Schlagwort: Gesundheit


Heilung durch Selbstheilung lautete die Philosophie von Dr. Hans Niedermaier. Der Apotheker und Lebensmittel-Chemiker gründete 1939 eine Firma mit der Vision, die Gesundheit des Menschen auf natürliche Weise zu unterstützen. Herzstück war die von ihm entwickelte Kaskadenfermentation.

Geführt wird die Dr. Niedermaier Pharma GmbH inzwischen von seiner Tochter Dr. Cordula Niedermaier-May. Vieles hat sich seit damals verändert, wurde modernisiert. Doch die Kaskadenfermentation zur Herstellung der optimal bioverfügbaren Regulatessenzen wird immer noch nach des Vaters Rezept ausgeführt. Dabei werden höchste Ansprüche an Technologie und Zutaten gestellt, wie wir von Dr. Sandra Stamm, Leitung Qualitätsmanagement bei Niedermaier Pharma erfahren:

Woher beziehen Sie die Obst- und Gemüsesorten?

Jeder Rohstoff wird über unseren langjährigen Partner aus dem Bio-Großhandel bezogen, so dass wir zu 100% sicher sein können, Produkte aus kontrolliert ökologischem Anbau zu verarbeiten. Beispielsweise kommen unsere Zitronen aus Spanien, unser Sellerie aus Deutschland und unsere Datteln von einem Bio-Landwirt in Tunesien, den wir bereits persönlich kennenlernen durften. Vor der Verarbeitung werden die Rohstoffe sorgfältig überprüft, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten. Die bei der Kaskadenfermentation verwendeten Rohstoffe sind besonders gesunde, aufeinander abgestimmte Lebensmittel.

Wie hoch ist der Anteil an Obst und an Gemüse?

Ca. 70% Obst, ca. 10% Hülsenfrüchte und ca. 7% Gemüse. Der Rest setzt sich aus Nuss- und Steinfrüchten sowie Getreide zusammen.

Unterliegen die Sorten saisonaler Verfügbarkeit?

Nein, davon sind wir unabhängig. Ansonsten würde sich die Rezeptur verändern.

Welche Mengen benötigt man beispielsweise für 2.500 Liter Regulatessenz?

Zur Herstellung von 2.500 Liter Essenz werden ca. 700 Kilogramm an frischen Zutaten verwendet.

Was passiert mit dem „Abfallprodukt“ aus dem verwerteten Obst und Gemüse?

Die für die Fermentation verwendeten Zutaten werden im Anschluss an die Fermentation mittels Gefriertrocknung in unserem einzigartigen Regulatferment konserviert. Dieses wird z.B. für unser Regulatpro Slim Beauty-Pulver weiter verwendet.

Wurde die Rezeptur verändert, seit sie Dr. Hans Niedermaier formuliert hat?

Nein, die Rezeptur wird seitdem bei der patentierten Kaskadenfermentation unverändert verwendet.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Regulatessenzen, die Sie anbieten?

Die Regulatessenz mit ihrem reichhaltigen Profil an Aminosäuren, Oligopeptiden, L-(+) Milchsäure, Bakterienbestandteilen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen ist die Grundlage all unserer Produkte. Rechtsregulat Bio entspricht der Regulatessenz und ist mit natürlichem Vitamin C aus der Acerolakirsche angereicht, das zur Gesunderhaltung von Energiestoffwechsel und Immunsystem beiträgt. Nachweislich erhöht Rechtsregulat Bio die Energie in den Zellen und verbessert die Funktion natürlicher Killerzellen. Regulatpro Kids entspricht dem Rechtsregulat Bio und ist zudem mit Agavensirup aus kontrolliert ökologischem Anbau an den Geschmack von Kindern angepasst. Regulatpro Arthro enthält zusätzlich wertgebende Inhaltsstoffe wie Vitamin D, Kupfer und Zink, die die Gesundheit der Knochen unterstützen. Des Weiteren wird durch Inhaltsstoffe wie Kollagenpeptide, Hyaluronsäure und Glucosamin die Ernährung des Bewegungsapparates und das Auffüllen der Nährstoffspeicher gewährleistet. Regulatpro Metabolic verfügt zusätzlich zur Regulatessenz über wertgebende Inhaltsstoffe wie Magnesium, Mangan und B-Vitamine zur Aufrechterhaltung eines normalen Energiestoffwechsels und zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung. In Regulatpro Glukoaktiv stecken zudem wertvolle Inhaltsstoffe wie Chrom, Zink und B-Vitamine. Sie fördern einen gesunden Blutzuckerspiegel sowie einen normalen Kohlenhydratstoffwechsel.

Wie viel von der Essenz steckt in dem Beauty-Drink Regulatpro Hyaluron?

In einer Tagesportion von 20ml Regulatpro Hyaluron sind 5ml Regulatessenz enthalten.

Wie lange dauert der Prozess von der Obst-Gemüse-Verwertung bis zur abfüllbereiten Essenz?

Das dauert ungefähr sechs bis acht Wochen.

Warum werden immer genau 10.000 Liter Essenz angesetzt und wie lange reicht die Essenz?

10.000 Liter entsprechen bei uns einer Standard-Tankgröße, so dass wir mit dieser Menge stets planen und kalkulieren können. Die fertige Regulatessenz wird direkt nach Ende der Fermentation weiterverarbeitet, so dass das Produkt so frisch wie möglich in die Flasche kommt.

Wie viele Wochen dauern die einzelnen Gärungsstufen?

Die erste Fermentation erstreckt sich über ca. drei Wochen. Die zweite Stufe dauert ein bis zwei Wochen und die dritte Fermentation wiederum ein bis zwei Wochen.

Worin unterscheiden sich die Bakterien, die in den drei Gärungsstufen in den Fermenter gegeben werden?

Die verschiedenen Milchsäurebakterien unterscheiden sich in ihren Stoffwechselprozessen. Durch deren Kombination entsteht das einzigartige Wirkstoff- und Sensorikprofil der Regulatessenz.

Wie viele Flaschen Regulat werden pro Monat produziert?

Es werden pro Monat ca. 50.000 Stück von den 350ml-Flaschen und ca. 500.000 Stück mit 20ml produziert.


Vier Frauen haben mit der Sanguinum Kur unterschiedlichste Erfahrungen gemacht

Die Sanguinum Kur ist keine Diät, sondern ein Ernährungskonzept, um gesünder zu leben und damit auch Gewicht zu verlieren. Die Stoffwechselkur wird von einem Therapeuten naturmedizinisch begleitet. Das Ziel ist eine nachhaltige Umstellung des Essverhaltens. Bei Übergewicht spielen nicht nur Ernährung und mangelnde Bewegung eine Rolle. Auch hormonelle Veränderungen durch Schwangerschaften und Menopause oder Schilddrüsenerkrankungen können eine der Ursachen sein. Deshalb erhebt der Sanguinum-Therapeut vor der Behandlung eine genaue Anamnese, misst Blutdruck, Körpergröße und das Verhältnis von Fett-Muskel-Masse. Ein großes Blutbild gibt Aufschluss über mögliche Erkrankungen und Mangelzustände. Im anschließenden Gespräch wird die Ernährungsumstellung besprochen und wie das gewünschte Zielgewicht erreicht werden kann. Der individuelle Ernährungsplan umfasst vorwiegend Gemüse und Proteine wie Fisch, Fleisch, Milch-, Sojaprodukte, Käse, Eier. Die Stoffwechselkur wird unterstützt durch ein homöopathisches Ausleitungs- und Entgiftungsmittel, eine spezielle Teemischung, die Nierenfunktion und Entgiftungsorgane anregt, und ein homöopathisches Komplexmittel, das den Stoffwechsel in seiner Funktion stärkt. „Meiner Erfahrung nach machen diese Maßnahmen 20 Prozent der Kur aus, der Rest wird durch die Ernährungsumstellung erreicht “, sagt Ernährungsmedizinerin Uschi Köhler-Kronester.

Evelyn Walz hat 12 Kilogramm abgenommen

Alter: 24; Ziel-BMI: 21,8 = 63,0 kg; Größe: 170 cm; Messungen: 11
Evelyn studiert Germanistik und Geschichte, jobbt nebenbei. Oft ein ganz schön stressiger Alltag. Eine gesunde Ernährung bleibt da oft auf der Strecke. „Ich hatte schon länger vor, Gewicht zu verlieren, wollte gesünder leben“, erzählt Evelyn. Bei einem Ausgangsgewicht von 75 Kilogramm purzelten gleich in der ersten Woche 3,4 Kilogramm. „Normal bei einem hohen Ausgangsgewicht“, bestätigt die Medizinerin, „aber zwischendurch kann es auch mal stagnieren.“ In der zweiten Woche zeigte die Waage dann nur minus 0,4 Kilogramm. Trotzdem ging es stetig bergab mit dem Gewicht, bis Evelyn nach sechs Monaten ihr Ziel von 63 Kilogramm erreicht hatte.

Der Anfang fiel ihr schwer

„Die erste Woche war am schwierigsten“, erinnert sich Evelyn. „Der Verzicht auf Kohlenhydrate hat an meinen Nerven gezerrt. Das Entgiften habe ich auch stark gemerkt. Mit mehr Trinken ging es mir dann besser.“ Dabei war es für die Studentin nicht die erste Diät. „Aber die Ernährung hatte ich nie ganz verinnerlicht, auch weil mir die begleitenden Tipps, wie sie die Sanguinum-Ärztin gibt, gefehlt haben“, meint sie. Jeden Tag wurde nach Rezepten aus dem Sanguinum Buch frisch gekocht und für den nächsten Tag vorgekocht. Evelyn: „Vorher habe ich viel mehr Kohlenhydrate gegessen. Mehr Nudeln. Und ich habe weniger Tee getrunken. Auch beim Sport war die Studentin von Anfang an sehr konsequent. „Ernährungsmedizinisch gefordert sollte jeder mindestens 30 Minuten pro Tag gehen und auch ein wenig Muskelaufbau machen“, empfiehlt Uschi Köhler-Kronester. Doch Evelyn war das nicht genug. „Von Anfang an war ich dreimal die Woche im Fitness-Studio, einmal Cardioeinheit, zweimal Ganzkörpertraining“, erzählt Evelyn. Zusätzlich habe ich einmal wöchentlich EMS trainiert, ein 20-minütiges Figurtuning durch Elektro-Stimulation.“ Bereits in der zweiten Woche der Sanguinum-Kur hat sie die ersten Veränderungen an sich bemerkt: „Ich habe gespürt, dass die Haut glatter wird und meine Haare gesünder wurden.“

Evelyns Fazit: Ich kann die Kur nur empfehlen. Seitdem fühle ich mich super gut, schlafe besser, habe mehr Kraft und kann mich wesentlich länger konzentrieren. Das Verlangen nach Kohlenhydraten wie Nudeln, Pizza und Süßigkeiten ist auch weg. Nur ab und zu habe ich Lust auf etwas Süßes. Dann esse ich Magerquark mit einem halben Teelöffel Marmelade. Das sagt die Ernährungsmedizinerin: Evelyn hat es hervorragend gemacht. Es gibt Leute, die nicht ganz so konsequent sind wie sie. Die brauchen dann halt länger, um ihr Ziel zu erreichen. Es gibt auch 10-15 Prozent, die nicht durchhalten. Ein gewisser Leidensdruck muss vorhanden sein, dann funktioniert es auch.

Marianne Barde hat 8,1 Kilogramm abgenommen

Alter: 67; Ziel-BMI: 22,8 = 56,9 kg; Größe: 158 cm; Messungen: 196
Die Schweizerin aus Genf ist seit Jahren eine Sanguinum-Anhängerin – allerdings mit Unterbrechungen. „Ich mache die Kur seit Jahren“, erzählt Marianne Barde. „Aber ich habe nie genau das gemacht, was ich hätte machen müssen. Brot und Süßigkeiten waren mein Verhängnis.” Statt etwas Gesundes zu essen, hatte sie immer Süßigkeiten zur Hand. Schokolade, Kekse. Bis dann im letzten Jahr ein leichter Diabetes bei ihr festgestellt wurde. Uschi Köhler-Kronester: „Frau Barde hatte die Kur nie konsequent gemacht, aber ich habe ihr dann sehr klar aufgezeigt, dass der Diabetes dringend die Ernährungsumstellung erfordert. Das hat sie seitdem auch sehr gut umgesetzt. Vorher hat sie immer bis 17/18 Uhr durchgehalten und dann Schokolade gegessen.“

Sport war nie mein Ding

Mariannes Kampfgewicht waren 78 Kilogramm. Zwei Monate später war sie auf 69,9 runter. „Ich will unbedingt 60 Kilo erreichen“, sagt sie bestimmt. „Sport? Oh, nein. Aber ich gehe spazieren, etwa dreimal eine Stunde pro Woche. Ich merke, wenn ich weniger laufe, habe ich am nächsten Tag ein Kilo mehr.“ Seit sie im Abnehmmodus ist, kann sich Marianne sogar einmal pro Woche zur Gymnastik aufraffen. Die Ärztin: “Ich wäre schon sehr zufrieden, wenn wir unter 65 Kilogramm kommen, um einen normalen BMI zu erreichen. Er beträgt immer noch 28, sollte aber um die 24 liegen.“ Marianne beschäftigt sich schon so lange mit der Sanguinum-Kur, dass sie genau weiß, was erlaubt ist. Fisch, Fleisch, Gemüse und Milchprodukte. „Ich brauche das Rezeptbuch nicht“, bestätigt sie. „Ich koche und weiß genau, was ich nehmen kann.“

Mariannes Fazit: Ich fühle mich sehr wohl. Meine Haut ist auch viel besser geworden. Nicht perfekt, aber ich habe ein schöneres Hautbild. Das sagt die Ernährungsmedizinerin: Die Kur hat einen sehr guten Einfluß auf den Diabetes. Der Langzeitzuckerwert sollte sich jetzt schon verbessert haben. Marianne Barde nimmt keine Tabletten oder Spritzen gegen den Diabetes. Sie macht nur die Kur.

Ulrike Schmitt hat 7,2 Kilogramm abgenommen

Alter: 52; Ziel-BMI: 19,3 = 55,1 kg; Größe: 169 cm; Messungen: 25
„Ich hatte nicht den klaren Plan, ich muss jetzt 10 Kilo abnehmen“, erzählt Ulrike Schmitt. Im Januar 2018 wog sie 64, 2 Kilogramm bei einer Größe von 1,69 Meter, also keinesfalls übergewichtig, der BMI von 22,5 normal. Sie ist aus einem anderen Grund zu Sanguinum gekommen. Ulrike Schmitt: „Durch die Wechseljahre und meine Frauenärztin. Sie hat mich zu der Ernährungsmedizinerin geschickt. Nach dem ersten Gespräch mit Uschi Köhler-Kronester war ich ziemlich platt und dachte mir, das geht gar nicht für mich.“ Auch die Ärztin hatte den Eindruck, dass Frau Schmitt die Sanguinum-Kur nicht machen wollte, obwohl sie erzählte, dass sie bedingt durch die Vorwechseljahre Wasser eingelagert hat und sich nicht mehr ganz so wohl fühlte durch diese Veränderungen. „So ganz strikt, das war mir zu viel“, erinnert sich Ulrike Schmitt. „Ich finde ein gutes Glas Wein und dazu ein Stück Käse mit Freunden, was Schöneres gibt es nicht. Auch das ständige Kochen-müssen passte nicht in mein damaliges Leben.“ Dann verkaufte Ulrike Schmitt ihre Firma und fand, das wäre ein guter Zeitpunkt noch etwas in ihrem Leben zu verändern. Auch wollte sie ihr früheres Gewicht von 57 Kilogramm zurück. Vier Wochen später ist sie dann doch noch einmal in die Praxis der Ernährungsmedizinerin gegangen. Ulrike Schmitt: „Wir haben geredet und ich habe gemerkt, ich brauche einen Mittelweg. Die Kur zu extrem durchzuführen, den Willen habe ich nicht.“

Auf der Suche nach dem Mittelweg

Ulrike Schmitt: „Ich koche gerne und esse auch gerne. Aber wenn man sich nicht so speziell mit Ernährung beschäftigt, weiß man vieles nicht. Deshalb fand ich das Sanguinum-Rezeptbuch ganz interessant und habe die ersten zwei Wochen alles genau danach zubereitet.“ Inzwischen hat sie ihren Mittelweg gefunden. Abends ein Glas Wein mit Freunden gönnt sie sich schon mal. „Was ich aber viel bewußter mache, ist auf Kohlenhydrate zu achten, das vermisse ich auch nicht. Aber ich fühle mich wohl, und was ich essen kann, hat sich so eingeschärft ins Hirn, vom Einkaufen und vom Kochen her. Sogar im Restaurant man kann viel bestellen, was passt.“ Ihre Küchenwaage, die sie vor 10 Jahren mal als Geschenk bekam und nie gebraucht hat, wurde hervorgeholt. Schmitt: „Schon interessant, wie viel ein Apfel wiegt. Das sind gleich mal 180 Gramm, und man darf ja nur 200 Gramm Obst pro Tag essen.“ Was sie sich auch angewöhnt hat, ist das Essen länger zu kauen. Ins Fitness-Studio zu gehen, das ist nicht Ulrikes Ding. Aber seit sie die Kur macht, hat sie ein Rudergerät zu Hause. Zweimal pro Woche rudert sie 5-8 Kilometer, das dauert eine knappe halbe Stunde. „Meine Figur hat sich seit den Wechseljahren ganz subjektiv verändert“, sagt sie. „Als ich das kapiert habe, habe ich mir das Rudergerät gekauft. Es tut gut und gehört jetzt zu meinem Alltag. Ich habe auch das Gefühl, dass in meine Figur mehr Form reingekommen ist.“

Ulrikes Fazit: Einfach mal ein Gespür für gesunde Ernährung zu kriegen, das habe ich während der Kur gelernt. Und das ist etwas, das auch bleibt. Dass man ab 50 für seinen Körper mehr tun muss, ist mir schon klar. Aber ob ich jetzt Kleidergröße 34, 36 oder 38 trage, ist mir egal. Hauptsache ist, ich fühle mich wohl. Und das tue ich. Das sagt die Ernährungsmedizinerin: Ulrike Schmitt hat ein Equilibrium für sich gefunden. Den Eindruck habe ich. Sie kommt immer wieder mal in die Praxis und lässt nachschauen, aber sie hält ihr Gewicht jetzt schon lange. Sie hat die Ernährungsumstellung vollzogen.

Arianna Denti hat 6 Kilogramm abgenommen

Alter: 47; Ziel-BMI: 21,9 = 54 kg: 157 cm; Messungen: 30
Die Italienerin lebt in München und fährt häufig am Wochenende nach Mailand. Sie hat Stress und ist auch beruflich viel auf Reisen. „Das Essen in Deutschland ist so anders, dadurch habe ich zugenommen“, erzählt Arianna Denti. Zu viele Kohlenhydrate, zu wenig Proteine. „Die Sanguinum-Methode verhilft mir zu einer guten Essensbalance“, bestätigt sie. Dabei gibt sie zu, dass es auch Hürden für sie gab: „Das Schwierigste war für mich, auf Brot zu verzichten und auf den Weißwein am Wochenende.“ Innerhalb eines Jahres hat sie ihr Gewicht von 60,7 Kilogramm auf 55 Kilogramm reduziert. Dabei hat auch geholfen, dass sie jeden Tag ein wenig Sport treibt. Denti: „Ich laufe täglich mindestens täglich 30 Minuten und zweimal pro Woche gehe ich ins Fitness-Studio.“ Mühsam findet sie manchmal das Essen im Restaurant. Weil die Salatsosse oft süß ist, bestellt sie den Salat grundsätzlich ganz ohne Dressing. An regelmäßige Mahlzeiten hat sich Arianna Denti längst gewöhnt. Sie weiß aus Gesprächen mit der Medizinerin: Vom Ernährungsphysiologischen her sind drei Mahlzeiten pro Tag ideal. Wenn man Mahlzeiten auslässt, wird Muskulatur abgebaut, weil dann die so genannte Gluconeogenese (Bildung von Glucose aus Proteinen) anspringt.

Ariannas Fazit: Ich finde, es ist eine einfache Methode, um abzunehmen. Ich habe mich daran gewöhnt, ohne Süßigkeiten auszukommen. Nur den Magerquark kann ich nicht mehr sehen. So etwas gibt es in Italien nicht. Ich esse stattdessen lieber Ziegenkäse. Das sagt die Ernährungsmedizinerin: Zu Beginn der Kur war der BMI von Arianna Denti mit 24,6 grenzwertig, tendierte zum Übergewicht. Inzwischen hat sie sich langsam vorgearbeitet, das Gewicht ist stabil. Das Wichtige und das Gute ist aber, dass die Ernährungsumstellung vollzogen ist.


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