Autor: Margit Rüdiger

CultureAndCream-Autorin aus München Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.

Eine Seefahrt, die ist lustig…

…eine Seefahrt, die ist schön, denn da kann man fremde Länder und noch manches andre sehn… So heißt es zumindest in dem Kinderlied. Wir befahren allerdings keinen See, oder zumindest nicht vorrangig, sondern die Havel, genauer gesagt die Ober-Havel in Brandenburg. In MacPom (Mecklenburg-Vorpommern) dürfen wir wegen Corona-Lockdown nur durchfahren, nicht ankern. Für mich ist das Ganze ein echtes Abenteuer, weil es das erste Mal ist, dass ich eine Woche lang auf engstem Raum Tag und Nacht auf einem Boot verbringe. Wir hatten ohnehin ein Riesen-Glück mit unserer Urlaubs-Planung. Denn die bereits im Dezember letzten Jahres gebuchte Bootstour stand lange Zeit auf der Kippe. Erst wenige Tage bevor wir zu viert – meine Schwester und ich, jeweils mit Mann – am Freitag vor Pfingsten „in See“ stechen wollten, gab die Landesregierung Brandenburg das Go für die Charterschiffe und die Außen-Gastronomie. Alles mit negativem Corona-Test oder vollständiger Impfung und Maskenpflicht, versteht sich. Ein nützlicher Wegbegleiter Der Reiseführer “Obere Havel”* leistet mit Karten, Fotos, Tipps und kurzweiligen Geschichten gute Dienste, wenn man die Region zwischen der Havelquelle nahe Neustrelitz und der Grenze zu Berlin erkunden will. Vorgestellt werden z.B. Fürstenberg und seine Seen, Zehdenick und der Ziegeleipark Mildenberg sowie Oranienburg. 172 Seiten, 16,80 Euro Auf See mit Hilde Unsere „Hilde“, die im Alten Hafen Zehdenick nahe des Ziegelparks Mildenberg (sehenswert!) auf uns wartet, ist ein wirklich schönes Boot. British Racing Green mit einer umlaufenden dicken braunen Kordel, auf Hochglanz geputzt. Sieben Tage lang wird sie unser Zuhause sein. Für mich eine Herausforderung. Das „Leben“ auf dem Wasser bin ich vom Segeln gewöhnt, aber nur an Deck. Schon allein die Vorstellung, in einer engen, niedrigen Kajüte schlafen zu müssen, treibt mir Schweißperlen auf die Stirn. Ich bin ziemlich klaustrophobisch, und erinnere mich ungern an eine Nacht im Eishotel in Jukkasjärvi im schwedischen Lappland. Da konnte man sich auf dem Felllager kaum aufsetzen, ohne mit dem Kopf an die gewölbte Eisdecke zu stoßen. Mitten in der Nacht bin ich damals aus dem Iglu geflüchtet, um in einer der dazugehörigen Holzhütten Zuflucht zu suchen. Doch glücklicherweise gibt es hier auf dem Boot direkt über meinem Bett eine Luke. Die kann man aufstellen und sich dann auch gänzlich aufrichten, falls man sich nicht bereits vorher den Kopf angeschlagen hat. Was mir mehrmals passierte während dieser Seefahrt… Zu viert auf engem Raum Die Nächte an Bord waren für mich schließlich weniger schlimm als befürchtet. Dafür war es tagsüber an Deck und in den Häfen zum Proviantfassen und – wann immer möglich – beim Abendessen in einem Restaurant mit Außengastronomie sehr entspannt.… weiterlesen
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Für Sie getestet: Lipbalm „Tropical Minis“ von Lanolips

Nachdem Reisen jetzt nicht mehr in allzu weiter Ferne liegt, heute mal ein Tipp für unterwegs: Das „Tropical Mini Trio“. In der abbaubaren Verpackung stecken drei Mini-Lipbalms. Die niedlichen 3 mg-Tübchen passen in jede kleine Hipbag, ins Handytäschchen oder die Hosentasche. Die Geschmacksrichtungen sind lecker, aber nicht aufdringlich: Watermelon, Erdbeere und Kokusnuss. Mein unbestrittener Favorit ist Kokosnuss. Mit diesem Duft verbinde ich unweigerlich Sonne, Strand und Meer. Lipbalm mit Lanolin Dass Lipbalms mit dem Hauptinhaltsstoff Lanolin extrem pflegend sind, versteht sich von selbst. Die molekulare Struktur des Lanolins ähnelt dem Lipidfilm der menschlichen Haut. In Kosmetikprodukten wirkt Lanolin effektiv feuchtigkeitsspendend. Es versiegelt die Feuchtigkeit, so dass extrem trockene und rissige Lippen wieder weich und geschmeidig werden. Es hilf auch bei Hautrissen und trockener, schuppiger Haut beispielsweise an den Ellenbogen oder am Nagelbett. Das finde ich unterwegs besonders praktisch. Für meinen nächsten Trip habe ich gleich alle drei Minis eingepackt. Falls mein Favorit mit dem Kokosnussöl aufgebraucht ist, kann ich immer noch auf Wassermelone und Erdbeere zurückgreifen. Lipbalm „Tropical Minis“ von Lanolips, 3x3g, ca. 10 Euro… weiterlesen
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Hautpflege: So finden Männer genau die richtigen Produkte

Meine Herren. Hautpflege beinhaltet mehr als Ihre morgendliche Rasur. Sollte Ihre derzeitige Gesichtspflege aus einem Rasiermesser und einer beliebigen Rasiercreme bestehen, lesen Sie jetzt weiter: Männerpflege ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Alles, von Reinigungsmitteln, Feuchtigkeitscremes bis hin zu Sonnenschutzmitteln, sollte Teil Ihrer hauttypgerechten Pflege-Routine sein. Sie können sich nicht für immer hinter einem Bart verstecken Viele Männer ziehen Bärte der Rasur vor, damit sie sich nicht mit Reizungen und Hautproblemen herumschlagen müssen wie viele ihrer Geschlechsgenossen. Nun, Hautprobleme können in Ihrem Lebensstil, Ihrer Genetik oder der Art und Weise, wie Sie Ihre Haut behandeln, begründet sein. Geben Sie also nicht Ihrem Rasierer die alleinige Schuld. Wenn die Rasur jedoch die einzige Pflegepraxis ist, die Sie Ihrer Haut zuteil werden lassen, kann dies zu einer Ansammlung von Schmutz, Talg und abgestorbenen Hautzellen führen. Das wiederum zeigt sich in verstopften Poren, Mitessern, Hautunreinheiten und eingewachsenen Haaren. Geben Sie es ruhig zu, Sie verbringen mehr Zeit damit, sich um Ihr Auto oder Ihr Smartphone zu kümmern als um Ihre Haut. Die Bartstoppeln, die die Amerikaner mit „ “5 o’clock shadow” bezeichnen, glatt zu rasieren oder die Bartlänge zu kürzen, sollte ein Teil Ihrer Pflege-Routine sein, nicht aber die einzige Maßnahme. Genau wie Ihr Auto muss auch die Haut gewartet werden. Der wichtigste Hautpflege-Step am Morgen und am Abend Das morgendliche und abendliche Reinigen Ihres Gesichts sollte genauso in Fleisch und Blut übergehen wie das Zähneputzen. Der beste Start in Ihre Hautpflege ist es, die Poren unter einer warmen Dusche zu öffnen. Der Dampf löst Schmutz und Unreinheiten auf der Hautoberfläche, und damit ist schon mal der wichtigste Schritt getan. Wenn Sie einen volleren Bart haben, lassen Sie ihn einige Minuten länger bedampfen. Sobald die Hautporen geöffnet sind, waschen Sie Gesicht und Hals mit einem Reinigungsprodukt, das am besten zu Ihrer Haut passt. Wählen Sie spezielle Hautpflegeprodukte für Männer. Benutzen Sie nicht die Marke Ihrer Frau oder Ihrer Freundin. Männerpflege ist speziell für die dickere Gesichtshaut und größeren Poren von Männern entwickelt. Um überschüssigen Talg, hartnäckig trockene Haut oder abgestorbene Hautzellen zu entfernen, kann ein Gesichtspeelings Abhilfe von Nutzen sein. Welchen Hauttyp haben Sie? Sie haben ölige Partien an Nase und Stirn, ab und zu auch Mitesser? Dann haben Sie wahrscheinlich eine eher fettige Haut. Ein ausgleichender Reiniger entfernt Unreinheiten und hilft, den Ölfluss zu kontrollieren, ohne die Haut auszutrocknen. Ein Stück Seife ist gut, aber speziell formulierte Gesichtsreiniger sind besser. Gut aufschäumen!Die Haut juckt an den Wangen und ist gerötet?… weiterlesen
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Für Sie getestet: Körpercreme „Bom Dia Bright Cream“ von Sol de Janeiro

Ich liebe Rio de Janeiro, eine Stadt voller Lebensfreude. Schon deshalb hat die Marke Sol de Janeiro bei mir schon immer Pluspunkte. Und dann das Design. Die farbintensiven Töpfe, die so schön rund in der Hand liegen, machen einfach gute Laune. Ich bin also nicht ganz objektiv, wie ihr seht. Aber bei Beauty schwingt ohnehin immer ein subjektives Empfinden mit. Oder etwa nicht? Man mag die Haptik und den Duft eines Produktes, oder man mag es eben nicht. Bom cheiros Wobei wir gleich beim Duft der neuen Sol de Janeiro Körpercreme wären. „cheiros“ (Geruch) wie es auf portugiesisch heißt, ist ein sehr wichtiger Faktor in Brasilien. Gut riechen ist ein Muß in einem Land, wo das Leben sich bei vielen Menschen – mehr oder eher weniger bekleidet – vorwiegend im Freien und dann am Strand abspielt. Deshalb hat die „Bom Dia Bright Cream“ auch einen ganz besonderen Signatur Duft bekommen. „Cheiros ’40“ vereint in sich die orientalischen Gourmand-Noten von Black Amber, Pflaume und dunkel-süßer Cremé de Cassis mit den zarten Aromen von Brasilianischer Orchidee, Jasmin und Vanille. Körpercreme mit Mango und Banane Die Textur ist sahnig-cremig und besitzt eine zart-rosa Farbe. Der Duft ist subtil, wie er bei einem Pflegeprodukt sein sollte. Auf den Körper aufgetragen fühle ich sofort eine angenehme Befeuchtung der Haut. Schon nach ein paar Tagen sieht sie ebenmäßiger aus. Gerade an den Schienbeinen, die bei mir extreme Trockengebiete sind. Die Glattmacher heißen Alpha-Hydroxy-Fruchtsäuren, sogenannte AHAs, aus Banane und Mango. Sie fördern wie ein Peeling die Zellerneuerung für ein glatteres Hautbild. Dabei sind sie so sanft in ihrer Wirkung, dass man damit unbesorgt in die Sonne gehen kann – mit UV-Schutz versteht sich. Radikalschutz und Porenreiniger Hinzu kommt Vitamin C Ester. Es ist eine schnell einziehende Form von Vitamin C, die zeitverzögert freigesetzt wird und so einen konstanten Schutz vor freien Radikalen bietet. Cajá, eine vitamin- und mineralstoffreiche Tropenfrucht regt die Kollagen- und Elastinproduktion an, während Cupuaçu Butter, reich an essentiellen Fettsäuren, die Elastizität der Haut fördert. Und dann besitzt die Körpercreme noch einen weiteren Benefit: Dank Weidenrinden-Extrakt und dessen entzündungshemmendem, porenreinigenden Aktivstoff Salicin werden die Haarfollikel frei gehalten und dem Einwachsen von Haaren vorgebeugt. Das kann ich leider nicht aus eigener Erfahrung bestätigen, da meine Beine seit Jahren haarfrei gelasert sind. „Bom Dia Bright Cream“ von Sol de Janeiro, 75 ml, ca. 17 Euro… weiterlesen
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Kater Franz the Cat

Er ist kohlrabenschwarz bis auf die fünf weiße Brusthaare und äußerst eigensinnig. Als kuscheliges Kätzchen konnte man Franz eigentlich noch nie bezeichnen. Er fährt schon gerne mal seine Krallen aus, wenn ihm etwas nicht passt. Wie alt er ist? Keine Ahnung. Irgendwann vor ein paar Jahren tauchte er plötzlich bei uns auf dem Hof auf. Wir wohnen in einem alten Farmhaus und sind eine kleine, vertraute Gemeinschaft. Eine Idylle sagen viele – mit Hunden, allerhand Federvieh und Waldtieren. Kater zugelaufen Als Franz bei uns auftauchte, wußten wir auch, wo eigentlich hingehört. Nämlich unten ins Dorf auf einen Bauernhof. Dort hat er auch einen Zwillingsbruder, der ihm aufs Katzenhaar gleicht. Dreimal hat ihn unsere Hofbesitzerin dorthin auch zurückgebracht. Er kam immer wieder. Beim dritten Mal wurde es dem Bauern zu bunt und er grummelte: „Den können Sie behalten, der versteht sich nicht mit seinem Bruder.“ Da sieht man mal, wie schlau Kater Franz ist. Nicht nur Freunde, sondern auch Familie kann man sich aussuchen. Kater sucht Familie Seine Familie sind jetzt wir – und zwar wir alle, die wir hier auf dem Hof leben. Er ist nach wie vor eine Outdoor-Katze – wie ich immer sage -, die es gewohnt ist, im Freien zu leben, die Mäuse jagt und auch mal Siebenschläfer, die im Dachboden Radau machen. Seltener vergreift Franz sich an Vögeln, was ich ihm dann sehr übel nehme. Aber er ist eben ein kleines Raubtier. Wenn ich ihn dafür schimpfe, dreht er sich einfach um und schreitet mit hocherhobenem Schwanz von dannen. Beleidigt ist er nie lange. Öfters legt er irgendeinem von uns als Dank eine Maus vor die Tür. Dann will er dafür gelobt werden. Dass die Nachbarin aus dem ersten Stock eher ungehalten kreischt, wenn sie so ein Geschenk auf dem Fußabtreter vorfindet, hält ihn nicht davon ab, uns weiterhin zu „beschenken“. Wie Gott in Frankreich Man muss schon sagen. Franz lebt bei uns wie „Gott in Frankreich“. Der Spruch „Dogs think they are Human, Cats think they are God“ muss für ihn erfunden worden sein. Er sucht sich aus seinen Futterstationen bei den verschiedenen Hofbewohnern das Beste heraus. Es ist, als würden wir Menschen vier Restaurants direkt vor der Haustür haben, in denen wir täglich nach Lust und Laune schlemmen können. Bei mir steht er immer abends pünktlich um 18 Uhr vor der Tür und miaut so lange, bis ich diese öffne. Dann gibt es mit täglich geändertem Speiseplan Dosenfutter, weil er bei der Hofchefin morgens und mittags schon mit Trockenfutter verköstigt wurde.Zwischendurch… weiterlesen

Duschen. Mögen Sie es morgens oder abends?

Dermatologen sind sich darüber einig, dass zu häufiges und zu ausgiebiges Duschen bzw. Baden der Haut schadet. Was bedeutet das genau und wann ist die beste Tageszeit, den Körper mit Wasser und Seife zu reinigen? Und was ist eigentlich mit einem wohligem Schaumbad, für viele ein liebgewonnenes Ritual, bei dem man so wunderbar entspannen kann? Eine kleine Studie in meinem Umfeld – die natürlich keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt – gibt mir erste Hinweise. Auf die Frage „Wann und wie oft duscht ihr?“ kristallisieren sich zwei Lager heraus: die Frühduscher und die Spätduscher. Die Morgenduscher schwören auf ihre Wake-up-Dusche nach dem Aufstehen. Die Abendduscher winken ab: „Morgens schlafe ich lieber etwas länger“. Und die, die zweimal am Tag duschen, machen es routinemäßig, „weil man es schließlich so gelernt hat“. Also ist es offensichtlich eine Typfrage. In Wahrheit aber steckt mehr dahinter. Denn Duschen erfüllt nicht nur den Zweck der schnöden Körperreinigung. Wann duschen? Keine Diskussion, Morgenmuffel starten geduscht wesentlich fitter in den Tag. Zum Aufwecken sollte das Wasser jedoch eher kühl sein. Beim Warmduschen steigt die Körpertemperatur zwar erstmal an, fällt aber genauso schnell wieder ab, sobald man aus der Kabine steigt. Das Abkühlen macht müde und gaukelt dem Organismus vor, dass die Schlafenszeit naht. Denn auch ohne Dusche sinkt die Körpertemperatur abends, und man wird schläfrig. Für Menschen mit Einschlafproblemen kann abendliches Warmduschen förderlich sein: Die künstliche Abkühlung macht schneller bettschwer. Morgenduscher mögen wiederum ins Feld führen, dass der Körper nachts schwitzt und die Bakterien sich dann auf Haut und Bettwäsche einnisten. Und die will man nach dem Aufstehen doch lieber ganz schnell wieder loswerden. Nicht zuletzt ist Warmduschen ideal zur Entspannung, um die Muskeln zu lockern und Stress abzubauen. Also doch doppelt duschen? Wer keine problematische Haut hat, kann das gerne tun. Allerdings gilt auch dann: die Zeit im Auge behalten. Was Dauer und Temperatur angeht, sollte man es weder unter der Brause noch in der Wanne übertreiben. Beim Duschen sind zehn Minuten ausreichend. Wer auf ein gelegentliches Vollbad nicht verzichten möchte, sollte maximal 20 Minuten bei 37 – 40 Grad im Wasser bleiben. Andernfalls quillt die Haut zu sehr auf, und der Säureschutzmantel braucht hinterher wesentlich länger, um sich zu regenerieren. Auch stark schäumende Zusätze entziehen der Haut Fett und Feuchtigkeit. Das greift zusätzlich die körpereigene Schutzschicht an, und Keime haben freie Bahn. Nach einem kürzeren Bad erholt sich der pH-Wert der Haut schneller, und Giftstoffe werden trotzdem aus dem Körper geschwitzt.… weiterlesen
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Für Sie getestet: Face Mist „Respure Breathable Mist“ von Orveda

Ein Face Mist ist mein neuer ständiger Begleiter in der Handtasche. Er ist grün und chic in seinem geschmeidigen Glasflakon, mit 30ml auch nicht allzu schwer. Warum ich meine Liebe gerade für dieses Feuchtigkeitsspray entdeckt habe? Den Anstoß gab ein Interview, das ich mit der Hamburger Kosmetologin Dr. Sabine Gütt geführt habe. Darin hat sie mir eindringlich dargelegt, dass sich heutzutage so gut wie keine Haut mehr im Gleichgewicht befindet, sprich die Homöostase gestört ist. Das kann altersbedingt sein, aber beispielsweise auch durch zu häufiges, aggressives Reinigen der Haut. Mikrobiom-Pflege Präbiotische Technologien können dazu beitragen, das Mikrobiom unserer Haut wieder in Ordnung zu bringen. Denn eine strahlende und gesunde Haut hängt direkt von einer starken Hautbarriere und einem vielfältigen Mikrobiom ab. Und genau darauf hat sich die US-Brand unter Gründerin Sue Nabi, vormals CEO bei Lancôme/L’Oréal und seit August 2020 CEO bei Coty, spezialisiert. Ihre Unisex-Pflegelinie Orveda beweist aufs Beste, dass Luxus und Bio-Ansprüche sich nicht widersprechen. Moderne handverlesene dermatologische Wirkstoffe in den Formeln unterstützen die natürliche Hautbarriere anstatt sie zu attackieren. Ausgleich für den pH-Wert Das Face Mist ist vielleicht mein Einstieg in die Benefits der Mikrobiom-Pflege. „Breathable“ heißt übrigens nicht, dass wir den Sprühnebel einatmen sollen. Vielmehr stellt er sicher, dass nach dessen Auftragen keine Veränderung des transepidermalen Wasserverlusts (TEWL) eintritt. Denn das ist häufig der Fall, wenn man Wasser auf die Haut sprüht, das verdunstet dort und sie verliert zusätzliche Hautfeuchtigkeit. In diesem Face Mist hydriert ein Komplex aus Aminosäuren die Haut. Ein natürliches Präbiotikum mit Hilfe von Mineralien und Aminosäuren stellt die Homöostase der Hautbarriere sowie den Hautton wieder her und fördert den Selbstheilungsprozess. Hinzu kommt, dass Capryloyl-Glycin den ph-Wert ausgleicht, die Talgproduktion verringert und Unreinheiten korrigiert. Ein Algenextrakt sorgt dafür, dass sich keine Schadstoffe an der Hautoberfläche anhaften. Face Mist – frisch gesprüht Tatsächlich fühlt sich die Haut nach dem Sprühnebel frisch und gut befeuchtet an, ohne dass sich bald danach ein Spannungsgefühlt einstellt, wie ich das bei so vielen Gesichtssprays festgestellt habe. „Breathable Mist“ ist ein echter Beauty-Shield, von dem ich mir mehrmals am Tag zwei Pumpstöße gönne. Oft schon morgens als Abschluss meines gewohnten Pflegerituals und abends nach dem Abschminken auf Gesicht, Hals und Dekolleté. Und dann natürlich noch mindestens einmal pro Tag zwischendurch. Nichts irritiert die Haut Besonders gefällt mir an dem Spray die nachhaltige Befeuchtung und dass meine Haut sich damit rundum wohl fühlt. Ach ja, und dass Orveda als vegane Linie vollständig auf irritierende Substanzen wie Alkohol, tierische Extrakte, künstliche Farbstoffe, essentielle Öle, Lanolin, Mineralöl, Parabene und Phtalate verzichtet, versteht sich von selbst.… weiterlesen
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Frühstück digital: Einladung auf’ne Stulle

In normalen Zeiten wäre es nichts Besonderes und keiner würde hurrah schreien, wenn man auf eine Stulle – neudeutsch Sandwich – eingeladen wird. Allenfalls hätten verwöhnte Journalisten darüber nur den Kopf geschüttelt und sich untereinander mokiert, ob die sich wohl nichts Besseres leisten können. Bei den Gastgebern geht es hier nämlich nicht um irgendwelche Privat-Personen, sondern um super professionelle PR-Agenturen und deren Presse-Präsentationstermine für neue Produkte. In meinem journalistischen Fall sind das Innovationen aus dem Bereich Hautpflege, Make-up oder Düfte. Noch vor Corona wurden wir Journalisten-Pack gepampert bis zum Geht-nicht-mehr. Der ganze Trupp wurde für die Vorstellung eines einzigen (!) neuen Lippenstifts nach Paris eingeflogen, schon mal zu einer Parfum-Premiere in die Wüste transportiert. Und wenn es – gähn, wie einfallslos, jammerten so manche Kollegen – denn im eigenen Land bzw. Stadt stattfand, musste als Location wenigstens ein neuer Hotspot (der Begriff hatte vor Corona auch eine ganz andere Bedeutung!), ein Gourmet-Tempel oder ein cooles Loft herhalten. Das war oft schon reichlich übertrieben, muß ich zugeben. Ein Event jagte den anderen. Dabei wollte jeder Industriekonzern mit seiner Luxus-Marke die Konkurrenz übertreffen. Größer. Luxuriöser. Ausgefallener. So lautete das Konzept. Und wenn man sich überlegt, dass jährlich allein in der Parfum-Sparte zwischen 300 und 400 neue Kreationen auf den Markt kommen, kann man sich vorstellen, wie heiß dieser umkämpft ist, wenn sich am Schluß höchstens 50 davon etablieren können. Aber zurück zur Stulle Reisen finden, seit das Virus die Welt flächendeckend überrollt hat, überhaupt nicht mehr statt. Präsenztermine kaum noch, und wenn doch dann als Einzel-Meeting nach vorherigem Corona-Schnelltest. Das ist den meisten Unternehmen viel zu aufwändig, zu umständlich und ineffektiv. Vielen Journalisten übrigens auch. Doch was ist die Alternative, um möglichst viele Magazine und deren Redakteure zu erreichen und deren Interesse zu erwecken? Das Leben der Beauty-Branche muss schließlich weitergehen. Bei den PR-Firmen rauchten die Köpfe. Was tun, um ihre News an die Journalisten zu bringen und sich dabei von der Flut an den inzwischen täglich anberaumten Digital-Meetings über Zoom, Microsoft Teams oder ähnliches abzuheben. Hochtrabend bezeichnen sich diese virtuellen Treffen oft auch als Webinar, selbst wenn nur eine neue Zahnpasta lanciert werden soll. Wenn es bei einer Produkt-Präsentation zu langweilig wird, schalten viele Kolleginnen ihre Kamera aus. Das ist längst kein Geheimnis mehr. Sie nutzen dann die „unsichtbare“ Zeit im Homeoffice, um ihre Nägel neu zu lackieren, Mails zu beantworten oder in der Küche Kaffee zu kochen. Bis eine Idee aufkam, die die Presseleute wieder zurück an ihren Bildschirm holte.… weiterlesen
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„Liquid Brow Lift“ macht den Blick wach

Mit dieser neuen, minimal-invasiven Methode auf Hyaluronseäurebasis lassen sich abgesunkene oder tiefliegende Augenbrauen anheben. Fast schmerzlos und ohne Risiko. Ein guter Grund für das Liquid Brow Lift: Gerade in Zeiten von Video-Calls und Zoom-Konferenzen rücken ein wacher Blick und eine offene Ausstrahlung plötzlich stärker in den Fokus. Ein gibt sogar schon einen speziellen Ausdruck dafür. „Zoom Face“ bezeichnet das eigene, in der Web-Kamera oft müde wirkende Gesicht. Neben Ursachen wie Stress, Schlafmangel oder Augenringen spielen dabei auch die Augenbrauen eine besondere Rolle. Drücken sie nach unten, wirkt man müde. Im richtigen Winkel und leicht nach oben geschwungen, „öffnen“ sie den Blick. Mit dem „Liquid Brow Lift“ lässt sich ganz ohne OP die Braue anheben und so auch die Augenform optisch nach oben ausrichten. Wie das funktioniert, erklärt Dr. Nicole David, Neurochirurgin der „Praxis Contour – Ästhetisch-Plastische Chirurgie“ in Frankfurt und Fulda Das Anheben der Augenbraue mit Fillern, auch „Liquid Brow Lift“ genannt, gilt als ein neuer Geheimtipp. Was verbirgt sich dahinter? Ein Brow Lift meint ganz allgemein ein Anheben der Augenbraue, um den Blick offener und wacher erscheinen zu lassen. Diese Behandlung führen wir durch, wenn zum Beispiel die Augenbraue als zu tief empfunden wird. Bisher war dafür entweder eine Operation notwendig oder etwa ein Faden-Lifting, bei dem feinste Fäden unter die Haut eingebracht werden. Jetzt haben wir eine neue, minimal-invasive Methode, um die Augenbraue anzuheben: Gesichtsfillern auf Hyaluronsäurebasis, die in dem Bereich der Augenbraue platziert werden. Daher wird dieses Treatment auch „Liquid Brow Lift“ genannt. Wie genau funktioniert die Behandlung? Durch den natürlichen Alterungsprozess werden im Gesicht Fett- und Muskelgewebe abgebaut, wodurch Brauen und Augenlider absinken und auch Schlupflider entstehen können. Einige Patienten haben auch natürlicherweise Augenbrauen, die als zu niedrig oder zu waagerecht empfunden werden. Mit einem Hyaluronsäurefiller wie zum Beispiel Juvéderm können wir ganz präzise an bestimmten Stellen Volumen erzeugen, indem wir an speziellen Punkten im Bereich der Augenbraue Fillertropfen platzieren, zum Beispiel an der Schläfe oder im Fettdepot der Augenbraue. Dabei wendet der Arzt eine besondere Injektionstechnik an. Durch die Platzierung des Fillers wird das Gewebe, also die Augenbrauen und die äußeren Augenwinkel, leicht angehoben. Auf diese Weise wirkt die Gesichtsform wie nach oben gerichtet, was einen frischen Ausdruck verleihen kann. Die Augenpartie ist jedoch ein hochsensibler Bereich, weswegen eine Behandlung der Augenbrauen nur von einem speziell geschulten und erfahrenen Facharzt durchgeführt werden sollte. Welche Wirkung kann das Treatment haben? Vor der Behandlung haben viele Patienten den Eindruck, ihr Gesicht wirkt müde oder erschlafft.… weiterlesen

Für Sie getestet: UV-Schutz „Face Fluid SPF50“ von Altruist

Ohne UV-Schutz geht nichts mehr. Neben dem Feuchtigkeitshaushalt ist in Bezug auf die Hautalterung die Sonneneinstrahlung ein wesentlicher Faktor für Falten und Hautprobleme. Das weiß inzwischen jedes Kind. Auch bei Sonnencremes gilt nicht, je edler das Design desto besser der Schutz. Bei der Stiftung Warentest sind im letzten Jahr wieder mal einige Edelmarken mit „mangelhaft“ bewertet worden, da sie den angegebenen Schutzfaktor unterschritten haben, nicht die versprochene Feuchtigkeit gespendet konnten oder – obwohl ausgewiesen – nicht wasserfest waren. Je nach Körpergröße braucht man allein für den Body zwischen 30 und 40 Milliliter Creme pro Tag. Eine 175 ml-Flasche reicht gerade mal fünf Tage. Blättert man dafür 30 Euro hin, sind das sechs Euro täglich. Und die Rechnung stimmt noch nicht mal, weil man ja untertags alle zwei Stunden nachcremen sollte! Dieser UV-Schutz: ein echter Altruist Deshalb habe ich mir eine neue Linie aus Großbritannien vorgenommen. Sie beweist, dass guter Sonnenschutz auf hohem Niveau nicht teuer sein muss. „Altruist“ fällt in jeder Hinsicht positiv aus dem Rahmen. Es ist ein dermatologischer Sonnenschutz mit einem hochwertigen, photostablen Breitspektrum-UV-Filter für UVA- und UVB-Strahlen, darunter den innovativen Tinosorb A2B, eine chemisch-mineralische Mischform. Er zieht gut in die Haut ein und weißelt nicht. Entwickelt wurde Altruist von dem englischen Dermatologen und Krebsforscher Dr. Andrew Birnie aus Canterbury, um einen Beitrag zur Hautkrebs-Prävention zu leisten. Der Name Altruist ist sein Programm. Es ist eine gemeinnützige Marke – 10 Cent jeder verkauften Flasche gehen an afrikanische Wohltätigkeitsorganisationen. Er hält die Produktionskosten niedrig, was sich in den Verkaufspreisen spürbar wird. Creme SPF 30/SPF50 und Fluid SPF 50 starten bei sechs Euro. Die 1-Liter-Flasche kostet 10 Euro bzw. 20 Euro. Hohe Qualität, niedriger Preis – geht als doch! „Face Fluid SPF50“ von Altruist 50 ml, 10 Euro… weiterlesen

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