

Für ein optimales Ergebnis sollten insgesamt drei bis vier Sitzungen im Abstand von zwei bis drei Tagen durchgeführt werden. Jede Anwendung dauert etwa 30 Minuten. Der maximale Effekt ist in der Regel nach 6 bis 8 Wochen erreicht.

Wirkt es bei jedem?

Erfahrungsgemäß scheinen manche Menschen schneller darauf zu reagieren als andere. Eine Patientin mit bereits starker Bauchmuskulatur erzählt, dass sie schon nach einer Behandlung einen positiven Effekt auf ihre langjährigen Rückenprobleme bemerkt hat. Eine andere dagegen berichtet, dass sie wirkliche Unterschiede erst nach einigen Anwendungen feststellen konnte. Wieder andere erzählen, dass sie alle Sitzungen absolviert hätten, ohne großen Effekt. Doch eine Woche später sozusagen über Nacht war der Bauch am nächsten Morgen flach mit definierter Muskulatur.

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Was aussieht wie eine multifunktionale Ski-Brille der Zukunft ist in Wirklichkeit ein echtes Beauty-Update

Ultraschall und Hochton sind ein wirksames Anti-Aging Duo. Das weiß man. Doch in der Beauty Mask von Plésyr kommen gleich drei Spitzentechnologien zusammen: Hyaluron Seren in einer Kombination aus 2-D-und 3-D-Hyaluronat, eine hauchdünne Bio-Cellulose Maske aus fermentiertem Kokoswasser und eine steife Kunststoffmaske mit Ultraschall-Knöpfen für den oberen Gesichtsbereich. Erfunden hat das Behandlungskonzept das Schweizer Premium-Beauty-Unternehmen Plésyr . Statt Anti-Aging haben sie sich Good-Aging auf die Fahne geschrieben. Das hat mich neugierig gemacht. Deshalb habe ich die Einladung von Horst Kirchberger angenommen, die Beauty Mask in seinem Münchner Institut zu testen.

Hauttypgerechtes Programm

Zunächst wird ein Hautanalysetest durchgeführt. Das ist wichtig, um das individuelle Programm zusammenzustellen. Alle Behandlungsprodukte von Plésyr stehen in der Kabine bereit. Ebenso das technische Equipment. Es besteht aus einem Beauty Pod, der Beauty Mask und dem Beauty Stylo. Die Cellulose-Maske wird mit dem Hautzustand entsprechenden Seren kombiniert. Bevor es richtig los geht, bekomme ich Gesicht und Dekolleté mit Cleansing Milk und Toner gereinigt. Die Seren, die nun auf meine Haut kommen, werden nicht wie man es gewohnt ist einmassiert, sondern großzügig verteilt. Dann wird es kalt. Die feine, getränkte Bio-Cellulose Maske wird so auf dem Gesicht modelliert, dass sie sich faltenfrei anschmiegt.

Die Maske wird angelegt

Dann ist die steife Kunststoffmaske an der Reihe. Sie soll flach auf der Haut liegen und nicht zu eng sitzen, bekomme ich erklärt. Ihre Ultraschall-Knöpfe sind so positioniert, dass alle wichtigen Partien wie Stirn und Wangenknochen optimal mit den Schallwellen versorgt werden. Nun muss ich mitarbeiten. Über den Beauty Pod regelt die Behandlerin die Intensität des Hochtons. Sie fragt mich, wann es auf meiner Haut zu prickeln beginnt. Sobald es unangenehm wird, reduziert sie den Hochton, denn nichts soll weh tun. Und tatsächlich, während ich die nächsten 20 Minuten auf meiner Liege entspanne, spüre ich so gut wie nichts von dem, was in meiner Haut passiert. Und das ist jede Menge. Während die Maske die Wirkstoffe der Seren und der Cellulose Maske optimal in die Haut einschleust, können sie mit Hilfe des Ultraschalls problemlos durch die Hautbarriere gelangen. Die Hochton-Vitalfrequenz verteilt sie zusätzlich im gesamten Gesicht. Das Ganze soll zu einem natürlichen Botox-Effekt führen, Mimik Falten gezielt glätten. Ich bin gespannt.

Faltenglättung per Stick

Während der Einwirkzeit ist die Behandlerin nicht untätig. Mit dem Beauty Stylo arbeitet sie an Kinn, um die Lippenpartie und am Dekolleté den Überschuss der Bio-Cellulose-Flüssigkeit ein. Ich finde es ganz angenehm, dass man nicht alleine zurückbleibt in der Kabine, wie es bei vielen Maskenanwendungen der Fall ist. Nach einer knappen halben Stunde ist das Treatment beendet. Nach dem Abnehmen der Maske wird nun noch eine Finish-Pflege aufgetragen. In meinem Fall eine intensiv nährende Lipidcreme. Und nun der Blick in den Spiegel: Meine Wangen sind leicht gerötet, aber tatsächlich – die Mimikfältchen im Augen- und Mundbereich sind wesentlich glatter. Der Fingertest: Die Haut fühlt sich insgesamt praller und geschmeidiger an. Um ein langanhaltendes und optimales Ergebnis zu erzielen, sollte man die Behandlung allerdings in einem kurzen Intervall-Zeitraum sechsmal wiederholen. Ich rechne kurz durch: 280 Euro pro Sitzung. Das macht 1680 Euro. Entspricht in etwa einem Liquidlift mit Botox und Hyaluronsäure. Vorteil: Das Treatment mit der Maske tut nicht weh und kommt Spritzen-Phobikern entgegen.

Perfektes Finish

Studio-Chef Horst Kirchberger legt selbst Hand an für das nachfolgende Make-up. Durch die Zellaktivierung ist die Haut so rosig und prall, dass Foundation und Puder sie geradezu unverschämt perfekt machen. Meine Favoriten aus seiner eigenen Kosmetik-Linie: Concealer für eine optimale, nahezu unsichtbare Korrektur. Leave-on Lip Mask und der Ultra-Gloss 05. Nur schade, dass für den Abend kein großer Event mehr ansteht. Ich wäre bereit. Aber mein Mann freut sich auch über seine verschönerte Frau…


Knackig frische Selleriestängel haben jede Menge Benefits

Das Health-Credo „an apple a day keeps the doctor away“ hat ausgedient. Dass Sellerie viel mehr zu bieten hat an Vitaminen und Vitalstoffen war lange Zeit in Vergessenheit geraten. Während in den US-amerikanischen Healthy Lifestyle Zentren Los Angeles, New York und Miami die Ernährungs-Profis längst auf dem Sellerie-Trip sind, macht das Grünzeug jetzt auch bei uns mehr und mehr von sich reden. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Neuentdeckung. Seit Hunderten von Jahren ist die aromatische Pflanze aus dem östlichen Mittelmeerraum als heilbringende Pflanze weltweit bekannt und genutzt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin setzt man sie gegen zu hohen Blutdruck ein, in der Ayurvedischen Medizin bei Verdauungsproblemen. Zudem soll Sellerie regenerierende Wirkung auf das Nervensystem ausüben und dabei helfen, das Blut zu reinigen, Entzündungen zu lindern und die Darmgesundheit zu unterstützen.

Da steckt Power drin

Sellerie ist reich an Calcium, Sodium, Kupfer, Magnesium, Eisen, Zink, Potassium. Er enthält Fettsäuren und die Vitamine A, C, E, D, B6, B12 und das Knochen-Vitamin K. Letzteres trägt ebenfalls zur Gesundheit der Zähne bei. Hinzu kommt der Vorteil, dass das knackige Gemüse einen hohen Wassergehalt aufweist. Beide Faktoren fördern die Speichel-Produktion. Das wiederum hat den Vorteil, dass Essensreste und Bakterien aus der Mundhöhle gespült werden und Karies keinen Nährboden findet.

Grün macht schlank und sexy

Nicht zuletzt ist Sellerie ein Figurwunder. Durch verdauungsfördernde Ballaststoffe lässt er die Pfunde leichter schmelzen, kalorienarm ist er außerdem. Ein Stängel bringt es gerade mal auf 10 Kalorien. Hinzu kommt, dass der hohe Wasser- und Elektrolyte-Gehalt Austrocknung verhindert und Blähgefühle reduziert. Sogar zum Stresskiller soll er taugen. Tatsächlich wirken sich seine Mineralien wie Magnesium und sein essentielles Öl beruhigend auf das Nervensystem aus. Ein Sellerie-Snack am Abend soll besser schlafen lassen. Andererseits behauptet Dr. Alan R. Hirsch, Neurologischer Direktor der Smell and Taste Treatment and Research Foundation in Chicago, Illinois, dass zwei Pheromone im Sellerie – Androstenon und Androstenol – das sexuelle Erregungsniveau boosten können. Sie werden freigesetzt, wenn man einen der grünen Stängel kaut.

Gekocht oder gepresst?

Sellerie funktioniert als Zutat in Suppen und Eintöpfen und verleiht vielen kulinarischen Kreationen ein besonderes Aroma. Roh in Stücke geschnitten eignet er sich als „Löffel“, um Dips und Pasten damit aufzunehmen. Und nicht zuletzt kann man ihn zu Saft verarbeiten. Wellness-Blogger aus der ganzen Welt promoten das grüne Elixier bereits als Health-Booster und Schönheitsdrink. Pure Delight, der deutsche Vorreiter klassischer Saftkuren, hat natürlich auch längst einen Sellerie-Saft im Programm und sogar zur Sellerie Challenge aufgerufen . Wie sie funktioniert: Vier Wochen lang an 6 Tagen pro Woche jeweils morgens 1 Flasche (à 440ml) frischen kaltgepressten Selleriesaft trinken. Keine Angst, er schmeckt besser als erwartet. Der grüne Juice ist angenehm herzhaft-frisch und leicht salzig. Er besteht aus Sellerie (98%) und Zitrone. Natürlich ohne künstliche Zusatz- oder Konservierungsstoffe und ohne Zuckerzusatz. Er ist weder erhitzt, noch pasteurisiert oder HPP-behandelt. Was das ist? Mit dem HPP-Verfahren (High-Pressure-Processing) werden Lebensmittel mittels Druck haltbar gemacht. „Kaltgepresste Säfte, die HPP-behandelt wurden, sind daher nicht als „frisch“ zu deklarieren“, sagt Pure Delight-Chefin Astrid Purzer.

Die Sellerie Challenge

YouTuberin und Instagram-Star Annie Jaffrey hat das Experiment gewagt und sechs Tage lang morgens je 1 Flasche Pure Delight Celery Juice getrunken und war begeistert . Ihr Fazit: „Am letzten Tag meines Testlaufs wusste ich, dass ich nicht so schnell auf Selleriesaft verzichten würde. Ich fühlte mich zu gut.“ Tipp von Astrid Purzer: 1 Flasche „Pure Celery“ morgens auf nüchternen Magen trinken. Danach etwa 15-25 Minuten warten, bevor man etwas anderes zu sich nimmt.

Selbst pressen?

Geht auch, ist aber mühsamer und aufwändiger. Man braucht einen leistungsstarken Entsafter zum Pressen. Die Selleriestangen müssen für jeden Saft frisch sein, denn nur dann können sie ihre positive Wirkung voll entfalten. Wie man den Frischetest macht? Die Stangen leicht biegen. Wenn sie sich sofort wieder aufrichten, sind sie wirklich frisch. Und: Je dunkler das Grün, desto stärker das Aroma. Vor dem Pressen die Selleriestangen putzen, in Scheiben schneiden und möglichst sofort verarbeiten. Achtung: Lange Aufbewahrzeiten reduzieren die Nährstoffe. Wer Sellerie pure nicht mag, kombiniert ihn mit Birne, Apfel, Karotte oder Ananas, um den intensiven Geschmack zu mildern.


Star-Friseur Christophe Robin überrascht mit seinen Tipps

C&C: Mit Ihrer Volumenpaste bekommt jede Frau eine Traummähne. Wie gibt es das?

Christophe Robin: Die Entwicklung hat ewig gedauert. Ich wollte etwas, das den Haaren Volumen schenkt, sie aber nicht mit einer Textur überzieht. Die würde sich nämlich auch auf die Kopfhaut legen. Damit bekommt man zwar Volumen hin, aber die Kopfhaut kann nicht mehr atmen. Die Haare werden fettig, und man hat sie etwas wie ein Soufflé auf dem Kopf. Fettige Kopfhaut ist überhaupt ein großes Thema. Dagegen wollte ich etwas tun. Deshalb enthält meine „Cleansing Volumizing Paste“ Rosenextrakte, die wie eine natürliche Hyaluronsäure wirken. Dazu kommt Rasulschlamm aus Marokko, damit die Kopfhaut nicht fettet. Gleichzeitig enthält er alle wichtigen Mineralien. Das bringt das Volumen.

Sie behaupten, dass man vor dem Shampoonieren am besten ein Öl aufträgt?

Der beste Trick ist ein Pre-Shampoo-Treatment, das ich seit 25 Jahren auch in meinem Pariser Salon anwende. Tatsächlich war das Lavendel Haaröl mein erstes Produkt, das ich entwickelt habe. Egal, welches Shampoo Sie danach benutzen, zuerst Öl auf das Haar geben, durchbürsten und dann waschen. Man kann es auch über Nacht anwenden und die Haare am nächsten Morgen waschen.

Wie vermeidet man es, seine Haare zu schädigen?

Der häufigste Fehler ist, dass zu viel Shampoo benutzt wird. In vielen Produkten sind Stoffe, die sich um das Haar und auch auf die Kopfhaut legen wie beispielsweise Silikone. Dann muss man wieder waschen, und je häufiger man seine Haare wäscht, desto empfindlicher werden sie. Und wenn man das Shampoo nicht richtig auswäscht, dann bleibt immer etwas davon auf dem Haar zurück, und es glänzt nicht. Auch benutzen die Frauen zu viele Stylinggeräte und -produkte. Oft sieht man auf Youtube in Tutorials, dass fünf oder mehr Produkte angewendet werden sollten. Das ist viel zu viel. Es macht die Haare trocken und schmutzig. All diese Produkte beschweren die Kopfhaut.

Wie wäscht man dann richtig?

Man schüttet zuerst etwas Shampoo in die Hände, dann damit an die Haarwurzeln gehen. Sofort etwas Wasser dazugeben, um das Produkt zu emulgieren. Dann mehr Wasser dazugeben und gut spülen. Lieber wenig Shampoo benutzen und zweimal waschen, wenn die Haare schmutziger sind.

Trockenshampoo wird zum Stylen benutzt oder wenn keine Zeit zum Haarewaschen ist. Was halten Sie davon?

Trockenshampoo ist gut für einen Tag. Aber abends damit ins Bett zu gehen ist wie mit Make up zu schlafen. Die Kopfhaut muss atmen können. Deshalb abends Fenster auf, Kopf nach unten und die Kopfhaut mit den Fingerspitzen vier Minuten lang massieren. Gerade wenn man viel Streß hat, ist die Kopfhaut angespannt. Noch schlimmer sind übrigens farbige Trockenshampoos, mit denen man graue Ansätze abdeckt. Frauen laufen oft 14 Tage damit herum. Sie schlafen damit, und dann kommt wohlmöglich noch eine Coloration dazu. Das sind viel zu viele Farbpigmente, was zu schlimmen Irritationen führen kann.

Was kann man tun, damit die Haare toll glänzen?

Stumpfe Haare weisen immer auf einen Feuchtigkeitsmangel hin. Dagegen gibt es nichts Besseres als ein altes Hausmittel: Essig. Bekommt man von Diptyque, Maria Novella oder etwas günstiger von Yves Rocher. Die haben einen tollen Himbeeressig. Man wäscht zuerst die Haare, spült sie gründlich aus. Dann nimmt man eine kleine Schüssel kaltes Wasser und gibt etwa 10 Tropfen von dem Essig dazu. Damit Haare und Kopfhaut zum Schluß spülen. Das entfernt alle Rückstände von Produkten und Leitungswasser. Außerdem wirkt der Essig antibakteriell und macht die Kopfhaut frisch. Bakterien verursachen Schuppen, mit Essig verhindert man das.

Gibt es wirksame Anti-Aging-Maßnahmen für die Haare?

Meistens werden die Haare dünner. Was ich bei meinen Klienten oft sehe, passiert das nach zu häufigen Diäten, zu vielen Narkosen bei Schönheitsoperationen. Was hilft, ist Omega 3, reichlich in Fisch enthalten. Für mich hat die Haarqualität viel mit der Ernährung zu tun. Gesund essen und richtig atmen für die Sauerstoffversorgung, das kommt auch der Kopfhaut zugute.

Was ist für Sie das wichtigste Haarpflege-Produkt?

Haaröl. Seit Jahrhunderten wird es verwendet. Allerdings darf es nicht zu dick sein wie zum Beispiel Argan- oder Olivenöl. Die bleiben auf der Kopfhaut liegen. Andererseits kann man mit solch dicken Ölen künstliche Farbe aus dem Haar ziehen, wenn man beispielsweise zu dunkel gefärbt hat. Anstatt Bleaching gibt man dickes Arganöl auf die Haare, bürstet sie durch und lässt es einige Stunden wirken. Ein leichtes Öl dagegen pflegt Haare und Kopfhaut und eignet sich wie gesagt als Pre-Shampoo-Treatment.

Welches Haarpflege-Produkt gehört auf Reisen in die Beauty-Bag?

Ich würde sagen Natron anstatt Trockenshampoo. Damit die Haare einige Minuten durchbürsten. Im Gegensatz zu Trockenshampoo enthält es keine Parfümstoffe und schädigt die Haare nicht. Natron ist ein altes Hausmittel mit vielen Funktionen. Es ist auch wohltuend im Badewasser und hilft dem Magen, wenn man unterwegs das Essen nicht vertragen hat.

In welches Styling-Gerät lohnt es sich, richtig Geld zu investieren?

Anfangs war ich skeptisch, aber inzwischen bin ich überzeugt von Dyson Haartrocknern. Alle meine Mitarbeiter lieben die Geräte, weil sie leise und leicht sind. Die Haare bekommen einen wunderschönen Glanz. Sehr wichtig ist auch eine gute Bürste mit Naturborsten. Etwas Essig auf die Bürsten sprühen, das verstärkt den Glanz der Haare. Wir mischen dazu destilliertes Wasser, wie man es zum Bügeln verwendet, mit 20 Prozent Essig. Das wirkt zugleich antibakteriell. Eine gute Bürste ist teuer. Aber wenn man sie regelmäßig reinigt, hält sie für immer.

Feintuning für den Body


Weniger Dellen, straffere Haut und eine schmalere Silhouette

Minimal-invasive Körperformung heißt die Zauberformel, um all das zu erreichen. Keine Operation, keine Schmerzen, keine Ausfallzeiten. Klingt zu schön, um wahr zu sein, aber modernste Technologien wie mikrofokussierter Ultraschall oder Radiofrequenz machen es möglich. Die beiden Methoden unterscheiden sich in ihrer Tiefenwirkung. „Im Gegensatz zur Radiofrequenz dringt der mikrofokussierte Ultraschall in noch tiefere Gewebsschichten ein und sorgt sowohl für einen sofortigen, als auch einen langfristigen Straffungseffekt, ohne dabei die Hautoberfläche zu verletzen. Die kontrollierte und gezielt eingesetzte Wärme von bis zu 70 Grad lässt Fettzellen schmelzen“, sagt Dr. Carmen Cecilia Duma, Rosenpark Klinik. Die richtige Patientenauswahl durch den Arzt und eine sichere Indikationsstellung sind hier deshalb besonders wichtig. Eines muss man wissen: Beide Therapien sind nicht vergleichbar mit den Möglichkeiten einer Fettabsaugung oder klassischen Körperstraffung. Es können nur kleinere Problemzonen behandelt werden, aber diese jedoch mit durchaus überraschenden und zufrieden stellenden Ergebnissen.

Mikrofokussierter Ultraschall

Die hochmoderne Ultraschall-Technologie strafft erschlaffte Hautpartien. Gleichzeitig verbessert sie die Struktur von Haut und Bindegewebe und konturiert die Form. Dankbare Behandlungsareale sind Dekolleté, Oberarme, Achseln, Taille, Bauch, Oberschenkel und Knie. Dr. Duma: „Durch die nicht sichtbaren Mikroverletzungen in der tiefen Gewebsschicht werden sowohl die Neubildung von Kollagen, als auch Elastin angeregt. Die Haut wird nach und nach straffer und fester und es entsteht ein natürlicher Lifting Effekt.“ Die hochfokussierten Ultraschallwellen werden über einen beweglichen Schall- und Behandlungskopf durch die Haut direkt in das tiefer gelegene Bindegewebe gesendet. Dort regen sie den körpereigenen Regenerationsprozess an und stimulieren eine Kollagen-Neubildung, Fettzellen schmelzen. Diese werden über die nächsten Wochen vom Körper auf natürliche Weise ausgeschwemmt. Das hat den Effekt, dass die behandelte Region geformt und kleinere Problemzonen optimiert werden können. Da das Gerät über unterschiedliche Handstücke verfügt, lassen sich die Schwerpunktregionen ganz gezielt behandeln.

Schmerzfrei und alltagstauglich

Eine Betäubung ist nicht erforderlich. Aber um die Behandlung möglichst angenehm für den Patienten zu gestalten, wird eine Stunde zuvor eine Anästhesiecreme aufgetragen. Sofort nach der Behandlung kann man seine tägliche Routine wieder aufnehmen. Auch eine besondere Nachsorge ist nicht erforderlich. Das Ergebnis entwickelt sich über einen Zeitraum von drei Wochen bis zu sechs Monaten zu deutlich strafferer, frischerer Haut und schmaleren Konturen. In der Regel ist eine Behandlung ausreichend.

Radiofrequenz und Magnetpulstechnik

Das innovative Verfahren des Venus Legacy™ kombiniert multipolare Radiofrequenz mit Magnetpulstechnik und einem eingebauten Temperatursensor. „Die multipolaren Radiofrequenzen dringen nicht nur in eine, sondern in mehrere Gewebsschichten ein und lösen dort eine thermische Reaktion aus. Dadurch wird ein Regenerationsprozess ausgelöst, der für eine Kollagenneubildung sorgt. Die Haut wird gestrafft, Fältchen und Cellulite können gemindert und Fettpölsterchen reduziert werden“, so. Dr. Carmen Cecilia Duma. Direkt nach der Behandlung ist bereits eine erhöhte Durchblutung und direkte Straffung der Haut zu beobachten ist. Die multipolare Radiofrequenz löst eine Thermalreaktion im Gewebe aus, die die natürlichen Heilkräfte des Körpers stimuliert.

Sanft und effektiv

Behandelt werden kann erschlafftes Gewebe an Oberarmen, Bauch, Beinen, Rücken und Po. Auch im Gesicht lassen sich damit gute Erfolge erzielen bei Tränensäcken, Doppelkinn, an der Kinn-Wangenlinie, am Hals und an der Stirn. Das Verfahren ist schmerzfrei, kann deshalb völlig ohne Betäubung durchgeführt werden. Weil es nicht-invasiv ist, sind auch keinerlei Ausfallzeit zu befürchten. Dr. Duma: „Resultate können oft schon nach einer Behandlung sichtbar sein, für ein optimales und länger anhaltendes Ergebnis empfehlen wir jedoch 6 bis 8 Behandlungen.“

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Aufmacherfoto: Markus Rock


Mikrofeine Nadelstiche verbessern das Hautbild. Besonders effektiv in Kombination mit Radiofrequenz

„Mein Geheimtipp für ein strahlendes, gesundes Hautbild liegt in der Kombination aus Hyaluron-Skinbooster und Dermaroller“, sagt Dr. med. Sonja Sattler, Gründerin/Chefin der Bellari Frankfurt. „Die besonders dünnflüssige Hyaluronsäure wird beim SkinBoost mit einer Spritze großflächig in die oberste Hautschicht eingebracht. Sie zaubert einen Glow-Effekt mit besonderem Strahlen ins Gesicht. Dadurch werden Knitterfalten beseitigt, die Haut wird durch die Wasserbindungseigenschaft der Hyaluronsäure von innen heraus längerfristig mit Feuchtigkeit versorgt und aufgepolstert. Der Dermaroller sorgt durch gewünschte Mikroverletzungen auf der Hautoberfläche für eine Kollagenneubildung.“ Dadurch wirkt das gesamte Hautbild feiner, kleinporiger und verjüngt. Nicht zuletzt kann man Narben aller Art damit verbessern.

Was ist eigentlich ein Dermaroller?

Mit Dermaroller oder Dermapen wird eine handliche Walze mit mikrofeinen Nadeln bezeichnet. Deshalb sagt man auch Microneedling dazu. Die Nadellänge variiert zwischen 0,5-1,5 Millimeter, je nach Bedarf und Körperregion. Die mikrofeinen Stiche simulieren Verletzungen in der Haut, ohne dass sie das Gewebe wirklich zerstören. Trotzdem werden die Zellen rund um den Einstichkanal dazu angeregt, vermehrt Kollagen zu produzieren.

Wie muss man sich die Behandlung genau vorstellen?

Zunächst wird die zu behandelnde Region sehr gründlich gereinigt und eine Betäubungscreme aufgetragen. Sie muss 20-30 Minuten einwirken. Anschließend rollt der Behandler circa 20 Minuten lang mit einem Dermaroller über das Gesicht. Wenn nötig, können einzelne Areale mehrfach und intensiver bearbeitet werden. Für jeden Patienten wird ein steriles Einmal-Gerät verwendet. Dermaroller mit kürzeren Nadeln gibt es auch für die Heimanwendung. Man sollte sich aber von einem Profi vor dem DIY in der Handhabung genau unterweisen lassen. Bei Akne besser grundsätzlich die Hände davon lassen.

Ist man nach der Behandlung gesellschaftsfähig?

Unbedingt. Zunächst ist die Haut zwar leicht gerötet. Lässt sich aber gut mit Make up kaschieren. Nach drei bis vier Tagen ist diese Rötung völlig verschwunden. Als Resultat bleibt eine verbesserte Hautstruktur. Die Behandlung ist jederzeit wiederholbar.

Worin liegt der Unterschied zum Needling plus Radiofrequenz?

Die Verbindung von multipolarer Radiofrequenztechnologie (RF) und Microneedling führt zu einer fraktionalen Behandlung der Haut. Das ermöglicht es, gleichzeitig mehrere Hautprobleme in nur einem Schritt in Angriff zu nehmen. Gut geeignet ist das Verfahren als Anti-Aging-Maßnahme, da man damit den Zeichen der Hautalterung entgegenwirkt: Falten und Spannkraftverlust oder erschlaffter Haut am Kinn. Ebenso wirkungsvoll ist es bei Pigmentstörungen, vergrößerten Poren und unebener Hautstruktur wie Aknenarben und Rosazea.

Wie sieht der Behandlungsablauf aus?

30 Minuten vor dem Treatment wird eine Betäubungscreme aufgetragen, um keine Schmerzen entstehen zu lassen. Dann wird das Gesicht mit dem Behandlungskopf des Radiofrequenzgerätes flächendeckend bearbeitet. Dieser ist mit feinsten Spitzen ausgestattet, die eine Hauterneuerung anregen. Auf die Haut aufgesetzt verursachen sie oberflächlich mikrofeine, nach der Behandlung nicht sichtbare Verletzungen. In der Tiefe zirkuliert gleichzeitig die multipolare Radiofrequenzenergie. Damit wird das Gewebe erhitzt, und es kommt zur Kollagenneubildung. Je nach Problemstellung wird zwischen zwei Aufsätzen gewählt – mit und ohne Nadeln. Bei Rosazea-Patienten wird z.B. auf das Microneedling verzichtet und nur RF angewendet, um die Haut nicht zu sehr zu reizen.

Wieviel Zeit muss ich einplanen?

Eine Behandlung dauert etwa eine halbe Stunde. Mit vier Sitzungen im Abstand von jeweils maximal vier Wochen erreicht man den größtmöglichen Effekt. Allerdings tritt die vollständige Wirkung erst zwei bis sechs Monate nach Ende der Behandlungsserie ein. Mögliche Rötungen in den ersten Stunden danach lassen sich gut mit Make up überschminken. Ansonsten kann man uneingeschränkt seinem Alltag nachgehen. Was man keinesfalls vergessen sollte, ist ausreichender UV-Schutz für die Haut.

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Aufmacherfoto: Jürgen Mai


Die Haut unter die Lupe nehmen

Sind Sie auch schon etwas länger jung? Dann lassen Sie bloß Ihre Haut nicht hängen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Studien beweisen, dass nicht Falten, sondern hängende Partien uns in den Augen der Betrachter alt aussehen lassen. Ich will aber nichts von Skalpell und Schneiden lesen, denken Sie jetzt vielleicht! Keine Angst, es gibt sanftere Lösungen. Total im Trend ist Face Yoga und eine der effektivsten Methoden für eine gut aufgepolsterte Gesichtshaut. Allerdings sperre ich mich dabei immer im Badezimmer ein, damit niemand über meine Grimassen erschrickt.

Müde Hautzellen

Wann ist eine Haut eigentlich „reif“, wenn man bedenkt, dass sie schon ab 20 Jahren zu altern beginnt. Und Jugendsünden wie zu viel Sonne rächen sich erst Jahrzehnte später. Mit zunehmenden Jahren werden die Zellen allmählich faul. Sie teilen sich langsamer. Durchblutung, hautstraffendes Kollagen, Feuchtigkeit und schützende Fette gehen immer mehr verloren. Das wirkt sich auf das Erscheinungsbild aus. Die Haut wird dünner und trockener, ist weniger elastisch. Mir fiel als erstes auf, dass Schlaffalten im Gesicht und am Dekolleté länger brauchten, um sich wieder zu glätten. Vor allem, wenn die Nacht kurz war. Aber die Veränderungen bringen auch positive Aspekte mit sich: eine vormals ölige T-Zone normalisiert sich, Unreinheiten sind kaum noch ein Thema.

Auf Feuchtigkeit setzen

Rundum wird die Haut mit den Jahren einfach anspruchsvoller, was die Pflege und den Umgang mit ihr betrifft. Ich bin kein Freund von klassischen Rich Creams – diese sind übrigens ein sehr deutsches Phänomen. Frauen anderer Länder halten es wie ich: Hauttrockenheit lieber mit mehr Feuchtigkeit begegnen. Neben Cremes oder Lotionen mit Anti-Aging-Wirkstoffen wie Q10, Hyaluronsäure, Vitamin A und Retinol sollte man Umweltschäden mit Antioxidantien abblocken. Dazu gehören Vitamin C und E, außerdem Tee oder Soja sowie Polyphenole und Flavonoide. Eine besonders intensive Pflege garantieren hochkonzentrierte Seren und Masken. Hals immer mit einbeziehen!

Augenzone pampern

Ruhig reichhaltiger darf die Augencreme sein. Hier ist die Haut so dünn, dass Fältchen ein leichtes Spiel haben. Braucht die gestresste Lidpartie eine Extra-Portion an Pflege, benutze ich ein Augenserum, das das Gewebe noch stärker boostet. Tipp: In ganz extremen Fällen beides kombinieren – erst Serum, dann Creme. Ein Augen-Produkt grundsätzlich mindestens 90 Sekunden einziehen lassen, bevor Concealer bzw. Foundation folgen. Da sich die verschiedenen Texturen nicht gut mischen, kann sonst die Farbe bröckeln und sich in den Fältchen absetzen.

Schön strahlen

Alles, was die Haut noch trockener macht, vermeiden. In erster Linie ein Übermaß an Sonne. Im Sommer nie ohne hohen Lichtchutz ins Freie. Von Cremes mit LSF als Allrounder halte ich eher wenig, weil sie die Haut nur unnötig belasten, wenn keine Sonne scheint. Übrigens: Die Tages- zur Nachtcreme machen, sollte man trotzdem nicht. Während die Haut tagsüber vor allem Schutz braucht, benötigt sie nachts Unterstützung bei den Reparaturarbeiten durch regenerierende und hydratisierende Wirkstoffe. Weil auch die meisten Alkohole die Haut eher austrocknen, bevorzuge ich bei Tonern alkoholfreie Varianten und natürlich zuvor ein mildes Reinigungprodukt. Regelmäßige Peelings, am sympathischsten sind mir die auf Enzymbasis, stellen die beste Waffe gegen einen fahlen Teint dar. Sie bringen den jugendlichen Glow zurück.

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London-Termin mit Pixi-Visagistin Amanda Bell

Seit vielen Jahren eine DER Beauty-Adressen in der englischen Hauptstadt: der Pixi Flagship Store, 22 A Foubert’s Pl, im brodelnden Stadtteil Soho. Gleich um die Ecke Liberty, das für mich schönste Kaufhaus, und die quirlige Carnaby Street. Der Londoner Flagship Store von Pixi ist eine echte Beauty-Oase. Ganz korrekt muss es übrigens heißen Pixi by Petra. Denn Petra Strand ist die Erfinderin der Marke. Die erfahrene Make-up-Artistin hatte es sich zum Ziel gesetzt, Produkte für die Haut zu kreieren mit höchst wirksamen und wohltuenden pflanzlichen Inhaltsstoffen. Doch die Seele des Unternehmens ist Amanda Bell, Global Make-up-Artist und Pixi-Botschafterin. Eine faszinierende Frau und Persönlichkeit mit sprühendem, eher unenglischem Temperament. Sie kann auf eine mehr als 20jährige Berufserfahrung im Bereich Beauty zurückgreifen. Als Autorin, als preisgekrönte Produktdesignerin und Visagistin, der es nie an Ideen mangelt, um jede Frau schön aussehen zu lassen. Sie hat schon mit den berühmtesten Models und Fotografen der Welt gearbeitet. Dabei ist Amanda Bell freundlich und bodenständig, erzählt mir von ihrer Faszination für Katzen, während sie mit routinierten Griffen die Müdigkeit aus meinem Gesicht schminkt und mir exakt den richtigen Rotton auf die Lippen legt. Das Interview danach führen wir in einem Vegan-Café um die Ecke auf der Dachterrasse:

Amanda, was sind deine fünf wichtigsten Profi-Tricks?

Weniger ist mehr. Benutze eine möglichst natürliche Foundation, mit der du dich gut fühlst. An Stellen, die etwas mehr abgedeckt werden müssen, verwende Concealer. Das gibt der Haut den makellosen Look. Die Base muss wie eine zweite Haut aussehen. Hast du das Gefühl, dass das Make-up zu schnell verläuft, verwende statt viel Puder lieber ein Fixier-Spray. Ich persönlich mag Transparent-Puder, den ich mit einem Pinsel über der Base auftrage. Er deckt nicht zusätzlich ab und gibt auch nicht mehr Farbe, sondern sorgt lediglich für Perfektion. Der letzte Tipp: Man soll sich immer in der Lichtsituation schminken, in der man sich später aufhält. Deshalb morgens nicht im Badezimmer bei künstlichem Licht sein Make-up auftragen. Das Ergebnis wird im Tageslicht nie gut aussehen.

Ich suche eine neue Foundation, wo teste ich die Farbe am besten?

Die Textur kannst du auf dem Handrücken testen, aber niemals die Farbe. Denn der Hautton auf der Hand entspricht nie dem im Gesicht. Deshalb ein neues Make-up immer im ungeschminkten Gesicht ausprobieren. Etwa an der Kieferlinie einen Streifen auftragen bis zum Hals. Er ist immer etwas blasser, weil er weniger Sonne abkriegt. Der richtige Farbton der Foundation ist der, der mit dem Gesicht und dem Hals verschmilzt.

Du hast eine spezielle Art, die Wimpern zu schminken, richtig?

Ich benutze immer eine Wimpernzange, das ist sehr wichtig. Damit kann man sein Augen-Make-up drastisch minimieren. Mein spezieller Trick ist es, die Wimpern zweimal zu biegen, bevor ich Mascara auftrage: Zuerst nehme ich die Härchen dicht am Wimpernrand zwischen die Zange, dann öffne ich sie wieder und presse ein zweites Mal in der Mitte der Wimpern. Das sieht natürlicher aus und ergibt einer eher fedrigen Effekt, als wenn man sie nur an den Wurzeln steif nach oben biegt.

An welchem Make-up-Produkt sollte man niemals sparen?

An der Foundation. Wir alle sind bei Lippenstift, Lidschatten oder sogar Mascara nicht einer einzigen Marke treu. Aber wenn man mal eine Foundation gefunden hat, die das Beste aus der Haut herausholt, sollte man dabei bleiben. Das schönste Kompliment ist doch, wenn jemand sagt ,deine Haut sieht wundervoll aus‘ als wenn es heißt ,welches Make-up trägst du‘. Ich würde sagen, dass es sich absolut lohnt, in gute Hautpflege, Foundation und Concealer zu investieren.

Gibt es Regeln, wer welche Farben am besten tragen kann?

Wenn einem eine Farbe überhaupt nicht steht, liegt es am Hautunterton. Man unterscheidet zwischen einem warmen, einem neutralen und einem kühlen Teint. Was das bedeutet? Hat die Haut z. B. einen warmen Unterton, wird sie mit kühlen Farben nie natürlich, eher künstlich aussehen, weil sie selbst keine kühlen Anteile besitzt. Benützt man dagegen ein Siena oder Apricot, verschmelzen diese richtiggehend mit der Haut und betonen ihre warme Ausstrahlung. Ansonsten, wenn man sich mit einer Farbe wohlfühlt, sollte man sie ruhig mit Stolz tragen. Hat man allerdings das Gefühl, dass die Farbe eher einen trägt als umgekehrt, sollte man sich seinen Unterton genauer ansehen. Dann kann es helfen, wenn man zu einem Trick greift. Hat man beispielsweise bei warmer Haut einen kühlen Lidschattenton benutzt, der irgendwie nicht passt, gibt man einen warmen Gloss darüber. Schon funktioniert es.

Und wie finde ich meinen Unterton heraus?

Ein warmer Hautton wird im Sommer immer einen Hauch von Gold und Oliv zeigen, ihm Winter eher fahl und etwas langweilig aussehen. Ein kühler Hauttyp mit rosigem Unterton wiederum liebt den Winter, schaut dann fantastisch und vital aus. Mit einem Stück Stoff in Creme und Weiß findet man seinen Unterton am schnellsten heraus: Cremefarben geht Ton in Ton mit warmer Haut und bildet keinen Kontrast. Weiß dagegen macht sie lebendig. Dagegen bringt reines Weiß einem kühlen Hauttyp gar nichts. Ihm verleiht der Cremeton Wärme und Ausstrahlung. Neutrale Hauttypen können beides tragen. Ein weiterer Tipp, um seinen Unterton zu bestimmen, sind die Innenseiten der Handgelenke: Bei einem sehr kühlen Typ schimmern die Venen blau. Bei einer eher geblichen Haut wirken sie grünlich.

Fotos: @aleyahsolomonphotograph
Insta: @aleyahs | @aleyahsolomonphoto

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