Autor: Margit Rüdiger

CultureAndCream-Autorin aus München Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.

Wie sich mit den Jahren der persönliche Mode-Geschmack verändert, ist es oft auch mit den Parfums, die man favorisiert. Und manchmal ist dabei ein Mann im Spiel – so war es zumindest bei mir.

Ich weiß es noch genau. Ich war vier Jahre alt, als ich die Lust am Parfümieren entdeckte. Dafür plünderte ich den Rosengarten meiner Mutter und weichte die roten und rosafarbenen Blütenblätter in Wasser ein. Meine Mutter war allerdings – aus purer Liebe – zu mir auch die einzige, die meine „Duftwässer“ verwendete – oder zumindest tat sie so. Mit acht war ich schwer verliebt in meinen attraktiven Vater. Dass er aus meiner Sicht meine Mutter mehr liebte als mich, schrieb ich einem quadratischen Zauber-Fläschchen zu, das sie in ihrer Frisierkommode verwahrte. Eines Abends, meine Eltern hatten gerade in großer Ballrobe das Haus verlassen, schlich ich mich in ihr Schlafzimmer und öffnete die Schublade, in dem der Schatz lag. Ich duftete mich vor dem großen Spiegel verschwenderisch ein – mit Chanel Nr. 5. Mit dem Erfolg, dass meine Kinderfrau mich anschließend in die Badewanne steckte und unsanft abschrubbte.

Meine erste (Parfum-)Liebe

Die Jahre vergingen und statt für meinen Vater schwärmte ich inzwischen für einen älteren Jungen aus dem Nachbar-Gymnasium. Ich war 13 und reif für mein erstes eigenes Parfum – davon war ich überzeugt. „Jil Sander Sun“ roch ich bei meiner besten Freundin, die echt cool war, etwas älter und schon einen festen Freund hatte. Meine Patentante schenkte es mir zum Namenstag, nachdem ich nicht locker gelassen hatte. Ich fühlte mich damit total erwachsen, und doch war seine süßlich-weiche Note etwas, das mich mit meiner noch nicht ganz abgestreiften Kindheit verband. Mit 17 traf ich meine erste große Liebe. Für immer und ewig sollte es sein. Welches Parfum hätte da besser gepasst als „Eternity“. Meine Ewigkeit dauerte allerdings nur ein gutes Jahr. Mit dem Kerl verschwand dann auch alles andere, was mich an ihn erinnerte, aus meinem Badezimmer. Von nun an ging es erst mal à la carte weiter – bei Männern und Düften.

Lebensabschnittsbegleiter

Wenn ich heute so darüber nachdenke, passten beide „Lebensabschnittsbegleiter“ – die Parfums und die Männer – immer irgendwie zusammen. Mit einem Gitarristen aus London fühlte ich mich so eins, dass ich mit ihm nicht nur die Liebe zur Musik teilte und die Vorliebe für grüne Parka, sondern auch für „ck one“, den ersten Unisex-Duft, den es damals überhaupt gab. Dann kam ein Schauspieler indischer Abstammung. Er war groß gewachsen mit glutschwarzen Augen und samtiger Haut. Wie selbstverständlich entdeckte ich „Obsession“ für mich, das Elixir einer Leidenschaft. Ich war verrückt nach ihm, und jeder von uns reiste meilenweit um den Globus, um den anderen zu treffen – manchmal nur für wenige Stunden. Irgendwann folgte mein Inder dem Ruf nach Hollywood, während ich auf meine innere Stimme hörte und blieb. Doch von da an war ich den Orientalen treu – den Düften versteht sich. „Angel“ habe ich geliebt, seit ich den massiven Sternflakon auf seiner Deutschland-Premiere zum ersten Mal in Händen hielt und den vanilligen Duft genüsslich einsog. Er erinnerte mich an die Weihnachtsbäckerei meiner geliebten Nanny und rief in mir Gefühle kindlicher Geborgenheit wach. Unsere Beziehung überdauerte selbst meine erste Ehe. Noch heute, sagt mein Ex, könne er es nicht ertragen, wenn eine andere als ich diesen Duft trüge – wie er das wohl meint?

Masse, nein danke!

Inzwischen habe ich mich der Nische verschrieben. Ich mag es einfach, wenn nicht jeder, der in meine Richtung schnuppert, gleich zu wissen meint „ach, du trägst doch….“ Meine neueste Duft-Liaison kommt aus Spanien und heißt „Megalium“, würzig-rauchig und dennoch weich-orientalisch. Was nicht bedeutet, dass ich nicht doch ab und zu schwach werde, wenn ich all den schönen Verführern in kunstvollen Flaschen in meinem Badezimmer begegne. Da erwische ich mich dann manchmal, dass ich mit dem orientalisch-blumigen „Casablanca Lily“ meinen Mann zum Jour fix treffe, mit „Pelárgonium“ ins Wochenende fahre oder mit „Sweet William“ ins Bett gehe. Aber am nächsten Tag greife ich in meine Handtasche und fühle, wie meine Finger einen schlichten kubischen Flakon umfassen – „Megalium“.

Aufmacherfoto: @up_n_co

Der Berliner Colorist Andreas Kurkowitz ist ein echter Guru, was Haarfarben angeht.  Im C&C-Interview spricht er über Trends, Kundenwünsche und wie graue Haare wirklich cool aussehen.

Wie sehen die Farbtrends 2020 aus?

Was die Farbe angeht, habe ich das Gefühl, dass es in die wärmere Richtung geht. Gerade im Winter. Ich mag das auch gerne, weil man im Winter weniger Licht hat. Warme Töne geben mehr Reflexion und auch mehr Glanz. Man kann ohnehin nicht sagen, dass es feste Trends für jede Saison gibt. Aber ich bin tendenziell immer ein Fan davon, gerade im Winter in Europa, wo es weniger Licht gibt, die Farben etwas wärmer zu machen als im Sommer.

Sprichst du von Strähnen oder Highlights? Nicht jeder möchte gleich immer eine komplette Umfärbung.

Mit Strähnen, ob von Hand gemacht oder Foliensträhnen, kann man zu jeder Jahreszeit easy variieren. Zum Winter hin macht man den Farbton etwas wärmer und im Sommer wieder kühler. So gibt es die Möglichkeit, ohne Komplettfärbung eine Veränderung zu erzielen. Oft sind es nur kleine Nuancen, die einen großen Unterschied machen. Ob das jetzt ein Honigton ist oder Karamell, oder eher ins Kühle, Sandige geht. Viele meiner Kunden beschweren sich im Sommer darüber, dass ihre Haare zu warm wirken. Das hat natürlich etwas mit dem Lichteinfluss zu tun.

Welche Frisur ist am gefragtesten?

Trend ist eigentlich, dass die Leute super individuelle Sachen wollen. Man kann nicht mehr sagen, die haben ein bestimmtes Foto gesehen und wollen genau diese Frisur. Die Frauen geben viel mehr auf sich acht, was zu ihnen passt. Es gibt natürlich Unterschiede: Da sind die Kunden, die wollen etwas ausprobieren. Sie sehen ihre Haare als modischen Aspekt und wollen sie verändern, wie sie auch ihre Kleidung verändern. Andere wollen einfach nur frisch aussehen und etwas haben, das zu ihnen passt.

Der beste Trick, um frischer auszusehen?

Ich würde die Haare nie dunkler als drei Töne verändern, weil es dann hart wirken kann. Und was einen Riesenunterschied macht, ist, wie hell oder dunkel die Kontur gefärbt ist. Egal, ob Strähnen, eine mittelblonde Komplettfärbung, ob hell- oder dunkelbraun, wenn die Kontur zu dunkel ist, sieht es oft sehr unnatürlich aus, macht hart und weniger frisch. Dass die Kontur weicher ist und heller als der Rest, finde ich super wichtig. Daran merkt man auch, ob jemand gefärbte Haare hat oder nicht. An der Kontur sind die Haare viel feiner, sie nehmen die Farbe schneller an. Wenn ich das Gleiche an Farbe darauf gebe wie auf den Rest, hat man oft das Problem, dass es an der Stelle zu pigmentiert, zu überlagert aussieht.

Was ist wichtiger, Farbe oder Schnitt?

Ich persönlich erachte die Kombination als wichtig, dass es zusammenpasst. Aber dadurch, dass ich ausschließlich Haare färbe, habe ich immer den Fokus auf Farbe. Wenn man eine richtig gute Farbe hat, kommt man auch mit einem weniger perfekten Haarschnitt durch. Allerdings meine ich auch, je dunkler die Haare gefärbt sind, desto perfekter muss der Schnitt sein. Bewegt man sich im Blondbereich, fällt es nicht so auf, wenn der Schnitt nicht ganz optimal ist. Möchte dagegen jemand schwarze Haare haben, was ein guter Look sein kann, sieht man jede Kleinigkeit, ob ein Schnitt gut ist oder nicht.

Was ist die beliebteste Haarfarbe im Salon?

Tendenziell wollen die meisten Richtung Blond gehen. Ich würde schätzen, ca 75 Prozent meiner Kundinnen wollen eher heller werden als dunkel. Entweder wollen sie so gefärbt werden wie ihre Naturfarbe einmal war, oder sie wollen heller werden. Wir machen extrem viel Blond, von Dunkel- bis Hellblond, auch Kupfertöne immer mal wieder. Alles eher im warmen Bereich, keine kühlen Rottöne mit Violett oder Blond drin. Aber auch hier soll es eher natürlich wirken. Schreiendes Rot wird so gut wie nie verlangt.

In der Regel färbt man immer mehrere Töne…

Jein. Es kommt darauf an. Das Haar ist immer die Basis. Und das hat ja auch nicht nur einen Ton, so dass ich drei Reihen färben muss, damit es natürlich aussieht. Oft finde ich es dann besser zu sagen, ich färbe nur einen Ton rein, weil eh schon drei verschiedene Blondtöne vorhanden sind.

Auch ein Thema: graue Haare rauswachsen lassen?

In meiner Beratung frage ich erst mal: Wie sehr stören die grauen Haare? Für mich gibt es verschiedene Optionen. Die erste: Möchte man die weißen Haare so abgedeckt haben, dass man sie gar nicht mehr sieht. Oder zweitens, kann man damit leben, dass sie transparent sind. Oder drittens, findet man es sogar gut, wenn sie da sind oder man sie gar noch unterstützt. Ich habe schon das Gefühl, dass viele Frauen vielleicht nicht offen sind dafür, ihre Grauen zu verstärken oder sie so zu tragen. Die meisten wollen sie schon färben, aber dass sie transparent bleiben und das Grau nicht unbedingt plakativ abgedeckt ist.

Macht Grau alt?

(Denkt nach) Ich finde, das Gesamtbild macht alt, wenn der Rest nicht stimmt. Man kann tolle graue Haare haben und nicht alt wirken. Zu sagen, Grau macht alt, trifft zu, wenn ich mich dementsprechend kleide und keinen guten Haarschnitt habe. Grau werden heißt ja nicht, dass man keine Arbeit mehr damit hat, sie einfach wachsen lässt und und trotzdem cool aussieht. Grau kann gut aussehen, aber man muss trotzdem beispielsweise extra blondierte Strähnen reinsetzen, die das Grau noch intensiver wirken lassen. Make-up und Kleidung sind ganz starke Faktoren. Jünger macht Grau nicht, aber ich finde auch nicht, dass es unbedingt alt machen muss. Oft wird gleichgesetzt: Grau = Alter. Aber viele bekommen bereits jung graue Haare. Ich habe mal ein Model in London gefärbt, die war 26 Jahre alt und hatte schon ganz weiße Haare.

Wie oft muss man Strähnen in grauem Haar nacharbeiten?

Alle drei bis vier Monate. Es kommt darauf an, ob es das erste Mal ist oder schon mehrere Male gemacht wurde. Dann kann man minimal auffrischen.

Ist es ein Qualitätsmerkmal für einen Salon, wenn er einen eigenen Coloristen hat?

Finde ich schon. Allein wenn man nach der Erfahrung geht. Wie viel Erfahrung kann einer haben, der am Tag vier Leute färbt und vier schneidet im Vergleich zu jemand, der am Tag acht Leute nur färbt! Das über einen Zeitraum von einem Jahr berechnet, zeigt wie viel mehr der Colorist an Erfahrung hat. Für mich ist es wichtig, dass Colorist und Stylist zusammenzuarbeiten, um zu sehen, wie ist der Haarschnitt, welche Farbe passt am besten zu der Person. Aber meiner Meinung nach ist es schon wichtig, das zu separieren.

Welche besondere Ausbildung besitzt ein Colorist?

Da gib es unterschiedliche Szenarien. Bei mir war es so, wie ich es auch in unserem Salon mache, wo wir Leute ausbilden. Die durchlaufen eine 18-monatige Assistenzzeit, die in Gruppen eingeteilt ist, die sie abarbeiten und dann halt Modelle färben müssen. Das ist schon so eine Intensivzeit, in der sie ausschließlich färben. Es ist aber immer etwas anderes, ob du Modelle färbst oder am Kunden arbeitest. Deshalb finde ich das erste Jahr nach der Ausbildung grundsätzlich super wichtig – egal ob man schneidet oder färbt. Das erste Jahr ist noch mal wie eine Art Lehrjahr am Kunden.

Aufmacherfoto: @shutterstock

Vor fünf Jahren hatten zwei junge Frauen in Stockholm die Idee, ein Tabu-Thema salon- und marktfähig zu machen: Intimpflege. Inzwischen ist DeoDoc ein Erfolgskonzept.

Dr. Hedieh Asadi (36) und Hasti Asadi (30) sind Schwestern und hatten gemeinsam eine fantastische Idee: Endlich aufhören mit dem Tabu um Intimhygiene-Hautpflege. Sie sagen: „Sind wir doch mal ehrlich. Unter den Armen ist nicht die einzige Körperzone, wo wir schwitzen.“ Und jede Frau möchte sich im Intimbereich frisch fühlen. Die beiden natürlich auch. Deshalb suchten sie nach geeigneten Pflegeprodukten auf dem Markt – und fanden keine. So kamen sie auf die Idee, selbst welche zu entwickeln. DeoDoc, eine luxuriöse Intimhygiene Hautpflege-Linie, die tatsächlich wirkt, war geboren. Und sieht noch dazu so hübsch aus, dass man sie gerne im Badezimmer stehen hat.

Mythen zerstreuen

Die Schwestern arbeiten leidenschaftlich daran, Tabus zu brechen, Verwirrungen zu beseitigen und die Mythen über „da unten“ zu zerstreuen. ‘’Wir haben das Wissen und möchten es mit Frauen auf der ganzen Welt teilen“, sagen die Asadis. Sie ermutigen, ehrlich über Intimprobleme zu sprechen, geben aufrichtige, unverkrampfte Informationen. Für ihre Vision haben Hedieh und Hasti hart gekämpft. Die beiden wurden mitten in den Wirren des Iran-Irak-Kriegs geboren und sind als Flüchtlinge in Schweden aufgewachsen. Die Verhältnisse waren ärmlich, trotzdem haben beide Schwestern studiert. Hedieh hat ihren Abschluss am renommierten Karolinska Institut in Stockholm gemacht. Während ihres letzten Semesters besuchte sie die UCLA, um sich im Bereich Chirurgie und Gesundheitsmanagement weiterzubilden. Als sie im Dezember 2014 ihren Traumjob als Chirurgin aufgab, um DeoDoc zu gründen, war ihr Vater, ein Biochemie-Professor, alles andere als begeistert. „Das änderte sich erst, als wir im vergangenen Jahr beim schwedischen Königspaar eingeladen waren“, erzählt Hedieh. Die DeoDoc-Gründerinnen wurden aufgrund ihrer ungewöhnlichen und erfolgreichen Geschäftsidee geehrt. Hasti: „Inzwischen hat der Papa ein Foto von uns mit der Königsfamilie bei sich hängen und ist zufrieden.“ Mittlerweile pensioniert, arbeitet auch er hinter den Kulissen im Unternehmen seiner Töchter mit.

Frauen für Frauen

Dritte im DeoDoc-Team seit Gründung ist Dr. Gunvor Ekman-Ordeberg, Professorin für Frauenheilkunde am Karolinska Institut: ’‘Aufgrund meiner 50-jährigen Tätigkeit als Gynäkologin habe ich unzählige Patientinnen in meiner eigenen Privatpraxis und in der Klinik getroffen. Dabei habe ich festgestellt, dass viele ungesunde Irrtümer im Bereich der Intimpflege kursieren und das Thema immer noch mit Schamgefühl behaftet ist. Ich freue mich daher sehr und bin zuversichtlich, dass wir endlich einen sicheren Weg gefunden haben, mit DeoDoc unser Wissen und unsere Botschaft zu transportieren. Bei der Entwicklung dieser Intimpflegeprodukte lag das Hauptaugenmerk auf der Schaffung sanfter und sicherer Produkte. Nach meiner persönlichen Meinung sollten unter der Aufsicht von Ärzten entwickelte Intimpflegeprodukte schon lange auf dem Markt sein.’’ Die Produkte, alle in Schweden produziert und EU zertifiziert, umfassen Waschgele mit verschiedenen zarten Duftnoten, auch in spezieller Reisegröße, desodorierende Intimsprays, Wipes für unterwegs und ein Shaving Kit bestehend aus Rasierschaum, Calming Oil und After Shave Balm. Bei uns seit neuestem erhältich über Sephora. In Schweden gibt es übrigens auch spezielle Männer-Produkte, bei uns ist der Markt dafür offensichtlich noch nicht reif genug. Doch Hedieh erklärt: „Es spricht nichts dagegen, dass auch Männer unsere Frauenprodukte benutzen. Nur das Packaging ist eben etwas femininer.“

Warum spezielle Intimpflege?

Oft wird die gesamte Anatomie der Intimsphäre der Frau fälschlicherweise als Vagina bezeichnet. Tatsächlich ist die Vagina nur der innere Kanal, der zum Gebärmutterhals führt. Alles andere, die äußeren Schamlippen (wo das Schamhaar wächst) und die inneren Schamlippen, bezeichnet man als Vulva. Die Vagina ist selbstreinigend, die Vulva nicht. Da die Vulva ein empfindliches Ökosystem mit einem pH-Wert von 5 hat, das nicht gestört werden sollte, benötigt sie ihre eigenen Produkte. Andere pH-Werte können das natürliche Gleichgewicht der Vulva stören und zu Reizungen und Beschwerden führen. Alle Produkte von DeoDoc haben einen pH-Wert von 5, sind zu 100% vegan und werden von Ärztinnen für Frauen aller Altersgruppen konzipiert. Hedieh und Hasti: „Wir haben DeoDoc kreiert, um Frauen die Möglichkeit gegeben, sich so frisch wie möglich zu fühlen. Jedoch wissen viele nicht wirklich, was ‚dort unten‘ vor sich geht und wie sie sich am besten pflegen – da wollen wir helfen.“

Do’s und don’ts

Do: Wasser ist gut, aber auch unter den Achseln wäscht man sich nicht nur mit Wasser. Deshalb empfehlen wir für den Intimbereich ein Produkt mit dem pH-Wert 5.
Do: Nur den äußeren Vaginalbereich waschen, und das sanft. Kein Schrubben nötig!
Do: Für die tägliche Extra-Frische ein Intim-Deo-Spray verwenden. Unterwegs Wipes benutzen – sie reinigen und vermeiden unangenehmen Geruch.
Do: Spitzenwäsche sieht toll aus, aber man sollte sie für spezielle Gelegenheiten aufbewahren. Für alle Tage Baumwollwäsche wählen. Lässt den Intimbereich besser atmen und weniger schwitzen. Auch zu enge Jeans meiden.
Don’t: Keine normalen Duschgels oder Seifen zur Reinigung der Intimregion benutzen. Diese Produkte haben einen zu hohen pH-Wert von mindestens 8 und zerstören die natürliche, gesunde pH-Balance. Die Folge können schlechter Geruch, Entzündungen und Unbehagen sein. Auch zu häufiges Waschen hat diesen Negativ-Effekt.
Don’t: Den inneren Vaginalbereich nicht duschen. Er besitzt einen pH-Wert von 3,5 und reinigt sich von selbst.
Don’t: Für den Intimbereich keine normalen Parfums und Bodylotions benutzen. Das ist Vaginal-Selbstmord!

Aufmacherfoto: @shutterstock

Eigenfett zur Unterspritzung von Falten und eingesunkenen Gesichtspartien ist im Grunde nichts Neues und sicherlich mit das älteste Weichteil-Augmentations-Material, das die Menschheit eingesetzt hat. Seine Vorteile: Die gute und fast immer nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit sowie optimale Verträglichkeit der körpereigenen Substanz. Neu ist die Berücksichtigung der Anatomie und dadurch bessere ästhetische Ergebnisse und längere Haltbarkeit. Dr. Gerhard Sattler, Gründer und medizinischer Direktor der Rosenpark Klinik in Darmstadt erklärt die innovative Anti-Aging-Methode aus der ästhetischen Medizin:

Wie funktioniert die Facial-Lipo-Reset-Methode (FLR)?

Gewonnenes Eigenfett wird filtriert und von Bindegewebsfasern, Blut und der öligen Fettphase befreit. Dann wird dieses in Spritzen abgefüllt und mit dünnen Kanülen (18 Gauge) entsprechend der lokalen Anatomie in die Gewebsschichten eingebracht, bis eine Normalisierung des Gewebs- bzw. Volumendefizits erreicht ist. Im Gegensatz zum klassischen LipoStructure-Verfahren nach Dr. Sydney Coleman wird bei der FLR-Methode die vorhandene Anatomie als Grundlage der Gewebsarchitektur genutzt, um das individuelle Aussehen des Patienten nicht zu verändern.

Was ist der grundlegende Unterschied zwischen beiden Methoden?

Bei der LiposStructure-Methode wird die Unterhautgewebszone absichtlich mobilisiert. Das zugeführte Eigenfett wird diffus eingearbeitet. Im Rahmen der Wundheilung kommt es dann zur homogenisierenden Harmonisierung der Gewebsverhältnisse. Bei der FLR-Methode dagegen wird das körpereigene (autologe) Fettgewebe exakt in den Raum gespritzt, in dem sich Fettgewebe befindet bzw. früher Fettgewebe vorhanden war. Das heißt, das Fett wird geordnet in einen Fettraum appliziert unter Erhaltung der architektonischen Statik und Struktur. Man kann deshalb bei der FLR-Methode auch von einer gezielten Augmentation sprechen, während die Lipostructure-Methode als eine zerstörende Homogenisierungsbehandlung anzusehen ist. Letztere ist ein Anatomie-ungebundenes Lipofilling ohne Berücksichtigung des Empfängerortes, der Anatomie und Statik der Behandlungszone. Vereinfacht ausgedrückt war der Grundgedanke: einfach  “aufblasen“ bzw. auffüllen.

Worin besteht der Vorteil, wenn das Fett Anatomie-gerecht eingebracht wird?

Die ästhetische Anatomie erlaubt uns die Kenntnis von Fettkammern, Haltebändern und unterschiedlichen Gewebslagen. Injiziertes Fettgewebe hat beste Überlebensraten, wenn es in Räume injiziert wird, in denen auch Fettgewebe beherbergt ist. Fettgewebe, das zwischen Faszien oder Septen platziert wird, hat keine Überlebensrate.

Welche Regionen kann man aufpolstern?

Hauptsächlich werden die oberflächlichen Fettgewebslagen des Gesichts, sowie die tiefer lokalisierten Fettkammern augmentiert. Folgt man diesem Konzept, restauriert sich die zu korrigierende Gewebssituation nahezu wie von selbst.

Wie hoch ist die Anwachsrate bzw. Degeneration der Fettzellen?

Die Anwachsrate ist generell viel geringer als allgemein angegeben wird. Der bleibende Korrektur-Effekt bei allen minimal invasiven Augmentationsverfahren besteht in der Stimulation der Fibroblasten. Was so zu verstehen ist, dass die Stoffwechselzellen der Haut Bindegewebe um das unterspritze Material bilden und dadurch ein bleibendes, neues Bindegewebsgerüst schaffen. Das gilt für Eigenfett wie auch für Hyaluronsäure oder andere Unterspritzungsmaterialien. Das eigentliche injizierte Fettgewebe ist also nicht unbedingt für das aufgebaute Gewebevolumen verantwortlich.

Wie stark geschwollen ist das Gesicht nach der Behandlung?

Da die FLR-Methode ausschließlich defizitäre Einheiten des Gesichts behandelt und entlang anatomischer Schichten mit stumpfen Kanülen gearbeitet wird, ist das Gesicht kaum oder nur gering geschwollen. Am darauf folgenden Tag ist in den meisten Fällen kaum noch eine Schwellung sichtbar. Das bedeutet, dass sich die sogenannte Downtime zwischen einem und maximal vier Tagen bewegt.

Wie lange hält das Ergebnis?

Eine Haltbarkeit eines Behandlungsergebnisses hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab und ist auch bei den Patienten individuell. Man sollte mit einer reduzierten Erwartungshaltung seitens des Arztes und des Patienten beginnen. Und immer mit der Option, die Behandlung so oft zu wiederholen, bis das dauerhafte Wunschergebnis sich eingestellt hat. Drei bis vier Monate sollten jeweils zwischen  den Sitzungen liegen.

Muss jedes Mal neu Fett entnommen werden oder kann man es konservieren?

Bisher war es möglich, unter bestimmten Vorraussetzungen das Eigenfett einzufrieren. Da sich aber in den meisten Bundesländern in Deutschland die Gesetzeslage geändert hat, ist aktuell das Einfrieren von Eigenfett nicht mehr zulässig. Somit muss es immer neu gewonnen werden.

Sponsored by Rosenpark Klinik, Foto: @up_n_co

 


Nach Slowenien habe ich mir diesen Sommer eine weitere Balkan-Region vorgenommen: Kroatien mit Abstecher nach Montenegro

Die dalmatinische Küste ist eine Schönheit mit ihren vielen kleinen Buchten, schroffen Felsformationen und dem grünblauen Meer der Adria. Unzählige Inseln sind der knapp 400 Kilometer langen Küste vorgelagert. So beeindruckend die Küstenlandschaft, so einsilbig das Hinterland. Stundenlang geht es vorbei an breiten Wiesentälern, felsigen Hügelketten – meist mit Büschen bewaldet, dazwischen ein paar Zypressen. Nur ab und an eine Ortschaft. Also beschließen wir, uns an die Küstenstrassen zu halten. Ohne Leihwagen ist es schwierig, sich in Kroatien fortzubewegen. Vor allem wenn man über Land fahren und nicht nur die nächstgelegene Stadt oder Bucht ansteuern möchte. Busse gibt es zwar, auch einen Fahrplan. Nur der wird selten eingehalten. Stehen in den überfüllten Transportmitteln ist normal. Also ein Auto leihen, es muss ja nur ein Kleinwagen sein. Wir klappern zu Fuß alle örtlichen Verleiher in Dubrovnik ab, wo wir am Tag zuvor mit dem Flugzeug aus München gelandet sind. Schließlich werden wir bei Sixt fündig, weil am günstigsten (275 € p.Woche inkl. Versicherung). Endlich sind wir unabhängig und mobil. Übrigens: Kroatien gehört zwar zur EU, aber anders als im benachbarten Montenegro, wird noch in der Landeswährung Kuna bezahlt. Die Autofahrten dauern meist länger als es die Entfernungskilometer erwarten lassen: Die Küstenstraßen sind eng und kurvig, meist nur zweispurig.

Hotels und ihre Sterne

Bei der Hotelwahl sollte man genau recherchieren. Die Sterne sagen wenig aus, wenn man nicht gerade eine Luxuskette wie Hilton oder Radisson gebucht hat. Wir haben uns für ein vier Sterne-Haus in Zaton entschieden, etwa 9 km von Dubrovnik entfernt. Ein Fehler. Keine Minibar im Zimmer, und wenn morgens um 7 Uhr gerade eine Chinesengruppe (was dreimal die Woche der Fall war) wie ein Heuschreckenschwarm übers Büffet hergefallen war, auch kein – ohnehin sehr karges – Frühstück. Nach einem Gespräch mit dem Manager wurde es besser. Trotzdem kamen wir uns eine Woche lang vor wie in einem Trainingscamp für Hotelpersonal. Bitte den Badboden putzen, ohne einen Schmierfilm zu hinterlassen. Duschgel und Seife (mehr gab es ohnehin nicht) bitte auffüllen, wenn verbraucht, und morgens auch kein Auf und Ab im Lift mit dem Personal zu dessen unterschiedlichen Putzetagen. Der Gast hat normalerweise Vorfahrt! Dafür bot der Pool auf dem Dach einen sagenhaften 360 Grad-Blick. Und das kleine Lokal in der nahegelegenen Bucht von Zaton, von der Oma der Familie geführt, eine Wohltat: Freundliche Menschen, wie fast allerorts im Land, gute Qualität, zivile Preise. Letztere sind nicht überall so. In der Stradun, Hauptflaniermeile der Altstadt von Dubrovnik, zahlten wir in einem Schnellkaffee für einen Espresso, eine Soja-Latte, eine Zero-Cola und ein Wasser umgerechnet schon mal 30 Euro!

Die Old Town von Dubrovnik

Sie ist ein Must für alle Kroatien-Reisende. Allerdings auch für die drei bis vier Kreuzfahrtschiffe, die jeden Tag hier vor Anker gehen. Man muß den geeigneten Zeitpunkt aussuchen. Am besten Spätnachmittag, wenn die meisten Kreuzfahrer wieder an Bord müssen. Die mehr als 1,9 Kilometer lange, im 16. Jahrhundert fertig gestellte, massive Stadtmauer gilt als eine der größten Befriedungsmonumente Europas. Für Hunderte von Jahren schützte sie die Bewohner. Zuletzt diente sie als Kulisse für the King’s Landing in „The Game of Thrones“. Man kann sogar eine entsprechende Tour buchen, die durch die Stadt führt und auf eine Cruise mit der „Karaka“. Man besichtigt die Film-Locations und lässt sich in einem Fan Shop auf dem Iron Throne fotografieren. Die Architektur der gut erhaltenen Bauwerke in der Altstadt ist vielfältig. Sie reicht vom Barockstil der Kirche des Hl. Blasius über die Renaissance des Sponza-Palastes bis hin zur Gotik des Rektorenpalastes, heute ein Geschichts-Museum. Die meisten Geschäfte und Restaurants befinden sich in der mit Kalkstein gepflasterten Fußgängerzone Stradun oder Placa. Der beste Blick über die adriatische Küste bietet sich vom Berg Srd, mit 405 Meter eher ein Hügel. In vier Minuten transportiert die 1969 erbaute Cable Car einen nach oben. UNESCO-Kulturerbe wie die Old Town ist auch die vorgelagerte Insel Lokrum. Sie ist nicht nur ein traumhaftes Naturreservat, sondern auch von vielen Geschichten und Legenden umrankt. Richard Löwenherz soll hier 1192 nach seinem Schiffbruch gestrandet sein. Man erreicht die Insel vom alten Hafen in Dubrovnik per Boot innerhalb von 15 Minuten.

Baden in Cavtat

Während Dubrovnik eher turbulent-quirlig ist, kann man in Cavtat, 20 km südlich gelegen und nur 2015 Einwohnern, relaxt abhängen und baden. Das malerische Städtchen auf dem Hügel der bewaldeten Halbinsel Rat liegt eingebettet in die mediterrane Vegetation von ewig grünen Föhren und Zypressen. Mehr als sieben Kilometer seichte Küste, sauberes Meer, Sandstrände und Buchten. Neben schönen, aber einfacheren Unterkünften findet man inzwischen entlang der Küste auch neue Hotelsiedlungen und Häuser der Luxus-Kategorie. Viele Yachten steuern Cavtat an, denn hier befindet sich der Verwaltungssitz der Kommune Konavle mit eigenem Hafenkapitän und eigener Zollanlegestelle.

Bären in Montenegro

Über Cavtat geht es weiter die Adria-Küste entlang und zwar in die kleinste Republik des ehemaligen Jugoslawiens: Montenegro auf montenegrinisch Crna Gora. Zerklüftete Gebirge, schmale Strandabschnitte und mittelalterliche Dörfer. Kein Wunder, dass Montenegro 2006 Hauptschauplatz für „Casino Royale“ war, den 21. James Bond-Spielfilm. Zudem ist es seit 1991 der erste erklärte Umweltstaat der Welt. Doch ein Geheimtipp ist die Zwergenrepublik an der Adriaküste schon lange nicht mehr. Statt der Hauptstadt Podgorica oder der Retortenstadt Porto Montenegro, wo superreiche Investoren den Ton angeben, besuchen wir die Bucht von Kotor. Wir haben Glück, sie ist nicht allzu überlaufen. Die Szenerie erinnert an einen norwegischen Fjord mit vielen Kirchen und Festungsstädten. Vor dem charmanten Städtchen Perast liegt malerisch die künstlich aufgeschüttete Insel „Maria vom Felsen“. In der römisch-katholischen Kirche, ursprünglich aus dem Jahr 1452, finden sich eindrucksvolle Arbeiten montenegrinischer und italienischer Meister. Vor allem die Seefahrer baten und bitten hier um eine sichere Heimkehr. Ein atemberaubendes Erlebnis in völliger Abgeschiedenheit ist der Durmitor-Nationalpark im Norden Montenegros mit Bären und Wölfen, Gletscherseen und der 1300 Meter tiefen Tara-Schlucht.

Längste Steinmauer Europas

Wer noch nicht an der chinesischen Mauer war, wird beeindruckt sein von der „Stoner Mauer“, die auf einer Länge von 5,5 Kilometern über den Berg führt. Sie ist die zweitgrößte, erhaltene Wehrmauer der Welt, nach der weltberühmten chinesischen Mauer. Die mittelalterliche Kleinstadt Ston (ca. 2500 Einwohner) befindet sich auf der Halbinsel Pelješac im Süden Kroatiens. Ihre Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert, wo die monumentale Umfriedung von der Stadtrepublik Dubrovnik errichtet wurde. Sie diente zum Schutz der Salzgewinnungsanlagen und der vollständigen Kontrolle des Zugangs zur Halbinsel. Die engen, ruhigen Gassen, historische Denkmäler und Sehenswürdigkeiten wie die Strasse von Napoleon sowie die ältesten aktiven Salzgärten der Welt sind einen Besuch wert. Nicht zu vergessen die gastronomischen Besonderheiten des Gebietes wie Meeresfrüchte-Spezialitäten von eigenen Austernbänken und Wein aus der Region.

Relaxen im Arboretum

Weit weg von Trubel und Hektik findet man Ruhe im Arboretum Trsteno. Der einzigartige Park mit einer Vielzahl an Pflanzen aus allen Teilen der Welt liegt etwas versteckt rund 18 Kilometer nordwestlich der Stadt Dubrovnik im Süden Kroatiens. Es ist die älteste Sammlung exotischer Bäume und Pflanzen des Landes. Die Kroatische Akademie der Wissenschaft und Künste kümmert sich darum. Das Gebiet von 28 Hektar ist in unterschiedliche Einheiten aufgeteilt: Renaissance-Garten mit Sommersitz, neoromantischer Park aus dem 19./20. Jahrhundert, historischer Olivenhain, sowie eine natürliche Waldvegetation. Zur Zeit der Renaissance, 1494, befand sich auf dem Grundstück in Trsteno die Sommer-Residenz des Philosophen und Politikers Ivan Marinov Gucetic-Gozze.

Und noch mal Großstadt

Wir überqueren mit Passkontrolle die Grenze Bosnien-Herzegowina, um wieder nach Kroatien und seine zweitgrößte Stadt Split einzureisen. Sie ist bekannt für ihre Strände. Der Sommer hier ist heiß, der Herbst angenehm warm und ideal zum Baden in dem noch aufgeheizten Meer. Die weitläufige Promenade am Meer erinnert mich stark an die Promenade des Anglais in Nizza. Doch beherrscht wird das Zentrum der Stadt von dem festungsähnlichen Komplex des Diokletianpalastes. Er wurde im 4. Jahrhundert vom römischen Kaiser Diokletian errichtet und bestand einst aus Tausenden von Bauwerken. Auch heute umfasst die Ruine noch mehr als 200 Gebäude. Innerhalb ihrer weißen Steinmauern macht es Spaß zu flanieren, die Kathedrale und romantischen Innenhöfe zu besichtigen, Geschäfte zu entdecken und in einer der zahlreichen Cafés, Bars oder Restaurants auszuruhen.

 


Mode-Journalistin Petra Springer brennt seit jeher für Fashion und Film. Wie aus dieser Leidenschaft „Holy Sh*t it fits“ und später Cartoon-Lady Holly wurde, erzählt sie selbst.

Ich liebe Filme. Ich hätte nie gedacht, einmal selbst Filme zu produzieren. Nach dem Besuch eines Kurses für visuelle Kommunikation, in dem ich Premiere und After Effects lernte, entstand „Holy Sh*t it fits“ als Abschlussarbeit. Ich war fasziniert. Nun hatte ich die Möglichkeit meine Illustrationen mit Bewegtbild zu verbinden.

Mit Herzblut und Leidenschaft

Bereits mit 12 Jahren zeichnete ich aus Magazinen und Katalogen die Modeskizzen nach. Später besuchte ich die Meisterschule für Mode in München und das FIT Fashion-Institut in New York. Danach arbeitete ich als Fashion-Director bei verschiedenen Modemagazinen. Meiner Leidenschaft der Fashion-Illustration bin ich trotzdem immer treu geblieben. Meinen Abschlussfilm reichte ich 2017 beim La Jolla International Fashion Film Festival in San Diego ein. Ich war schon lange ein großer Fan dieses Festivals, da es eines der ersten war, das Modefilmern eine Plattform bot. Fashion-Film, die Krönung für mich als Cineastin. Mode, mein Herzblut, und Film, meine Leidenschaft, auf einem Festival vertreten.

Nominiert auf dem Festival der Modefilmer

Fred Sweet, der Festival-Manager, hatte Trendgespür. Er erkannte, wie wichtig Fashion-Filme als unabhängiges Genre in Zukunft sein werden. Als er 2009 sein Festival startete, steckte alles noch in den Kinderschuhen. Die Fotografen begannen kleine Modefilme auf den Fashion-Shoots mitzumachen. All dies wurde erst durch die neue Technik der Digitalfotografie ermöglicht. Das Fashion-Festival besteht nun seit zehn Jahren und gehört mittlerweile zu den fünf besten Filmfestivals der Welt laut forbes.com und gilt als das Cannes der Fashion-World. Mein Film war also eingereicht. Nach Tagen erreichte mich aus USA die Nachricht, dass er in drei Kategorien nominiert ist: Best Creative Concept, Best Narration, Best Art Direction. Eine Sensation für mich! Ich habe mich sehr über die Nominierungen gefreut. Vier Wochen später befand ich mich mit meinem ersten Film „Holy Sh*t it fits“ bereits auf dem roten Teppich, und er wurde vor einem ausgewähltem Fachpublikum gezeigt. Unter anderem war Kean Etro von der italienischen Designermarke Etro vor Ort. Werbespots großer Modelabels wurden präsentiert und erfolgreiche, bekannte Filmregisseure aus aller Welt waren anwesend. Mein Film fand gefallen, ich bekam viel Applaus und positives Feedback. Manager Fred Sweet sagte zu mir: „Keep on sending me your films, I like them!“

Fashion-Girl Holly war geboren

Zurück in Deutschland und nach reiflicher Überlegung benannte ich meine Protagonistin „Holly“. Ich startete meine „Holy Sh*t it fits“-Serie mit kurzen Videofilmen und einer Botschaft: Holly ist ein Fashion-Girl, das gerne reist, Mode liebt und von der Glitterati-Welt träumt. Aber, da sie auch auf alle Food-Trends aufspringt, für ihr Leben gerne Süssigkeiten isst und als kleine Lady nicht die perfekte Model-Figur hat, verfällt sie immer wieder ihrem „Perfect-Model-Body-Wahn“ und gerät in ihr ganz persönliches „Fashion Desaster“. Der Grundgedanke hinter der Story: Der Film soll als Empowerment für alle Frauen „worldwide“ gesehen werden und uns zeigen, Mode macht Spaß, auch wenn wir nicht Kleidergröße 36 haben.

Holly goes on

Da jeder Animations-Film erst durch seine Stimmen Charakter bekommt, habe ich lange überlegt, wer Holly sprechen soll. Meine Wahl fiel auf Katharina Schürf. Wir kannten uns aus dem Mode-Business. Jeder sprach sie auf ihre außergewöhnliche Stimme an, ihr witziges Lachen ist ihr Markenzeichen. Sie überlegte nicht lange und ist nun die Voice-Over aller Holly-Filme. Ich konnte keine perfektere Wahl treffen. Sie hat Holly mit ihrer brillanten Stimme zum Leben erweckt, ihr Esprit eingehaucht und Holly so unverwechselbar gemacht. 2018 gewann mein zweiter Film „Super-Holly“ beim Festival einen Award. 2019 waren wir in vier Kategorien nominiert und wurden ausgewählt „on stage“ eine Rede zu halten. Und es geht weiter. Um es mit den Worten des Festivals-Managers zu sagen: „Holly goes on“.

Der neueste Cartoon-Film

„Holly in Bavaria“ https://vimeo.com/337459229 spielt auf dem Oktoberfest. Er wurde dieses Jahr in USA auf dem La Jolla International Fashion Film Festival  prämiert und vor einem großen Publikum gezeigt. Er läuft im Genre Animation und ist aus der Award-Winning-Serie „Holly, from Holy Sh*t it fits“. Die Musik stammt von der bekannten Bayern-Rap-Band „Dicht & Ergreifend“. Durch die Holly-Screenings entstand auch der Werbefilm „The Dreamdress“, meine erste Auftragsarbeit für Lorelei Shellist. Lorelei ist Fashion Designer, Ex-Couture-Model und Moderatorin des LJIFFF. Sie ist bekennende Liebhaberin und Sammlerin von Fashion-Illustrationen und wurde während ihrer Couture-Zeit von Karl Lagerfeld und dem amerikanischen Mode-Illustrator Antonio Lopez persönlich gezeichnet.


Damit das Gesicht länger jung aussieht, dafür stehen uns mittlerweile viele Möglichkeiten offen. Doch was ist mit dem Body? Davor macht der Alterungsprozess meist noch weniger Halt, die Schwerkraft fordert deutlich ihren Tribut. Die Industrie hat lange geforscht. Mit Erfolg. Auf Basis der Ultherapy-Technologie fürs Gesicht wurde ein Gerät für nahezu alle Körperzonen entwickelt. Dr. Gerhard Sattler, Gründer der Rosenpark Klinik Darmstadt, ist von der innovativen Methode überzeugt.

Was ist der Ultraformer III und wie funktioniert er?

Es ist ein hochfokussierter Ultraschall für die Haut des Körpers. Wir haben das Ultherapy-Gerät für das Gesicht, und der Ultraformer III ist das Gerät für den Körper. Das heißt, die Körperhaut können wir mit den Ultraformer III seit neuestem quasi wie bügeln. Ein Bügeleisen für den Körper.

Welche Körperregionen können behandelt werden?

Die Oberarminnenseiten, die Knie, die Oberschenkelinnenseiten, die Vorderseiten der Oberschenkel – eben die Zonen, die einem immer wieder ärgerlich ins Auge fallen. Natürlich auch der Bauch, der Hals, das Dekolleté. Im Prinzip der ganze Körper – je nachdem, wo das Problem sitzt.

Hilft es auch bei Cellulite?

In gewisser Weise schon, wobei das Problem bei der Cellulite ist ja mehr das verhärtete Fettgewebe unter der Haut. Da wird die Hautstraffung selbst nicht unbedingt etwas helfen. Beim Ultraformer III geht es mehr um die Hautalterung, um die schlaffe Haut.

Wann ist eine Verbesserung sichtbar?

Das ist immer wieder das Gleiche, nach drei bis vier Monaten. Wir haben in dem Fall auch ein Sofortergebnis, was man sofort nachvollziehen kann. Da hat man schon eine deutliche Verbesserung. Aber das Endergebnis, wie  gesagt, nach drei bis vier Monaten. Das ist die Summe von dem gewebeaktivierten Moment mit dem direkten Schrumpfen vor Ort während der Behandlung.

Sind Schmerzen während der Behandlung zu erwarten?

Na ja, die Haut selbst mit dem Fettgewebe tut nicht weh, aber die Gefäße, die natürlich in der Haut verlaufen, die sind mit Nerven gut versorgt. Und wenn man dann quasi mit einem von diesen „Schüssen“ auf ein Gefäß trifft, dann gibt das so einen hellen Schmerz. Das ist schon unangenehm. Manchmal kann man durch festen Druck mit dem Handstück den Schmerz mindern. Damit kommen wir jedenfalls in den meisten Fällen hin.

Gibt es Ausfallzeiten?

Nein, der Patient hat keine Ausfallzeit. Im Prinzip ist es eine nette Plauderrunde, wenn man sich mal an den Zustand der Behandlung gewöhnt hat.


Sie heißt Leila Alaoui. Die Arbeiten der französisch-marokkanischen Photo-Künstlerin fielen mir zum ersten Mal auf bei einer Ausstellung im Bau des neu eröffneten Musée Yves Saint Laurent Marrakech. Porträts von Marokkanern aus den verschiedensten Regionen des Landes – lebensgroße und vor schwarzem Hintergrund.

Man steht vor den Bildern und glaubt, man würde den Menschen direkt in die Seele schauen. Oder ist es umgekehrt? Ich war so beeindruckt, dass ich mehr über Leila Alaoui erfahren wollte. Leider lebt sie nicht mehr. Sie ist 2016 in Burkina Faso bei einem terroristischen Anschlag in Ouagadougou ums Leben gekommen, während sie ein Foto-Essay für Amnesty International vorbereitete. Am 18. Januar 2016 erlag sie mit 33 Jahren ihren schweren Verletzungen. Doch so platt es klingt – in ihren Arbeiten lebt sie weiter. Die Leila Alaoui Foundation, initiiert und geführt von ihrer Mutter Christine, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Arbeit und die von ihr vertretenen Werte zu bewahren. Es existieren auch zwei bisher noch unveröffentlichte Projekte aus den Jahren 2014 und 2015.

Im Bus quer durch Marokko

Zur Realisierung ihrer Fotoprojekte hat Leila Alaoui keine Mühen gescheut. Für die Serie „The Moroccans“ ist sie mit einem mobilen Studio zwischen 2010 und 2014 kreuz und quer durch ihr Heimatland gefahren. Sie hat Frauen und Männer aus dem marokkanischen Leben in der Manier von alten Gemälden porträtiert. Ihre Art der Darstellung wird oft mit Richard Avedon verglichen, einem der größten Porträtisten des 20. Jahrhundert. Die Menschen sind zumeist von vorne aufgenommen, so daß man ihnen direkt in die Augen blickt. Die schwarze Leinwand hebt die Anziehungskraft ihrer Gesichter, – ob alt oder jung – zusätzlich hervor, trägt der besonderen Ästhetik ihrer traditionellen Kleidung und ihrer reichen Kultur Rechnung. Archaische Menschen aus einer rudimentären, staubigen Landschaft. Das Buch „The Moroccans“ kann ich nur empfehlen.

Auf der Suche nach Schicksalen

Aber auch ihre anderen Projekte, die sie in ihrem kurzen Künstlerleben, das sie hauptsächlich zwischen New York und Marrakesch verbrachte, zeugen von hoher Empathie gegenüber denen, die sie porträtierte. Als Tochter einer französischen Mutter und eines marokkanischen Vaters kannte Leila Alaoui die Schwierigkeiten eines Lebens zwischen Afrika und Europa. In ihrer Serie „No pasara“ dokumentierte sie 2008 das Leben und die Träume junger Marokkaner, die auf eine bessere Zukunft jenseits des Mittelmeeres hofften. Noch ein Jahr vor ihrem Tod realisierte sie ein Video-Projekt mit dem Titel „Crossing“. Darin hielt sie die traumatischen Erfahrungen von Sub-Sahara-Flüchtlingen, die mit einem Boot versuchen, die Küste Europas zu erreichen. Schon seit Beginn des Syrien-Konflikts 2011 war sie immer wieder in Flüchtlingscamps im Lebanon, in Jordanien und im Irak gereist, um die persönlichen Schicksale der Menschen dort erlebbar zu machen. Doch wenn man Alaouis Bilder betrachtet, fühlt man kein Mitleid, sondern eher eine Art Respekt und Bewunderung für die, die sie porträtiert hat. Das war ihre Stärke.


Ich wollte es anfangs nicht glauben, dass die Regulatessenzen so effektiv sind, dass auch hartnäckige Gesundheitsprobleme damit gelöst werden können. Bei mir begann es mit Pollenallergie in den 20ern. 20 Jahre später war der „Etagenwechsel“, wie ihn Ärzte nennen, vollzogen. Das Allergie-Problem hatte sich zum Asthma ausgeweitet. Medikamente und Notfallsprays gehörten zu meinen ständigen Begleitern – bis ich Dr. Cordula Niedermaier-May und Regulat kennenlernte. Ich wagte den Selbsttest nach ihrer Anleitung über drei Monate.

Meine erste Woche

Ich starte mit Regulatpro Metabolic am Morgen und Rechtsregulat Bio am Abend. Beides schmeckt säuerlich, aber ich mag Sauerkraut. Für mich also kein Problem. Der Messbecher mit jeweils 10 ml lässt sich mit einem Schluck leeren. Dazu inhaliere ich wie üblich morgens zwei Hub von meinem Asthma-Pulver, sobald ich aufgestanden bin. Während der Pollenzeit schlucke ich zusätzlich Antihistamine.

Das sagt Dr. Niedermaier-May: Im Prinzip geht es immer um die Regulatessenz. Sie hat die Potenz, das Immunsystem á la long auf einen Level zu bringen, wo das Immunsystem in der goldenen Mitte ist. Alle Systeme, die sich in der goldenen Mitte bewegen, sind stabil, das heißt für uns Menschen Gesundheit. Regulat Metabolic sollte man morgens einnehmen, weil das Produkt zusätzlich Nährstoffe beinhaltet wie Zink, Chrom etc. Ein Energiekick mit immunisierender Wirkung. Auch Spitzensportler nehmen es deshalb gerne. Die pure Regulatessenz im Rechtsregulat Bio hat rein physiologische Immun-Paramenter mit entzündungshemmenden und antioxidativem Effekt. Das tut über Nacht besonders gut. Da fährt der Körper alle Systeme runter und kommt in sein Gleichgewicht.

Woche 2 bis 5

Ich nehme ganz brav täglich morgens Regulatpro Metabolic und abends Rechtsregulat Bio. Zwar bin ich immer noch auf meinen Medikamenten, aber ich fühle mich schon leistungsfähiger, wache viel ausgeruhter auf. Zusätzlich nehme ich Probiotika ein für die Aktivierung der Darmmuskulatur. Als Beauty-Highlight trinke ich inzwischen täglich ein Fläschchen Regulatpro Hyaluron. Ein bißchen mehr Glow und strafferes Gewebe kann ja nicht schaden. Um mehr Ruhe in mein Verdauungssystem zu bekommen, halte ich mich streng an die empfohlene Trennkost. Eiweiß und Kohlenhydrate kommen nicht mehr gemeinsam auf meinen Teller.

Dr. Niedermaier-May: Die Ernährung unterstützt den gesamten Regulierungsprozess. Wird Fleisch mit Kohlenhydraten gemischt, ist die Verdauung angestrengt und verbraucht sehr viel Energie. Das sollte man bei einer Gesundungskur vermeiden. Der Körper tut sich wesentlich leichter, wenn fünf Stunden zwischen Kohlenhydraten und Eiweiß liegen. Und auch die Regulate wirken effektiver, weil sie sich ohne Störung auf die Stoffwechsel-Metabolic in den Zellen konzentrieren können. Am besten, man isst nur früh, mittags und abends, auch keine Cola oder Limo zwischendurch. Verzichten sollte man während der Kur nach Möglichkeit auf Arzneimittel. Nur so hat der Körper die Möglichkeit in seine komplette Regulierung zu kommen. Medikamente zerstören bzw. hemmen alle physiologischen Prozesse, weil sie symptomatisch wirken. D. h. man hat ein Symptom, setzt einen enzymatischen Block über das Arzneimittel. Deshalb gibt es auch diese Liste an Nebenwirkungen, weil eine Unterdrückung eben zu anderen Nebenwirkungen führt.

Woche 6 bis 8

Immer weiter geht es mit Regulatpro Metabolic morgens und Rechtsregulat Bio abends. Ich habe die Flaschen auch auf Flugreisen dabei – sicher in Bubble-Folie verpackt im Gepäck. Zusätzlich bekam ich für vier Wochen Kapseln mit Mikroorganismen verordnet. Ist zwar eine komische Vorstellung, dass man sich freiwillig Bakterienstämme einverleibt, aber wenn es hilft…Die erste Woche schlucke ich täglich eine Kapsel, dann erhöhe ich auf drei Stück pro Tag.

Dr. Niedermaier-May: Frau Rüdiger bekam von uns eine reservierte Testcharge an Kapseln, die eine ganz spezielle Kombination aus unterschiedlichen Mikroorganismen enthalten, über die auch Wirksamkeitsstudien vorliegen. Sobald alle Testreihen von der Uni Wien abgeschlossen sind, kommen die Kapseln im nächsten Jahr auf den Markt. Wichtig ist auch hier wieder die Kombination von Regulatessenz mit Mikrobiota. Nimmt man nur Mikroorganismen ein, wirken sie oft gar nicht, aber zumindest nie nachhaltig. Hat man z. B. einen Darmpilz, ist der nach kurzer Zeit wieder da. Nimmt man die Mikroorganismen aber gemeinsam mit der Regulatessenz ein, siedeln sich die guten, eigenen Mikroorganismen wieder an, und man bleibt gesund, außer man schiebt sich die nächste Antibiotikakur rein. Aber die benötigt man dann auch nicht mehr.

Woche 9 bis 10

Regulatpro Metabolic und Rechtsregulat Bio stehen nun seit Wochen auf meinem Tagesplan. Meine Atmung hat sich schon wesentlich verbessert. Auch in der freien Natur mit vielen Pollen stellt sich keine Atemnot mehr ein. Ich bin mehr als glücklich, dass ich keine Antihistamine mehr brauche. Nur auf meine morgendliche Pulverinhalation traue ich mich noch nicht zu verzichten. Allerdings habe ich die Menge bereits auf einen Hub reduziert. Heute beginne ich zusätzlich zu meinen Regulatessenzen mit der 12-tägigen Detox Kur: Sie besteht aus einer Flasche Regulatpro Active DTX plus Detoxpulver mit Zeolith.

Dr. Niedermaier-May: Die Detox Kur wirkt noch stärker auf die Leberentgiftung durch Zusatzstoffe wie Cholin, Riboflavin sowie Vitalsubstanzen und Vitamine. Speziell das Pulver bewirkt eine erhebliche Reduzierung von Ammonium- und Schwermetallbelastung im Körper. Wir haben verschiedene Tests mit Leuten durchgeführt, die eine Quecksilbervergiftung hatten durch Amalgamblomben. Andere hatten sehr häufig große Fische gegessen, da ist auch viel Quecksilber drin. Nach der Detox Kur wurde gemessen, und das Quecksilber war weg. Isst man dann wieder sehr viel Fisch, ist wieder Quecksilber im Körper. Das muss man ehrlicherweise sagen. Von Ärzten wird ja immer wieder bestritten, dass Schlacken im Körper überhaupt existieren. Aber es ist bekannt, dass speziell im Fett Gifte abgelagert werden. Das sind unverdaute Stoffwechselprozesse, Metabolite, die nicht abgebaut werden, Stoffwechselrückstände etc. – das sind alles Schlacken, die es eigentlich nicht gibt.

Woche 11-12

Die Mikrobiotika haben mir gut getan. Ich fühle mich rundum gesünder, leichter und leistungsfähiger. Nun stehen nur noch meine drei Basics auf der Küchenanrichte: Regulatpro Metabolic und Rechtsregulat Bio. Nicht zu vergessen mein Beauty-Schmankerl Regulatpro Hyaluron. Freundinnen haben mich schon gefragt, was ich habe machen lassen, weil meine Haut so gut und strahlend aussieht!!!!. Atemnot habe ich schon lange nicht mehr gehabt so wie früher. Ich atme leichter und verspüre nur bei äußerster Anstrengung wie einer Bergtour im Urlaub in Italien leichte Beschwerden – ein Ziehen im Brustkorb, aber keine Atemnot. Dass ich trotzdem immer noch einmal morgens inhaliere, ist eher eine mentale Krücke für mich.

Dr. Niedermaier-May: Der Glow der Haut ist einer erhöhten Ansammlung von Feuchtigkeit zuzuschreiben. Durch die Regulatessenz bringen wir einen massiv höheren Prozentanteil der Hyaluronsäure ins Bindegewebe. Nimmt man Hyaluronsäure einfach so ein, kommt sie in der Haut nicht richtig an. Aber in der Kombination mit der Essenz funktioniert es. Jedes Hyaluronsäure-Molekül bindet bis zu 6.000 Moleküle Wasser. Dann bläht sich das Gewebe natürlich auf, und die Regulatessenz bringt den Reinigungseffekt der nicht existierenden Schlacken (!). Wenn verklumptes Gewebe gelöst ist, wirkt die Hyaluronsäure noch viel besser. Dadurch kriegt jede Frau den Glow. Dieses Strahlen, als ob die Sonne von innen nach außen durchscheint. Ist der Hyaluronsäure-Level in der Haut erreicht, genügt es, wenn man alle zwei, drei Tage ein Fläschchen trinkt.

Und jetzt?

Ich fühle mich so viel besser und bin froh, die Atembeschwerden losgeworden zu sein. Allerdings frage ich mich, wie es weitergeht. Was passiert, wenn ich die Regulatessenzen absetze. Fällt mein Körper dann in das alte Muster zurück?

Dr. Niedermaier-May: Sobald man es geschafft hat, seine Probleme loszuwerden, befindet man sich in einem stabilen Immunsystem wie es jetzt bei Frau Rüdiger der Fall ist. Um darum geht es. Allergene stören nicht mehr. Natürlich kommt es auch auf die Lebensführung an. Wenn jemand nach der Gesundungskur sehr ungesund lebt, fällt er wieder in die Falle. Dann müsste er die Essenzen weiterhin einnehmen. Aber sobald der Darm sich saniert hat, saniert sich auch der Magen. Lebt man dann einigermaßen gesund, muss man nichts mehr einnehmen. Das hält sehr lange. Wir empfehlen trotzdem zweimal pro Jahr eine Auffrischungskurs von drei Flaschen Regulatessenz. Das ist immer gut. Die Detox Kur empfehle ich alle zwei bis drei Monate. Wie sich herausgestellt hat, wirkt primär die Flasche. Wer allerdings sehr starke Entgiftungserscheinungen verspürt, vor allem Kopfschmerzen, der sollte das Pulver dazu nehmen. Es wirkt als eine Art Puffer, mildert die Nebeneffekte und leitet auch besser aus.


Medizinisch gesehen sind die Braunspots unbedenklich, optisch können sie ganz schön nerven. Es gibt viele Methoden, sie zu behandeln. Zu den modernsten gehören fraktionierte Laser.

Pigmentflecken bilden sich auf der Stirn, im Wangenbereich und über der Oberlippe. Verursacher für die meisten Hyperpigmentierungen ist die Sonne. Aus diesem Grund entwickeln sie sich auch häufig auf den Handrücken oder Unterarmen, weil die oft viel zu wenig mit Lichtschutz bedacht werden. Wenn jemand in Laufe seines Lebens viel Sonne genossen hat, kann schon mit 35 oder 40 Jahren die ersten braunen Flecken an sich feststellen. Die Haut sieht dann oft fleckig und schneller alt aus.

Hormone und Sonne

„Verantwortlich dafür ist ebenso wie bei genetisch bedingten Sommersprossen ein Überschuss des Farbstoffs Melanin. In beiden Fällen der Überpigmentierung werden die dunklen Flecken durch UV-Einstrahlung noch intensiviert“, erklärt Dr. Sonja Sattler, Gründerin und leitende Ärztin der Bellari Rosenpark in Frankfurt und Hamburg. Auch Hormone können bei Pigmentflecken im Spiel sein. Man bezeichnet sie dann als Melasma oder Chloasma. Sie treten gerne in den Wechseljahren auf, in der Schwangerschaft oder bei einer Hormonbehandlung wegen Kinderwunsch. Wie Hormone die Entstehung der Flecken begünstigen, weiß man nicht ganz genau. Aber sicher ist, dass die Kombination aus Hormonen, Sonne und auch Blue Light sowie genetischer Veranlagung der Auslöser ist. Sind die Flecken erst mal da, bleiben sie hartnäckig, selbst wenn sich der Hormonhaushalt wieder eingependelt hat. Auch bestimmte Medikamente wie z. B. einige Antibiotika oder Johanniskraut-Präparate können unter UV-Einfluß Überpigmentierungen hervorrufen.

Vorbeugen und behandeln

Deshalb rät Dr. Sattler: „Wer eine Neigung zu Pigmentflecken hat, der sollte generell tagsüber eine Tagespflege mit hohem Lichtschutzfaktor wählen (z. B. SkinCeuticals Ultra Facial Defense 50+), denn UV-Licht ist in Verbindung mit unserem Hautgedächtnis verantwortlich für die unschönen Flecken. Sind Pigmentflecken bereits sichtbar, eignen sich, je nach Ausprägung, Fruchtsäurepeeling oder Laserkombinationsbehandlungen.“ Als professionelle kosmetische Behandlung bietet die Bellari das Pigment Balancing Peel von SkinCeuticals an. Es wird von geschulten Kosmetikerinnen durchgeführt mit einer Empfehlung für die passende Heimpflege, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Für intensivere Effekte ist der fraktionierte Laser die modernste Methode. Damit kann man nicht nur Pigmentflecken beseitigen, sondern gleichzeitig rote Äderchen und Knitterfalten behandeln. „Der fraktionierte Laser erneuert die Hautoberfläche und sorgt für den Abbau des vermehrten Melanins. In Kombination mit einer siebartigen Schädigung der Dermis wird die Neubildung von Hautzellen angeregt, ohne dass die Zellen selbst beschädigt werden. Dies bewirkt eine Verfeinerung der Gesichtshaut – sie wirkt frischer, gleichmäßiger und dadurch auch verjüngt“, so Dr. Sattler.

Sanft oder intensiv

Die Bellari arbeitet je nach Schädigungsgrad der Haut mit dem sanften Emerge-Laser und dem intensiveren Icon-Laser. Das Licht dringt dabei mehr oder weniger tief in die Haut ein – mit dem entsprechenden Effekt. Um ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, bewegt der Dermatologe das Laser-Handstück während der etwa 45-minütigen Behandlung mehrmals in verschiedenen Richtungen über das Gesicht. Wird zuvor eine lokal betäubende Creme aufgetragen, spürt man davon fast nichts. Ergänzt wird das Laser-Treatment durch ein abschließend aufgetragenes, hochdosiertes Vitaminpräparat. Leichte Rötungen oder Schwellungen lassen sich problemlos mit Makeup verdecken. Je nach Ergebnis und Stärke der Pigmentflecken kann wiederholt gelasert werden. Vier Wochen vor und nach der Behandlung muss starker Lichtschutz aufgetragen werden. Wer sich dann konsequent nur mit ausreichendem UV-Schutz in der Sonne aufhält, bleibt dauerhaft fleckenfrei.

 

Sponsored by Bellari

Reisen ist meine Leidenschaft.
Beauty meine Passion.
Mehr über C&C

Abonniere Culture & Cream.





Ja, ich möchte den CultureAndCream Newsletter mit regelmäßigen Updates über neue Posts abonnieren.


Hinweise zu der mit der Einwilligung mitumfassten Erfolgsmessung, dem Einsatz des Versanddienstleisters MailChimp, Protokollierung der Anmeldung und Ihren Widerrufsrechten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Instagram.

Twitter.

© 2018 Margit Rüdiger | Impressum | Datenschutzerklärung