Schlagwort: Ästhetische Medizin


Customized oder bespoke sind DIE Schlüsselwörter, wenn es um etwas geht, das individuell auf eine Person zugeschnitten ist. Warum Hautpflege nach Maß auch tatsächlich Sinn macht, erklärt Dr. Gerhard Sattler, Gründer und Ärztlicher Direktor der Bellari Institute und der Rosenpark Klinik Darmstadt, am Beispiel von SkinCeuticals CUSTOM D.O.S.E. Die Maschine produziert vor Ort ein personalisiertes Hautserum.

Ist eine Individualpflege auch dann sinnvoll, wenn man keine Problemhaut hat?

Ich glaube, das ist eine Frage des persönlichen Anspruchs. Wenn ich auf meine Haut achte, auch wenn ich hautgesund bin, spielt ein Präventionsgedanke mit. Insofern ist eine personalisierte Pflege auch für Verbraucher ohne Problemhaut hilfreich. Schließlich sind darin nicht nur medizinische, sondern auch pflegende Substanzen enthalten. Somit wird immer auch die Stabilität und Gesundheit der Haut unterstützt. Das Besondere an dem neuen Produkt von SkinCeuticals ist die Qualität wie dieses Produkt zubereitet wird. Die Maschine steht hier bei uns im Verkaufsraum der Bellari Medical Beauty Praxis in Frankfurt und produziert in wenigen Minuten ein Serum unter hochsterilen Bedingungen – so als würde es aus dem Labor kommen. Das finde ich schon sehr bemerkenswert und hochprofessionell.

Welche Parameter misst die Maschine?

Da jede Haut individuelle Bedürfnisse und auch Problemzonen hat, ist eine präzise Anamnese erforderlich. Sie basiert auf einem persönlichen Gespräch und einer Tablet-gestützten Hautanalyse im Vorfeld. Anhand der Fragen des Programms erfolgt die Zielsetzung des Patienten, Problemstellen werden notiert und beurteilt. Zum Einsatz kommt dabei auch das SkinScope von SkinCeuticals. Es zeigt mit einem speziellen UV-Licht „Schwachstellen“ der Haut, die mit bloßem Auge noch nicht sichtbar sind, wie Hyperpigmentierung, Couperose, etc. Dann wird mittels Tablet die Formulierung bestimmt. CUSTOM D.O.S.E (und das ist das Besondere daran) kombiniert die richtigen Inhaltsstoffe für den Patienten. Nicht alle Wirkstoffe lassen sich miteinander kombinieren. Auch kann man nicht unendlich viele davon in ein Serum packen. Das System erkennt anhand der Antworten genau, welcher Inhaltsstoff der Passende ist, beispielsweise um Rötungen zu minimieren. Da jede Substanz mehrere Eigenschaften haben kann, kommt es exakt auf die Mischung an. Diese stellt das System automatisch in optimaler Dosis zusammen und mischt das Serum individuell vor den Augen des Patienten an.

Wer führt die Anamnese mit dem Patienten durch?

Das Schöne an dem Bellari-Konzept ist die Kombination aus professioneller Kosmetik und Ästhetischer Medizin an einem Ort. Unsere Kunden und Patienten werden rundum durch unsere Kosmetikerinnen und Ärzte aufgeklärt, um sich optimal zu pflegen. Sei es zur Prävention oder zur Verbesserung ihres Hautbildes. Medizinische Behandlungen werden immer von einem Arzt beraten und durchgeführt. Er spricht eine individuelle Empfehlung aus. Dabei bekommt der Patient die neusten Möglichkeiten und Technologien aufgezeigt, wie zum Beispiel CUSTOM D.O.S.E.

Das individuelle Serum kann bis zu 12 Aktivstoffe enthalten. Welche sind das?

Das Serum verfügt über zwei mögliche Basen, die die Grundlage bilden und Träger für die hochkonzentrierten Aktivstoffe (sogenannte Booster) sind. Je nach Hautbild empfehlen wir Ärzte dem Patienten eine hydroalkoholische, viskose Basis oder eine leichte, cremige Emulsionsbasis. Dann werden die jeweiligen Booster hinzugefügt: Zum Exfolieren sind das AHAs (Glykol-, Milch- und Phytinsäuren), die die natürliche Exfoliation der Haut unterstützen und trockene, fahle Hautschuppen entfernen. H+H (Hepes und Hydrovance) verfeinern das Hautbild und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Aufhellend wirken LI+M (Süßholzwurzel- und Maulbeer-Extrakt). Sie fördern ein ebenmäßiges Hautbild und minimieren neben Hyperpigmentierung auch dunkle Flecken. Ein weiterer Aufheller ist SYM (SymWhite). Anschließend wird zur Verbesserung der Haut PXN oder RET beigemischt: Pro-Xylane™ (PXN) stützt die Proteinmatrix der Haut und verbessert die Festigkeit. Retinol (RET in 0,1%, 0,3% und 0,5%) macht einen ebenmäßigen Teint, regt die Zellregeneration an und verbessert das Erscheinungsbild von feinen Linien und Falten. Da nicht jeder Patient Retinol verträgt, ist gerade hier die ärztliche Beratung extrem wichtig.

Warum gibt es nur ein Serum und nicht gleich eine ganze Pflegelinie?

Manchmal ist weniger mehr. In das Serum werden genau die Wirkstoffe gemischt, die die Haut zum aktuellen Zustand braucht – und das in einer besonders hohen Konzentration. Selbstverständlich kann es in die gewohnte Pflegeroutine eingebaut bzw. durch andere Produkte ergänzt werden. Manche Kombinationen von CUSTOM D.O.S.E. sollten z.B. nur abends angewendet werden. Da die Haut aber auch am Morgen Pflege benötigt, benutzt man die gewohnten Produkte oder ggf. eine neue Pflege, die besser auf die Haut abgestimmt ist.

Was ist heute in der Hautanalyse bereits alles möglich?

Wesentlich mehr als früher. Da hatte man als Dermatologe nur seine Augen und Hände für eine Hautanamnese zur Verfügung. Natürlich gibt es schon länger sinnvolle Analysegeräte wie das Dermatoskop zur Erkennung von Hautkrebs. Aber mit dem SkinScope unter Verwendung von UV-Licht können wir Probleme der Haut bereits erkennen, bevor diese offensichtlich werden: Hyperpigmentierungen, Sommersprossen, fahles Hautbild, hartnäckige dunkle Flecken und erste Zeichen der Hautalterung wie Linien und Fältchen. Die logische Konsequenz ist, dass Technologien entwickelt werden, die eine maßgeschneiderte Pflegelösung für den Patienten bereithalten. Für uns in der Ästhetischen Medizin ist das ein weiterer wichtiger Baustein in der Ergebnisoptimierung.

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Die effektivsten Methoden, um Schlupflider entsprechend der Ausprägung wirkungsvoll zu korrigieren

Ein Hautüberschuss am Oberlid kann schon in jungen Jahren zu einem sogenannten Schlupflid führen. Dadurch sieht man immer etwas müde und erschöpft oder gar unfreundlich aus. Wenn dann im Zuge der Hautalterung auch noch die darunter liegende Muskulatur erschlafft, prägen sich die hängenden Augenlider stärker aus oder entstehen gar erst. Es gibt inzwischen mehrere Methoden, das zu korrigieren. Bei noch geringer Ausprägung der Schlupflider kann ein neues, nicht-invasives Verfahren mit atmosphärischem Plasma angewendet werden, das ganz ohne Skalpell auskommt. Die Energie wird durch das Gerät als Plasmastrahl auf die Hautoberfläche übertragen. Dabei entstehen Mikrowunden auf der Hautoberfläche. Diese stimulieren den Wundheilungsprozess, wodurch es zu einer sichtbaren Straffung der Haut kommt. Meist ist nur eine einzige ambulante Behandlung nötig – das Ergebnis sieht man nach sieben bis zehn Tagen. Während dieser Zeit muss man allerdings mit einer Verkrustung der behandelten Zone rechnen. Bei stärkerer Erschlaffung der Oberlidhaut hilft nur das Skalpell. Wie eine klassische Lidstraffung vor sich geht, erklärt Dr. Stefan Kalthoff von der Rosenpark Klinik in Darmstadt.

Wie kommt es zu Schlupflidern?

Häufig sind Schlupflider bereits in der eigenen Genetik angelegt. Hinzu kommt, dass mit zunehmendem Alter die Hautelastizität nachlässt. Menschen, die ohnehin schon immer ein Schlupflid hatten, können nicht mehr alles sehen. Das hängende Oberlid raubt ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Sicht und schränkt das Blickfeld stark ein.

Ab welchem Alter beginnt es?

Der Prozess der Hautalterung ist genetisch programmiert und findet in der Lederhaut statt. Diese Hautschicht besteht aus Bindegewebszellen und Bindegewebsfasern wie Kollagen und Elastin. Sie verleihen der Haut Spannkraft und Elastizität. Mit zunehmendem Alter verliert das Hautgewebe an Kollagen und Elastin. Die Haut wird dünner, Wasser- und Fettgehalt nehmen ab. Bei den meisten Menschen zeigen sich erste Zeichen der Hautalterung ab dem 35. Lebensjahr. Durch den Verlust der Spannkraft prägen sich bereits genetisch angelegte Schlupflider also noch weiter aus. Das betrifft Frauen wie Männer gleichermaßen.

Was wird bei dem Eingriff gemacht?

Beim Oberlidlifting wird überschüssige Haut reduziert, eventuell erschlaffte Muskulatur sowie hervortretendes Fettgewebe werden entfernt. Die feine Augenlidhaut wird anschließend mit dünnstem Nahtmaterial verschlossen. Hierbei entsteht lediglich eine ganz feine Narbe in der Lidfalte. Abgeheilt ist sie für Außenstehende nicht erkennbar.

Welche Risiken sind damit verbunden?

Neben kleinen Blutergüssen und Schwellungen kann es in seltenen Fällen zu einer Wundheilungsstörung und in Folge dessen zu einer nicht optimalen Narbenbildung kommen. Menschen mit diesem Problem wissen aber meist, dass sie darunter leiden.

Wann ist der beste Zeitpunkt für diese OP?

Genau dann, wenn das Schlupflid beginnt einen derart zu stören, dass man sich dadurch beeinträchtigt fühlt. Denkt man zum Beispiel nur einmal im Monat darüber nach, so werden die zwölf Tage im Jahr vergehen. Denkt man aber jeden Tag darüber nach, gewinnt es für den Betroffenen an Bedeutung.

Wie lange dauert der Eingriff?

Inklusive OP-Vorbereitung dauert der ambulante Eingriff ca. 1,5 Stunden. Direkt danach dürfen Sie die Klinik verlassen und sind – am besten mit Sonnenbrille – sofort wieder gesellschaftsfähig. Schmerzen sind nach der Operation in der Regel nicht zu erwarten.

Wie lange kann man sich hinterher nicht in der Öffentlichkeit blicken lassen?

Der Heilungsprozess ist individuell, aber kleinere Blutergüsse und Schwellungen der Lider sind nach sieben bis maximal 14 Tagen abgeklungen. Die optimale Zeit für diesen Eingriff ist der Sommer. Da kann man sehr gut eine Sonnenbrille tragen, ohne dass es auffällt.

Aber nicht immer kann eine Lidstraffung alleine den müden Blick beseitigen?

Manchmal braucht es eher ein Stirnlifting. Auch die Elastizität der Stirnhaut lässt im Laufe der Jahre nach. Häufig entsteht dabei ein Hautüberschuss am Oberlid und meist sinken auch die Augenbrauen ab. UV-Licht, Gewichtsveränderungen, aber auch genetische Faktoren beschleunigen diesen Prozess.

Was bewirkt das Stirnlifting?

Ein Stirnlifting glättet die obere Gesichtspartie und hebt dabei die Brauen typgerecht an – mit einem deutlich hautverjüngenden Effekt. Zornesfalten verschwinden ebenso wie weitgehend auch Krähenfüße.

Wie wird das gemacht?

Der Plastische Chirurg setzt den Schnitt in der Haaransatzlinie. Danach werden Haut und Fettgewebe bis zu den Augenbrauen von der Muskelschicht gelöst und individuell angehoben. Die überschüssige Haut wird entfernt und der Schnitt ohne Spannung vernäht. Der Patient erhält einen Kompressionsverband. Nach acht bis zehn Tagen werden die Fäden gezogen. Danach ist man wieder uneingeschränkt gesellschaftsfähig. Die Narbe wird von den Haaren verdeckt und ist so gut wie nicht sichtbar.

Wie finde ich einen wirklich guten Spezialisten?

Das Internet bietet mittlerweile sehr gute Informationsmöglichkeiten zu den jeweiligen Experten über verschiedene Portale. Letztendlich sollte man aber mindestens zwei Beratungsgespräche vereinbaren und sich dann für den Arzt seines Vertrauens entscheiden. Bei einem ästhetischen Eingriff sollte die Chemie auf beiden Seiten stimmen. Nur so wird das Ergebnis perfekt.

Bei welchen „Lockangeboten“ sollte man vorsichtig sein?

Wie bei jeder Dienstleistung gilt auch gerade in der Ästhetischen Medizin: Qualität hat ihren Preis. Das heißt natürlich nicht, dass ein günstigerer Anbieter unbedingt schlechter sein muss. Aber bei Dumping-Preisen würde ich mich schon genauer über den Operateur informieren. Gerade bei sensiblen Regionen wie dem Augenlid sind spätere Korrekturen nur noch schwer durchführbar.

Wie lange hält das Resultat vor?

Natürlich kann man mit einem Oberlidlift die Hautalterung nicht aufhalten, aber an dem Ergebnis darf man sich mehrere Jahre erfreuen.

Übernehmen Krankenkassen die Kosten für den Eingriff?

Sobald eine sogenannte medizinische Indikation vorliegt, in diesem Fall eine erhebliche Sichtfeldeinschränkung durch das herabhängende Lid, stehen die Chancen ganz gut, dass zumindest die private Krankenkasse den Eingriff übernimmt. Vorab sollte man sich aber mit einem Kostenvoranschlag bei seiner Kasse informieren.

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Aufmacherfoto Markus Rock@up_n_co


Eine Reporterin über ihren Eigenversuch mit Cellfina

Eigentlich haben mich meine Dellen am Po und den Schenkeln nie groß gestört. Bis ich 32 war. Damals war ich im Sommer mit einer Freundin am See beim Baden. Als wir uns in unseren Bikinis in der Sonne rekelten, meinte sie plötzlich: „Interessant, deine Dellen gehen also vom Po an den Oberschenkelrückseiten entlang nach unten. Meine sind hauptsächlich am Po.“ Aha. Dass mein Bindegewebe nicht das straffste ist, wusste ich. Das liegt bei uns in der Familie. Damit gehöre ich übrigens zu den 85 Prozent der Frauen, die unter leichter bis mittelschwerer Cellulite leiden. Die Gründe sind entweder genetische Veranlagung, hormonelle Schwankungen oder Übergewicht.

War meine Cellulite wirklich so viel schlimmer geworden?

Anscheinend. Der Blick in den Spiegel offenbarte die Wahrheit: Die typischen eingesunkenen Dellen am Po und meinen Oberschenkeln hatten sich ausgebreitet. Sie waren um einiges tiefer als bisher. Anscheinend hatte ich mich länger nicht so genau im Spiegel betrachtet. Von da an behielt ich die Dellen im Blick. Ich versuchte es mit Faszientraining, Bürstenmassagen und Aqua-Fitness. Da ich sowieso schon immer Vegetarierin bin, mich aber auch nicht mit Brot und Nudeln vollstopfe, musste ich nicht groß an meiner Ernährung schrauben. Ich setzte vorwiegend auf basische Kost, wenig Zucker und wenig Kaffee. Aber die Dellen veränderten sich nicht. Also blieben Hosen und Röcke im Sommer länger. Öffentliche Schwimmbäder mochte ich sowieso noch nie.

Cellfina – das will ich ausprobieren!

Als ich dann auf einem Presse-Event zum ersten Mal von Cellfina hörte, steht für mich fest: Das will ich ausprobieren! Cellfina ist ein klinisch getestetes, minimal-invasives Verfahren, das die Haut am Po und den Oberschenkeln langanhaltend glätten soll. Das Verfahren ist deswegen so innovativ, weil es die Cellulite an ihrer Ursache behandelt: an den Bindegewebssträngen. Diese kollagenartigen Fasern, auch fibröse Septen genannt, muss man sich wie eine Art Gummiband vorstellen, das Muskulatur und Haut miteinander verbindet sowie das Fett umspannt. Anders als bei Männern, wo die Bänder kreuz und quer verlaufen, sind diese Bindegewebsstränge bei Frauen parallel und senkrecht zur Hautoberfläche angeordnet. Sind diese Fasern verkürzt oder verhärtet, ziehen sie die Haut nach innen. So entstehen die cellulitetypischen Dellen und Unebenheiten. Mit Cellfina werden diese Septen durchtrennt. Dadurch entspannt sich die Oberhaut und das Hautbild glättet sich. Dellen sollen sich deutlich bessern bis hin zu vollständig verschwinden. Ich bin gespannt!

Ab auf den OP-Tisch…

Ende letzten Jahres war es dann soweit. Während des 14. International Live Surgery Symposium der Rosenpark Klinik bekomme ich die Gelegenheit, meiner Cellulite ein Ende zu bereiten. Dr. Gerhard Sattler und seine Frau Dr. Sonja Sattler kenne ich schon länger. Ich war schon öfter bei ihnen in der Rosenpark Klinik in Darmstadt vor Ort, meinstens für Interviews oder Pressekonferenzen. Die Atmosphäre ist immer super nett, das gesamte Team geht sehr familiär miteinander um. Ich fühle mich hier also bestens aufgehoben. Nach dem Beratungsgespräch markiert Frau Dr. Sattler die betroffenen Stellen an meinem Po und den Oberschenkeln. Und siehe da: Vereinzelte Dellen sind sogar noch tiefer und größer geworden. Als ich dann im weißen Kittel den OP betrete, wird mir dann doch etwas mulmig. Ich lege mich auf die Liege und versuche zu entspannen. Die Behandlung wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Heißt: Ich bekomme alles um mich herum mit. Bei der Tumeszenz-Lokalanästhesie wird eine größere Menge an flüssigem Lokalanästhetikum in die Haut gespritzt. Die Haut ist dann betäubt und schwillt ziemlich an.

Dann geht es los

Frau Dr. Sattler saugt die entsprechenden Stellen per Vakuum an und fixiert sie. Über das Handstück legt sie einen millimetergroßen Schnitt. Wahnsinn, ich spüre nichts! Über diesen winzigen Schnitt führt Frau Dr. Sattler ein sehr feines Skalpell in das Unterhautfettgewebe ein und trennt die Haut von den Bindegewebsfasern. Ich merke zwar, dass da etwas passiert. Aber von Schmerzen oder Ziepen keine Spur. Ehrlich gesagt, hat mir das Geräusch des Geräts im ersten Moment etwas Angst eingejagt und auch, dass das Handstück aussieht wie eine Säge. Aber das ist auch schon alles! Nach knapp einer Stunde sind wir fertig. Danach werden die behandelten Partien mit absorbierenden Kompressen verbunden. Die nächsten Tage soll ich eine eng sitzende Shapinghose tragen, damit Schwellungen sich schnell zurückbilden. Ich bin noch etwas wackelig auf den Beinen. Nach einem Glas Wasser geht es mir wieder super.

Schon am nächsten Tag wieder topfit

Die nächsten Stunden ruhe ich mich aus, und zwar im Liegen. Sitzen fühlt sich noch komisch an, weil Po und Schenkel vorübergehend etwas druckempfindlich sind. Und zur Toilette gehen ist mit den Kompressen auch nicht so einfach. Sie müssen auch schon bald ausgewechselt werden, denn eines sollte man wissen: Man läuft nach der Behandlung richtiggehend aus. Die Flüssigkeit, die in den Körper gespritzt wurde, muss schließlich wieder ablaufen. Ich wechsle die Kompressen noch mehrmals bis zum nächsten Tag. Abgesehen von ein paar blauen Flecken und leichten Schwellungen fühle ich mich an Tag zwei wieder topfit. Auch die Zugfahrt zurück nach Berlin ist kein Problem. Zuhause angekommen bin ich echt baff: Meine Haut ist tatsächlich schon glatter, die Dellen nicht mehr ganz so ausgeprägt. Ich kann auch sofort wieder arbeiten. Nur mit Sport und Sauna soll ich eine Woche pausieren. Jetzt, fast vier Monate später, kann ich sagen: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Jetzt kann ich den Sommer kaum noch abwarten.

Mein Fazit: Ich bin begeistert, denn nach dem Eingriff konnte ich sofort die Veränderungen sehen. Vor allem an den Rückseiten der Oberschenkel und an den unteren Pobacken ist der Unterschied enorm. Dort, wo vorher tiefe Dellen waren, kann man sie nur noch erahnen. Ich mag vor allem meinen neuen runden Po. Weitere Pluspunkte: Ich hatte keine Schmerzen und war sofort wieder einsatzfähig. Man braucht auch nur eine Behandlung, um die Dellen dauerhaft zu reduzieren. Die Kosten variieren je nach Ausmaß der Cellulite zwischen 1500 und 3000 Euro.

Aufmacherfoto: Markus Rock, Live-Bilder: Jürgen Mai

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…der größten wissenschaftlichen Konferenz in der ästhetischen Medizin

Es ist ein Pflichttermin für alle, die mit ästhetischer Medizin zu tun haben: der Jahreskongress IMCAS in Paris. Fast ist es wie bei einem Klassentreffen, denn viele der Vortragenden  und teilnehmenden Ärzten sind seit Jahren dabei. Nicht nur das Flair der französischen Hauptstadt, sondern auch die Möglichkeit zu lernen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, zieht die Fachleute aus aller Welt an.

Fakten zum Kongress

IMCAS steht für International Master Course on Aging Science. Er wurde vor 21 Jahren das erste Mal ausgerichtet, inzwischen gibt es mehrere Meetings weltweit. Der Hauptkongress findet jeweils zu Jahresanfang in Paris statt. Stellen Sie sich einen Ort vor, der die gesamte Ästhetik-Welt zusammenbringt: Ärzte, Unternehmen, Fachjournalisten, Agenturen und Dienstleister. 2019 haben etwa 11.000 Fachleute die Konferenz besucht und hörten mehr als 300 Vorträge. Die Teilnehmer kommen aus allen Regionen der Welt. Das zeigt die globale Rolle und Macht der kosmetischen Dermatologie und ästhetischen Medizin. Fast überall auf der Welt wollen Frauen und Männer ihr Erscheinungsbild korrigieren und verbessern. Der Kongress ist ausschließlich Ärzten, die ästhetisch tätig sind, vorbehalten. Die meisten Teilnehmer sind Hautärzte und Plastische Chirurgen, aber auch einige Gynäkologen und weitere Fachärzte sind dabei.

Was macht den IMCAS so attraktiv?

Lernen steht an erster Stelle
Jeder Arzt weiß, dass er niemals aufhören sollte, sein Wissen auszubauen, wenn er zu den Besten gehören will. In der komplexen Welt der ästhetischen Medizin gibt es permanent neue klinische Studien, Produkte und Geräte. Neue Methoden und Technologien werden laufend vorgestellt, neue Marken und Firmen eingeführt.
Austausch und Netzwerk
Viele Dinge, die Ärzte Tag für Tag tun, erfordern ein hohes Niveau an Wissen, aber auch exzellente Fähigkeiten und lange Erfahrung. Es entstehen stets neue Situationen oder Fälle, wobei der Arzt einen professionellen Austausch benötigt. Was ist da besser als Kollegen zu treffen, die ihr Wissen teilen!
Innovationen
Patienten wie Ärzte suchen laufend neue Technologien und Behandlungen. Also forschen die Firmen auf Hochtouren nach neuen Wirkstoffen oder Techniken beziehungsweise entwickeln neue Produkte und Anwendungen. Existierende Technologien werden optimiert, um noch bessere Ergebnisse zu liefern und unerwünschte Nebenwirkungen zu minimieren.

Operation per Videostream live erleben

Die Vorträge werden auf verschiedene Art präsentiert. Die sogenannten „Vorlesungen“ oder „Sitzungen“ finden in einer klassischen Art statt, wobei einer oder mehrere Vortragende vorne stehen und ihr Thema präsentieren. Eine weitere Art von Lernmodulen sind die sogenannten „workshops“ oder auch „contributing lectures“, die interaktiver gestaltet sind: Eine Gruppe von Vortragenden diskutiert auf der Bühne miteinander oder mit dem Publikum. Auf diese Weise kann jeder bei der Diskussion mitmachen und seine Meinung und Erfahrung mit den anderen teilen. In den „Live Demonstrationen“ hingegen zeigt ein Arzt dem Publikum, wie eine bestimmte Behandlung durchführt wird. Dabei können sich Arzt und Patient auf der Bühne befinden. Ist ein OP-Saal nötig, kann der Eingriff via Videostream live mitverfolgt werden. Eine Art professionelles Tutorial in Echtzeit.

Welche Themen werden 2019 und später beherrschen?

Energy Based Devices (Energiebasierte Geräte)
Auch EBDs genannt: Es umfasst eine Gruppe von Geräten, die mit unterschiedlichen Arten von Energie oder Licht arbeiten wie Laser, Intense Pulsed Light  IPL), Radiofrequenz, Ultraschall und Light Emitting Dioden (LEDs). Die Herausforderung für den Arzt besteht darin, die Technologie des jeweiligen Gerätes zu kennen und zu verstehen, um die geeignete ästhetische Anwendung und den richtigen Patienten auszusuchen.

Die ideale Gesichtsform und -symmetrie
Kultur und Herkunft definieren zusammen gängige Schönheitsideale. Beispielse werden in Asien vermehrt die sogenannte doppelte Lidfalte und ein stärker ausgeprägter Nasenrücken verlangt. Zudem soll das Gesicht länger und schlanker werden, um eine „westlichere“ Form zu erreichen. Patienten aus den westlichen Regionen wollen eher vollere Lippen, eine kürzere Nase und eine definierte Kieferpartie, um eine klare Gesichtskontur zu erhalten. Und Afro-Amerikanische Patienten verlangen häufig nach einer schmaleren Nasenform.

Hautverjüngung
Ein weiteres dauerhaftes Top-Thema ist die Verjüngung der Haut. Fachleute diskutieren einen Mix aus etablierten und neuen Technologien, um optimale Sofort- und Langzeitergebnisse zu erzielen. Einige der aktuellsten Themengebiete: Peelings, Anti-Age-Forschung (hier liegt der Fokus bereits über UV-Strahlen hinaus bei Luftverschmutzung und blauem Licht), Cosmeceuticals mit hochkonzentrierten Wirkstoffen, Nutraceuticals (ich bin sicher, dass viele von Ihnen bereits über ein Kollagen- oder Hyaluronsäure-Trinkprodukt nachgedacht haben), Zell-Therapien und PRP (platelet-rich plasma). Dabei erwähnt werden sollt das Wichtigste omnipräsente Thema: die Sicherheit von Produkten und Anwendungen.

Was habe ich davon?

Ich als Ärztin bin auch Verbraucherin. Und so frage ich mich jedes Mal auf wissenschaftlichen Konferenzen, wie so ein Fachtreffen zur Entstehung von Trends für Verbraucher und Schönheitsindustrie beiträgt? Trends und Innovationen in der Beauty- und Kosmetikbranche werden häufig von zwei Seiten inspiriert: Die ästhetische Industrie entwickelt und setzt professionelle Technologen ein oder die Patienten fragen beim Arzt häufig nach bestimmten Behandlungen. Diese professionell eingesetzten Methoden werden dann für die Endverbraucher weiterentwickelt z. B. als Beauty-Geräte für Zuhause. Bekannte Beispiele sind IPL-Lasergeräte zur dauerhaften Haarentfernung oder die Ultraschall-Reinigungsbürsten. Andererseits, zu Zeiten der „Kardashians“ und von Social Media überrascht es nicht, dass professionelle Anwendungen weitläufig bekannt werden und sich zum Massentrend entwickeln. Denken Sie nur an Contouring-Make-up oder an magnetische Hautpflegeprodukte.


Lippenvergrößerungen sind sehr gefragt

Der Mund ist nicht nur unser schönstes Werkzeug zum Sprechen und Küssen. Unsere Lippen vermitteln Emotionen. Sie drücken aus, was wir denken und wie wir uns gerade fühlen. Sie beeinflussen, wie unsere Umwelt uns wahrnimmt. Ein strahlendes Lächeln macht uns sympathisch. Hängende Mundwinkel lassen uns traurig und übellaunig erscheinen. Ob im Gespräch mit Freunden, dem Chef, beim Date oder in der Duck-Face-Pose für das nächste Selfie.

Die ideale Lippenform

Aber wie sieht nun die attraktivste Lippenform tatsächlich aus? Gleich vorweg: Der Schmollmund, wie er auf vielen Instagram-Feeds präsentiert wird, ist es nicht. Dass nicht die volle, gleichmäßig geformte Lippe das Ideal ist, beweist eine US-Studie, die Forscher auf der Plattform Jama Facial Plastic Surgery veröffentlicht haben, bei der 428 Personen 100 Porträts von Frauen vorgelegt wurden. Das Ergebnis? Bei der optimalen Form soll die Unterlippe doppelt so groß wie die Oberlippe sein und ca. 10 Prozent des unteren Gesichtsdrittels einnehmen. Hört sich auf den ersten Blick ziemlich unproportional an. Stimmt aber nicht. Die Lippenform von Model Miranda Kerr kommt der Ideal-Lippe ziemlich nahe und sieht sympathisch-natürlich aus. Doch nicht jeder hat sie und möchte nachhelfen lassen.

Lippenvergrößerung mit Hyaluronsäure

„Die Lippenaugmentation ist besonders in unserer jüngeren Patientengruppe eine häufig gewünschte Behandlung, um anlagebedingte schmale Lippen zu vergrößern. Aber sie spielt auch bei älteren Jahrgängen eine wichtige Rolle, um die Mundregion optisch zu verjüngen. Ziel ist hier das verloren gegangene Volumen wiederaufzubauen“, sagt Dr. Sonja Sattler vom Bellari Institut in Frankfurt und Hamburg. Das Wichtigste bei einer Lippenunterspritzung ist die Verwendung von hochwertigen Hyaluronsäure-Produkten. Häufig verwenden Billiganbieter unvernetzte Hyaluronsäuren, die nur einen kurzfristigen Effekt erzielen. „Von Produkten mit dem Anspruch auf ,dauerhafte‘ Ergebnisse ist dringend abzuraten, da diese noch Jahre später zu entzündlichen Knötchen und Unebenheiten führen können“, sagt die Ärztin. Und: Da man bei einer Injektion auch immer wieder kleine Verletzungspunkte durch die Nadeln auf und unter das Lippenrot setzt, kann es bei zu häufigen Injektionen zu kleinen Vernarbungen im Lippenrot kommen. Das Produkt sollte keine Zusatzstoffe enthalten, sondern aus reinem Hyaluron bestehen. Dr. Sonja Sattler: „Wir sehen leider immer wieder Patienten, die verzweifelt zu uns kommen und schwerwiegende dauerhafte Folgen (Knubbel,etc.) von einer nicht fachgerecht durchgeführten Lippenunterspritzung haben.“

Bloß keine Schlauchbootlippen

Damit das nicht passiert, muss man wissen, dass die Lippen nicht nur aus dem sichtbaren, dunkler gefärbten Lippenrot bestehen, sondern auch aus dem Lippenweiß. Oft wird unter den Lippen fälschlich nur das Rot verstanden, was gerade bei einer Lippenaugmentation zu unnatürlichen Ergebnissen führt. Sie werden gerne als Schlauchbootlippen bezeichnet. Für eine natürlich wirkende Lippe erfordert es eine ganzheitliche Betrachtung der Mund-Kinnregion. Denn oftmals ist nicht das Lippenrot selbst das Problem für zu wenig Volumen. Deshalb soll bei einer Unterspritzung primär das Lippenweiß behandelt werden. Meist ist dann eine Injektion in das Lippenrot nicht mehr notwendig.

Unterspritzen mit der Türmchentechnik

Hierbei werden je nach Bedarf tiefe Injektionspunkte in das Lippenweiß der Ober- und Unterlippe gesetzt. Im Gewebe werden dann Hyalurontürmchen (mit der sogenannten Towertechnik) eingespritzt, was das Lippenweiß von innen heraus aufpolstert. Durch diesen Volumenzugewinn kommt es dazu, dass gleichzeitig das Lippenrot größer wirkt, da es durch die Aufpolsterung des Lippenweiß ebenfalls an Volumen gewinnt. So wird die Natürlichkeit gewahrt.

Knitterfältchen glätten mit Hyaluronsäure

Um die kleinen Knitterfältchen, die dafür verantwortlich sind, dass der Lippenstift verläuft, im Lippenrot zu glätten, kann man das Lippenrot zusätzlich mit einem fein vernetzten Hyaluronsäure-Präparat behandeln. Das Hyaluron wird oberflächlich überwiegend entlang des Lippenrandes injiziert und glättet somit die kleinen Fältchen. Die Injektion erfolgt über winzige Einstiche am Mundwinkel. Die Kanüle wird dann unter kontinuierlicher Abgabe des dünnflüssigen Hyalurons vor und zurück bewegt, bis die Fältchen verschwinden.

Nur ein kleiner Pieks

Moderne Hyaluronsäure-Präparate sorgen dafür, dass sich das Hyaluron langsamer abbaut, als bisher gewohnt. Zudem sind einige Produkte mittlerweile mit dem Betäubungsmittel Lidocain versehen, was die Behandlung für den Patienten nahezu schmerzfrei gestaltet. Lediglich der Pieks zu Beginn der Behandlung ist spürbar, da danach die Wirkung des Lidocains sofort einsetzt. Die Behandlung der Lippen dauert ca. 30 Minuten und ist mit keinerlei Ausfallzeiten verbunden. Eine Kühlung direkt im Anschluss an die Behandlung ist sehr hilfreich und beugt der Bildung von kleineren blauen Flecken vor.

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Es muss es nicht immer gleich ein großer Eingriff sein

Die Zeit von Size Zero ist vorbei. Gesund und fit aussehen gilt heute als sexy! Mit regelmäßigem Sport und bewusster Ernährung kann man viel erreichen. Dennoch gibt es Körperpartien, die sich davon nicht beeinflussen lassen. Gerade bei genetisch fehlangelegten Fettdepots oder erschlaffter Haut nach Gewichtsverlust kann selbst die strengste Diät und das härteste Workout nichts ausrichten. Zudem fordert die Natur ihren Tribut. Im Laufe des Alterungsprozesses verlangsamen sich Stoffwechselprozesse, der Hormonhaushalt stellt sich um. Das Verhältnis von Fett- und Muskelmasse verändert sich: Männern bekommen plötzlich Brust oder sogenannte „Love Handles“ im Hüftbereich. Bei Frauen sind es häufig der Bauch inklusive Rücken, die Reiterhosen oder der Innenschenkelbereich.

Die Fettabsaugung ist kein Diätersatz

Jährlich behandelt die Rosenpark Klinik über 2000 Patienten im Bereich der Körperformung. Allein über 1000 davon unterziehen sich einer Liposuktion (Fettabsaugung). Dabei wird gezielt die überschüssige Menge der Fettzellen in den betroffenen Bereichen dauerhaft reduziert und die Silhouette harmonisiert. Wer glaubt, dass es sich bei einer Fettabsaugung um ein Mittel zur Gewichtsreduktion handelt, liegt falsch. „Hierbei geht es einzig und allein um die Harmonisierung der Körperform und um die Beseitigung von Problemzonen“, bestätigt Dr. Gerhard Sattler, Ärztlicher Direktor der Rosenpark Klinik. Häufig sind um Reiterhosen, die stören. Egal, ob gertenschlank oder etwas kräftiger – unzählige Frauen leiden unter dieser unschönen Verformung an den Oberschenkeln, die durch eine zu hohe Anzahl an Fettzellen entsteht. Mit einer Liposuktion wird diese Zahl verringert. Selbst wenn die Patientin im Laufe der Zeit zunimmt, wird sie an dieser Stelle nie wieder solch unproportionalen Ausbuchtungen bekommen. „Als erfahrener Behandler muss ich allerdings immer das Gesamtbild betrachten“, so Sattler. „Die alleinige Beseitigung einer Problemzone sorgt noch lange nicht für eine schöne Körperform.“ In den meisten Fällen ist es deshalb sinnvoll weitere Areale mit zu behandeln, um eine stimmige Silhouette zu erzeugen.

Vibrationskanülentechnik und Tumeszens-Lokalanästhesie

In der Rosenpark Klinik werden seit über 21 Jahren täglich mehrere Fettabsaugungen durchgeführt. Dabei kommt die Vibrationskanülentechnik in Tumeszens-Lokalanästhesie zum Einsatz, um überschüssiges Fettgewebe schmerzfrei und nachhaltig zu entfernen. Bei der Tumeszens-Lokalanästhesie handelt es sich um eine Mischung aus Kochsalzlösung und Lokalanästhetika. Sie betäubt nicht nur das Gewebe, sondern erweicht zugleich die Fettzellen. Das hat den Vorteil, dass diese leicht, risikoarm und besonders schonend entfernt werden können. Über mehrere vier Millimeter kleine Hautschnitte wird mittels der vibrierenden Kanüle das Fettgewebe regelrecht „herausgeschüttelt“. Der Hautaufhängeapparat, Gefäße, Nerven und Lymphbahnen werden so gut wie nicht verletzt. Der Patient ist während der Absaugung wach. Wenn nötig, kann er sich selbständig drehen und wenden, einzelne Muskelpartien anspannen oder sogar aufstehen. Dr. Sattler: „Das hilft mir, während des Eingriffs die Symmetrie besser zu beurteilen und Risiken wie eine unproportionale Dellenbildung zu vermeiden.“

Neu: ergänzende Energien mit Plasma, Radiofrequenz und Laser

Bei der weiterentwickelten Liposuktion kommen die laserassistierte Liposuktion (LAL) – kurz auch Laserlipolyse genannt, die Radiofrequenztherapie oder kaltes Heliumplasma in Frage. Bei der Radiofrequenztherapie wird Energie in Form von Wärme gebildet. Fettzellen und Kollagenfasern werden so auf 42-44 Grad erwärmt und Fettzellen dabei zerstört. Bei besonders kleinen Arealen, wie z.B. dem Übergang zwischen Po und Oberschenkel, hat sich die laserassistierte Liposuktion bewährt. Beide Verfahren sind ergänzend zu einer klassischen Liposuktion möglich. Somit kann der Straffungseffekt auf die Haut nochmals deutlich gesteigert werden. Auch kaltes Heliumplasma wird als Ergänzung zu einer Liposuktion eingesetzt. Dabei wird hochfrequenter Strom wie man ihn zum Präparieren und Schneiden verwendet mit Heliumplasma ionisiert und so ein echtes „kaltes Plasma“ erzeugt. Nur 0,01% des Heliumgases werden ionisiert, der Rest zum Kühlen des Energiestrahls verwendet. Die Energie breitet sich kugelförmig aus und strafft das Gewebe von innen. Da keine hohen Temperaturen im Gewebe entstehen, werden Verbrennungen vermieden.

Softe Alternativen zu einer Operation

In der modernen ästhetischen Medizin gibt es inzwischen auch eine Vielzahl an nicht operativen Methoden zur Gewebestraffung, Fettreduktion oder auch Körpermodellierung. Zur Fettreduktion kleinerer Problemzonen hat sich die Kryolipolyse etabliert. Dabei werden Fettzellen mittels einer hochmodernen Kühltechnologie in einem schrittweisen Prozess, der die Haut nicht schädigt, zerstört. Genauer gesagt: Durch die Kälte wird die Blutversorgung der Fettzellen unterbrochen. Sie sterben ab, und ein natürlicher Abbauprozess leitet sich ein. Das Ergebnis nach zwei bis vier Monaten ist eine deutliche und natürlich aussehende Reduktion von Fettpolstern. Die Kryolipolyse eignet sich z.B. für Hüftpolster, das absinkende Rückenfett im BH-Bereich oder bei kleinen Fettpölsterchen unterhalb des Bauchnabels.

Wenn die Haut schlaffer wird

Mit dem Alterungsprozess kommt es zu einem Elastizitätsverlust des Gewebes. Venus Legacy™ ist ein neuartiges Verfahren, das nicht nur hartnäckige Fettpölsterchen und Cellulite behandelt, sondern auch erschlaffte Körperpartien. Dr. Sattler: „Es kombiniert multipolare Radiofrequenz mit Magnetpulstechnik und einem eingebauten Temperatursensor.“ Diese speziell entwickelte Technik bewirkt ein tiefes Eindringen in die Haut, was direkt nach der Behandlung bereits eine erhöhte Durchblutung und direkte Straffung zur Folge hat. Radiofrequenz löst eine Thermalreaktion im Gewebe aus, was die natürlichen Heilkräfte des Körpers stimuliert. Erste Ergebnisse sind bereits nach einer Behandlung sichtbar.

Mehr Volumen für den Po

Nicht immer ist es ein Zuviel an einer Körperstelle, das den Patienten stört. „Auch ein Zuwenig kann zu einer psychischen Belastung werden“, weiß Dr. Sattler. Dafür hat sich im Laufe der letzten Jahre die Körperformung mittels Hyaluronsäure oder auch Eigenfett etabliert. Sie wird vor allem im Bereich des Gesäßes angewendet. Mittels Towertechnik spritzt der Arzt die Hyaluronsäure tief in das Gewebe ein. Dabei zieht er die Spritze immer weiter heraus, so dass unter der Haut Hyaluronsäure-Türmchen entstehen, die dem Po mehr Volumen geben. Aufgrund der tiefen Platzierung baut sich die Hyaluronsäure kaum ab. Man kann von einem langfristigen Ergebnis sprechen. Gleichzeitig kommt es zu einer deutlichen Verbesserung der Haptik. Langfristig fühlt sich der Po besser und fester an, Cellulite wird gemindert.

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Zum „14. International Live Surgery Symposium“ trafen sich 500 Ärzte aus der ästhetischen Medizin in Frankfurt

Wenn sich so viele nationale und internationale Schönheitsexperten zu einem Medizinkongress treffen, ist das eine erstklassige Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Standards, Trends und Entwicklungen im Bereich der Ästhetischen Medizin zu informieren. Teil nahmen hochkarätige Ärzte der ästhetischen Dermatologie, Dermatochirurgie und Plastischen Chirurgie sowie Journalisten und Vertreter der führenden Industrie. Das „14. International Live Surgery Symposium“ (6.-9. Dezember) stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Dres. med. Sonja und Gerhard Sattler sowie PD Dr. med. Maurizio Podda. Das Besondere an diesem Medizinkongress sind die über 70 Live-Behandlungen und –Live-Operationen, die in Echtzeit aus der Rosenpark Klinik in Darmstadt ins Sheraton Frankfurt Airport Hotel übertragen wurden. Ein großer Vorteil, denn so entstehen sofort rege Diskussionen, und die Teilnehmer können sich direkt über State-of-the-Art-Behandlungen und die neuesten Methoden austauschen. Das Meeting ist außerdem die ideale Plattform, um in Gesprächen und Begegnungen mit Ärzten aus der ganzen Welt persönliche Netzwerke auszubauen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse mitzunehmen. Auch culture&cream war hautnah dabei.

Wie sieht die Zukunft der ästhetischen Medizin aus?

Neben den klassischen operativen Methoden wie zum Beispiel Facelift, Blepharoplastik (Lidlifting) oder Liposuktion standen auch bei diesem Live Surgery Symposium die minimal- und non-invasiven Methoden im Fokus. Sie sind es, die in letzter Zeit einen erheblichen Zuwachs erfahren haben. Dabei stehen für Arzt und Patient Sicherheit und Wirksamkeit an oberster Stelle. Welche Technologie sich für wen eignet, setzt ein breites Wissen, Erfahrung und Fachkompetenz voraus.

Die Trends für das Gesicht

Bei der Gesichtsverjüngung ohne Skalpell gewinnen ästhetische Kombinationsverfahren aus Botulinumbehandlungen, Faltenunterspritzungen mit Fillern, Lasern, Fadenlift, Ultraschall und Radiofrequenz immer mehr an Bedeutung. „Wir sind in der Ästhetischen Medizin mittlerweile so weit mit unserer gesammelten Erfahrung, dass wir dem Patienten nicht mehr nur eine einmalige chirurgische Behandlung anbieten können. Das minimal-invasive Spektrum ermöglicht es dem Behandler innerhalb einer individuellen Kombination mehrerer Verfahren zu einem ähnlichen, wenn nicht sogar noch besseren Ergebnis zu kommen, als mit einer einmaligen Behandlung“,  sagte Kongress-Präsidentin Dr. Sonja Sattler. Kombiniert werden z. B. Treatments wie das Microneedling, bei dem die Haut mit mikrofeinen Nadeln stimuliert und so die Kollagenproduktion angekurbelt wird, mit der Hydrafacial-Behandlung, die Ausreinigung, Durchfeuchtung und Glättung in Einem ist. Es macht die Haut straffer und lässt sie strahlen. Als neue, sanfte Methode für eine glatte Augenpartie und um Schlupflider zu behandeln gilt die Plasma-Technologie. Hier wird das Gewebe punktuell mit ionisiertem Gas erhitzt, so dass sie sich zusammenzieht. Auch bei Akne steht den Ärzten ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung. Von der oberflächlichen Behandlung mit dem Dermaroller über mechanische und chemische Peelings bis zum individuell abstimmbaren Laser, dessen Wahl von der Beschaffenheit der Aknenarben abhängt.

Die Trends für den Körper

Weil sich die meisten Patienten heutzutage wünschen, ohne längere Einschränkung sofort wieder einsatzfähig zu sein, werden sanfte Körperformungsmethoden zur Fettreduktion und gegen Cellulite immer beliebter. Während die Kryolipolyse mit Eiseskälte gegen lästige Fettpölsterchen arbeitet, setzen die Laserlipolyse auf gebündeltes Licht und die Radiofrequenzlipolyse auf  hochfrequente Radiowellen, um Fettansammlungen aufzulösen. Die Tiefe und die Intensität können an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. Ein modernes minimal-invasives Verfahren für ein glatteres Hautbild ist die Cellfina-Methode. Dabei werden gezielt einzelne Dellen effektiv minimiert, indem die verkürzten Bindegewebsstränge, die gepaart mit unterschiedlich starkem Anschwellen der Fettzellen das typische Matratzenrelief hervorrufen. Delle für Delle wird einige Millimeter unter der Haut präzise getrennt. So kann sich das Gewebe in den betroffenen Arealen entspannen und in eine glattere Ausgangsposition zurückziehen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Beseitigung von Tattoos. Aktuell entfernen Kosmetikerinnen Tätowierungen häufig mit Hilfe von Lasern. Der Bundesrat hat jedoch entschieden, dass diese Tätigkeit in Zukunft nur noch Ärzten vorbehalten sein wird. Die neuesten minimal-invasiven Eingriffe für Gesicht und Körper wurden in zahlreichen Workshops live gezeigt, und die Techniken und Erfahrungen in Gruppen besprochen.

See, Learn and Meet

Auch dieses Jahr waren sich die Teilnehmer einig: Das „Live Surgery Symposium“ besticht neben seinen gehaltvollen, fachlichen Diskussionen und dem interdisziplinärem Austausch vor allem durch die persönliche Atmosphäre und die familiären Gastfreundschaft von Sonja und Gerhard Sattler sowie Maurizio Podda. Das Fazit von Gerhard Sattler: „Für mich war das diesjährige Symposium ein Meilenstein seit seiner Bestehung, weil sich so viele internationale Gäste eingebracht haben. Die Ästhetik im heutigen Sinne hat einen anderen Stellenwert und eine wesentlich größere Akzeptanz in unserer Gesellschaft als noch vor ein paar Jahren. Deswegen ist der Austausch über neue Behandlungstechniken auch so wichtig. Das gilt gleichermaßen für Behandler wie für Patienten. Die Symbiose aus Erfahrung und Austausch in einem freundschaftlichen Miteinander ist für mich ein Grundpfeiler seriös angewandter ästhetischer Medizin.“

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