Autor: Margit Rüdiger

CultureAndCream-Autorin aus München Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.

Nach Slowenien habe ich mir diesen Sommer eine weitere Balkan-Region vorgenommen: Kroatien mit Abstecher nach Montenegro

Die dalmatinische Küste ist eine Schönheit mit ihren vielen kleinen Buchten, schroffen Felsformationen und dem grünblauen Meer der Adria. Unzählige Inseln sind der knapp 400 Kilometer langen Küste vorgelagert. So beeindruckend die Küstenlandschaft, so einsilbig das Hinterland. Stundenlang geht es vorbei an breiten Wiesentälern, felsigen Hügelketten – meist mit Büschen bewaldet, dazwischen ein paar Zypressen. Nur ab und an eine Ortschaft. Also beschließen wir, uns an die Küstenstrassen zu halten. Ohne Leihwagen ist es schwierig, sich in Kroatien fortzubewegen. Vor allem wenn man über Land fahren und nicht nur die nächstgelegene Stadt oder Bucht ansteuern möchte. Busse gibt es zwar, auch einen Fahrplan. Nur der wird selten eingehalten. Stehen in den überfüllten Transportmitteln ist normal. Also ein Auto leihen, es muss ja nur ein Kleinwagen sein. Wir klappern zu Fuß alle örtlichen Verleiher in Dubrovnik ab, wo wir am Tag zuvor mit dem Flugzeug aus München gelandet sind. Schließlich werden wir bei Sixt fündig, weil am günstigsten (275 € p.Woche inkl. Versicherung). Endlich sind wir unabhängig und mobil. Übrigens: Kroatien gehört zwar zur EU, aber anders als im benachbarten Montenegro, wird noch in der Landeswährung Kuna bezahlt. Die Autofahrten dauern meist länger als es die Entfernungskilometer erwarten lassen: Die Küstenstraßen sind eng und kurvig, meist nur zweispurig.

Hotels und ihre Sterne

Bei der Hotelwahl sollte man genau recherchieren. Die Sterne sagen wenig aus, wenn man nicht gerade eine Luxuskette wie Hilton oder Radisson gebucht hat. Wir haben uns für ein vier Sterne-Haus in Zaton entschieden, etwa 9 km von Dubrovnik entfernt. Ein Fehler. Keine Minibar im Zimmer, und wenn morgens um 7 Uhr gerade eine Chinesengruppe (was dreimal die Woche der Fall war) wie ein Heuschreckenschwarm übers Büffet hergefallen war, auch kein – ohnehin sehr karges – Frühstück. Nach einem Gespräch mit dem Manager wurde es besser. Trotzdem kamen wir uns eine Woche lang vor wie in einem Trainingscamp für Hotelpersonal. Bitte den Badboden putzen, ohne einen Schmierfilm zu hinterlassen. Duschgel und Seife (mehr gab es ohnehin nicht) bitte auffüllen, wenn verbraucht, und morgens auch kein Auf und Ab im Lift mit dem Personal zu dessen unterschiedlichen Putzetagen. Der Gast hat normalerweise Vorfahrt! Dafür bot der Pool auf dem Dach einen sagenhaften 360 Grad-Blick. Und das kleine Lokal in der nahegelegenen Bucht von Zaton, von der Oma der Familie geführt, eine Wohltat: Freundliche Menschen, wie fast allerorts im Land, gute Qualität, zivile Preise. Letztere sind nicht überall so. In der Stradun, Hauptflaniermeile der Altstadt von Dubrovnik, zahlten wir in einem Schnellkaffee für einen Espresso, eine Soja-Latte, eine Zero-Cola und ein Wasser umgerechnet schon mal 30 Euro!

Die Old Town von Dubrovnik

Sie ist ein Must für alle Kroatien-Reisende. Allerdings auch für die drei bis vier Kreuzfahrtschiffe, die jeden Tag hier vor Anker gehen. Man muß den geeigneten Zeitpunkt aussuchen. Am besten Spätnachmittag, wenn die meisten Kreuzfahrer wieder an Bord müssen. Die mehr als 1,9 Kilometer lange, im 16. Jahrhundert fertig gestellte, massive Stadtmauer gilt als eine der größten Befriedungsmonumente Europas. Für Hunderte von Jahren schützte sie die Bewohner. Zuletzt diente sie als Kulisse für the King’s Landing in „The Game of Thrones“. Man kann sogar eine entsprechende Tour buchen, die durch die Stadt führt und auf eine Cruise mit der „Karaka“. Man besichtigt die Film-Locations und lässt sich in einem Fan Shop auf dem Iron Throne fotografieren. Die Architektur der gut erhaltenen Bauwerke in der Altstadt ist vielfältig. Sie reicht vom Barockstil der Kirche des Hl. Blasius über die Renaissance des Sponza-Palastes bis hin zur Gotik des Rektorenpalastes, heute ein Geschichts-Museum. Die meisten Geschäfte und Restaurants befinden sich in der mit Kalkstein gepflasterten Fußgängerzone Stradun oder Placa. Der beste Blick über die adriatische Küste bietet sich vom Berg Srd, mit 405 Meter eher ein Hügel. In vier Minuten transportiert die 1969 erbaute Cable Car einen nach oben. UNESCO-Kulturerbe wie die Old Town ist auch die vorgelagerte Insel Lokrum. Sie ist nicht nur ein traumhaftes Naturreservat, sondern auch von vielen Geschichten und Legenden umrankt. Richard Löwenherz soll hier 1192 nach seinem Schiffbruch gestrandet sein. Man erreicht die Insel vom alten Hafen in Dubrovnik per Boot innerhalb von 15 Minuten.

Baden in Cavtat

Während Dubrovnik eher turbulent-quirlig ist, kann man in Cavtat, 20 km südlich gelegen und nur 2015 Einwohnern, relaxt abhängen und baden. Das malerische Städtchen auf dem Hügel der bewaldeten Halbinsel Rat liegt eingebettet in die mediterrane Vegetation von ewig grünen Föhren und Zypressen. Mehr als sieben Kilometer seichte Küste, sauberes Meer, Sandstrände und Buchten. Neben schönen, aber einfacheren Unterkünften findet man inzwischen entlang der Küste auch neue Hotelsiedlungen und Häuser der Luxus-Kategorie. Viele Yachten steuern Cavtat an, denn hier befindet sich der Verwaltungssitz der Kommune Konavle mit eigenem Hafenkapitän und eigener Zollanlegestelle.

Bären in Montenegro

Über Cavtat geht es weiter die Adria-Küste entlang und zwar in die kleinste Republik des ehemaligen Jugoslawiens: Montenegro auf montenegrinisch Crna Gora. Zerklüftete Gebirge, schmale Strandabschnitte und mittelalterliche Dörfer. Kein Wunder, dass Montenegro 2006 Hauptschauplatz für „Casino Royale“ war, den 21. James Bond-Spielfilm. Zudem ist es seit 1991 der erste erklärte Umweltstaat der Welt. Doch ein Geheimtipp ist die Zwergenrepublik an der Adriaküste schon lange nicht mehr. Statt der Hauptstadt Podgorica oder der Retortenstadt Porto Montenegro, wo superreiche Investoren den Ton angeben, besuchen wir die Bucht von Kotor. Wir haben Glück, sie ist nicht allzu überlaufen. Die Szenerie erinnert an einen norwegischen Fjord mit vielen Kirchen und Festungsstädten. Vor dem charmanten Städtchen Perast liegt malerisch die künstlich aufgeschüttete Insel „Maria vom Felsen“. In der römisch-katholischen Kirche, ursprünglich aus dem Jahr 1452, finden sich eindrucksvolle Arbeiten montenegrinischer und italienischer Meister. Vor allem die Seefahrer baten und bitten hier um eine sichere Heimkehr. Ein atemberaubendes Erlebnis in völliger Abgeschiedenheit ist der Durmitor-Nationalpark im Norden Montenegros mit Bären und Wölfen, Gletscherseen und der 1300 Meter tiefen Tara-Schlucht.

Längste Steinmauer Europas

Wer noch nicht an der chinesischen Mauer war, wird beeindruckt sein von der „Stoner Mauer“, die auf einer Länge von 5,5 Kilometern über den Berg führt. Sie ist die zweitgrößte, erhaltene Wehrmauer der Welt, nach der weltberühmten chinesischen Mauer. Die mittelalterliche Kleinstadt Ston (ca. 2500 Einwohner) befindet sich auf der Halbinsel Pelješac im Süden Kroatiens. Ihre Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert, wo die monumentale Umfriedung von der Stadtrepublik Dubrovnik errichtet wurde. Sie diente zum Schutz der Salzgewinnungsanlagen und der vollständigen Kontrolle des Zugangs zur Halbinsel. Die engen, ruhigen Gassen, historische Denkmäler und Sehenswürdigkeiten wie die Strasse von Napoleon sowie die ältesten aktiven Salzgärten der Welt sind einen Besuch wert. Nicht zu vergessen die gastronomischen Besonderheiten des Gebietes wie Meeresfrüchte-Spezialitäten von eigenen Austernbänken und Wein aus der Region.

Relaxen im Arboretum

Weit weg von Trubel und Hektik findet man Ruhe im Arboretum Trsteno. Der einzigartige Park mit einer Vielzahl an Pflanzen aus allen Teilen der Welt liegt etwas versteckt rund 18 Kilometer nordwestlich der Stadt Dubrovnik im Süden Kroatiens. Es ist die älteste Sammlung exotischer Bäume und Pflanzen des Landes. Die Kroatische Akademie der Wissenschaft und Künste kümmert sich darum. Das Gebiet von 28 Hektar ist in unterschiedliche Einheiten aufgeteilt: Renaissance-Garten mit Sommersitz, neoromantischer Park aus dem 19./20. Jahrhundert, historischer Olivenhain, sowie eine natürliche Waldvegetation. Zur Zeit der Renaissance, 1494, befand sich auf dem Grundstück in Trsteno die Sommer-Residenz des Philosophen und Politikers Ivan Marinov Gucetic-Gozze.

Und noch mal Großstadt

Wir überqueren mit Passkontrolle die Grenze Bosnien-Herzegowina, um wieder nach Kroatien und seine zweitgrößte Stadt Split einzureisen. Sie ist bekannt für ihre Strände. Der Sommer hier ist heiß, der Herbst angenehm warm und ideal zum Baden in dem noch aufgeheizten Meer. Die weitläufige Promenade am Meer erinnert mich stark an die Promenade des Anglais in Nizza. Doch beherrscht wird das Zentrum der Stadt von dem festungsähnlichen Komplex des Diokletianpalastes. Er wurde im 4. Jahrhundert vom römischen Kaiser Diokletian errichtet und bestand einst aus Tausenden von Bauwerken. Auch heute umfasst die Ruine noch mehr als 200 Gebäude. Innerhalb ihrer weißen Steinmauern macht es Spaß zu flanieren, die Kathedrale und romantischen Innenhöfe zu besichtigen, Geschäfte zu entdecken und in einer der zahlreichen Cafés, Bars oder Restaurants auszuruhen.

 


Mode-Journalistin Petra Springer brennt seit jeher für Fashion und Film. Wie aus dieser Leidenschaft „Holy Sh*t it fits“ und später Cartoon-Lady Holly wurde, erzählt sie selbst.

Ich liebe Filme. Ich hätte nie gedacht, einmal selbst Filme zu produzieren. Nach dem Besuch eines Kurses für visuelle Kommunikation, in dem ich Premiere und After Effects lernte, entstand „Holy Sh*t it fits“ als Abschlussarbeit. Ich war fasziniert. Nun hatte ich die Möglichkeit meine Illustrationen mit Bewegtbild zu verbinden.

Mit Herzblut und Leidenschaft

Bereits mit 12 Jahren zeichnete ich aus Magazinen und Katalogen die Modeskizzen nach. Später besuchte ich die Meisterschule für Mode in München und das FIT Fashion-Institut in New York. Danach arbeitete ich als Fashion-Director bei verschiedenen Modemagazinen. Meiner Leidenschaft der Fashion-Illustration bin ich trotzdem immer treu geblieben. Meinen Abschlussfilm reichte ich 2017 beim La Jolla International Fashion Film Festival in San Diego ein. Ich war schon lange ein großer Fan dieses Festivals, da es eines der ersten war, das Modefilmern eine Plattform bot. Fashion-Film, die Krönung für mich als Cineastin. Mode, mein Herzblut, und Film, meine Leidenschaft, auf einem Festival vertreten.

Nominiert auf dem Festival der Modefilmer

Fred Sweet, der Festival-Manager, hatte Trendgespür. Er erkannte, wie wichtig Fashion-Filme als unabhängiges Genre in Zukunft sein werden. Als er 2009 sein Festival startete, steckte alles noch in den Kinderschuhen. Die Fotografen begannen kleine Modefilme auf den Fashion-Shoots mitzumachen. All dies wurde erst durch die neue Technik der Digitalfotografie ermöglicht. Das Fashion-Festival besteht nun seit zehn Jahren und gehört mittlerweile zu den fünf besten Filmfestivals der Welt laut forbes.com und gilt als das Cannes der Fashion-World. Mein Film war also eingereicht. Nach Tagen erreichte mich aus USA die Nachricht, dass er in drei Kategorien nominiert ist: Best Creative Concept, Best Narration, Best Art Direction. Eine Sensation für mich! Ich habe mich sehr über die Nominierungen gefreut. Vier Wochen später befand ich mich mit meinem ersten Film „Holy Sh*t it fits“ bereits auf dem roten Teppich, und er wurde vor einem ausgewähltem Fachpublikum gezeigt. Unter anderem war Kean Etro von der italienischen Designermarke Etro vor Ort. Werbespots großer Modelabels wurden präsentiert und erfolgreiche, bekannte Filmregisseure aus aller Welt waren anwesend. Mein Film fand gefallen, ich bekam viel Applaus und positives Feedback. Manager Fred Sweet sagte zu mir: „Keep on sending me your films, I like them!“

Fashion-Girl Holly war geboren

Zurück in Deutschland und nach reiflicher Überlegung benannte ich meine Protagonistin „Holly“. Ich startete meine „Holy Sh*t it fits“-Serie mit kurzen Videofilmen und einer Botschaft: Holly ist ein Fashion-Girl, das gerne reist, Mode liebt und von der Glitterati-Welt träumt. Aber, da sie auch auf alle Food-Trends aufspringt, für ihr Leben gerne Süssigkeiten isst und als kleine Lady nicht die perfekte Model-Figur hat, verfällt sie immer wieder ihrem „Perfect-Model-Body-Wahn“ und gerät in ihr ganz persönliches „Fashion Desaster“. Der Grundgedanke hinter der Story: Der Film soll als Empowerment für alle Frauen „worldwide“ gesehen werden und uns zeigen, Mode macht Spaß, auch wenn wir nicht Kleidergröße 36 haben.

Holly goes on

Da jeder Animations-Film erst durch seine Stimmen Charakter bekommt, habe ich lange überlegt, wer Holly sprechen soll. Meine Wahl fiel auf Katharina Schürf. Wir kannten uns aus dem Mode-Business. Jeder sprach sie auf ihre außergewöhnliche Stimme an, ihr witziges Lachen ist ihr Markenzeichen. Sie überlegte nicht lange und ist nun die Voice-Over aller Holly-Filme. Ich konnte keine perfektere Wahl treffen. Sie hat Holly mit ihrer brillanten Stimme zum Leben erweckt, ihr Esprit eingehaucht und Holly so unverwechselbar gemacht. 2018 gewann mein zweiter Film „Super-Holly“ beim Festival einen Award. 2019 waren wir in vier Kategorien nominiert und wurden ausgewählt „on stage“ eine Rede zu halten. Und es geht weiter. Um es mit den Worten des Festivals-Managers zu sagen: „Holly goes on“.

Der neueste Cartoon-Film

„Holly in Bavaria“ https://vimeo.com/337459229 spielt auf dem Oktoberfest. Er wurde dieses Jahr in USA auf dem La Jolla International Fashion Film Festival  prämiert und vor einem großen Publikum gezeigt. Er läuft im Genre Animation und ist aus der Award-Winning-Serie „Holly, from Holy Sh*t it fits“. Die Musik stammt von der bekannten Bayern-Rap-Band „Dicht & Ergreifend“. Durch die Holly-Screenings entstand auch der Werbefilm „The Dreamdress“, meine erste Auftragsarbeit für Lorelei Shellist. Lorelei ist Fashion Designer, Ex-Couture-Model und Moderatorin des LJIFFF. Sie ist bekennende Liebhaberin und Sammlerin von Fashion-Illustrationen und wurde während ihrer Couture-Zeit von Karl Lagerfeld und dem amerikanischen Mode-Illustrator Antonio Lopez persönlich gezeichnet.


Damit das Gesicht länger jung aussieht, dafür stehen uns mittlerweile viele Möglichkeiten offen. Doch was ist mit dem Body? Davor macht der Alterungsprozess meist noch weniger Halt, die Schwerkraft fordert deutlich ihren Tribut. Die Industrie hat lange geforscht. Mit Erfolg. Auf Basis der Ultherapy-Technologie fürs Gesicht wurde ein Gerät für nahezu alle Körperzonen entwickelt. Dr. Gerhard Sattler, Gründer der Rosenpark Klinik Darmstadt, ist von der innovativen Methode überzeugt.

Was ist der Ultraformer III und wie funktioniert er?

Es ist ein hochfokussierter Ultraschall für die Haut des Körpers. Wir haben das Ultherapy-Gerät für das Gesicht, und der Ultraformer III ist das Gerät für den Körper. Das heißt, die Körperhaut können wir mit den Ultraformer III seit neuestem quasi wie bügeln. Ein Bügeleisen für den Körper.

Welche Körperregionen können behandelt werden?

Die Oberarminnenseiten, die Knie, die Oberschenkelinnenseiten, die Vorderseiten der Oberschenkel – eben die Zonen, die einem immer wieder ärgerlich ins Auge fallen. Natürlich auch der Bauch, der Hals, das Dekolleté. Im Prinzip der ganze Körper – je nachdem, wo das Problem sitzt.

Hilft es auch bei Cellulite?

In gewisser Weise schon, wobei das Problem bei der Cellulite ist ja mehr das verhärtete Fettgewebe unter der Haut. Da wird die Hautstraffung selbst nicht unbedingt etwas helfen. Beim Ultraformer III geht es mehr um die Hautalterung, um die schlaffe Haut.

Wann ist eine Verbesserung sichtbar?

Das ist immer wieder das Gleiche, nach drei bis vier Monaten. Wir haben in dem Fall auch ein Sofortergebnis, was man sofort nachvollziehen kann. Da hat man schon eine deutliche Verbesserung. Aber das Endergebnis, wie  gesagt, nach drei bis vier Monaten. Das ist die Summe von dem gewebeaktivierten Moment mit dem direkten Schrumpfen vor Ort während der Behandlung.

Sind Schmerzen während der Behandlung zu erwarten?

Na ja, die Haut selbst mit dem Fettgewebe tut nicht weh, aber die Gefäße, die natürlich in der Haut verlaufen, die sind mit Nerven gut versorgt. Und wenn man dann quasi mit einem von diesen „Schüssen“ auf ein Gefäß trifft, dann gibt das so einen hellen Schmerz. Das ist schon unangenehm. Manchmal kann man durch festen Druck mit dem Handstück den Schmerz mindern. Damit kommen wir jedenfalls in den meisten Fällen hin.

Gibt es Ausfallzeiten?

Nein, der Patient hat keine Ausfallzeit. Im Prinzip ist es eine nette Plauderrunde, wenn man sich mal an den Zustand der Behandlung gewöhnt hat.


Sie heißt Leila Alaoui. Die Arbeiten der französisch-marokkanischen Photo-Künstlerin fielen mir zum ersten Mal auf bei einer Ausstellung im Bau des neu eröffneten Musée Yves Saint Laurent Marrakech. Porträts von Marokkanern aus den verschiedensten Regionen des Landes – lebensgroße und vor schwarzem Hintergrund.

Man steht vor den Bildern und glaubt, man würde den Menschen direkt in die Seele schauen. Oder ist es umgekehrt? Ich war so beeindruckt, dass ich mehr über Leila Alaoui erfahren wollte. Leider lebt sie nicht mehr. Sie ist 2016 in Burkina Faso bei einem terroristischen Anschlag in Ouagadougou ums Leben gekommen, während sie ein Foto-Essay für Amnesty International vorbereitete. Am 18. Januar 2016 erlag sie mit 33 Jahren ihren schweren Verletzungen. Doch so platt es klingt – in ihren Arbeiten lebt sie weiter. Die Leila Alaoui Foundation, initiiert und geführt von ihrer Mutter Christine, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Arbeit und die von ihr vertretenen Werte zu bewahren. Es existieren auch zwei bisher noch unveröffentlichte Projekte aus den Jahren 2014 und 2015.

Im Bus quer durch Marokko

Zur Realisierung ihrer Fotoprojekte hat Leila Alaoui keine Mühen gescheut. Für die Serie „The Moroccans“ ist sie mit einem mobilen Studio zwischen 2010 und 2014 kreuz und quer durch ihr Heimatland gefahren. Sie hat Frauen und Männer aus dem marokkanischen Leben in der Manier von alten Gemälden porträtiert. Ihre Art der Darstellung wird oft mit Richard Avedon verglichen, einem der größten Porträtisten des 20. Jahrhundert. Die Menschen sind zumeist von vorne aufgenommen, so daß man ihnen direkt in die Augen blickt. Die schwarze Leinwand hebt die Anziehungskraft ihrer Gesichter, – ob alt oder jung – zusätzlich hervor, trägt der besonderen Ästhetik ihrer traditionellen Kleidung und ihrer reichen Kultur Rechnung. Archaische Menschen aus einer rudimentären, staubigen Landschaft. Das Buch „The Moroccans“ kann ich nur empfehlen.

Auf der Suche nach Schicksalen

Aber auch ihre anderen Projekte, die sie in ihrem kurzen Künstlerleben, das sie hauptsächlich zwischen New York und Marrakesch verbrachte, zeugen von hoher Empathie gegenüber denen, die sie porträtierte. Als Tochter einer französischen Mutter und eines marokkanischen Vaters kannte Leila Alaoui die Schwierigkeiten eines Lebens zwischen Afrika und Europa. In ihrer Serie „No pasara“ dokumentierte sie 2008 das Leben und die Träume junger Marokkaner, die auf eine bessere Zukunft jenseits des Mittelmeeres hofften. Noch ein Jahr vor ihrem Tod realisierte sie ein Video-Projekt mit dem Titel „Crossing“. Darin hielt sie die traumatischen Erfahrungen von Sub-Sahara-Flüchtlingen, die mit einem Boot versuchen, die Küste Europas zu erreichen. Schon seit Beginn des Syrien-Konflikts 2011 war sie immer wieder in Flüchtlingscamps im Lebanon, in Jordanien und im Irak gereist, um die persönlichen Schicksale der Menschen dort erlebbar zu machen. Doch wenn man Alaouis Bilder betrachtet, fühlt man kein Mitleid, sondern eher eine Art Respekt und Bewunderung für die, die sie porträtiert hat. Das war ihre Stärke.


Ich wollte es anfangs nicht glauben, dass die Regulatessenzen so effektiv sind, dass auch hartnäckige Gesundheitsprobleme damit gelöst werden können. Bei mir begann es mit Pollenallergie in den 20ern. 20 Jahre später war der „Etagenwechsel“, wie ihn Ärzte nennen, vollzogen. Das Allergie-Problem hatte sich zum Asthma ausgeweitet. Medikamente und Notfallsprays gehörten zu meinen ständigen Begleitern – bis ich Dr. Cordula Niedermaier-May und Regulat kennenlernte. Ich wagte den Selbsttest nach ihrer Anleitung über drei Monate.

Meine erste Woche

Ich starte mit Regulatpro Metabolic am Morgen und Rechtsregulat Bio am Abend. Beides schmeckt säuerlich, aber ich mag Sauerkraut. Für mich also kein Problem. Der Messbecher mit jeweils 10 ml lässt sich mit einem Schluck leeren. Dazu inhaliere ich wie üblich morgens zwei Hub von meinem Asthma-Pulver, sobald ich aufgestanden bin. Während der Pollenzeit schlucke ich zusätzlich Antihistamine.

Das sagt Dr. Niedermaier-May: Im Prinzip geht es immer um die Regulatessenz. Sie hat die Potenz, das Immunsystem á la long auf einen Level zu bringen, wo das Immunsystem in der goldenen Mitte ist. Alle Systeme, die sich in der goldenen Mitte bewegen, sind stabil, das heißt für uns Menschen Gesundheit. Regulat Metabolic sollte man morgens einnehmen, weil das Produkt zusätzlich Nährstoffe beinhaltet wie Zink, Chrom etc. Ein Energiekick mit immunisierender Wirkung. Auch Spitzensportler nehmen es deshalb gerne. Die pure Regulatessenz im Rechtsregulat Bio hat rein physiologische Immun-Paramenter mit entzündungshemmenden und antioxidativem Effekt. Das tut über Nacht besonders gut. Da fährt der Körper alle Systeme runter und kommt in sein Gleichgewicht.

Woche 2 bis 5

Ich nehme ganz brav täglich morgens Regulatpro Metabolic und abends Rechtsregulat Bio. Zwar bin ich immer noch auf meinen Medikamenten, aber ich fühle mich schon leistungsfähiger, wache viel ausgeruhter auf. Zusätzlich nehme ich Probiotika ein für die Aktivierung der Darmmuskulatur. Als Beauty-Highlight trinke ich inzwischen täglich ein Fläschchen Regulatpro Hyaluron. Ein bißchen mehr Glow und strafferes Gewebe kann ja nicht schaden. Um mehr Ruhe in mein Verdauungssystem zu bekommen, halte ich mich streng an die empfohlene Trennkost. Eiweiß und Kohlenhydrate kommen nicht mehr gemeinsam auf meinen Teller.

Dr. Niedermaier-May: Die Ernährung unterstützt den gesamten Regulierungsprozess. Wird Fleisch mit Kohlenhydraten gemischt, ist die Verdauung angestrengt und verbraucht sehr viel Energie. Das sollte man bei einer Gesundungskur vermeiden. Der Körper tut sich wesentlich leichter, wenn fünf Stunden zwischen Kohlenhydraten und Eiweiß liegen. Und auch die Regulate wirken effektiver, weil sie sich ohne Störung auf die Stoffwechsel-Metabolic in den Zellen konzentrieren können. Am besten, man isst nur früh, mittags und abends, auch keine Cola oder Limo zwischendurch. Verzichten sollte man während der Kur nach Möglichkeit auf Arzneimittel. Nur so hat der Körper die Möglichkeit in seine komplette Regulierung zu kommen. Medikamente zerstören bzw. hemmen alle physiologischen Prozesse, weil sie symptomatisch wirken. D. h. man hat ein Symptom, setzt einen enzymatischen Block über das Arzneimittel. Deshalb gibt es auch diese Liste an Nebenwirkungen, weil eine Unterdrückung eben zu anderen Nebenwirkungen führt.

Woche 6 bis 8

Immer weiter geht es mit Regulatpro Metabolic morgens und Rechtsregulat Bio abends. Ich habe die Flaschen auch auf Flugreisen dabei – sicher in Bubble-Folie verpackt im Gepäck. Zusätzlich bekam ich für vier Wochen Kapseln mit Mikroorganismen verordnet. Ist zwar eine komische Vorstellung, dass man sich freiwillig Bakterienstämme einverleibt, aber wenn es hilft…Die erste Woche schlucke ich täglich eine Kapsel, dann erhöhe ich auf drei Stück pro Tag.

Dr. Niedermaier-May: Frau Rüdiger bekam von uns eine reservierte Testcharge an Kapseln, die eine ganz spezielle Kombination aus unterschiedlichen Mikroorganismen enthalten, über die auch Wirksamkeitsstudien vorliegen. Sobald alle Testreihen von der Uni Wien abgeschlossen sind, kommen die Kapseln im nächsten Jahr auf den Markt. Wichtig ist auch hier wieder die Kombination von Regulatessenz mit Mikrobiota. Nimmt man nur Mikroorganismen ein, wirken sie oft gar nicht, aber zumindest nie nachhaltig. Hat man z. B. einen Darmpilz, ist der nach kurzer Zeit wieder da. Nimmt man die Mikroorganismen aber gemeinsam mit der Regulatessenz ein, siedeln sich die guten, eigenen Mikroorganismen wieder an, und man bleibt gesund, außer man schiebt sich die nächste Antibiotikakur rein. Aber die benötigt man dann auch nicht mehr.

Woche 9 bis 10

Regulatpro Metabolic und Rechtsregulat Bio stehen nun seit Wochen auf meinem Tagesplan. Meine Atmung hat sich schon wesentlich verbessert. Auch in der freien Natur mit vielen Pollen stellt sich keine Atemnot mehr ein. Ich bin mehr als glücklich, dass ich keine Antihistamine mehr brauche. Nur auf meine morgendliche Pulverinhalation traue ich mich noch nicht zu verzichten. Allerdings habe ich die Menge bereits auf einen Hub reduziert. Heute beginne ich zusätzlich zu meinen Regulatessenzen mit der 12-tägigen Detox Kur: Sie besteht aus einer Flasche Regulatpro Active DTX plus Detoxpulver mit Zeolith.

Dr. Niedermaier-May: Die Detox Kur wirkt noch stärker auf die Leberentgiftung durch Zusatzstoffe wie Cholin, Riboflavin sowie Vitalsubstanzen und Vitamine. Speziell das Pulver bewirkt eine erhebliche Reduzierung von Ammonium- und Schwermetallbelastung im Körper. Wir haben verschiedene Tests mit Leuten durchgeführt, die eine Quecksilbervergiftung hatten durch Amalgamblomben. Andere hatten sehr häufig große Fische gegessen, da ist auch viel Quecksilber drin. Nach der Detox Kur wurde gemessen, und das Quecksilber war weg. Isst man dann wieder sehr viel Fisch, ist wieder Quecksilber im Körper. Das muss man ehrlicherweise sagen. Von Ärzten wird ja immer wieder bestritten, dass Schlacken im Körper überhaupt existieren. Aber es ist bekannt, dass speziell im Fett Gifte abgelagert werden. Das sind unverdaute Stoffwechselprozesse, Metabolite, die nicht abgebaut werden, Stoffwechselrückstände etc. – das sind alles Schlacken, die es eigentlich nicht gibt.

Woche 11-12

Die Mikrobiotika haben mir gut getan. Ich fühle mich rundum gesünder, leichter und leistungsfähiger. Nun stehen nur noch meine drei Basics auf der Küchenanrichte: Regulatpro Metabolic und Rechtsregulat Bio. Nicht zu vergessen mein Beauty-Schmankerl Regulatpro Hyaluron. Freundinnen haben mich schon gefragt, was ich habe machen lassen, weil meine Haut so gut und strahlend aussieht!!!!. Atemnot habe ich schon lange nicht mehr gehabt so wie früher. Ich atme leichter und verspüre nur bei äußerster Anstrengung wie einer Bergtour im Urlaub in Italien leichte Beschwerden – ein Ziehen im Brustkorb, aber keine Atemnot. Dass ich trotzdem immer noch einmal morgens inhaliere, ist eher eine mentale Krücke für mich.

Dr. Niedermaier-May: Der Glow der Haut ist einer erhöhten Ansammlung von Feuchtigkeit zuzuschreiben. Durch die Regulatessenz bringen wir einen massiv höheren Prozentanteil der Hyaluronsäure ins Bindegewebe. Nimmt man Hyaluronsäure einfach so ein, kommt sie in der Haut nicht richtig an. Aber in der Kombination mit der Essenz funktioniert es. Jedes Hyaluronsäure-Molekül bindet bis zu 6.000 Moleküle Wasser. Dann bläht sich das Gewebe natürlich auf, und die Regulatessenz bringt den Reinigungseffekt der nicht existierenden Schlacken (!). Wenn verklumptes Gewebe gelöst ist, wirkt die Hyaluronsäure noch viel besser. Dadurch kriegt jede Frau den Glow. Dieses Strahlen, als ob die Sonne von innen nach außen durchscheint. Ist der Hyaluronsäure-Level in der Haut erreicht, genügt es, wenn man alle zwei, drei Tage ein Fläschchen trinkt.

Und jetzt?

Ich fühle mich so viel besser und bin froh, die Atembeschwerden losgeworden zu sein. Allerdings frage ich mich, wie es weitergeht. Was passiert, wenn ich die Regulatessenzen absetze. Fällt mein Körper dann in das alte Muster zurück?

Dr. Niedermaier-May: Sobald man es geschafft hat, seine Probleme loszuwerden, befindet man sich in einem stabilen Immunsystem wie es jetzt bei Frau Rüdiger der Fall ist. Um darum geht es. Allergene stören nicht mehr. Natürlich kommt es auch auf die Lebensführung an. Wenn jemand nach der Gesundungskur sehr ungesund lebt, fällt er wieder in die Falle. Dann müsste er die Essenzen weiterhin einnehmen. Aber sobald der Darm sich saniert hat, saniert sich auch der Magen. Lebt man dann einigermaßen gesund, muss man nichts mehr einnehmen. Das hält sehr lange. Wir empfehlen trotzdem zweimal pro Jahr eine Auffrischungskurs von drei Flaschen Regulatessenz. Das ist immer gut. Die Detox Kur empfehle ich alle zwei bis drei Monate. Wie sich herausgestellt hat, wirkt primär die Flasche. Wer allerdings sehr starke Entgiftungserscheinungen verspürt, vor allem Kopfschmerzen, der sollte das Pulver dazu nehmen. Es wirkt als eine Art Puffer, mildert die Nebeneffekte und leitet auch besser aus.


Medizinisch gesehen sind die Braunspots unbedenklich, optisch können sie ganz schön nerven. Es gibt viele Methoden, sie zu behandeln. Zu den modernsten gehören fraktionierte Laser.

Pigmentflecken bilden sich auf der Stirn, im Wangenbereich und über der Oberlippe. Verursacher für die meisten Hyperpigmentierungen ist die Sonne. Aus diesem Grund entwickeln sie sich auch häufig auf den Handrücken oder Unterarmen, weil die oft viel zu wenig mit Lichtschutz bedacht werden. Wenn jemand in Laufe seines Lebens viel Sonne genossen hat, kann schon mit 35 oder 40 Jahren die ersten braunen Flecken an sich feststellen. Die Haut sieht dann oft fleckig und schneller alt aus.

Hormone und Sonne

„Verantwortlich dafür ist ebenso wie bei genetisch bedingten Sommersprossen ein Überschuss des Farbstoffs Melanin. In beiden Fällen der Überpigmentierung werden die dunklen Flecken durch UV-Einstrahlung noch intensiviert“, erklärt Dr. Sonja Sattler, Gründerin und leitende Ärztin der Bellari Rosenpark in Frankfurt und Hamburg. Auch Hormone können bei Pigmentflecken im Spiel sein. Man bezeichnet sie dann als Melasma oder Chloasma. Sie treten gerne in den Wechseljahren auf, in der Schwangerschaft oder bei einer Hormonbehandlung wegen Kinderwunsch. Wie Hormone die Entstehung der Flecken begünstigen, weiß man nicht ganz genau. Aber sicher ist, dass die Kombination aus Hormonen, Sonne und auch Blue Light sowie genetischer Veranlagung der Auslöser ist. Sind die Flecken erst mal da, bleiben sie hartnäckig, selbst wenn sich der Hormonhaushalt wieder eingependelt hat. Auch bestimmte Medikamente wie z. B. einige Antibiotika oder Johanniskraut-Präparate können unter UV-Einfluß Überpigmentierungen hervorrufen.

Vorbeugen und behandeln

Deshalb rät Dr. Sattler: „Wer eine Neigung zu Pigmentflecken hat, der sollte generell tagsüber eine Tagespflege mit hohem Lichtschutzfaktor wählen (z. B. SkinCeuticals Ultra Facial Defense 50+), denn UV-Licht ist in Verbindung mit unserem Hautgedächtnis verantwortlich für die unschönen Flecken. Sind Pigmentflecken bereits sichtbar, eignen sich, je nach Ausprägung, Fruchtsäurepeeling oder Laserkombinationsbehandlungen.“ Als professionelle kosmetische Behandlung bietet die Bellari das Pigment Balancing Peel von SkinCeuticals an. Es wird von geschulten Kosmetikerinnen durchgeführt mit einer Empfehlung für die passende Heimpflege, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Für intensivere Effekte ist der fraktionierte Laser die modernste Methode. Damit kann man nicht nur Pigmentflecken beseitigen, sondern gleichzeitig rote Äderchen und Knitterfalten behandeln. „Der fraktionierte Laser erneuert die Hautoberfläche und sorgt für den Abbau des vermehrten Melanins. In Kombination mit einer siebartigen Schädigung der Dermis wird die Neubildung von Hautzellen angeregt, ohne dass die Zellen selbst beschädigt werden. Dies bewirkt eine Verfeinerung der Gesichtshaut – sie wirkt frischer, gleichmäßiger und dadurch auch verjüngt“, so Dr. Sattler.

Sanft oder intensiv

Die Bellari arbeitet je nach Schädigungsgrad der Haut mit dem sanften Emerge-Laser und dem intensiveren Icon-Laser. Das Licht dringt dabei mehr oder weniger tief in die Haut ein – mit dem entsprechenden Effekt. Um ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, bewegt der Dermatologe das Laser-Handstück während der etwa 45-minütigen Behandlung mehrmals in verschiedenen Richtungen über das Gesicht. Wird zuvor eine lokal betäubende Creme aufgetragen, spürt man davon fast nichts. Ergänzt wird das Laser-Treatment durch ein abschließend aufgetragenes, hochdosiertes Vitaminpräparat. Leichte Rötungen oder Schwellungen lassen sich problemlos mit Makeup verdecken. Je nach Ergebnis und Stärke der Pigmentflecken kann wiederholt gelasert werden. Vier Wochen vor und nach der Behandlung muss starker Lichtschutz aufgetragen werden. Wer sich dann konsequent nur mit ausreichendem UV-Schutz in der Sonne aufhält, bleibt dauerhaft fleckenfrei.

 

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Dr. Sebastian Hellmann, Pneumologe, Internist und Präventiv-Mediziner aus München sagt im C&C-Interview, was Sache ist. Er erläutert Risiken und neueste Untersuchungsmethoden.

Wie sehen Sie die Diskussion um Dieselfahrzeuge und deren Abgase?

Erst einmal möchte ich herausheben, welche Rolle die Pneumologie in dieser ökologischen Diskussion spielt: Sie hat von Anbeginn Stellung bezogen und sich einen festen Platz innerhalb der medizinischen Fächer erarbeitet. Ohne Zweifel werden Lungenfachärzte als Mahner und Warner vor den Gefahren der Luftverschmutzung wahrgenommen. Wir gelten als die Anwälte unserer Patienten, die ohne Zweifel zu den Risikogruppen und Geschädigten der Luftschadstoffbelastung gehören. Innerhalb der Pneumologenschaft gibt es eine breite Übereinstimmung, dass diese Schadstoffe so weit wie möglich reduziert werden müssen.

Welche gesundheitlichen Auswirkungen haben Abgase genau?

Das Risiko einzelner Person zu betrachten ist komplex und dadurch fast unmöglich. Aus diesem Grund müssen wir uns mit den Belastungen der Gesamtbevölkerung auseinandersetzen. Dazu gibt es jede Menge Studien, die genau zu berechnen versuchen, wie hoch die Dosis sein darf, damit ein nur teilgeringer Schaden auftritt. Erschwert wird die Bewertung der Risiken auch dadurch, dass Luftschadstoffe in relativ kleinen Dosierungen vorkommen und keine spezifischen Krankheitserscheinungen verursachen. Oft ist auch kein eindeutiger zeitlicher Zusammenhang zwischen Schädigung und deren Folgen aufzuzeigen. Hinzu kommt die erhebliche, individuelle Variabilität der Reizantwort. Ein Bronchitiker oder Asthmatiker reagiert beispielsweise anders auf verschmutzte Luft als ein bronchial unauffälliger Mensch.

Kann man eine Zunahme bestimmter Krankheiten beobachten?

Ja. Diagnosen wie chronische Bronchitis, Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, Lungenemphysem, bronchiale Hyperreagibilität haben in den letzten Jahren rapide zugenommen. Wir können nur vermuten, aber nicht beweisen, dass dies mit der vermehrten Belastung von Umweltgiften zu tun hat. Ich erinnere mich gut an meine Nachtdienstzeiten zu Silvester in der Rettungsstelle eines großen Krankenhauses. Da wurden am laufenden Band Menschen mit Erstickungssymptomen eingeliefert auf Grund der vermehrten Feinstaub-Belastung durch die Silvester-Knallerei. Zudem nimmt die Häufigkeit von Lungenkarzinomen trotz leichtem Rückgang der Nikotinbelastung in erschreckendem Ausmaß zu.

Aber schlüssige Beweise fehlen…

Das liegt auch an der Unschärfe der Daten. Damit einher geht die Problematik der Vergleichbarkeit wie etwa fehlende Standardisierung der bronchialen Hyperreagibilität, mitarbeitsbedingte Grenzwerte der Lungenfunktion sowie unterschiedliche Messhöhen bei der Sammlung von Luftproben. Außerdem ist nicht klar, wer wirklich zu einer Risikogruppe gehört – Kinder, Alte, Frauen, körperlich Belastete, Raucher, Asthmatiker, Schwangere oder wer? Ich denke, der Schlüssel liegt darin, das Gesundheitsrisiko des Einzelnen zu bewerten und die Auswirkungen bzw. Symptome individuell zu monitoren und schließlich zu reduzieren.

Welche Substanz der Abgase ist besonders schädlich?

Das Problem ist, dass deren Auswirkung auf unsere Gesundheit nicht auf eine Substanz reduziert werden kann. Stickstoffoxide, also Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2), stehen als Leitbegriff für die Folgen unserer Mobilität. Allerdings sind sie nur ein Teil der Luftverschmutzung. Feinstaub wirkt in Kombination mit Stickoxiden wie ein Brandbeschleuniger. Er fungiert als Trägersubstanz, der die chemischen Substanzen tief in das Bronchialsystem schleust und chemisch toxische Reaktionen auslöst, sobald er auf die Bronchialschleimhaut trifft.

Was sind die ersten spürbaren Symptome?

Diese sind sehr komplex und individuell verschieden. Zum Beispiel hängen Herz und Lunge eng zusammen – das nicht nur durch ihre anatomische Nähe, sondern auch in ihren Symptomen. Ein Beispiel, um diese enge Beziehung zu verdeutlichen: Als das Rauchverbot in Lokalen deutschlandweit eingeführt wurde, ist nicht wie zu erwarten die Rate von Lungenkrebs oder COPD (chronic obstructive pulmonary disease) zurückgegangen, sondern die Häufigkeit von akuten Herzinfarkten. Oder nehmen wir Symptome wie Husten und Atemnot, die typisch sind für Lungenschäden bzw. bronchiale Entzündungen. Es sind die häufigsten Beschwerden in jeder Hausarztpraxis, und sie haben jede Menge Auslöser. Sie können sowohl vom Herzen als auch von der Lunge oder den Bronchien kommen. Um das abzugrenzen und die Auswirkungen sowie das individuelle Risiko zu bemessen, ist eine genaue internistische oder besser noch pneumologische Untersuchung notwendig. Insofern ist die Aussage von Laien nachvollziehbar, wenn sie behaupten, sie hätten noch nie einen NO2-Kranken in der Praxis gesehen oder von Umweltbelastung als Todesursache gelesen. Ein Phänomen, das komplett unterschätzt wird, ist die Tatsache, dass die chronische idiopathische Rhinitis, also die Entzündung der Nasennebenhöhlen mit unklarer Ursache, bei Stadtbewohnern deutlich zugenommen hat.

Gibt es auch Schäden, die sich erst Jahre später bemerkbar machen?

Die Auswirkungen der Umwelttoxine ist unumstritten und nachweisbar, allerdings ist die Dosis bis zum Auftreten der Beschwerden individuell verschieden. Hinzu kommt die zeitliche Verzögerung mancher Erkrankungen. Wenn wir jetzt Schadstoffe in schädlichen Konzentrationen einatmen, sind beispielsweise Krebserkrankungen erst mit einer Verspätung von bis zu 30 bis 40 Jahren zu diagnostizieren.

Gibt es also Menschen, die besonders anfällig für Umweltkrankheiten sind?

Genau davon gehen wir aus. Besser formuliert, es gibt bestimmte Patientengruppen bei denen umweltbedingte Gesundheitsschäden früher entstehen als bei anderen. Das ist wie mit dem Rauchen. Wir können nicht sagen, wann jemand Beschwerden oder eine Einschränkung bekommen wird. Allerdings wissen wir, ab welcher Belastung jeder Mensch eine Einschränkung oder Symptome verspürt.

Wie stellt man das fest?

Das individuelle Risiko für Atemwegserkrankungen lässt sich mit einer genauen pneumologischen Untersuchung abschätzen. Wenn jemand unter allergischem Asthma bronchiale leidet oder eine sonstige bronchiale Überempfindlichkeit hat, wird er schneller eine gefährliche Entzündung ausbilden, die zu starker Einschränkung führt, als jemand mit einem unauffälligen Bronchialsystem. Genau das Gleiche gilt für die chronisch obstruktive Bronchitis.
Welche Untersuchungen empfehlen Sie, um das individuelle Risiko zu bemessen?
Das ist sehr schwierig und in solcher Präzision auch nicht möglich. Aber die erste und wichtigste Frage vor jeder Vorsorgeuntersuchung lautet: Leben Ihre Eltern noch? Wenn nein, woran sind sie gestorben? Gibt es sonstige Erkrankungen in der Familie? Danach sollten die Symptome vom Patienten erfragt werden. Wie oft pro Jahr hat er eine Bronchitis? Schlägt eine Erkältung regelmäßig auf die Bronchien oder auf die Nasennebenhöhlen? Bestehen Allergien? Gibt es saisonale Unterschiede oder nicht? Im Anschluß sollten der Entzündungsstatus und die Empfindlichkeit des Bronchialsystems bestimmt werden.

Wie funktioniert das?

Dies geschieht über eine sogenannte Bodyplethysmographie, sie wird auch als „große Lungenfunktion“ bezeichnet. Derzeit entstehen immer mehr hochkomplexe Geräte, um den Entzündungsstatus der Atemschleimhaut zu messen. Ein Gerät zur Messung des Stickstoff-Monoxyd-Gehalts beim Ausatmen ist das sogenannte FeNo. Aktuell werden sogar Untersuchungen an Speichel und Lungensekret entwickelt, die eine erstaunliche Aussagekraft besitzen.
Wie kann man sich vor der Belastung oder den daraus resultierenden Gesundheitsschäden schützen?
Gar nicht! Und das macht es so schwierig. Nur eine Gesamtreduktion oder ein Einhalten von Grenzwerten kann auf Dauer die Belastung und die Folgen für die Gesundheit reduzieren. Generell gilt: Je chronisch entzündeter die Bronchialschleimhaut ist, desto anfälliger ist sie und desto leichter können Bakterien und Viren die Schleimhautbarriere durchdringen und Schaden anrichten. Wichtig ist es deshalb, Entzündungen in der Bronchial- wie der Atemschleimhaut so schnell wie möglich zu reduzieren, die Auslöser eliminieren so gut es geht und bloß nichts chronisch werden lassen. Deshalb kann ich nur jedem raten, der länger als drei Wochen am Stück hustet oder Atemnot hat, diese fachmännisch also pneumologisch abklären zu lassen und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Fotos @sebastianhellmann

 

 


Mode-Journalistin Petra Springer brennt seit jeher für Fashion und Film. Wie aus dieser Leidenschaft „Holy Sh*t it fits“ und später Cartoon-Lady Holly wurde, erzählt sie selbst.

Ich liebe Filme. Ich hätte nie gedacht, einmal selbst Filme zu produzieren. Nach dem Besuch eines Kurses für visuelle Kommunikation, in dem ich Premiere und After Effects lernte, entstand „Holy Sh*t it fits“ als Abschlussarbeit. Ich war fasziniert. Nun hatte ich die Möglichkeit meine Illustrationen mit Bewegtbild zu verbinden.

Mit Herzblut und Leidenschaft

Bereits mit 12 Jahren zeichnete ich aus Magazinen und Katalogen die Modeskizzen nach. Später besuchte ich die Meisterschule für Mode in München und das FIT Fashion-Institut in New York. Danach arbeitete ich als Fashion-Director bei verschiedenen Modemagazinen. Meiner Leidenschaft der Fashion-Illustration bin ich trotzdem immer treu geblieben. Meinen Abschlussfilm reichte ich 2017 beim La Jolla international Fashion Film Festival in San Diego ein. Ich war schon lange ein großer Fan dieses Festivals, da es eines der ersten war, das Modefilmern eine Plattform bot. Fashion-Film, die Krönung für mich als Cineastin. Mode, mein Herzblut, und Film, meine Leidenschaft, auf einem Festival vertreten.

Nominiert auf dem Festival der Modefilmer

Fred Sweet, der Festival-Manager, hatte Trendgespür. Er erkannte, wie wichtig Fashion-Filme als unabhängiges Genre in Zukunft sein werden. Als er 2009 sein Festival startete, steckte alles noch in den Kinderschuhen. Die Fotografen begannen kleine Modefilme auf den Fashion-Shoots mitzumachen. All dies wurde erst durch die neue Technik der Digitalfotografie ermöglicht. Das Fashion-Festival besteht nun seit zehn Jahren und gehört mittlerweile zu den fünf besten Filmfestivals der Welt laut forbes.com  und gilt als das Cannes der Fashion-World. Mein Film war also eingereicht. Nach Tagen erreichte mich aus USA die Nachricht, dass er in vier Kategorien nominiert ist: Best Creative Concept, Best Narration. Eine Sensation für mich! Ich habe mich sehr über die Nominierungen gefreut. Vier Wochen später befand ich mich mit meinem ersten Film „Holy Sh*t it fits“ bereits auf dem roten Teppich, und er wurde vor einem ausgewähltem Fachpublikum gezeigt. Unter anderem war Kean Etro von der italienischen Designermarke Etro vor Ort. Werbespots großer Modelabels wurden präsentiert und erfolgreiche, bekannte Filmregisseure aus aller Welt waren anwesend. Mein Film fand gefallen, ich bekam viel Applaus und positives Feedback. Manager Fred Sweet sagte zu mir: „Keep on sending me your films, I like them!“

Fashion-Girl Holly war geboren

Zurück in Deutschland und nach reiflicher Überlegung benannte ich meine Protagonistin „Holly“. Ich startete meine „Holy Sh*t it fits“-Serie mit kurzen Videofilmen und einer Botschaft: Holly ist ein Fashion-Girl, das gerne reist, Mode liebt und von der Glitterati-Welt träumt. Aber, da sie auch auf alle Food-Trends aufspringt, für ihr Leben gerne Süssigkeiten isst und als kleine Lady nicht die perfekte Model-Figur hat, verfällt sie immer wieder ihrem „Perfect-Model-Body-Wahn“ und gerät in ihr ganz persönliches „Fashion Desaster“. Der Grundgedanke hinter der Story: Der Film soll als Empowerment für alle Frauen „worldwide“ gesehen werden und uns zeigen, Mode macht Spaß, auch wenn wir nicht Kleidergröße 36 haben.

Holly goes on

Da jeder Animationsfilm erst durch seine Stimmen Charakter bekommt, habe ich lange überlegt, wer Holly sprechen soll. Meine Wahl fiel auf Katharina Schürf. Wir kannten uns aus dem Mode-Business. Jeder sprach sie auf ihre außergewöhnliche Stimme an, ihr witziges Lachen ist ihr Markenzeichen. Sie überlegte nicht lange und ist nun die Voice-Over aller Holly-Filme. Ich konnte keine perfektere Wahl treffen. Sie hat Holly mit ihrer brillanten Stimme zum Leben erweckt, ihr Esprit eingehaucht und Holly so unverwechselbar gemacht. 2018 gewann mein zweiter Film „Super-Holly“ beim Festival einen Award. 2019 waren wir in vier Kategorien nominiert und wurden ausgewählt „on stage“ eine Rede zu halten. Und es geht weiter. Um es mit den Worten des Festivals-Managers zu sagen: „Holly goes on“.

Der neueste Cartoon-Film

Holly in Bavaria“ spielt auf dem Oktoberfest. Er wurde dieses Jahr in USA auf dem La Jolla International Fashion Film Festival https://www.ljfff.com/ prämiert und vor einem großen Publikum gezeigt. Er läuft im Genre Animation und ist aus der Award-Winning-Serie „Holly, from Holy Sh*t it fits“. Die Musik stammt von der bekannten Bayern-Rap-Band „Dicht & Ergreifend“. Durch die Holly-Screenings entstand auch der Werbefilm „The Dreamdress“ https://vimeo.com/327732622, meine erste Auftragsarbeit für Lorelei Shellist. Lorelei ist Fashion Designer, Ex-Couture-Model und Moderatorin des LJIFFF. Sie ist bekennende Liebhaberin und Sammlerin von Fashion-Illustrationen und wurde während ihrer Couture-Zeit von Karl Lagerfeld und dem amerikanischen Mode-Illustrator Antonio Lopez persönlich gezeichnet.


Körperhautstraffung war lange Zeit das Stiefkind der Ästhetischen Medizin, weil es an entsprechenden Methoden fehlte. Inzwischen gibt es zwei extrem effektive Technologien, mit denen sich das Gewebe neu festigen und glätten lässt.

Renuvion – Plasma Energie für dauerhaft straffe Haut

Das Verfahren von Renuvion ist noch sehr neu. Die Rosenpark Klinik ist deutschlandweit die erste Klinik und in ganz Europa eine der ersten, die dieses Verfahren anwendet. Es basiert auf Helium Plasma mit der Effizienz hochfokussierter Energie. Damit können erschlaffte Hautpartien an Beinen, Armen, Po, Rücken oder Hals und Dekolleté auf einzigartige Weise gestrafft werden. Der erzeugte duale thermische Effekt strafft das Gewebe so sanft, dass das Risiko für Nebenwirkungen im Vergleich zu anderen Verfahren wie Laser sehr gering ist. Warum? Die Plasma Technologie ermöglicht es, das Bindegewebe punktgenau zu erhitzen und dann sofort wieder auf Hauttemperatur abzukühlen.

Lokalanästhesie und kleine Schnitten

Die Renuvion-Behandlung kann alleine oder wenn nötig direkt nach einer Liposuktion erfolgen. Im direkten Anschluss an eine Fettabsaugung wird das 4 mm dünne Handstück in dieselben Minischnitte eingeführt, die für die Liposuktionskanüle angelegt wurden. Es entstehen also keine zusätzlichen Zugänge. Betäubt wird das zu behandelnde Areal wie bei der Fettabsaugung mittels Tumeszenz-Lokalanästhesie, um den Eingriff schmerzfrei zu gestalten. Die Behandlung mit dem Renuvion-Handstück erfolgt fächerförmig. Der Operateur bewegt es gegenläufig einen Zentimeter pro Sekunde. Der Helium-Plasmastrahl durchdringt das gesamte Gewebe, strafft es direkt unter der Haut und regt dort die Kollagenneubildung an. Vier bis sechs Durchgänge sind nötig, was einen Zeitaufwand von 20 bis 45 Minuten bedeutet. Damit ist es aber auch schon getan, es ist nur ein Eingriff erforderlich mit dauerhaftem Ergebnis.

Potenzieller Soforteffekt

In vielen Fällen zeigt sich bereits nach der Behandlung ein Soforteffekt. Eine deutliche Verbesserung und Glättung der Haut stellt innerhalb der nächsten sechs Monate ein. So lange dauert die Neubildung von Kollagen. Die durch den Eingriff angeregte Verklebung des Gewebes gewährleistet eine optimierte Wundheilung und eine Straffung des Gewebes in allen Schichten. In den ersten Tagen danach ist ein leichter Wundschmerz möglich, der sich ähnlich einem Muskelkater anfühlt. Ansonsten ist man sofort wieder einsatzfähig, ohne wesentliche Ausfallzeiten. Wird Renuvion im Rahmen einer Liposuktion durchgeführt, sollte man mit drei bis vier Tagen Schonung rechnen. Körperliche Einschränkungen gibt es nicht. Allerdings ist das Tragen eines Mieders für etwa zwei bis vier Wochen unerlässlich.

BodyTite – Radiofrequenz plus Fettabsaugung in einem

Die Radiofrequenz-Therapie mit einer Fettabsaugung kombiniert BodyTite von Invasix. Es ist eine Technologie, die darauf ausgerichtet ist, die Haut zu straffen und zugleich Fettpolster und Cellulite zu beseitigen. Kombiniert werden die Vorteile der Radiofrequenzwellen-Hautstraffung und der klassischen Fettabsaugung in nur einem Eingriff. Nahezu jeder Körperteil kann damit behandelt werden: BodyTite strafft Oberarme, Hals, Oberschenkel, Bauch, seitlichen Rücken und Po. Es dient der Körperformung und Fettabsaugung an Doppelkinn, Armen, Rücken, Bauch, Oberschenkeln, Hüften und Schenkelinnenseiten. Cellulite lässt sich damit entfernen und Lipödeme reduzieren. Dr. Gerhard Sattler, ärztlicher Leiter der Rosenpark Klinik sagt: „BodyTite ist das ideale Verfahren zur Behandlung großflächig erschlaffter Haut, wie beispielsweise nach starkem Gewichtsverlust oder Schwangerschaft.“

Wärme verflüssigt das Fett

Beim BodyTite-Verfahren wird direkt unter der Haut eine Kanüle in die Fettschicht eingeführt. Sie ist mit einer Elektrode versehen, deren Radiowellen Wärme im Fett- und Unterhautgewebe erzeugen. Das hat eine zweifache Wirkung: 1. Straffung der bindegewebigen Aufhängung der Haut. 2. Verflüssigung von Fett, das anschließend über die Kanüle abgesaugt wird. Während das Eingriffs kontrolliert eine weitere Elektrode von außerhalb die Temperatur in der Unterhaut, um ihr Überhitzen zu verhindern. Die Betäubung erfolgt auch hier mit örtlicher Tumeszenz-Lokalanästhesie. Dafür wird eine stark verdünnte Betäubungslösung in größeren Mengen in das Gewebe gespritzt. Das Verfahren hat den Vorteil, dass der Patient die gesamte Zeit über wach ist und den Aufforderungen des Arztes folgen kann. Beispielsweise kann er sich selbst umdrehen, zur Kontrolle der Symmetrie aufstehen oder einzelne Muskel anspannen. Durch die Grundspannung der Muskeln ist die Körpersilhouette für den Operateur besser erkennbar.

Nach der OP nach Hause

Der Eingriff erfolgt ambulant. Körperliche Einschränkungen sind nicht zu erwarten. Allerdings muss man auch bei dieser Methode nach der Behandlung zwei bis vier Wochen lang ein Mieder tragen. So lange dauert es in der Regel, bis die Abheilung vollständig abgeschlossen ist. Eine einmalige BodyTite-Anwendung ist ausreichend.

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Aufmacherfoto: @upo_n_co

Die meisten schauen einen fragend an und verneinen dann. Schade, denn der Alpensee mit Sloweniens einziger Insel ist ein kleines Paradies.

Für unseren zehnten Hochzeitstag waren wir auf der Suche nach einem etwas anderen Urlaubsziel. Er sollte drei Kriterien erfüllen: ein Ort, an dem wir noch nicht waren. 2. nicht zu weit weg von München, weil nur vier Tage Zeit, und 3. trotzdem etwas Besonderes. So kam ich bei meinen Recherchen auf Bled in Slowenien. Bled (deutsch: Veldes oder Feldes) ist der Name einer Gemeinde am Bleder See („Veldeser See“, slowenisch Blejsko jezero). Im Jahr 1903 wurde es zum schönsten Kurort des Kaiserreichs gekürt und gilt bis heute als Juwel. Also: Hotel suchen (für den Anlass etwas Außergewöhnliches), Reiseroute festlegen – und schon geht es los.

Cremiges „Wahrzeichen“

Von München sind wir in viereinhalb Stunden inklusive Kaffeepause am Check-in von unserem Grand Hotel Toplice, direkt am Ufer des tiefblauen Bleder Sees. In dem eleganten Haus mit viel Charme und antikem Mobiliar sind schon Majestäten, Staatsoberhäupter und Hollywood-Stars abgestiegen, wie die „Ahnengalerie“ nahe dem Foyer belegt. Das Restaurant Julijana wird von Chef Simon Bertoncelj geführt, er zählt zur Elite der Kochkünstler Sloweniens. Und das mit Recht. Das Essen und der Blick von der Terrasse sind gleichermaßen fantastisch: die intensive Farbe des Wassers, inmitten des Sees eine Insel mit barocker Kirche, die am Nordufer thronende Burg und dahinter die stolz aufragenden Karawanken. Doch das „Wahrzeichen“ von Bled ist nicht etwa eine Sehenswürdigkeit, sondern eine kulinarische Köstlichkeit: An der Bleder Cremeschnitte (slow. kremšnita), zubereitet nach einem über 60 Jahre alten Rezept, kommt keiner vorbei. Sie wird überall auf Plakaten und an Fensterscheiben beworben. Schon mehr als 12 Millionen Schnitten sollen verkauft worden sein. Und obwohl ich kein Süßigkeiten-Fan bin, musste ich sie natürlich probieren. Sie schmeckt tatsächlich lecker und weniger süß als erwartet!

Wunschläuten

Darüber hinaus hat Bled jede Menge handfeste Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zum Beispiel die See-Insel mit den 99 Steinstufen, die zur Kirche Mariä Himmelfahrt aus dem 15. Jahrhundert hinaufführen. Wer nicht selbst rudern will wie ich, lässt sich mit einer Pletna, dem traditionellen, im Stehen gesteuerten Ruderboot übersetzen. Angenehm finde ich, dass auf dem See keine Motorboote fahren dürfen. Dass die Kirchenglocke öfter als gewöhnlich läutet, liegt daran, dass man gegen einen Obolus selbst an der Strippe ziehen kann. Der Legende nach soll das dabei Gewünschte in Erfüllung gehen. Bei mir hat die Wunschfee bislang allerdings noch nicht geläutet!

Rundgang um den See

Nicht entgehen lassen möchte ich mir den sechs Kilometer langen Rundweg um den See: 2,1 km lang, bis zu 1,4 km breit und maximal 30 Meter tief. Am Ufer sieht man deshalb auch öfter Taucher in ihre Montur steigen. Wir beginnen unseren Spaziergang an der Promenade im 1000-jährigen Bled und wenden uns Richtung Westen zur Burg Bled. Eine der Aussichtsstellen bietet einen traumhaften Blick auf den Burgberg Grajski grič und die nahegelegenen Berge. Vorbei geht es am Rudersportzentrum mit öffentlicher Restauration. Mit dem Rudersport verbindet Bled eine lange Tradition und ist immer wieder Veranstalter für internationale Ruderwettkämpfe. Ruderer auf dem See sind ebenso häufig wie Enten und Schwäne. Wer des Gehens müde ist, kann sich auf einer der vielen Bänke ausruhen und dem Treiben auf dem See zuschauen. Im nordöstlichen Teil des Sees befinden sich Thermalquellen. Deren Wasser füllt bis heute die Schwimmbecken von drei Bleder Hotels. Im Grand Hotel Toplice wird es jeden Morgen frisch eingelassen und hat nie mehr als 22 Grad – egal ob als Thermalwasser zum Trinken oder zum Schwimmen. Am See-Ende gelegen ist auch Titos ehemalige Sommerresidenz, gebaut 1947 als Slowenien noch zu Jugoslawien gehörte. Inzwischen ist die Vila Bled ein Boutique-Hotel mit 31 Zimmern im Stil der 1950er Jahre mit einem grandiosen Park.

Attraktionen in der Schlucht

Was man auch nicht versäumen sollte, ist die Vintgar-Klamm (slow. Blejski Vintgar) in unmittelbarer Nähe von Gorje, ca. vier Kilometer nordwestlich von Bled. Hier hat der Fluss Radovna eine 1,6 km lange Schlucht zwischen die steilen Felswände geschnitten. Sie ist von zahlreichen Wasserfällen, Gumpen und Stromschnellen geprägt. Durch die Klamm führt ein Lehrpfad über hölzerne Brücken und Zumer-Galerien bis zu dem gewaltigen, 13 Meter hohen Wasserfall Sum. Noch eine Attraktion: Über die Schlucht spannt sich eine eindrucksvolle, einbögige Steinbrücke der Bohinjer Eisenbahn von 1906. Auf 33,5 Meter über der Strasse überquert sie die Klamm und den Damm, von dem aus Wasser bis zum kleinen Wasserkraftwerk Vintgar pod Sumom geleitet wird.

Ausflug nach Ljubljana

Schon mal vorab: Um die Hauptstadt Sloweniens wirklich kennenzulernen, braucht man viel mehr Zeit. Wir hatten nur einen Nachmittag, weshalb wir uns auf einige wenige Sehenswürdigkeiten beschränken mussten. Ein Highlight ist der Marktplatz Pogačarjev trg von Ljubljana mit seinen Obst- und Gemüseständen im Freien. Dazu Balkonpflanzen und Setzlinge. Ein buntes Potpourri aus Erzeugnissen von den Bauernhöfen der Umgebung. Gleichzeitig ist es ein Treffpunkt der Stadtbewohner. In den Markthallen zwischen Dreifachbrücke und Drachenbrücke werden Fleisch, Käse, Backwaren, Trockenfrüchte etc. verkauft. Hungrige können sich vor Ort stärken an Streetfood-Ständen mit kalten und warmen Köstlichkeiten oder kleinen, einfachen Restaurants unter den Arkaden direkt am Fluß Ljubljanica. Jeden Freitag von Mitte März bis Mitte Oktober findet bei schönem Wetter das Projekt „offene Küche“ statt: Köche aus slowenischen Restaurants bereiten Gerichte aus der ganzen Welt zu. Gleich hinter dem Zentralmarkt geht es hoch zur Festung. Doch wir entschließen uns, lieber mehr von dem Straßenflair auf uns wirken zu lassen.

Kunst auf der Brücke

Der Prešerenplatz ist der Hauptplatz der Stadt. Hieß ursprünglich Marienplatz benannt nach der roten, barocken Franziskanerkirche Mariä Verkündigung, wurde dann aber Sloweniens Nationaldichter France Prešeren gewidmet, dessen Statue über den Platz wacht. Sehenswert ist das Mode-Kaufhaus Galerija Emporium. Allerdings nicht wegen seiner Modewaren, sondern wegen seiner Architektur und der Jugendstil-Fassade. Es wurde 1902 von dem Grazer Architekten Friedrich Sigmundt als Ljubljanas erstes Kaufhaus nach internationalen Vorbildern erbaut und gilt als sein bestes Werk. Wir überqueren die Mesarski most, die Fleischerbrücke, an der unzählige Verliebte mit Vorhängeschlössern ihre Liebe symbolisch „festgemacht“ haben. Aber das ist nicht alles. Die Brücke ist schon fast ein Kunstmuseum mit der großen Prometheus-Statue des slowenischen Bildhauers Jakov Brdar und den kleineren, etwas schaurigen Wesen am Brückengeländer.

Ein Eis zum Abschied

Wir schauen uns noch den Rathausplatz Mestni trg mit dem Herkules-Brunnen an und entdecken venezianisch angehauchte Architektur. Ganz in der Nähe befindet sich die Kathedrale. Ein Blick in den Innenhof mit seinen wundervollen Fresken lohnt sich. Zurück am Fluss schlendern wir entlang der Uferpromenade. Restaurants und Cafés reihen sich dicht aneinander. Welches nehmen? Ljubljanas beste Eisdiele. Sie heißt Cacao und bietet nicht nur hausgemachtes Eis und andere Süßspeisen, sondern auch Sandwiches, Cocktails und frische Säfte. Hier kann man es aushalten. Es macht Spaß, die Vorüberflanierenden zu beobachten und die Standup-Paddler am Fluss. Ab und zu fährt eines der Ausflugsbotte vorbei, mit denen man Flusstouren unternehmen kann. Die Zeit geht viel zu schnell vorbei, und wir müssen den Rückweg nach Bled antreten. Aber wir kommen wieder…

Fotos Vintgar-Klamm @bled.si

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