Autor: Margit Rüdiger

CultureAndCream-Autorin aus München Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.

Sie heißt Leila Alaoui. Die Arbeiten der französisch-marokkanischen Photo-Künstlerin fielen mir zum ersten Mal auf bei einer Ausstellung im Bau des neu eröffneten Musée Yves Saint Laurent Marrakech. Porträts von Marokkanern aus den verschiedensten Regionen des Landes – lebensgroße und vor schwarzem Hintergrund.

Man steht vor den Bildern und glaubt, man würde den Menschen direkt in die Seele schauen. Oder ist es umgekehrt? Ich war so beeindruckt, dass ich mehr über Leila Alaoui erfahren wollte. Leider lebt sie nicht mehr. Sie ist 2016 in Burkina Faso bei einem terroristischen Anschlag in Ouagadougou ums Leben gekommen, während sie ein Foto-Essay für Amnesty International vorbereitete. Am 18. Januar 2016 erlag sie mit 33 Jahren ihren schweren Verletzungen. Doch so platt es klingt – in ihren Arbeiten lebt sie weiter. Die Leila Alaoui Foundation, initiiert und geführt von ihrer Mutter Christine, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Arbeit und die von ihr vertretenen Werte zu bewahren. Es existieren auch zwei bisher noch unveröffentlichte Projekte aus den Jahren 2014 und 2015.

Im Bus quer durch Marokko

Zur Realisierung ihrer Fotoprojekte hat Leila Alaoui keine Mühen gescheut. Für die Serie „The Moroccans“ ist sie mit einem mobilen Studio zwischen 2010 und 2014 kreuz und quer durch ihr Heimatland gefahren. Sie hat Frauen und Männer aus dem marokkanischen Leben in der Manier von alten Gemälden porträtiert. Ihre Art der Darstellung wird oft mit Richard Avedon verglichen, einem der größten Porträtisten des 20. Jahrhundert. Die Menschen sind zumeist von vorne aufgenommen, so daß man ihnen direkt in die Augen blickt. Die schwarze Leinwand hebt die Anziehungskraft ihrer Gesichter, – ob alt oder jung – zusätzlich hervor, trägt der besonderen Ästhetik ihrer traditionellen Kleidung und ihrer reichen Kultur Rechnung. Archaische Menschen aus einer rudimentären, staubigen Landschaft. Das Buch „The Moroccans“ kann ich nur empfehlen.

Auf der Suche nach Schicksalen

Aber auch ihre anderen Projekte, die sie in ihrem kurzen Künstlerleben, das sie hauptsächlich zwischen New York und Marrakesch verbrachte, zeugen von hoher Empathie gegenüber denen, die sie porträtierte. Als Tochter einer französischen Mutter und eines marokkanischen Vaters kannte Leila Alaoui die Schwierigkeiten eines Lebens zwischen Afrika und Europa. In ihrer Serie „No pasara“ dokumentierte sie 2008 das Leben und die Träume junger Marokkaner, die auf eine bessere Zukunft jenseits des Mittelmeeres hofften. Noch ein Jahr vor ihrem Tod realisierte sie ein Video-Projekt mit dem Titel „Crossing“. Darin hielt sie die traumatischen Erfahrungen von Sub-Sahara-Flüchtlingen, die mit einem Boot versuchen, die Küste Europas zu erreichen. Schon seit Beginn des Syrien-Konflikts 2011 war sie immer wieder in Flüchtlingscamps im Lebanon, in Jordanien und im Irak gereist, um die persönlichen Schicksale der Menschen dort erlebbar zu machen. Doch wenn man Alaouis Bilder betrachtet, fühlt man kein Mitleid, sondern eher eine Art Respekt und Bewunderung für die, die sie porträtiert hat. Das war ihre Stärke.


Ich wollte es anfangs nicht glauben, dass die Regulatessenzen so effektiv sind, dass auch hartnäckige Gesundheitsprobleme damit gelöst werden können. Bei mir begann es mit Pollenallergie in den 20ern. 20 Jahre später war der „Etagenwechsel“, wie ihn Ärzte nennen, vollzogen. Das Allergie-Problem hatte sich zum Asthma ausgeweitet. Medikamente und Notfallsprays gehörten zu meinen ständigen Begleitern – bis ich Dr. Cordula Niedermaier-May und Regulat kennenlernte. Ich wagte den Selbsttest nach ihrer Anleitung über drei Monate.

Meine erste Woche

Ich starte mit Regulatpro Metabolic am Morgen und Rechtsregulat Bio am Abend. Beides schmeckt säuerlich, aber ich mag Sauerkraut. Für mich also kein Problem. Der Messbecher mit jeweils 10 ml lässt sich mit einem Schluck leeren. Dazu inhaliere ich wie üblich morgens zwei Hub von meinem Asthma-Pulver, sobald ich aufgestanden bin. Während der Pollenzeit schlucke ich zusätzlich Antihistamine.

Das sagt Dr. Niedermaier-May: Im Prinzip geht es immer um die Regulatessenz. Sie hat die Potenz, das Immunsystem á la long auf einen Level zu bringen, wo das Immunsystem in der goldenen Mitte ist. Alle Systeme, die sich in der goldenen Mitte bewegen, sind stabil, das heißt für uns Menschen Gesundheit. Regulat Metabolic sollte man morgens einnehmen, weil das Produkt zusätzlich Nährstoffe beinhaltet wie Zink, Chrom etc. Ein Energiekick mit immunisierender Wirkung. Auch Spitzensportler nehmen es deshalb gerne. Die pure Regulatessenz im Rechtsregulat Bio hat rein physiologische Immun-Paramenter mit entzündungshemmenden und antioxidativem Effekt. Das tut über Nacht besonders gut. Da fährt der Körper alle Systeme runter und kommt in sein Gleichgewicht.

Woche 2 bis 5

Ich nehme ganz brav täglich morgens Regulatpro Metabolic und abends Rechtsregulat Bio. Zwar bin ich immer noch auf meinen Medikamenten, aber ich fühle mich schon leistungsfähiger, wache viel ausgeruhter auf. Zusätzlich nehme ich Probiotika ein für die Aktivierung der Darmmuskulatur. Als Beauty-Highlight trinke ich inzwischen täglich ein Fläschchen Regulatpro Hyaluron. Ein bißchen mehr Glow und strafferes Gewebe kann ja nicht schaden. Um mehr Ruhe in mein Verdauungssystem zu bekommen, halte ich mich streng an die empfohlene Trennkost. Eiweiß und Kohlenhydrate kommen nicht mehr gemeinsam auf meinen Teller.

Dr. Niedermaier-May: Die Ernährung unterstützt den gesamten Regulierungsprozess. Wird Fleisch mit Kohlenhydraten gemischt, ist die Verdauung angestrengt und verbraucht sehr viel Energie. Das sollte man bei einer Gesundungskur vermeiden. Der Körper tut sich wesentlich leichter, wenn fünf Stunden zwischen Kohlenhydraten und Eiweiß liegen. Und auch die Regulate wirken effektiver, weil sie sich ohne Störung auf die Stoffwechsel-Metabolic in den Zellen konzentrieren können. Am besten, man isst nur früh, mittags und abends, auch keine Cola oder Limo zwischendurch. Verzichten sollte man während der Kur nach Möglichkeit auf Arzneimittel. Nur so hat der Körper die Möglichkeit in seine komplette Regulierung zu kommen. Medikamente zerstören bzw. hemmen alle physiologischen Prozesse, weil sie symptomatisch wirken. D. h. man hat ein Symptom, setzt einen enzymatischen Block über das Arzneimittel. Deshalb gibt es auch diese Liste an Nebenwirkungen, weil eine Unterdrückung eben zu anderen Nebenwirkungen führt.

Woche 6 bis 8

Immer weiter geht es mit Regulatpro Metabolic morgens und Rechtsregulat Bio abends. Ich habe die Flaschen auch auf Flugreisen dabei – sicher in Bubble-Folie verpackt im Gepäck. Zusätzlich bekam ich für vier Wochen Kapseln mit Mikroorganismen verordnet. Ist zwar eine komische Vorstellung, dass man sich freiwillig Bakterienstämme einverleibt, aber wenn es hilft…Die erste Woche schlucke ich täglich eine Kapsel, dann erhöhe ich auf drei Stück pro Tag.

Dr. Niedermaier-May: Frau Rüdiger bekam von uns eine reservierte Testcharge an Kapseln, die eine ganz spezielle Kombination aus unterschiedlichen Mikroorganismen enthalten, über die auch Wirksamkeitsstudien vorliegen. Sobald alle Testreihen von der Uni Wien abgeschlossen sind, kommen die Kapseln im nächsten Jahr auf den Markt. Wichtig ist auch hier wieder die Kombination von Regulatessenz mit Mikrobiota. Nimmt man nur Mikroorganismen ein, wirken sie oft gar nicht, aber zumindest nie nachhaltig. Hat man z. B. einen Darmpilz, ist der nach kurzer Zeit wieder da. Nimmt man die Mikroorganismen aber gemeinsam mit der Regulatessenz ein, siedeln sich die guten, eigenen Mikroorganismen wieder an, und man bleibt gesund, außer man schiebt sich die nächste Antibiotikakur rein. Aber die benötigt man dann auch nicht mehr.

Woche 9 bis 10

Regulatpro Metabolic und Rechtsregulat Bio stehen nun seit Wochen auf meinem Tagesplan. Meine Atmung hat sich schon wesentlich verbessert. Auch in der freien Natur mit vielen Pollen stellt sich keine Atemnot mehr ein. Ich bin mehr als glücklich, dass ich keine Antihistamine mehr brauche. Nur auf meine morgendliche Pulverinhalation traue ich mich noch nicht zu verzichten. Allerdings habe ich die Menge bereits auf einen Hub reduziert. Heute beginne ich zusätzlich zu meinen Regulatessenzen mit der 12-tägigen Detox Kur: Sie besteht aus einer Flasche Regulatpro Active DTX plus Detoxpulver mit Zeolith.

Dr. Niedermaier-May: Die Detox Kur wirkt noch stärker auf die Leberentgiftung durch Zusatzstoffe wie Cholin, Riboflavin sowie Vitalsubstanzen und Vitamine. Speziell das Pulver bewirkt eine erhebliche Reduzierung von Ammonium- und Schwermetallbelastung im Körper. Wir haben verschiedene Tests mit Leuten durchgeführt, die eine Quecksilbervergiftung hatten durch Amalgamblomben. Andere hatten sehr häufig große Fische gegessen, da ist auch viel Quecksilber drin. Nach der Detox Kur wurde gemessen, und das Quecksilber war weg. Isst man dann wieder sehr viel Fisch, ist wieder Quecksilber im Körper. Das muss man ehrlicherweise sagen. Von Ärzten wird ja immer wieder bestritten, dass Schlacken im Körper überhaupt existieren. Aber es ist bekannt, dass speziell im Fett Gifte abgelagert werden. Das sind unverdaute Stoffwechselprozesse, Metabolite, die nicht abgebaut werden, Stoffwechselrückstände etc. – das sind alles Schlacken, die es eigentlich nicht gibt.

Woche 11-12

Die Mikrobiotika haben mir gut getan. Ich fühle mich rundum gesünder, leichter und leistungsfähiger. Nun stehen nur noch meine drei Basics auf der Küchenanrichte: Regulatpro Metabolic und Rechtsregulat Bio. Nicht zu vergessen mein Beauty-Schmankerl Regulatpro Hyaluron. Freundinnen haben mich schon gefragt, was ich habe machen lassen, weil meine Haut so gut und strahlend aussieht!!!!. Atemnot habe ich schon lange nicht mehr gehabt so wie früher. Ich atme leichter und verspüre nur bei äußerster Anstrengung wie einer Bergtour im Urlaub in Italien leichte Beschwerden – ein Ziehen im Brustkorb, aber keine Atemnot. Dass ich trotzdem immer noch einmal morgens inhaliere, ist eher eine mentale Krücke für mich.

Dr. Niedermaier-May: Der Glow der Haut ist einer erhöhten Ansammlung von Feuchtigkeit zuzuschreiben. Durch die Regulatessenz bringen wir einen massiv höheren Prozentanteil der Hyaluronsäure ins Bindegewebe. Nimmt man Hyaluronsäure einfach so ein, kommt sie in der Haut nicht richtig an. Aber in der Kombination mit der Essenz funktioniert es. Jedes Hyaluronsäure-Molekül bindet bis zu 6.000 Moleküle Wasser. Dann bläht sich das Gewebe natürlich auf, und die Regulatessenz bringt den Reinigungseffekt der nicht existierenden Schlacken (!). Wenn verklumptes Gewebe gelöst ist, wirkt die Hyaluronsäure noch viel besser. Dadurch kriegt jede Frau den Glow. Dieses Strahlen, als ob die Sonne von innen nach außen durchscheint. Ist der Hyaluronsäure-Level in der Haut erreicht, genügt es, wenn man alle zwei, drei Tage ein Fläschchen trinkt.

Und jetzt?

Ich fühle mich so viel besser und bin froh, die Atembeschwerden losgeworden zu sein. Allerdings frage ich mich, wie es weitergeht. Was passiert, wenn ich die Regulatessenzen absetze. Fällt mein Körper dann in das alte Muster zurück?

Dr. Niedermaier-May: Sobald man es geschafft hat, seine Probleme loszuwerden, befindet man sich in einem stabilen Immunsystem wie es jetzt bei Frau Rüdiger der Fall ist. Um darum geht es. Allergene stören nicht mehr. Natürlich kommt es auch auf die Lebensführung an. Wenn jemand nach der Gesundungskur sehr ungesund lebt, fällt er wieder in die Falle. Dann müsste er die Essenzen weiterhin einnehmen. Aber sobald der Darm sich saniert hat, saniert sich auch der Magen. Lebt man dann einigermaßen gesund, muss man nichts mehr einnehmen. Das hält sehr lange. Wir empfehlen trotzdem zweimal pro Jahr eine Auffrischungskurs von drei Flaschen Regulatessenz. Das ist immer gut. Die Detox Kur empfehle ich alle zwei bis drei Monate. Wie sich herausgestellt hat, wirkt primär die Flasche. Wer allerdings sehr starke Entgiftungserscheinungen verspürt, vor allem Kopfschmerzen, der sollte das Pulver dazu nehmen. Es wirkt als eine Art Puffer, mildert die Nebeneffekte und leitet auch besser aus.


Medizinisch gesehen sind die Braunspots unbedenklich, optisch können sie ganz schön nerven. Es gibt viele Methoden, sie zu behandeln. Zu den modernsten gehören fraktionierte Laser.

Pigmentflecken bilden sich auf der Stirn, im Wangenbereich und über der Oberlippe. Verursacher für die meisten Hyperpigmentierungen ist die Sonne. Aus diesem Grund entwickeln sie sich auch häufig auf den Handrücken oder Unterarmen, weil die oft viel zu wenig mit Lichtschutz bedacht werden. Wenn jemand in Laufe seines Lebens viel Sonne genossen hat, kann schon mit 35 oder 40 Jahren die ersten braunen Flecken an sich feststellen. Die Haut sieht dann oft fleckig und schneller alt aus.

Hormone und Sonne

„Verantwortlich dafür ist ebenso wie bei genetisch bedingten Sommersprossen ein Überschuss des Farbstoffs Melanin. In beiden Fällen der Überpigmentierung werden die dunklen Flecken durch UV-Einstrahlung noch intensiviert“, erklärt Dr. Sonja Sattler, Gründerin und leitende Ärztin der Bellari Rosenpark in Frankfurt und Hamburg. Auch Hormone können bei Pigmentflecken im Spiel sein. Man bezeichnet sie dann als Melasma oder Chloasma. Sie treten gerne in den Wechseljahren auf, in der Schwangerschaft oder bei einer Hormonbehandlung wegen Kinderwunsch. Wie Hormone die Entstehung der Flecken begünstigen, weiß man nicht ganz genau. Aber sicher ist, dass die Kombination aus Hormonen, Sonne und auch Blue Light sowie genetischer Veranlagung der Auslöser ist. Sind die Flecken erst mal da, bleiben sie hartnäckig, selbst wenn sich der Hormonhaushalt wieder eingependelt hat. Auch bestimmte Medikamente wie z. B. einige Antibiotika oder Johanniskraut-Präparate können unter UV-Einfluß Überpigmentierungen hervorrufen.

Vorbeugen und behandeln

Deshalb rät Dr. Sattler: „Wer eine Neigung zu Pigmentflecken hat, der sollte generell tagsüber eine Tagespflege mit hohem Lichtschutzfaktor wählen (z. B. SkinCeuticals Ultra Facial Defense 50+), denn UV-Licht ist in Verbindung mit unserem Hautgedächtnis verantwortlich für die unschönen Flecken. Sind Pigmentflecken bereits sichtbar, eignen sich, je nach Ausprägung, Fruchtsäurepeeling oder Laserkombinationsbehandlungen.“ Als professionelle kosmetische Behandlung bietet die Bellari das Pigment Balancing Peel von SkinCeuticals an. Es wird von geschulten Kosmetikerinnen durchgeführt mit einer Empfehlung für die passende Heimpflege, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Für intensivere Effekte ist der fraktionierte Laser die modernste Methode. Damit kann man nicht nur Pigmentflecken beseitigen, sondern gleichzeitig rote Äderchen und Knitterfalten behandeln. „Der fraktionierte Laser erneuert die Hautoberfläche und sorgt für den Abbau des vermehrten Melanins. In Kombination mit einer siebartigen Schädigung der Dermis wird die Neubildung von Hautzellen angeregt, ohne dass die Zellen selbst beschädigt werden. Dies bewirkt eine Verfeinerung der Gesichtshaut – sie wirkt frischer, gleichmäßiger und dadurch auch verjüngt“, so Dr. Sattler.

Sanft oder intensiv

Die Bellari arbeitet je nach Schädigungsgrad der Haut mit dem sanften Emerge-Laser und dem intensiveren Icon-Laser. Das Licht dringt dabei mehr oder weniger tief in die Haut ein – mit dem entsprechenden Effekt. Um ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, bewegt der Dermatologe das Laser-Handstück während der etwa 45-minütigen Behandlung mehrmals in verschiedenen Richtungen über das Gesicht. Wird zuvor eine lokal betäubende Creme aufgetragen, spürt man davon fast nichts. Ergänzt wird das Laser-Treatment durch ein abschließend aufgetragenes, hochdosiertes Vitaminpräparat. Leichte Rötungen oder Schwellungen lassen sich problemlos mit Makeup verdecken. Je nach Ergebnis und Stärke der Pigmentflecken kann wiederholt gelasert werden. Vier Wochen vor und nach der Behandlung muss starker Lichtschutz aufgetragen werden. Wer sich dann konsequent nur mit ausreichendem UV-Schutz in der Sonne aufhält, bleibt dauerhaft fleckenfrei.

 

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Dr. Sebastian Hellmann, Pneumologe, Internist und Präventiv-Mediziner aus München sagt im C&C-Interview, was Sache ist. Er erläutert Risiken und neueste Untersuchungsmethoden.

Wie sehen Sie die Diskussion um Dieselfahrzeuge und deren Abgase?

Erst einmal möchte ich herausheben, welche Rolle die Pneumologie in dieser ökologischen Diskussion spielt: Sie hat von Anbeginn Stellung bezogen und sich einen festen Platz innerhalb der medizinischen Fächer erarbeitet. Ohne Zweifel werden Lungenfachärzte als Mahner und Warner vor den Gefahren der Luftverschmutzung wahrgenommen. Wir gelten als die Anwälte unserer Patienten, die ohne Zweifel zu den Risikogruppen und Geschädigten der Luftschadstoffbelastung gehören. Innerhalb der Pneumologenschaft gibt es eine breite Übereinstimmung, dass diese Schadstoffe so weit wie möglich reduziert werden müssen.

Welche gesundheitlichen Auswirkungen haben Abgase genau?

Das Risiko einzelner Person zu betrachten ist komplex und dadurch fast unmöglich. Aus diesem Grund müssen wir uns mit den Belastungen der Gesamtbevölkerung auseinandersetzen. Dazu gibt es jede Menge Studien, die genau zu berechnen versuchen, wie hoch die Dosis sein darf, damit ein nur teilgeringer Schaden auftritt. Erschwert wird die Bewertung der Risiken auch dadurch, dass Luftschadstoffe in relativ kleinen Dosierungen vorkommen und keine spezifischen Krankheitserscheinungen verursachen. Oft ist auch kein eindeutiger zeitlicher Zusammenhang zwischen Schädigung und deren Folgen aufzuzeigen. Hinzu kommt die erhebliche, individuelle Variabilität der Reizantwort. Ein Bronchitiker oder Asthmatiker reagiert beispielsweise anders auf verschmutzte Luft als ein bronchial unauffälliger Mensch.

Kann man eine Zunahme bestimmter Krankheiten beobachten?

Ja. Diagnosen wie chronische Bronchitis, Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, Lungenemphysem, bronchiale Hyperreagibilität haben in den letzten Jahren rapide zugenommen. Wir können nur vermuten, aber nicht beweisen, dass dies mit der vermehrten Belastung von Umweltgiften zu tun hat. Ich erinnere mich gut an meine Nachtdienstzeiten zu Silvester in der Rettungsstelle eines großen Krankenhauses. Da wurden am laufenden Band Menschen mit Erstickungssymptomen eingeliefert auf Grund der vermehrten Feinstaub-Belastung durch die Silvester-Knallerei. Zudem nimmt die Häufigkeit von Lungenkarzinomen trotz leichtem Rückgang der Nikotinbelastung in erschreckendem Ausmaß zu.

Aber schlüssige Beweise fehlen…

Das liegt auch an der Unschärfe der Daten. Damit einher geht die Problematik der Vergleichbarkeit wie etwa fehlende Standardisierung der bronchialen Hyperreagibilität, mitarbeitsbedingte Grenzwerte der Lungenfunktion sowie unterschiedliche Messhöhen bei der Sammlung von Luftproben. Außerdem ist nicht klar, wer wirklich zu einer Risikogruppe gehört – Kinder, Alte, Frauen, körperlich Belastete, Raucher, Asthmatiker, Schwangere oder wer? Ich denke, der Schlüssel liegt darin, das Gesundheitsrisiko des Einzelnen zu bewerten und die Auswirkungen bzw. Symptome individuell zu monitoren und schließlich zu reduzieren.

Welche Substanz der Abgase ist besonders schädlich?

Das Problem ist, dass deren Auswirkung auf unsere Gesundheit nicht auf eine Substanz reduziert werden kann. Stickstoffoxide, also Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2), stehen als Leitbegriff für die Folgen unserer Mobilität. Allerdings sind sie nur ein Teil der Luftverschmutzung. Feinstaub wirkt in Kombination mit Stickoxiden wie ein Brandbeschleuniger. Er fungiert als Trägersubstanz, der die chemischen Substanzen tief in das Bronchialsystem schleust und chemisch toxische Reaktionen auslöst, sobald er auf die Bronchialschleimhaut trifft.

Was sind die ersten spürbaren Symptome?

Diese sind sehr komplex und individuell verschieden. Zum Beispiel hängen Herz und Lunge eng zusammen – das nicht nur durch ihre anatomische Nähe, sondern auch in ihren Symptomen. Ein Beispiel, um diese enge Beziehung zu verdeutlichen: Als das Rauchverbot in Lokalen deutschlandweit eingeführt wurde, ist nicht wie zu erwarten die Rate von Lungenkrebs oder COPD (chronic obstructive pulmonary disease) zurückgegangen, sondern die Häufigkeit von akuten Herzinfarkten. Oder nehmen wir Symptome wie Husten und Atemnot, die typisch sind für Lungenschäden bzw. bronchiale Entzündungen. Es sind die häufigsten Beschwerden in jeder Hausarztpraxis, und sie haben jede Menge Auslöser. Sie können sowohl vom Herzen als auch von der Lunge oder den Bronchien kommen. Um das abzugrenzen und die Auswirkungen sowie das individuelle Risiko zu bemessen, ist eine genaue internistische oder besser noch pneumologische Untersuchung notwendig. Insofern ist die Aussage von Laien nachvollziehbar, wenn sie behaupten, sie hätten noch nie einen NO2-Kranken in der Praxis gesehen oder von Umweltbelastung als Todesursache gelesen. Ein Phänomen, das komplett unterschätzt wird, ist die Tatsache, dass die chronische idiopathische Rhinitis, also die Entzündung der Nasennebenhöhlen mit unklarer Ursache, bei Stadtbewohnern deutlich zugenommen hat.

Gibt es auch Schäden, die sich erst Jahre später bemerkbar machen?

Die Auswirkungen der Umwelttoxine ist unumstritten und nachweisbar, allerdings ist die Dosis bis zum Auftreten der Beschwerden individuell verschieden. Hinzu kommt die zeitliche Verzögerung mancher Erkrankungen. Wenn wir jetzt Schadstoffe in schädlichen Konzentrationen einatmen, sind beispielsweise Krebserkrankungen erst mit einer Verspätung von bis zu 30 bis 40 Jahren zu diagnostizieren.

Gibt es also Menschen, die besonders anfällig für Umweltkrankheiten sind?

Genau davon gehen wir aus. Besser formuliert, es gibt bestimmte Patientengruppen bei denen umweltbedingte Gesundheitsschäden früher entstehen als bei anderen. Das ist wie mit dem Rauchen. Wir können nicht sagen, wann jemand Beschwerden oder eine Einschränkung bekommen wird. Allerdings wissen wir, ab welcher Belastung jeder Mensch eine Einschränkung oder Symptome verspürt.

Wie stellt man das fest?

Das individuelle Risiko für Atemwegserkrankungen lässt sich mit einer genauen pneumologischen Untersuchung abschätzen. Wenn jemand unter allergischem Asthma bronchiale leidet oder eine sonstige bronchiale Überempfindlichkeit hat, wird er schneller eine gefährliche Entzündung ausbilden, die zu starker Einschränkung führt, als jemand mit einem unauffälligen Bronchialsystem. Genau das Gleiche gilt für die chronisch obstruktive Bronchitis.
Welche Untersuchungen empfehlen Sie, um das individuelle Risiko zu bemessen?
Das ist sehr schwierig und in solcher Präzision auch nicht möglich. Aber die erste und wichtigste Frage vor jeder Vorsorgeuntersuchung lautet: Leben Ihre Eltern noch? Wenn nein, woran sind sie gestorben? Gibt es sonstige Erkrankungen in der Familie? Danach sollten die Symptome vom Patienten erfragt werden. Wie oft pro Jahr hat er eine Bronchitis? Schlägt eine Erkältung regelmäßig auf die Bronchien oder auf die Nasennebenhöhlen? Bestehen Allergien? Gibt es saisonale Unterschiede oder nicht? Im Anschluß sollten der Entzündungsstatus und die Empfindlichkeit des Bronchialsystems bestimmt werden.

Wie funktioniert das?

Dies geschieht über eine sogenannte Bodyplethysmographie, sie wird auch als „große Lungenfunktion“ bezeichnet. Derzeit entstehen immer mehr hochkomplexe Geräte, um den Entzündungsstatus der Atemschleimhaut zu messen. Ein Gerät zur Messung des Stickstoff-Monoxyd-Gehalts beim Ausatmen ist das sogenannte FeNo. Aktuell werden sogar Untersuchungen an Speichel und Lungensekret entwickelt, die eine erstaunliche Aussagekraft besitzen.
Wie kann man sich vor der Belastung oder den daraus resultierenden Gesundheitsschäden schützen?
Gar nicht! Und das macht es so schwierig. Nur eine Gesamtreduktion oder ein Einhalten von Grenzwerten kann auf Dauer die Belastung und die Folgen für die Gesundheit reduzieren. Generell gilt: Je chronisch entzündeter die Bronchialschleimhaut ist, desto anfälliger ist sie und desto leichter können Bakterien und Viren die Schleimhautbarriere durchdringen und Schaden anrichten. Wichtig ist es deshalb, Entzündungen in der Bronchial- wie der Atemschleimhaut so schnell wie möglich zu reduzieren, die Auslöser eliminieren so gut es geht und bloß nichts chronisch werden lassen. Deshalb kann ich nur jedem raten, der länger als drei Wochen am Stück hustet oder Atemnot hat, diese fachmännisch also pneumologisch abklären zu lassen und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Fotos @sebastianhellmann

 

 


Körperhautstraffung war lange Zeit das Stiefkind der Ästhetischen Medizin, weil es an entsprechenden Methoden fehlte. Inzwischen gibt es zwei extrem effektive Technologien, mit denen sich das Gewebe neu festigen und glätten lässt.

Renuvion – Plasma Energie für dauerhaft straffe Haut

Das Verfahren von Renuvion ist noch sehr neu. Die Rosenpark Klinik ist deutschlandweit die erste Klinik und in ganz Europa eine der ersten, die dieses Verfahren anwendet. Es basiert auf Helium Plasma mit der Effizienz hochfokussierter Energie. Damit können erschlaffte Hautpartien an Beinen, Armen, Po, Rücken oder Hals und Dekolleté auf einzigartige Weise gestrafft werden. Der erzeugte duale thermische Effekt strafft das Gewebe so sanft, dass das Risiko für Nebenwirkungen im Vergleich zu anderen Verfahren wie Laser sehr gering ist. Warum? Die Plasma Technologie ermöglicht es, das Bindegewebe punktgenau zu erhitzen und dann sofort wieder auf Hauttemperatur abzukühlen.

Lokalanästhesie und kleine Schnitten

Die Renuvion-Behandlung kann alleine oder wenn nötig direkt nach einer Liposuktion erfolgen. Im direkten Anschluss an eine Fettabsaugung wird das 4 mm dünne Handstück in dieselben Minischnitte eingeführt, die für die Liposuktionskanüle angelegt wurden. Es entstehen also keine zusätzlichen Zugänge. Betäubt wird das zu behandelnde Areal wie bei der Fettabsaugung mittels Tumeszenz-Lokalanästhesie, um den Eingriff schmerzfrei zu gestalten. Die Behandlung mit dem Renuvion-Handstück erfolgt fächerförmig. Der Operateur bewegt es gegenläufig einen Zentimeter pro Sekunde. Der Helium-Plasmastrahl durchdringt das gesamte Gewebe, strafft es direkt unter der Haut und regt dort die Kollagenneubildung an. Vier bis sechs Durchgänge sind nötig, was einen Zeitaufwand von 20 bis 45 Minuten bedeutet. Damit ist es aber auch schon getan, es ist nur ein Eingriff erforderlich mit dauerhaftem Ergebnis.

Potenzieller Soforteffekt

In vielen Fällen zeigt sich bereits nach der Behandlung ein Soforteffekt. Eine deutliche Verbesserung und Glättung der Haut stellt innerhalb der nächsten sechs Monate ein. So lange dauert die Neubildung von Kollagen. Die durch den Eingriff angeregte Verklebung des Gewebes gewährleistet eine optimierte Wundheilung und eine Straffung des Gewebes in allen Schichten. In den ersten Tagen danach ist ein leichter Wundschmerz möglich, der sich ähnlich einem Muskelkater anfühlt. Ansonsten ist man sofort wieder einsatzfähig, ohne wesentliche Ausfallzeiten. Wird Renuvion im Rahmen einer Liposuktion durchgeführt, sollte man mit drei bis vier Tagen Schonung rechnen. Körperliche Einschränkungen gibt es nicht. Allerdings ist das Tragen eines Mieders für etwa zwei bis vier Wochen unerlässlich.

BodyTite – Radiofrequenz plus Fettabsaugung in einem

Die Radiofrequenz-Therapie mit einer Fettabsaugung kombiniert BodyTite von Invasix. Es ist eine Technologie, die darauf ausgerichtet ist, die Haut zu straffen und zugleich Fettpolster und Cellulite zu beseitigen. Kombiniert werden die Vorteile der Radiofrequenzwellen-Hautstraffung und der klassischen Fettabsaugung in nur einem Eingriff. Nahezu jeder Körperteil kann damit behandelt werden: BodyTite strafft Oberarme, Hals, Oberschenkel, Bauch, seitlichen Rücken und Po. Es dient der Körperformung und Fettabsaugung an Doppelkinn, Armen, Rücken, Bauch, Oberschenkeln, Hüften und Schenkelinnenseiten. Cellulite lässt sich damit entfernen und Lipödeme reduzieren. Dr. Gerhard Sattler, ärztlicher Leiter der Rosenpark Klinik sagt: „BodyTite ist das ideale Verfahren zur Behandlung großflächig erschlaffter Haut, wie beispielsweise nach starkem Gewichtsverlust oder Schwangerschaft.“

Wärme verflüssigt das Fett

Beim BodyTite-Verfahren wird direkt unter der Haut eine Kanüle in die Fettschicht eingeführt. Sie ist mit einer Elektrode versehen, deren Radiowellen Wärme im Fett- und Unterhautgewebe erzeugen. Das hat eine zweifache Wirkung: 1. Straffung der bindegewebigen Aufhängung der Haut. 2. Verflüssigung von Fett, das anschließend über die Kanüle abgesaugt wird. Während das Eingriffs kontrolliert eine weitere Elektrode von außerhalb die Temperatur in der Unterhaut, um ihr Überhitzen zu verhindern. Die Betäubung erfolgt auch hier mit örtlicher Tumeszenz-Lokalanästhesie. Dafür wird eine stark verdünnte Betäubungslösung in größeren Mengen in das Gewebe gespritzt. Das Verfahren hat den Vorteil, dass der Patient die gesamte Zeit über wach ist und den Aufforderungen des Arztes folgen kann. Beispielsweise kann er sich selbst umdrehen, zur Kontrolle der Symmetrie aufstehen oder einzelne Muskel anspannen. Durch die Grundspannung der Muskeln ist die Körpersilhouette für den Operateur besser erkennbar.

Nach der OP nach Hause

Der Eingriff erfolgt ambulant. Körperliche Einschränkungen sind nicht zu erwarten. Allerdings muss man auch bei dieser Methode nach der Behandlung zwei bis vier Wochen lang ein Mieder tragen. So lange dauert es in der Regel, bis die Abheilung vollständig abgeschlossen ist. Eine einmalige BodyTite-Anwendung ist ausreichend.

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Aufmacherfoto: @upo_n_co

Die meisten schauen einen fragend an und verneinen dann. Schade, denn der Alpensee mit Sloweniens einziger Insel ist ein kleines Paradies.

Für unseren zehnten Hochzeitstag waren wir auf der Suche nach einem etwas anderen Urlaubsziel. Er sollte drei Kriterien erfüllen: ein Ort, an dem wir noch nicht waren. 2. nicht zu weit weg von München, weil nur vier Tage Zeit, und 3. trotzdem etwas Besonderes. So kam ich bei meinen Recherchen auf Bled in Slowenien. Bled (deutsch: Veldes oder Feldes) ist der Name einer Gemeinde am Bleder See („Veldeser See“, slowenisch Blejsko jezero). Im Jahr 1903 wurde es zum schönsten Kurort des Kaiserreichs gekürt und gilt bis heute als Juwel. Also: Hotel suchen (für den Anlass etwas Außergewöhnliches), Reiseroute festlegen – und schon geht es los.

Cremiges „Wahrzeichen“

Von München sind wir in viereinhalb Stunden inklusive Kaffeepause am Check-in von unserem Grand Hotel Toplice, direkt am Ufer des tiefblauen Bleder Sees. In dem eleganten Haus mit viel Charme und antikem Mobiliar sind schon Majestäten, Staatsoberhäupter und Hollywood-Stars abgestiegen, wie die „Ahnengalerie“ nahe dem Foyer belegt. Das Restaurant Julijana wird von Chef Simon Bertoncelj geführt, er zählt zur Elite der Kochkünstler Sloweniens. Und das mit Recht. Das Essen und der Blick von der Terrasse sind gleichermaßen fantastisch: die intensive Farbe des Wassers, inmitten des Sees eine Insel mit barocker Kirche, die am Nordufer thronende Burg und dahinter die stolz aufragenden Karawanken. Doch das „Wahrzeichen“ von Bled ist nicht etwa eine Sehenswürdigkeit, sondern eine kulinarische Köstlichkeit: An der Bleder Cremeschnitte (slow. kremšnita), zubereitet nach einem über 60 Jahre alten Rezept, kommt keiner vorbei. Sie wird überall auf Plakaten und an Fensterscheiben beworben. Schon mehr als 12 Millionen Schnitten sollen verkauft worden sein. Und obwohl ich kein Süßigkeiten-Fan bin, musste ich sie natürlich probieren. Sie schmeckt tatsächlich lecker und weniger süß als erwartet!

Wunschläuten

Darüber hinaus hat Bled jede Menge handfeste Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zum Beispiel die See-Insel mit den 99 Steinstufen, die zur Kirche Mariä Himmelfahrt aus dem 15. Jahrhundert hinaufführen. Wer nicht selbst rudern will wie ich, lässt sich mit einer Pletna, dem traditionellen, im Stehen gesteuerten Ruderboot übersetzen. Angenehm finde ich, dass auf dem See keine Motorboote fahren dürfen. Dass die Kirchenglocke öfter als gewöhnlich läutet, liegt daran, dass man gegen einen Obolus selbst an der Strippe ziehen kann. Der Legende nach soll das dabei Gewünschte in Erfüllung gehen. Bei mir hat die Wunschfee bislang allerdings noch nicht geläutet!

Rundgang um den See

Nicht entgehen lassen möchte ich mir den sechs Kilometer langen Rundweg um den See: 2,1 km lang, bis zu 1,4 km breit und maximal 30 Meter tief. Am Ufer sieht man deshalb auch öfter Taucher in ihre Montur steigen. Wir beginnen unseren Spaziergang an der Promenade im 1000-jährigen Bled und wenden uns Richtung Westen zur Burg Bled. Eine der Aussichtsstellen bietet einen traumhaften Blick auf den Burgberg Grajski grič und die nahegelegenen Berge. Vorbei geht es am Rudersportzentrum mit öffentlicher Restauration. Mit dem Rudersport verbindet Bled eine lange Tradition und ist immer wieder Veranstalter für internationale Ruderwettkämpfe. Ruderer auf dem See sind ebenso häufig wie Enten und Schwäne. Wer des Gehens müde ist, kann sich auf einer der vielen Bänke ausruhen und dem Treiben auf dem See zuschauen. Im nordöstlichen Teil des Sees befinden sich Thermalquellen. Deren Wasser füllt bis heute die Schwimmbecken von drei Bleder Hotels. Im Grand Hotel Toplice wird es jeden Morgen frisch eingelassen und hat nie mehr als 22 Grad – egal ob als Thermalwasser zum Trinken oder zum Schwimmen. Am See-Ende gelegen ist auch Titos ehemalige Sommerresidenz, gebaut 1947 als Slowenien noch zu Jugoslawien gehörte. Inzwischen ist die Vila Bled ein Boutique-Hotel mit 31 Zimmern im Stil der 1950er Jahre mit einem grandiosen Park.

Attraktionen in der Schlucht

Was man auch nicht versäumen sollte, ist die Vintgar-Klamm (slow. Blejski Vintgar) in unmittelbarer Nähe von Gorje, ca. vier Kilometer nordwestlich von Bled. Hier hat der Fluss Radovna eine 1,6 km lange Schlucht zwischen die steilen Felswände geschnitten. Sie ist von zahlreichen Wasserfällen, Gumpen und Stromschnellen geprägt. Durch die Klamm führt ein Lehrpfad über hölzerne Brücken und Zumer-Galerien bis zu dem gewaltigen, 13 Meter hohen Wasserfall Sum. Noch eine Attraktion: Über die Schlucht spannt sich eine eindrucksvolle, einbögige Steinbrücke der Bohinjer Eisenbahn von 1906. Auf 33,5 Meter über der Strasse überquert sie die Klamm und den Damm, von dem aus Wasser bis zum kleinen Wasserkraftwerk Vintgar pod Sumom geleitet wird.

Ausflug nach Ljubljana

Schon mal vorab: Um die Hauptstadt Sloweniens wirklich kennenzulernen, braucht man viel mehr Zeit. Wir hatten nur einen Nachmittag, weshalb wir uns auf einige wenige Sehenswürdigkeiten beschränken mussten. Ein Highlight ist der Marktplatz Pogačarjev trg von Ljubljana mit seinen Obst- und Gemüseständen im Freien. Dazu Balkonpflanzen und Setzlinge. Ein buntes Potpourri aus Erzeugnissen von den Bauernhöfen der Umgebung. Gleichzeitig ist es ein Treffpunkt der Stadtbewohner. In den Markthallen zwischen Dreifachbrücke und Drachenbrücke werden Fleisch, Käse, Backwaren, Trockenfrüchte etc. verkauft. Hungrige können sich vor Ort stärken an Streetfood-Ständen mit kalten und warmen Köstlichkeiten oder kleinen, einfachen Restaurants unter den Arkaden direkt am Fluß Ljubljanica. Jeden Freitag von Mitte März bis Mitte Oktober findet bei schönem Wetter das Projekt „offene Küche“ statt: Köche aus slowenischen Restaurants bereiten Gerichte aus der ganzen Welt zu. Gleich hinter dem Zentralmarkt geht es hoch zur Festung. Doch wir entschließen uns, lieber mehr von dem Straßenflair auf uns wirken zu lassen.

Kunst auf der Brücke

Der Prešerenplatz ist der Hauptplatz der Stadt. Hieß ursprünglich Marienplatz benannt nach der roten, barocken Franziskanerkirche Mariä Verkündigung, wurde dann aber Sloweniens Nationaldichter France Prešeren gewidmet, dessen Statue über den Platz wacht. Sehenswert ist das Mode-Kaufhaus Galerija Emporium. Allerdings nicht wegen seiner Modewaren, sondern wegen seiner Architektur und der Jugendstil-Fassade. Es wurde 1902 von dem Grazer Architekten Friedrich Sigmundt als Ljubljanas erstes Kaufhaus nach internationalen Vorbildern erbaut und gilt als sein bestes Werk. Wir überqueren die Mesarski most, die Fleischerbrücke, an der unzählige Verliebte mit Vorhängeschlössern ihre Liebe symbolisch „festgemacht“ haben. Aber das ist nicht alles. Die Brücke ist schon fast ein Kunstmuseum mit der großen Prometheus-Statue des slowenischen Bildhauers Jakov Brdar und den kleineren, etwas schaurigen Wesen am Brückengeländer.

Ein Eis zum Abschied

Wir schauen uns noch den Rathausplatz Mestni trg mit dem Herkules-Brunnen an und entdecken venezianisch angehauchte Architektur. Ganz in der Nähe befindet sich die Kathedrale. Ein Blick in den Innenhof mit seinen wundervollen Fresken lohnt sich. Zurück am Fluss schlendern wir entlang der Uferpromenade. Restaurants und Cafés reihen sich dicht aneinander. Welches nehmen? Ljubljanas beste Eisdiele. Sie heißt Cacao und bietet nicht nur hausgemachtes Eis und andere Süßspeisen, sondern auch Sandwiches, Cocktails und frische Säfte. Hier kann man es aushalten. Es macht Spaß, die Vorüberflanierenden zu beobachten und die Standup-Paddler am Fluss. Ab und zu fährt eines der Ausflugsbotte vorbei, mit denen man Flusstouren unternehmen kann. Die Zeit geht viel zu schnell vorbei, und wir müssen den Rückweg nach Bled antreten. Aber wir kommen wieder…

Fotos Vintgar-Klamm @bled.si

Customized oder bespoke sind DIE Schlüsselwörter, wenn es um etwas geht, das individuell auf eine Person zugeschnitten ist. Warum Hautpflege nach Maß auch tatsächlich Sinn macht, erklärt Dr. Gerhard Sattler, Gründer und Ärztlicher Direktor der Bellari Institute und der Rosenpark Klinik Darmstadt, am Beispiel von SkinCeuticals CUSTOM D.O.S.E. Die Maschine produziert vor Ort ein personalisiertes Hautserum.

Ist eine Individualpflege auch dann sinnvoll, wenn man keine Problemhaut hat?

Ich glaube, das ist eine Frage des persönlichen Anspruchs. Wenn ich auf meine Haut achte, auch wenn ich hautgesund bin, spielt ein Präventionsgedanke mit. Insofern ist eine personalisierte Pflege auch für Verbraucher ohne Problemhaut hilfreich. Schließlich sind darin nicht nur medizinische, sondern auch pflegende Substanzen enthalten. Somit wird immer auch die Stabilität und Gesundheit der Haut unterstützt. Das Besondere an dem neuen Produkt von SkinCeuticals ist die Qualität wie dieses Produkt zubereitet wird. Die Maschine steht hier bei uns im Verkaufsraum der Bellari Medical Beauty Praxis in Frankfurt und produziert in wenigen Minuten ein Serum unter hochsterilen Bedingungen – so als würde es aus dem Labor kommen. Das finde ich schon sehr bemerkenswert und hochprofessionell.

Welche Parameter misst die Maschine?

Da jede Haut individuelle Bedürfnisse und auch Problemzonen hat, ist eine präzise Anamnese erforderlich. Sie basiert auf einem persönlichen Gespräch und einer Tablet-gestützten Hautanalyse im Vorfeld. Anhand der Fragen des Programms erfolgt die Zielsetzung des Patienten, Problemstellen werden notiert und beurteilt. Zum Einsatz kommt dabei auch das SkinScope von SkinCeuticals. Es zeigt mit einem speziellen UV-Licht „Schwachstellen“ der Haut, die mit bloßem Auge noch nicht sichtbar sind, wie Hyperpigmentierung, Couperose, etc. Dann wird mittels Tablet die Formulierung bestimmt. CUSTOM D.O.S.E (und das ist das Besondere daran) kombiniert die richtigen Inhaltsstoffe für den Patienten. Nicht alle Wirkstoffe lassen sich miteinander kombinieren. Auch kann man nicht unendlich viele davon in ein Serum packen. Das System erkennt anhand der Antworten genau, welcher Inhaltsstoff der Passende ist, beispielsweise um Rötungen zu minimieren. Da jede Substanz mehrere Eigenschaften haben kann, kommt es exakt auf die Mischung an. Diese stellt das System automatisch in optimaler Dosis zusammen und mischt das Serum individuell vor den Augen des Patienten an.

Wer führt die Anamnese mit dem Patienten durch?

Das Schöne an dem Bellari-Konzept ist die Kombination aus professioneller Kosmetik und Ästhetischer Medizin an einem Ort. Unsere Kunden und Patienten werden rundum durch unsere Kosmetikerinnen und Ärzte aufgeklärt, um sich optimal zu pflegen. Sei es zur Prävention oder zur Verbesserung ihres Hautbildes. Medizinische Behandlungen werden immer von einem Arzt beraten und durchgeführt. Er spricht eine individuelle Empfehlung aus. Dabei bekommt der Patient die neusten Möglichkeiten und Technologien aufgezeigt, wie zum Beispiel CUSTOM D.O.S.E.

Das individuelle Serum kann bis zu 12 Aktivstoffe enthalten. Welche sind das?

Das Serum verfügt über zwei mögliche Basen, die die Grundlage bilden und Träger für die hochkonzentrierten Aktivstoffe (sogenannte Booster) sind. Je nach Hautbild empfehlen wir Ärzte dem Patienten eine hydroalkoholische, viskose Basis oder eine leichte, cremige Emulsionsbasis. Dann werden die jeweiligen Booster hinzugefügt: Zum Exfolieren sind das AHAs (Glykol-, Milch- und Phytinsäuren), die die natürliche Exfoliation der Haut unterstützen und trockene, fahle Hautschuppen entfernen. H+H (Hepes und Hydrovance) verfeinern das Hautbild und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Aufhellend wirken LI+M (Süßholzwurzel- und Maulbeer-Extrakt). Sie fördern ein ebenmäßiges Hautbild und minimieren neben Hyperpigmentierung auch dunkle Flecken. Ein weiterer Aufheller ist SYM (SymWhite). Anschließend wird zur Verbesserung der Haut PXN oder RET beigemischt: Pro-Xylane™ (PXN) stützt die Proteinmatrix der Haut und verbessert die Festigkeit. Retinol (RET in 0,1%, 0,3% und 0,5%) macht einen ebenmäßigen Teint, regt die Zellregeneration an und verbessert das Erscheinungsbild von feinen Linien und Falten. Da nicht jeder Patient Retinol verträgt, ist gerade hier die ärztliche Beratung extrem wichtig.

Warum gibt es nur ein Serum und nicht gleich eine ganze Pflegelinie?

Manchmal ist weniger mehr. In das Serum werden genau die Wirkstoffe gemischt, die die Haut zum aktuellen Zustand braucht – und das in einer besonders hohen Konzentration. Selbstverständlich kann es in die gewohnte Pflegeroutine eingebaut bzw. durch andere Produkte ergänzt werden. Manche Kombinationen von CUSTOM D.O.S.E. sollten z.B. nur abends angewendet werden. Da die Haut aber auch am Morgen Pflege benötigt, benutzt man die gewohnten Produkte oder ggf. eine neue Pflege, die besser auf die Haut abgestimmt ist.

Was ist heute in der Hautanalyse bereits alles möglich?

Wesentlich mehr als früher. Da hatte man als Dermatologe nur seine Augen und Hände für eine Hautanamnese zur Verfügung. Natürlich gibt es schon länger sinnvolle Analysegeräte wie das Dermatoskop zur Erkennung von Hautkrebs. Aber mit dem SkinScope unter Verwendung von UV-Licht können wir Probleme der Haut bereits erkennen, bevor diese offensichtlich werden: Hyperpigmentierungen, Sommersprossen, fahles Hautbild, hartnäckige dunkle Flecken und erste Zeichen der Hautalterung wie Linien und Fältchen. Die logische Konsequenz ist, dass Technologien entwickelt werden, die eine maßgeschneiderte Pflegelösung für den Patienten bereithalten. Für uns in der Ästhetischen Medizin ist das ein weiterer wichtiger Baustein in der Ergebnisoptimierung.

Sponsered by Bellari

Die Liste der prominenten Kunden ist endlos. Grace Kelly, Audrey Hepburn, Marlene Dietrich waren süchtig nach Krigler-Düften. Sogar Exzentriker Ernest Hemingway und die legendäre Stil-Ikone Jackie Kennedy trugen sie.

Heute setzt Ben Krigler, gelernter Chemiker, in fünfter Generation die Tradition des Luxus-Parfumhauses fort. Mit viel Einfühlungsvermögen und Kreativität wie wir im C&C-Interview erfahren durften:

Erinnern Sie sich, wie Sie das erste Mal mit Parfüms in Berührung kamen?

Ja, das war als Kind. Ich beobachtete meine Mutter dabei, wie sie ein Parfüm für einen Kunden herstellte. Sie mischte die Essenzen, und ich konnte zunächst nicht verstehen, was sie da tat. Sie erklärte mir, dass sie einen Duft kreierte. Eine ganze Weile dachte ich, dass meine Mutter alle Düfte auf der Welt kreiert hätte. Den Duft der Blumen, des Ozeans, von Essen. Für eine lange Zeit war meine Mutter Gott für mich. Dann begann ich zu verstehen.

Krigler hat viele Düfte für Berühmtheiten entworfen. Welches davon hat den größten Eindruck bei Ihnen hinterlassen?

Es ist mehr so, dass einige Berühmtheiten verschiedene unserer Düfte „adoptiert“ haben. Sie haben die Düfte gekauft, wie z.B. Grace Kelly, die Kundin bei uns im Haus in den 1950ern war. Sie kaufte „Chateau Krigler 12“ bereits, als sie noch Debütantin und eine junge Schauspielerin war. Bei Krigler ist die Story hinter einem Duft immer das Wichtigste, das, was einen Duft ausmacht und Emotionen weckt – bei Berühmtheiten, wie auch bei nicht-berühmten. F. Scott Fitzgerald und Marlene Dietrich liebten beide „Lieber Gustav 14“. Das perfekte Beispiel für eine Geschichte, die Kopf und Chemie inspiriert. Der Duft war eine Ode an die ewige Liebe zwischen zwei Individuen in Berlin und der Provence – grenzüberschreitend.

Gibt es einen Duft, den Sie speziell nur für sich entworfen haben?

„Sierra Vista 2142“ habe ich extra für mich kreiert. Aber 2014 habe ich ihn offiziell gelauncht. Ich wollte einen Duft erschaffen, der alles vereint, was ich gerne an mir rieche. Ich habe einfach verschiedenen Parfüms aufgetragen und sie quasi an mir gemischt. Das ist meine Art von Exklusivität, obwohl wirklich jeder das machen könnte…

Gibt es einen Duft-Inhaltsstoff, der niemals bei Krigler verwendet wurde?

Hmm, ich würde sagen, nichts Tierisches. Darüber bin ich sehr froh. Zum Glück hat sich die Industrie weiterentwickelt.

Wenn Sie einen Bespoke Duft für eine Person kreieren, welche Frage stellen Sie ihr als erstes?

Wir stellen Hunderte von Fragen. Meine Lieblingsfragen sind: Woher kommen Sie? Was ist Ihr Lieblingsgeschmack? An welchen Duft aus Ihrer Kindheit erinnern Sie sich besonders?

Haben Sie jemals einen Kunden abgelehnt?

Der einzige Kunde, den ich abgelehnt habe, war ein Herr aus Russland. Er brachte irgendein Öl, das ganz offensichtlich von einem Tier stammte. Wir haben ihm gesagt, dass wir das für ein Parfüm leider nicht verwenden können.

Wie viel kostet ein „massgeschneidertes“ Parfum? Hat es eine andere Verpackung wie der Standard?

Wir bieten verschiedene Angebote. Ein reines Bespoke Perfume beginnt preislich bei 50.000 Euro. Die Arbeit an diesem Duft dauert Minimum neun Monate bis zu zwei Jahre. In dieser Zeit treffen wir uns sechs Mal mit dem Kunden oder der Kundin, um den Duft zu entwickeln. Außerdem bekommen sie einen personalisierten Flakon, den wir in Paris von einem Meister anfertigen lassen. Ein Kristall Fläschchen, in das sie auch ihre Initialen eingravieren lassen können. Sie können aber auch einen Duft aus unserem Archiv bestellen – wir haben darin über 600 Düfte. Man kann den Duft exklusiv „mieten“. Das bedeutet, dass sie für eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten die einzige Person sind, die diesen Duft trägt. Das ist der schnellste Weg, um einen ikonischen Duft zu bekommen, den man nur alleine für eine gewisse Zeit tragen darf. Die Kosten hierfür beginnen bei 5.000 Euro.

Kann man den Charakter einer Person anhand ihres Parfüms bestimmen?

In gewisser Weise ja. Aber mit den Düften ist es generell schwierig. Was einer Person gefällt und für sie gut riecht, kann einer anderen Person überhaupt nicht gefallen. Dann erzielt der Duft eine komplett andere Wirkung als ursprünglich gedacht.

Wenn Sie eine Sache wählen müssten, die Ihre Persönlichkeit am besten widerspiegelt: Wäre das ein exklusiver Duft oder ein exklusives Kleidungsstück?

Ein exklusiver Duft. Ich trage immer die gleichen Kleidungsstücke. Ein Duft ist einfach persönlicher und symbolischer. Und er kann immer mit Fashion zusammenspielen. Wenn ich zum Beispiel auf Reisen bin, dann trage ich eine meiner Trachten-Jacken zusammen mit „Eleganter Schwan 06“. Den Duft haben wir speziell für Schloss Neuschwanstein kreiert. Ich liebe es, traditionelle Kleidung irgendwo anders zu tragen. Und ich mixe: Ich habe wunderbare Jacken aus Japan. Die trage ich stets mit einem Hauch Gardenia – aber nur, wenn ich reise. Ich kann einfach nicht wie andere Leute immer vor Ort sein. Ich möchte anders sein. Es macht so viel Spaß, du selbst zu sein, wenn du möchtest. (Instagram @benkrigler)


Heilung durch Selbstheilung lautete die Philosophie von Dr. Hans Niedermaier. Der Apotheker und Lebensmittel-Chemiker gründete 1939 eine Firma mit der Vision, die Gesundheit des Menschen auf natürliche Weise zu unterstützen. Herzstück war die von ihm entwickelte Kaskadenfermentation.

Geführt wird die Dr. Niedermaier Pharma GmbH inzwischen von seiner Tochter Dr. Cordula Niedermaier-May. Vieles hat sich seit damals verändert, wurde modernisiert. Doch die Kaskadenfermentation zur Herstellung der optimal bioverfügbaren Regulatessenzen wird immer noch nach des Vaters Rezept ausgeführt. Dabei werden höchste Ansprüche an Technologie und Zutaten gestellt, wie wir von Dr. Sandra Stamm, Leitung Qualitätsmanagement bei Niedermaier Pharma erfahren:

Woher beziehen Sie die Obst- und Gemüsesorten?

Jeder Rohstoff wird über unseren langjährigen Partner aus dem Bio-Großhandel bezogen, so dass wir zu 100% sicher sein können, Produkte aus kontrolliert ökologischem Anbau zu verarbeiten. Beispielsweise kommen unsere Zitronen aus Spanien, unser Sellerie aus Deutschland und unsere Datteln von einem Bio-Landwirt in Tunesien, den wir bereits persönlich kennenlernen durften. Vor der Verarbeitung werden die Rohstoffe sorgfältig überprüft, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten. Die bei der Kaskadenfermentation verwendeten Rohstoffe sind besonders gesunde, aufeinander abgestimmte Lebensmittel.

Wie hoch ist der Anteil an Obst und an Gemüse?

Ca. 70% Obst, ca. 10% Hülsenfrüchte und ca. 7% Gemüse. Der Rest setzt sich aus Nuss- und Steinfrüchten sowie Getreide zusammen.

Unterliegen die Sorten saisonaler Verfügbarkeit?

Nein, davon sind wir unabhängig. Ansonsten würde sich die Rezeptur verändern.

Welche Mengen benötigt man beispielsweise für 2.500 Liter Regulatessenz?

Zur Herstellung von 2.500 Liter Essenz werden ca. 700 Kilogramm an frischen Zutaten verwendet.

Was passiert mit dem „Abfallprodukt“ aus dem verwerteten Obst und Gemüse?

Die für die Fermentation verwendeten Zutaten werden im Anschluss an die Fermentation mittels Gefriertrocknung in unserem einzigartigen Regulatferment konserviert. Dieses wird z.B. für unser Regulatpro Slim Beauty-Pulver weiter verwendet.

Wurde die Rezeptur verändert, seit sie Dr. Hans Niedermaier formuliert hat?

Nein, die Rezeptur wird seitdem bei der patentierten Kaskadenfermentation unverändert verwendet.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Regulatessenzen, die Sie anbieten?

Die Regulatessenz mit ihrem reichhaltigen Profil an Aminosäuren, Oligopeptiden, L-(+) Milchsäure, Bakterienbestandteilen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen ist die Grundlage all unserer Produkte. Rechtsregulat Bio entspricht der Regulatessenz und ist mit natürlichem Vitamin C aus der Acerolakirsche angereicht, das zur Gesunderhaltung von Energiestoffwechsel und Immunsystem beiträgt. Nachweislich erhöht Rechtsregulat Bio die Energie in den Zellen und verbessert die Funktion natürlicher Killerzellen. Regulatpro Kids entspricht dem Rechtsregulat Bio und ist zudem mit Agavensirup aus kontrolliert ökologischem Anbau an den Geschmack von Kindern angepasst. Regulatpro Arthro enthält zusätzlich wertgebende Inhaltsstoffe wie Vitamin D, Kupfer und Zink, die die Gesundheit der Knochen unterstützen. Des Weiteren wird durch Inhaltsstoffe wie Kollagenpeptide, Hyaluronsäure und Glucosamin die Ernährung des Bewegungsapparates und das Auffüllen der Nährstoffspeicher gewährleistet. Regulatpro Metabolic verfügt zusätzlich zur Regulatessenz über wertgebende Inhaltsstoffe wie Magnesium, Mangan und B-Vitamine zur Aufrechterhaltung eines normalen Energiestoffwechsels und zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung. In Regulatpro Glukoaktiv stecken zudem wertvolle Inhaltsstoffe wie Chrom, Zink und B-Vitamine. Sie fördern einen gesunden Blutzuckerspiegel sowie einen normalen Kohlenhydratstoffwechsel.

Wie viel von der Essenz steckt in dem Beauty-Drink Regulatpro Hyaluron?

In einer Tagesportion von 20ml Regulatpro Hyaluron sind 5ml Regulatessenz enthalten.

Wie lange dauert der Prozess von der Obst-Gemüse-Verwertung bis zur abfüllbereiten Essenz?

Das dauert ungefähr sechs bis acht Wochen.

Warum werden immer genau 10.000 Liter Essenz angesetzt und wie lange reicht die Essenz?

10.000 Liter entsprechen bei uns einer Standard-Tankgröße, so dass wir mit dieser Menge stets planen und kalkulieren können. Die fertige Regulatessenz wird direkt nach Ende der Fermentation weiterverarbeitet, so dass das Produkt so frisch wie möglich in die Flasche kommt.

Wie viele Wochen dauern die einzelnen Gärungsstufen?

Die erste Fermentation erstreckt sich über ca. drei Wochen. Die zweite Stufe dauert ein bis zwei Wochen und die dritte Fermentation wiederum ein bis zwei Wochen.

Worin unterscheiden sich die Bakterien, die in den drei Gärungsstufen in den Fermenter gegeben werden?

Die verschiedenen Milchsäurebakterien unterscheiden sich in ihren Stoffwechselprozessen. Durch deren Kombination entsteht das einzigartige Wirkstoff- und Sensorikprofil der Regulatessenz.

Wie viele Flaschen Regulat werden pro Monat produziert?

Es werden pro Monat ca. 50.000 Stück von den 350ml-Flaschen und ca. 500.000 Stück mit 20ml produziert.


Das berühmte Postkartenmotiv habe ich zwar gefunden, aber der Mythos von Santorin hat sich mir nicht erschlossen.

Ich bin hin- und hergerissen zwischen dem Wohlwollen, das ich einem für mich neuen Urlaubsziel normalerweise entgegenbringen möchte. Andererseits ist da mein Bauchgefühl, dem ich vertraue, wenn etwas einfach nicht passt. Und da ich die Reise komplett selbst bezahlt habe, darf ich die volle Wahrheit schreiben. Also: Santorin ist meiner Meinung nach völlig überbewertet. Ja, die kleinen Dörfer, die sich mit ihren weißen Häuschen an die Hänge schmiegen oder um einen Hügel gruppieren, sind hübsch anzusehen. Aber diesen Bonus hat jede Kykladen-Insel. Ja, es gibt wundervolle Sonnenuntergänge, die man beobachten kann. Aber wo gibt es die nicht? Sogar zu Hause in Bayern.

Geboren aus einem Vulkan

Dabei ist erdkundlich und geschichtlich gesehen Santorin oder Thera – wie die Griechen es nennen – eine Besonderheit. Die 92,5 km² große Inselgruppe im Süden der Kykladen besteht aus fünf Inseln. Sie entstanden durch vulkanische Aktivitäten vor 3.600 Jahren. Die Hauptinsel Thira sowie Thirasia und Aspronisi gruppieren sich ringförmig um die vom Wasser geflutete Caldera. Eine Art riesiger Kessel, der bis zu 400 Meter in die Tiefe reicht. In dessen Mitte liegen die beiden Inseln Palea Kameni und Nea Kameni, auf der 1950 der letzte Vulkanausbruch stattfand. So viel zur Geschichte.

Donkey-Tour, nein danke!

Vielleicht habe ich mit meiner Reisezeit Ende Juni auch den falschen Monat erwischt, um Santorin entspannt zu erkunden. Entspannt war es ganz und gar nicht. Horden von Menschen, die von den Kreuzfahrtschiffen kommen. Bis zu sieben der Ozeanriesen liegen in der Caldera vor der Hauptstadt Firá teilweise gleichzeitig vor Reede. An Land gebracht lassen sich die Passagiere per Esel oder Maultier (Donkey-Tour) über den steilen Weg nach oben tragen. Gilt auch als Touristenattraktion bei Nicht-Kreuzfahrern. Ist mir unverständlich, deshalb habe ich auch keine Fotos davon gemacht. Wie kann man bei so einem Ritt nur Vergnügen empfinden, wenn man die verstörten Tiere sieht, die sich in der prallen Sonne schattensuchend an die Felsen drücken, ohne Wasser, ohne Futter. Schließlich fährt auch eine Cable Car die 220 Meter rauf und runter für 6 Euro pro Fahrt. Und zu Fuß kann man den Weg ebenfalls zurücklegen – auf den 588 Stufen der serpentinenartigen Karavolades-Treppe, die Firá mit dem Old Port verbindet. Oben angekommen schieben sich die Massen durch die engen, verschlungenen Gassen. Hier ein Selfie, dort ein Gruppenfoto. Gyros aus der Hand.

Sonnenuntergang mit Ellbogenkontakt

In dem kleinen Ort Oia (sprich Ia) an der Nordspitze, der als einer der schönsten auf der Insel gilt, treffen sich auf seinem höchsten Punkt Armeen von Touristen zum Sonnenuntergangbestaunen. Sie weichen auf dem schmalen Aussichtspfad keinen Millimeter, bis die Sonne blutrot im Meer versunken ist und die Fotos im Kasten sind. Es gibt exquisite Boutiquen, elegante Restaurants und noble Bars. Doch die mediterrane Leichtigkeit hat auf Santorin überall ihren Preis. Fündig geworden auf der Suche nach dem Postkartenmotiv, die auf jeden Santorin-Foto zu sehen sind, bin ich ebenfalls in Oia. Hier gibt es einen Spot, wo man drei nahe beieinander liegende blauen Kuppeln auf ein Foto bannen kann. Ansonsten sind die leuchtend blauen Kirchendächer hinter dem schneeweißen Glockenturm im kykladischen Baustil nämlich eher vereinzelt anzutreffen.

Steil bergauf

Weniger überlaufen und malerisch auf einer Felsenkette gegenüber der Vulkaninsel liegt Imerovigli. Dass hier weniger Trubel herrscht, liegt sicher auch an dem mühsamen Aufstieg. Von der Bushaltestelle an der Hauptstraße nach Oia geht es 20 Minuten immer steil bergauf. 10%ige Steigung sagt das Straßenschild. Wer da oben wohnt oder öfters die Buddha-Bar wegen ihres fantastischen Ausblicks auf das Meer und die untergehende Sonne und auch wegen der guten Drinks besuchen möchte, tut gut daran, sich einen fahrbaren Untersatz zu mieten. Der Nachbarort in Richtung Firá gefällt mir noch am besten: Firostefani, wo sich auch unser Hotel Santorini Palace befindet, liegt etwas abseits vom Massentourismus. Man kann ohne Geschubse durch die Gassen schlendern. Es gibt keine chicen Boutiquen, dafür gemütliche kleine Restaurants und Cafés mit sagenhaftem Blick auf die Ägäis und die Caldera.

Und doch fotogen!

Auch der schwarze Strand von Kamari ist sicher ein romantisches Fleckchen, wie er da eingebettet liegt in die schroff aufragenden Felsen. Würde da nicht eine pinkfarbene – und im nächsten Strandabschnitt weiße – Liege neben der anderen in ordentlichen Reihen den schwarzen Lavasand nahezu unsichtbar machen. „Ab Oktober wird es gemütlicher auf unserer Insel“, erzählt mir eine Boutique-Besitzerin in Firá: „Dann ist es noch warm, und nur Einheimische sind hier – und natürlich die Chinesen. Die kommen nämlich das ganze Jahr.“ Na, ja. Aber eines muss ich zugeben. Auf den Fotos sieht Santorin halt dann doch sehr schön aus…


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