Autor: Margit Rüdiger

CultureAndCream-Autorin aus München Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.

Gebräunte Haut – ein Statussymbol?

Ist gebräunte Haut immer noch Trend? Laut einer Umfrage vom IKW – Industrieverband Körperpflege und Waschmittel mögen 42 Prozent der Verbraucher ihre Haut am liebsten leicht gebräunt. 19 Prozent wollen eine etwas intensivere Bräune und – glücklicherweise – nur ganze vier Prozent finden ihre Haut tief gebräunt am schönsten. Und das kann man auch ganz ohne schädigende UV-Strahlen erreichen. Gebräunte Haut – woher kommt diese Vorliebe. 45 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie sich damit attraktiver fühlen. Gerade Frauen sagten, dass ihre Sommer-Outfits damit besser zur Geltung kämen. Letzteres war gerade den 18- bis 29-Jährigen besonders wichtig. Für Männer scheint die Sommerbräune eher eine Art Status-Symbol zu sein: Fast 25 Prozent gaben zu, damit anderen zu zeigen, dass sie es sich leisten können, viel Zeit in der Sonne auf diversen Urlauben – meist weit gereist – zu verbringen. Gebräunte Haut – früher ein Makel Gebräunte Haut ist allerdings eine Errungenschaften unserer modernen Welt. Bis vor 100 Jahren war bei den Menschen, die etwas auf sich hielten, Blässe angesagt. Bräune galt als Makel. Sie kennzeichnete Bauern, Sklaven und Seeleute, während die Oberschicht jeden Quadratzentimeter ihres Körpers bedeckte, um ja nicht braun zu werden. Selbst zum Strand ging man in voller Montur, damit kein einziger Sonnenstrahl die bloße Haut traf. Ganz anders heute. Man erarbeitet sich regelrecht den „Summer Glow“. Am liebsten durch Sonnenbaden (50% der Befragten). Wer das nicht schafft, greift zu Selbstbräunern (11%). Und acht Prozent legen sich immer noch auf die Sonnenbank mit dem Argument, damit „die Haut auf die Sonne vorzubereiten“. Das ist allerdings blanker Unsinn, denn nur weil die Haut gebräunter ist, verlängert das ihre Eigenschutzzeit in der Sonne nicht. Das schafft man nur mit einer Sonnencreme (am besten LF 50), die großzügig und mehrmals über den Tag aufgetragen wird. Dagegen entspricht ein einziger Solarium-Besuch einer Schädigung der Haut, wie sie sonst durch zehn Sonnenbäder unter natürlichen Bedingungen verursacht wird. Den richtigen Selbstbräuner finden Gerade beim Selbstbräuner scheiden sich die Geister. Die einen benutzen ihren fast schon obsessiv, während die anderen immer noch auf der Suche nach „Mr. Right“ sind. Ich gehöre zu letzteren. Entweder mag ich die Textur nicht, weil der Bräuner pappig ist, oder er wird streifig auf der Haut oder der Geruch ist mir unsymapthisch. Zugegeben, die Zeiten als Selbstbräuner diesen typischen, extrem unangenehmen, säuerlichen Geruch besaßen, sind längst Vergangenheit. Auch die Formulierungen sind so weiter entwickelt worden, dass sie schnell einziehen und einen natürlichen Glow zaubern.… weiterlesen

Für Sie getestet: Sonnenschutzstick „Solaire Stick Très Haute Protection SPF 50+“ von Payot

Einen Sonnenschutzstick in der Handtasche ist für mich im Sommer ein absolutes Muss. Nur ist es schwierig, einen zu finden, der im Gesicht ausreichend UV-Schutz bietet und dabei keine sichtbaren Spuren nach dem Auftragen hinterlässt. Der Sonnenschutzstick von Payot ist gerade rechtzeitig und äußerst willkommen in meiner Post gelandet. Er ist mit einem sehr hohen Schutzfaktor SPF 50+ (UVB + UVA + langes UVA) ausgestattet und besitzt eine handliche Reisegröße, sodass er in jede Tasche passt. „Spurloser“ Sonnenschutzstick Am besten aber gefällt mir die Textur an dem Sonnenschutzstick aus einem schmelzenden, festen Öl. Sie ermöglicht ein unsichtbares Finish im Gesicht. Ich trage ihn auf den Wangen auf, damit die UV-Strahlen die roten Äderchen nicht attackieren können. Er schützt verlässlich meine Lippen und die Nase. Sogar für die empfindliche Augenkontur kann ich ihn verwenden, weil die Formel umparfümiert ist. Der Sonnenschutz im Stick-Format ist angereichert mit Bio-Buriti-Öl. Die wasserfeste Formel mit unsichtbarem Finish verleiht mir einen strahlenden Teint und verlängert die Bräune auf natürliche Weise. Meeresfreundliche Sonnenpflege-Linie Der kleine Stick hat natürlich noch „große Brüder“, denn Payot hat mit Solaire eine komplette Sonnenpflege-Linie aufgelegt mit fünf Produkten, die allen Ansprüchen gerecht werden. Sie alle besitzen außerdem saubere Formeln, die das marine Ökosystem schonen. Dazu haben die Payot Laboratorien einen ozeanfreundlichen Filterkomplex entwickelt, der aus organischen Filtern und roten Algen besteht. Diese außergewöhnliche Rotalge Porphyra Umbilicalis aus Korea, dem führenden Land in der Algen-Aquakultur, hat sich seit Tausenden von Jahren an ihre feindliche und sich ständig verändernde Umgebung angepasst. Durch diese Kombination konnte der erste wasserfeste Film natürlichen Ursprungs entwickelt werden, der verhindert, dass Sonnenschutzmittel beim Schwimmen in die Meere gelangen. Umweltfreundlich ist auch die neue Verpackung der Produkte ohne Kartonage. Die Tuben bestehen aus mindestens 42 Prozent recyceltem Kunststoff, eine Flasche aus 50 Prozent recyceltem Kunststoff und auch der Stick ist recycelbar. Engagement für die Weltmeere The Coral Planters ist eine gemeinnützige Organisation, die sich gegen die Zerstörung von Korallenriffen einsetzt. Sie legt künstliche Riffe an, um die Artenvielfalt der Meere zu erhalten. Payot engagiert sich gemeinsam mit The Coral Planters für den Erhalt der Ozeane und finanziert die Anpflanzung mehrerer Korallenriffe vor den Malediven. Das finde ich hat unsere Unterstützung verdient. „Solaire Stick Très Haute Protection SPF 50+“ von Payot, 15 g, 25 Euro… weiterlesen

Hautcremes: So viel kostet die Herstellung?

Hautcremes gibt es in jeder Preisklasse – von günstig im Drogeriemarkt bis sündhaft teuer in der Parfümerie. Sicher haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was der Unterschied ist in der Produktion und ob das teure Produkt wirklich so viel mehr kann, dass es den hohen Preis rechtfertigt. Um die Produktion einer Hautcreme machen die Hersteller in der Regel ein großes Geheimnis. Im Besonderen, wenn es um die wahren Kosten eines Skincare-Produkts geht, wollen sie sich ungern in die Karten schauen lassen. Wie viel kosten eigentlich die Inhaltsstoffe und lohnt es sich wirklich, dafür viel Geld auszugeben? Gehen wir ganz einfach mal von einer Feuchtigkeitscreme aus. Kurz gesagt besteht sie aus Wasser, Fett, Emulgatoren, Konservierungs- und Verdickungsmitteln sowie Duft- und Farbstoffen. Bei der Textur muss natürlich darauf geachtet werden, dass sie sich auf der Haut gut anfühlt. Die Farbe sollte kosmetisch ansprechend sein. Nicht umsonst haben die meisten Hautcremes Babyfarben wie Rosa, zartes Blau oder gleich Weiß. Generell spricht man entweder von einer Wasser-in-Öl (W/O), oder Öl-in-Wasser (O/W) Emulsion. Der Unterschied besteht darin: Bei der Öl-in-Wasser-Emulsion besteht die äußere Phase aus Wasser, die Öltröpfchen sind fein verteilt. Als guter Feuchtigkeitsspender eignet sich dieser Creme-Typ gut für normale bis leicht fettige Haut. Umgekehrt funktioniert die Wasser-in-Öl-Emulsion einer eher reichhaltigen Hautcreme. Hier besteht die äußere Phase aus Öl, die der Haut viel Fett liefert und den hauteigenen Wasserverlust reduziert. Große Einkaufsmenge, geringerer Grundpreis Aber was ist jetzt der „wahre“ Preis für solche Produkte? Hinter vorgehaltener Hand erfährt man, dass Hersteller den Grundpreis für 50 ml unter zwei Euro trimmen können. Das bezieht sich natürlich nur auf die Inhaltsstoffe. Hinzu kommen zusätzliche Kosten wie Forschung, Produktentwicklung, Erstellung von Patenten, Sicherheitstests, dann die Verpackung und schließlich Transport und Marketing-Aufwendungen. Studien und Recherchen zu einem neuen Produkt oder den Inhaltsstoffen verteuern zusätzlich. Größere Konzerne können natürlich wesentlich kostengünstiger kalkulieren, weil sie größere Mengen an Rohstoffen und Verpackungen einkaufen und Forschungskosten auf andere Pflegelinien aus ihrem Portfolio umlegen können. Ihnen ist es dann auch möglich, die oben beschriebenen Zusatzkosten auf einem Niveau von plus/minus sechs Euro zu halten. Was bei einer Hautcreme-Formulierung zusätzlich zu Buche schlägt, sind teure Inhaltsstoffe, die zugefügt werden. Dazu zählen beispielsweise Arganöl, Hyaluronsäure oder Exoten wie Seidenproteine, Platin, Schwarzer Kaviar, Gold und Trüffel. Besonders tricky und kostenintensiv ist auch Vitamin C. Schon alleine, weil es schwierig ist reines Vitamin C in einem Produkt stabil zu halten. Und dann die Zusatzkosten… Auch bei der Verpackung einer Hautcreme reicht die Range von preiswert bis teuer.… weiterlesen

Für Sie getestet: Nachfüllbare Mascaras „The new Generation refillable Mascaras“ von Artdeco

Nachfüllbare Mascaras – das ist aus ökologischen und ökonomischen Aspekten mal wieder eine sehr gute Idee von Artdeco und ihrer Green Couture-Kollektion. Denn an Wimperntuschen hat fast jede Frau einen großen Bedarf. Laut Statista erbrachte eine Umfrage aus dem Jahr 2021, dass in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre rund 9,58 Millionen Frauen täglich Wimperntusche verwenden. Eine ganze Menge Plastik-Müll, wenn die Mascara dann verbraucht ist und entsorgt werden muss. Nachfüllbare Mascaras für Volumen oder Verlängerung Die neuen nachfüllbaren „grünen“ Mascaras von Artdeco gibt es in zwei Ausführungen: Einmal als „Multi Lash Volume Mascara“ und einmal als “Endless Lashes Mascara“. Beide enthalten mindestens 80 Prozent Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs (Wasseranteil ausgenommen). Die veganen Texturen bestehen aus natürlichen Wachsen wie Sonnenblumen-, Reis- und Carnaubawachs, was ihnen eine cremige Konsistenz verleiht. Spezielle Polysaccharide bringen die Wimpern in Schwung und sorgen für eine optimale Haltbarkeit. Für ein glänzendes Finish sind Mandelöl und ein auf Olivenöl basierendes, geschmeidig machendes Lipid enthalten. Das heißt, dass die beiden Mascaras in ihrer Formulierung ziemlich identisch sind. Den Unterschied machen die Bürstchen Worin sich die beiden Wimperntuschen unterscheiden, konnte ich beim Ausprobieren sofort feststellen. Mit dem dickeren Bürstchen der Volumen-Mascara gewinnen meine Wimpern bereits beim ersten Auftrag an Dichte und Fülle. Durch mehrfachen Auftrag lässt sich das Ergebnis noch steigern, ohne häßlich zu verklumpen. Das schmalere Bürstchen der „Endless Lashes Mascara“ im dunkelgrünen Flakon erreicht auch die kleineren Wimpern und umhüllt sie für eine perfekte Definition. Die Textur trocknet schnell und verleiht den Härchen Länge. Es entsteht ein Sofort-Effekt, der das Auge optisch öffnet. Ich persönlich komme mit dem schmalen Bürstchen besser zurecht. Damit kann ich nicht nur „schwarze“ Spuren auf der Haut um die Augen vermeiden, sondern bei Bedarf auch meine unteren Wimpern „spurenlos“ tuschen, wenn ich Lust darauf habe. Ein weiterer Pluspunkt: Meine empfindlichen Augen vertragen die Mascaras gut. Die Produkte sind auch für Kontaktlinsen-Trägerinnen geeignet. Beide Varianten sind frei von Mineralöl, Parabene, Parfüm, Silikon und Talk. Außerdem enthalten sie kein GMO (Genetische Modifikation), keine PEG/-Derivate und kein Nanomaterial. Einfach nachfüllen – so geht’s Die nachfüllbaren Mascara-Einheiten bestehen aus 50 Prozent recyceltem Plastik und können jeweils mit dem entsprechenden Refill nachgerüstet werden. Das geht ganz einfach: Die Mascara öffnen und den leeren Container aus dem Flakon herausziehen. Die Kappe des Refill abnehmen und ihn in den Flakon einklicken. Dann die Kappe mit dem Bürstchen wieder aufstecken. Fertig! Was ich unbedingt noch feststellen möchte, ist, dass bei Artdeco wie immer das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – gute Qualität zu einem vernünftigen Preis.… weiterlesen

Für Sie getestet: Peeling über Nacht „Overnight Chronobiology Peel“ von Noble Panacea

Ein Peeling, das über Nacht wirkt, finde ich spannend. Denn ich bin ein echter Freund der „schnellen“ Pflege mit wenigen Steps. Keine überflüssigen Schritte, keine aufwendigen Rituale. Dafür fehlt mir die Zeit und – ich muß es zugeben – auch die Geduld. Die meiste „Zusatzarbeit“ mit meiner Haut jenseits der Routine überlasse ich deshalb auch am liebsten meiner Kosmetikerin. Was mich an dem Übernacht-Peeling außerdem neugierig gemacht hat, ist die Aussage von Noble Panacea: „Vom Schlaf inspiriert. Von der Wissenschaft angetrieben.“ Das neue Produkt aus der „The Exceptional“-Linie ist durch die OSMV-Technologie nämlich genau so programmiert und kalibriert, dass es mit dem nächtlichen Biorhythmus der Haut arbeitet und sie in ihrem Erneuerungsprozess unterstützt. Peeling nach dem Biorhythmus Wie man weiß, folgt die Haut genau wie der Körper einem vorbestimmten Biorhythmus. Man nennt es Chronobiologie. Das bedeutet : Zwischen 23 Uhr nachts und vier Uhr morgens erreicht die Zellerneuerung der Haut ihren Höhepunkt. In diesem Zeitfenster setzt die OSMV-Technologie eine mikrodosierte, allmähliche und präzise kalibrierte Abgabe von Wirkstoffen frei. Es ist ein Komplex aus AHAs (Alpha-Hydroxysäuren) und BHA (Beta-Hydroxysäure) ab. Auf diese Weise wird die Oberfläche sanft gepeelt und abgestorbene Zellen werden entfernt. Die Haut wird tiefgreifend entgiftet, während die Zellerneuerung gefördert wird. AHAS und BHA kennt man schon lange in der Kosmetik. Sie sind echte Jungbrunnen, denn sie verbessern und verfeinern die Hautstruktur und gleichen den Hautton aus. Zugleich werden feine Linien und Fältchen glatter, Poren feiner und 
Pigment- und Altersflecken aufgehellt. Ab vier Uhr morgens folgt die zweite Stufe der chronobiologischen Pflege. Denn durch einen leichten Temperaturanstieg erlebt die Haut eine subtile Veränderung. Vor allem bewirkt er eine stärkere Durchlässigkeit der Haut, wodurch sie Nährstoffe und Feuchtigkeit besser aufnehmen kann. In dieser Phase wirken beruhigende und besänftigende Inhaltsstoffe wie der pflanzliche Hauptwirkstoff Gotu Kola. Der Extrakt aus dem indischen Wassernabel, auch Tigergras genannt (Centella asiatica), entspannt die Haut und beruhigt sie, was wiederum Rötungen und Empfindlichkeit reduziert. Smart auftragen mit der Octabrush Für die Anwendung des „Overnight Peels“ hält Noble Panacea noch eine weitere clevere Überraschung bereit. Es ist die achteckige „Octabrush“. Eine Bürste, ein Pinsel – ich weiß es nicht. Wie man sie auch bezeichnet, es ist ein hygienischer Silikon-Applikator, der sich perfekt den Gesichtskonturen anpasst und für eine gleichmäßige Anwendung der transparenten, flüssigen Peeling-Textur sorgt. Der flache Griff liegt perfekt in der Hand. Ich verwende das Peeling einmal pro Woche abends von dem Schlafengehen – auf der trockenen und gereinigten Haut versteht sich.… weiterlesen

Für Sie getestet: Starke Nägel in 6 Tagen mit „Repair Mode“ von OPI

Kaputte Nägel – das Problem kennt fast jede Frau. „Nagelschäden entstehen durch alltägliche Aktivitäten wie Händewaschen, Putzen und Duschen, die die Keratin-Verbindungen zerstören. Die Behandlung von Nagelschäden ist eines der größten Verbraucherbedürfnisse mit der geringsten Produktzufriedenheit“, erklärt Sarah Fairneny, Vice President, OPI Research & Development. Die Nägel werden schwach, dünn, weich, reissen schnell ein und häßliche Rillen zeigen sich auf der Oberfläche. Stärkere Nägel in nur sechs Tagen Bei den meisten Repair-Produkten, die ich bisher ausprobiert habe, konnte ich allenfalls eine vorübergehende Stärkung der Nagelplatte feststellen. Das bestätigt auch Sarah Fairneny: „Bisher haben Produkte zur Nagelstärkung in der Regel den Nagel mit polymeren Filmbildnern verstärkt, die eine Schutzschicht auf dem Nagel bilden. Sobald das Produkt entfernt wird, ist der Verstärkungseffekt dahin.“ Anders bei dem neuen Nagelserum „Repair Mode“. Es soll tiefgreifend in den Nagel eindringen, um 99 Prozent des Keratin-Proteins zu reparieren und verspricht dabei viermal stärkere Nägel in nur sechs Tagen aufzubauen. Das Geheimnis ist die Ulti-Plex Technology ähnlich den Plex-Produkten, die die Haarpflege revolutioniert haben. Dabei wird die Proteinstruktur des natürlichen Nagels nachgeahmt, um die Nägel von innen heraus zu reparieren. Die Wirkstoffe des Serums bauen neue Keratin-Verbindungen auf und sorgen so für stärkere, glattere und reparierte Nägel. Gleichzeitig werden diese vor weiteren Schädigungen von außen geschützt. Noch mehr Verstärkung Um meine Nägel zu reparieren, habe ich das Serum sechs Tage lang morgens und abends angewendet. Sie waren tatsächlich bereits nach dieser kurzen Zeit glatter und stabiler. Meine Nägel sehen gepflegter aus und fühlen sich auch besser an, weil die leichten Rillen von vorher aufgefüllt sind. Ein Glück, denn auf unebenen Oberflächen kommen selbst die tollsten Lackfarben nicht gut zur Geltung. Aber die sechs Tage mit „Repair Mode“ waren mir noch nicht genug Verstärkung. Ich habe anschließend den Nail Envy Strengthener von OPI benutzt. Er hat ein Upgrade mit einer neuen und verbesserten veganen Formel erhalten. Das Polymer der Tri-Flex Technology bildet auf der Oberfläche der Nägel einen flüssigen Schutzschild, der sie verstärkt. Zudem enthält die Formel Biotin, Vitamin A, C, E und Kalzium als nährendes Element. Super finde ich, dass es die Verstärkung auch in Farbe gibt. Die Nail Envy Color Palette umfasst insgesamt acht Nuancen. Von den vier neuen Shades, Powerful Pink, Tough Luv, All Night Strong und Double Nude-y, ist das mitternachtsblaue „All Night Strong“ mein absoluter Favorit. Er ist nicht nur abends ein absoluter Eyecatcher. OPI „Repair Mode“, 9ml, 29,90 Euro und Nail Envy, 15ml, 24,50 Euro… weiterlesen

Wie schön ist alt werden?

Alt werden wir alle, dagegen ist kein Kraut und auch noch kein Nahrungsergänzungsmittel gewachsen, obwohl uns jede Menge Start-ups das glauben machen wollen. Aber meiner Meinung nach ist weder Alter noch Jugend ein Verdienst. Es ist der Lebenszyklus, den uns Gott, das Universum oder wer auch immer vorbestimmt hat. Wenn überhaupt, dann kann ich allenfalls der jungen Generation einen gewissen Verdienst zuschreiben, wenn sie diese unruhigen, frustrierenden und manchmal schon erdrückenden Zeiten schadlos übersteht und trotz aller Widrigkeiten etwas aus sich macht. Nicht verstehen kann ich diesen Kult, der mittlerweile um das Alter von Frauen – genau, es geht nämlich nur um Frauen, nicht um Männer – gemacht wird. Er geht mir regelrecht auf die Nerven. Gefeiert wird das weibliche Alter in „New Beauty“-Podcasts. Geschrieben wird über „The Beauty of Age“. Auf „Turn Around Age“-Konferenzen tauschen sich Experten aus, wie man das Altern aufschieben kann. Bücher titeln „Alter wird heilbar“, als ob es eine Krankheit wäre. Designer lassen ältere Models unter großer Presseaufmerksamkeit auf den internationalen Laufstegen ihre Kollektionen vorführen. Dagegen ist ja auch nichts zu sagen. Aber warum kann man das nicht als normal hinnehmen? Ist es so ein Wunder, dass Frauen über 50/60 noch geradeaus laufen können? Alt werden, aber bitte vorzeigbar Wir Deutschen neigen dazu, alles immer entweder schwarz oder weiß zu sehen. Früher wurde die Jugend hochgejubelt, heute ist es das Alter. Jung, schlank und erfolgreich – und zumeist blond – waren die Frauen, die mir in meiner Jugend als Vorbild aufgezeigt wurden. Was ist heute so anders, wenn in Best Ager Communitys die Frauen sich regelmäßig zum Austausch treffen. Je älter, fitter und attraktiver die Teilnehmerinnen sind umso besser. Man will sich schließlich auch auf den Social Media Kanälen optisch gut darstellen. Auch hier finden sich keine Durchschnitts Frauen, die vielleicht nicht so „gut erhalten“ sind, ein paar Kilos zu viel haben und kein Erfolgs-Business auf die Beine gestellt haben, nachdem Kinder und oft auch der Mann aus dem Haus waren. Die Vorzeige-Frauen sprechen äußerst gerne live und online über ihre Erfolge und Leistungen im Alter, über Beauty-Geheimnisse und vielleicht auch mal über Privates. Aber was das Altern tatsächlich mit einem macht, bleibt außen vor. Alterswahn statt Jugendwahn Aber ist das Alter wirklich die neue Jugend? Ich bezweifle das sehr. Denn wie schon meine Mutter sagte, „alt werden ist nichts für Feiglinge“. Damals war ich 40, und konnte nicht nachvollziehen, was genau sie damit meinte. Inzwischen weiß ich es.… weiterlesen

Freunde werden weniger – Leiden Sie auch unter Freundesschwund?

Freunde fürs Leben! Davon gibt es wenige, und mit den Jahren werden es immer weniger. Die allgemeine Erfahrung, dass mit zunehmendem Alter der Freundeskreis schrumpft, ist sogar wissenschaftlich belegt. Freunde sammelt man in der Jugend wie heutzutage Influencer Follower bei Instagram. Es kommen immer neue dazu. Zu Schulzeiten konnte man zum Geburtstag gar nicht alle Gleichaltrigen zu sich nach Hause einladen, die man gerne dabei haben wollte. Heute hat man schon Glück, wenn sich nur fünf gute Freunde zu einem Geburtstagsessen zusammentrommeln lassen. Die Rede ist hier nicht von Bekanntschaften, sondern wirklich guten Freunden. Solche Freundschaften sind mit fortschreitendem Alter noch rarer gesät als sie ohnehin schon schwer zu finden bzw. zu bewahren sind. Untersuchungen zeigen, dass ab einem Alter von 30 Jahren etwa alle fünf Jahre eine Person aus dem Freundeskreis verloren geht. Es ist sozusagen eine Art natürlicher Schwund. Die Hauptursache liegt sicher in den naturgegeben sich verändernden Lebensphasen. Das Studium im Ausland, Heirat, Geburt eines Kindes, Wechsel von Job oder Wohnort lassen Freundschaften auseinander brechen. „Die Clique verstreut sich in alle Himmelsrichtungen. Verschiedene Lebensentwürfe machen es schwierig, den Kontakt zu halten“, erklärt Professor Dr. Eckart Hammer, Sozialwissenschaftler an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Ungünstig für das Individuum, wenn man bedenkt, dass der Mensch als soziales Lebewesen ein gewisses Maß an Nähe braucht. Das lässt sich natürlich nicht generalisieren, denn bei Einzelgängern ist dieses Maß geringer als bei extrovertierten Menschen. Das behaupten zumindest die Psychologen. Aber: Wie viele enge Beziehungen ein bestimmter Mensch braucht, ist auch in der Wissenschaft nur schwer zu belegen. Nennen wir es mal Freundesschwund Das Phänomen ist nicht neu. Bereits 2011 ist Professorin Dr. Cornelia ­ Wrzus, Psychologische Alternsforschung an der Universität Heidelberg dem nachgegangen. In ihrer Zeit am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung hat sie zusammen mit drei Kolleginnen und Kollegen zu diesem Thema 277 Untersuchungen analysiert. Das Kernergebnis der Meta-Studie „Social Network Changes and Life Events Across the Lifespan“ bestätigte: Das allgemeine soziale Netzwerk eines Menschen wächst in der Jugend. Mit dem Erwachsenwerden stellt sich allmählich ein Schwund an Freundschaften ein, der sich im Verlauf des Lebens kontinuierlich fortsetzt. Ein weiteres Ergebnis der Meta-Studie beleuchtete die Beziehungen innerhalb der Familie. Das Resultat war, dass die Zahl der Familienmitglieder, zu denen ein enger Kontakt besteht, über das ganze Leben hinweg konstant bleibt, sich allerdings verschiebt: In der Jugend sind eher Eltern, Onkel, Tanten oder Großeltern wichtige Konstanten, im Alter Enkel, Neffen und Nichten. Was gleich bleibt, ist die Anzahl.… weiterlesen

Für Sie getestet: 5 Sterne für die „Hautstraffende Körpercreme“ von Fattoria La Vialla

Hautstraffende Körpercreme hört sich gut an. Aber wenn auf dem Etikett „Anti-Cellulite“ steht, dann werde ich immer etwas stutzig. Denn dass gegen die nervigen Dellen kein Kraut gewachsen ist, auch keine Polyphenole, weiß inzwischen jede Frau. Man kann die Optik von Cellulite mit entsprechenden Maßnahmen verbessern, aber „anti“ funktioniert leider nicht nach jetzigem Stand der Wissenschaft. Trotzdem war ich ungeheuer gespannt auf die Neuigkeiten aus der Toskana. Denn ich bin ein eingeschworener Fan der biodynamisch, von Demeter zertifizierten Gesichts- und Körperpflege-Linie der Fattoria La Vialla. Was die Produkte so besonders macht, ist, dass darin reichlich die Polyphenole der Oliven stecken mit ihren vier nachgewiesenen Wirkungen – regenerierend, antioxidativ, entzündungshemmend und keimreduzierend. Klar habe ich schon deshalb die neue Körpercreme und auch das neue Peeling ausprobiert. Hautstraffende Körpercreme mit Resveratrol und Chili-Extrakt Die hautstraffende Creme in dem flachen Glastiegel besteht zu 78,83% aus Zutaten der biodynamischen Landwirtschaft der Fattoria La Vialla. Neben den Polyphenolen der Oliven, das hochkonzentriert in Oliphenolia (0,5%) enthalten ist, verstärken Resveratol und Chili die natürliche Anti-Aging Wirkung. Der Weinextrakt, reich an Resveratol (0,15%) schützt die Hautstrukturen wie Kollagen und Elastin vor den Schäden, die die freien Radikalen an den Hautzellen und der -barriere anrichten. Chili, der Extrakt aus den getrockneten Capsicum frutescens Früchten, regt die Durchblutung und die Zellerneuerung an. Die wärmende Wirkung des Capsaicin kennt man von Wärmepflastern und -salben, die sehr erfolgreich bei Muskel- und Gelenkbeschwerden eingesetzt werden. Außerdem besitzt der Chili-Extrakt antibiotische Eigenschaften. Er kann Pilze und bakterielle Krankheitserreger abtöten und wirkt desinfizierend. Allerdings sollten Produkte mit Chili nicht auf eine gereizte oder verletzte Haut aufgetragen werden. Das Dermatest-Institut hat die neue „Hautstraffende Körpercreme“ bereits mit der Höchstnote „sehr gut“ und mit fünf Sternen ausgezeichnet! Enthalten ist in der Körpercreme außerdem Olivenöl Extravergine (15%) aus der Oliven-Kaltpressung der Ölmühle in der Fattoria. Hinzu kommt ultrareines pflanzliches Wasser (59%), das aus Oliven gewonnen und durch mechanische Filtration aufbereitet wird, sowie ultrareines pflanzliches Wasser aus Weintrauben (4,18%), wiederum aufbereitet durch mechanische Filtration. Chili lässt meine Haut prickeln Der Chili-Extrakt verleiht der Körpercreme seine leicht rötlich getönte Farbe. Die Textur ist satt-cremig und lässt sich gut auf der Haut verteilen. Ich verwende sie auf allen Stellen, die eine leichte Straffung vertragen können – die Oberschenkel, Bauch, Po und natürlich die Oberarme. Es stellt sich ein leichtes Kribbeln ein, mal mehr und mal weniger, je nachdem wie gut die Haut durchblutet ist. Das Gefühl von Wärme finde ich gerade bei kälteren Außentemperaturen besonders angenehm.… weiterlesen

Für Sie getestet: Gegen trockene Füße „Repair Creme“ von Gehwol Fusskraft

Trockene Füße, das Problem kennen viele Menschen. Gerade nach dem Winter mit dicken Socken und warmen Stiefeln können die Fußsohlen sehr trocken sein und sogar Risse an den Fersen aufweisen. Ich kenne solche Situationen, obwohl ich meine Füße Winter wie Sommer zweimal täglich – morgens und abends – eincreme, und doch fühlen sie sich häufig trocken an, wenn ich die Stümpfe ausziehe. Noch schlimmer ergeht es Diabetikern und Neurodermitikern. Sie haben mit Beschwerden wie rissiger Haut, Juckreiz und Entzündungen zu kämpfen, was letztlich zu übermäßigem transepidermalen Wasserverlust und Strukturdefekten in den tieferen Hautschichten führt. Das richtige Produkt bei sehr trockenen Füßen zu finden, ist oft eine Herausforderung. Viele Produkte sind entweder reichhaltig und fetten oder sie ziehen schnell ein, bieten aber kaum Pflege. Reichhaltige Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis (W/O) ziehen meist nur langsam in die Haut ein, oder sie hinterlassen einen Schutzfilm auf der Hautoberfläche, der als unangenehm empfunden werden kann. Mit Soja-Lecithin gegen trockene Füße Mit der „Repair Creme“ von Gehwol habe ich für mich die richtige Lösung gefunden. Das Zauberwort für zarte Sohlen heißt ab sofort Soja-Lecithin. Es ist der Leitwirkstoff in der Creme, der dazu beiträgt, dass die Pflege-Substanzen schneller und effizienter in die Haut eindringen – ohne nachzufetten. Lecithine sind Lipide, die sowohl beim Menschen als auch bei Pflanzen natürliche Bestandteile der Zellmembranen bilden. Pflanzliche Lecithine besitzen dieselbe Power wie körpereigene Lecithine. Einer der herausragenden Vorteile ist, dass Lecithin emulgierende Eigenschaften hat. Das heißt, es kann Wasser- und Fettanteile in Kosmetika miteinander verbinden und so die Formulierung von Cremes erleichtern. Das Lecithin bildet in der Emulsion spontan flüssig-kristalline, stabile Strukturen – sogenannte Liposome. Die aus Lecithin gebildeten Liposome verfügen über eine hohe Penetrationskinetik. Die Lipide und Wirkstoffe in der Creme werden tief in die Haut der trockenen Füße eingeschleust, um dort ihre Reparaturarbeit zu erledigen. Nähren und schützen Zu den weiteren Wirkstoffen der „Repair Creme“ gehören hochwertige Inhaltsstoffe wie Distel- und Nachtkerzenöl, Jojobaöl, Sheabutter und Squalan, die intensiv nähren. Potente Antioxidantien wie Vitamin E/Tocopherol schützen vor schädlichen freien Radikalen. Vitamin E bindet zudem Feuchtigkeit, wodurch die trockene Haut an den Füßen hydratisiert wird. Zusätzlich zur Feuchtigkeitsversorgung tragen Glycerin und eine hohe Panthenol-Konzentration (5 %) bei. Das Provitamin B5, besser bekannt als Panthenol, zählt zu den essenziellen Unterstützern bei trockener und geschädigter Haut. Das Provitamin B5 ist ein Multitasker. Es spendet nicht nur reichlich Feuchtigkeit, sondern fördert auch die regenerativen Stoffwechselprozesse in den Zellen, stabilisiert die Hautbarriere, wirkt beruhigend und unterstützt die Wundheilung.… weiterlesen

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