Das Dreieck der Schönheit


Nachlassendes Volumen lässt die Gesichtsform absacken. Die einst schmale, definierte Kinnpartie wird breiter und schlaffer. Ästhetisches Ziel: die Gesichtsharmonie wieder aufbauen

Etwa ab dem 25. Lebensjahr beginnt die Schwerkraft unaufhörlich an den Konturen des Körpers zu ziehen. Besonders deutlich wird der Alterungsprozess im Gesicht, wenn sich das sogenannte Dreieck der Schönheit umkehrt. Das jugendliche Bild zeigt hohe Jochbeinknochen mit vollen Wangen und einer gut definierten Kontur mit einem schmalen Kinn, an dem das imaginäre Dreieck zusammenläuft. Sobald Hautdichte und Volumenverteilung sich ändern, wird das Dreieck auf den Kopf gestellt. Der breitere Teil liegt nun im unteren Bereich des Gesichts mit einer verbreiterten, schlafferen Kinnkontur und abgesackter Wangenpartie. Der Gesamteindruck wird häufig als traurig und gestresst beschrieben.

Zu Unrecht vernachlässigt

„Es ist ganz normal, dass sich während unseres Alterungsprozesses nicht nur das Gewebe absenkt, sondern auch Knochensubstanz verloren geht. Dadurch verändert sich unsere Gesichtsform nach und nach und vor allem das Kinn und die Kieferpartie leiden unter dem Alterungsprozess. Für die Gesichtsharmonie wurde der Wiederaufbau dieser Partie in der ästhetischen Medizin jahrelang zu Unrecht vernachlässigt “, bestätigt Dr. Gerhard Sattler, Mitbegründer der Bellari-Institute und Ärztlicher Direktor der Rosenpark Klinik.

Gewebeaufbau in der Tiefe

Zum Wiederaufbau der Kinn- und Kieferpartie benötigt man spezielle Filler oder besser gesagt injizierbare Implantate, die tiefer ins Gewebe eingebracht werden können wie das neue Juvéderm Volux. Denn anders als bei oberflächlichen Hyaluronsäure-Spritzen gegen Falten und Fältchen, muss das Gewebe von unten heraus aufgebaut werden. Dazu wurde die Vycross-Technologie entwickelt. Sie verbindet Hyaluronsäure-Moleküle von niedrigem und hohem Molekulargewicht zu einem fest vernetzten Gel. In der Haut ist dieses Implantat von langer Wirkdauer und verfügt über eine geringe Wasseraufnahme. Auf diese Weise bleibt der Effekt bis zu 24 Monate lang erhalten.

Breitenbestimmung

Bei der Behandlung des Kinns wird zunächst eine Injektionsreihe direkt auf den Knochen am Kinn, dem Mentum, gesetzt. Fünf bis sieben Injektionspunkte sind für diese Breitenbestimmung nötig. Im Anschluss wird mit drei bis fünf Punkten Volumen in das Kinn (Pogonium) gespritzt. Der Arzt injiziert sie direkt unter den Muskel. Zuerst erfolgt also die Verlängerung und Breitenbestimmung des Kinns, im Anschluss daran wird das Volumen bzw. das eigentliche Kinn geformt. Auch die Falte oberhalb des Kinns lässt sich mit Volux optimal ausgleichen. Von der Unterspritzung spürt der Patient so gut wie nichts, da Volux mit dem Betäubungsmittel Lidocain versetzt ist. Allerdings können leichte Rötungen und Schwellungen entstehen, die sich aber gut kaschieren lassen. Außer in Sonderfällen wie einem genetisch bedingten stark fliehenden Kinn reicht eine einmalige Behandlung.

Kauen lässt den Muskel wachsen

Eine optisch zu breite Kieferpartie kann durch genetische Veranlagung oder durch eine Volumenverlagerung infolge von Schwerkraft und Nachlassen der Haltestrukturen in der Wangenregion verursacht werden. Aber auch eine Verbreiterung durch einen zu aktiven Kaumuskel ruft die sogenannten Hängebäckchen hervor. Fragt man sich, wie der Muskel (Masseter) derart wachsen kann? Mehrere Ursachen kommen in Frage: Veranlagung und übermäßig starke Beanspruchung durch nächtliches Knirschen, Kieferpressen spielen eine Rolle, aber auch extremer Kaugummi-Konsum. Unterkiefer und Gesicht erscheinen dann breiter und eckiger als es normalerweise der Fall wäre.

Shaping mit Botulinum

Um den Masseter-Muskel zu verschlanken und zu verhindern, dass er nicht mehr so stark kontrahieren kann, wird Botulinum verwendet. Drei bis vier Einstiche direkt in den Muskel genügen. Nach circa sieben Wochen tritt die Wirkung ein. Indem der Muskel nicht mehr so stark trainiert wird, verliert er langsam an Substanz und das Volumen verringert sich. Allerdings kann es bis zu vier Wochen dauern, bis das Gesicht besonderes im hinteren Bereich des Unterkiefers schmaler aussieht. Soll der Effekt von Dauer sein, empfiehlt es sich alle sechs Monate nachzuspritzen. Ein weiterer Vorteil: auch das nächtliche Zähneknirschen (Bruxismus) kann auf die gleiche Weise behandelt werden.

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