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Schlagwort: Intimpflege

Für Sie getestet: Intimpflege „Sensitive Comfort Intimate Wash“ von Team Dr. Joseph

Intimpflege ist immer noch ein sensibles Thema, das mit vielen Mythen und Missverständnissen behaftet ist. Dabei ist das nur in unserem westlichen Kulturkreis so. Ich erinnere mich noch, dass ich schon vor Jahrzehnten auf Reisen in Brasilien die Regale der Drogerien dort voll mit den entsprechenden Produkten vorfand. Liegt es vielleicht daran, dass die Brasilianerin von Natur aus körperbewusster lebt und sich auch so pflegt? Intimpflege braucht spezielle Produkte Tatsache ist, dass die richtige Pflege des Intimbereichs nicht nur für Frauen essenziell ist. Auch Männer sollten auf eine sanfte Reinigung achten, um Hautirritationen und Infektionen vorzubeugen. Die Annahme, dass herkömmliche Duschgels und Seifen dafür ausreichen, ist falsch. Denn deren Verwendung kann das Milieu der Intimflora und das Mikrobiom erheblich stören. Besonders problematisch sind aggressive Tenside. Sie erzeugen zwar reichlich Schaum, was viele Frauen fälschlicherweise als bessere Reinigung deuten. Jedoch können sie die Haut austrocknen und das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen. Ein weiterer Nachteil der genannten Reinigungsprodukte ist, dass viele über einen höheren pH-Wert verfügen als der natürliche, leicht saure pH-Wert des Intimbereichs. Außerdem können reizende Inhaltsstoffe wie Sulfate und Duftstoffe darin enthalten sein. Und verändert man den natürlichen pH-Wert im Intimbereich, erhöht sich das Wachstum unerwünschter Keime und das Infektionsrisiko steigt. Milde Intimseife mit pH-Balance Die Intimpflege „Sensitive Comfort Intimate Wash“ von Team Dr. Joseph ist eine milde Intimseife mit Hyaluronsäure, Feigenkaktus und Aloe Vera, um nur einige Inhaltsstoffe zu nennen. Sie sorgt für eine sanfte Reinigung und schenkt Feuchtigkeit für ein natürliches Frischegefühl. Dabei bewahrt sie den natürlichen pH-Wert des Intimbereichs und unterstützt das natürliche Gleichgewicht der Hautflora. Gewußt? Es sind mehr als 500 verschiedene Bakterienarten, die das vaginale Mikrobiom bilden. Darunter über 30 Arten von Laktobazillen, sowie Viren und Pilze, die in ihrer Gesamtheit das Vaginom bilden. Die wichtigsten Inhaltsstoffe Glycerin ist ein feuchtigkeitsspendender Wirkstoff, der dabei hilft, die Haut zu hydratisierten und geschmeidig zu halten. Er unterstützt den natürlichen Feuchtigkeitshaushalt des Intimbereichs und beugt Trockenheit vor. Hyaluronsäure bindet Wasser und trägt dazu bei, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Im Intimbereich haftet sie an den Epithelzellen der Vaginalschleimhaut, wodurch sie helfen kann, Feuchtigkeit zu bewahren und dem Austrocknen vorzubeugen. Feigenkaktus verfügt über antioxidative Eigenschaften, die dazu beitragen, die Zellmembranen zu schützen und die Hautbarriere zu stärken. Im Intimbereich kann er das natürliche Feuchtigkeitsgleichgewicht fördern, die Schutzfunktion der Haut unterstützen und Irritationen mildern. Hafer ist für seine feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften bekannt. Er kann dazu beitragen, empfindliche Haut zu pflegen und Irritationen im Intimbereich zu lindern.… weiterlesen

Die Tabu-Brecherinnen aus Schweden

Vor fünf Jahren hatten zwei junge Frauen in Stockholm die Idee, ein Tabu-Thema salon- und marktfähig zu machen: Intimpflege. Inzwischen ist DeoDoc ein Erfolgskonzept. Dr. Hedieh Asadi (36) und Hasti Asadi (30) sind Schwestern und hatten gemeinsam eine fantastische Idee: Endlich aufhören mit dem Tabu um Intimhygiene-Hautpflege. Sie sagen: „Sind wir doch mal ehrlich. Unter den Armen ist nicht die einzige Körperzone, wo wir schwitzen.“ Und jede Frau möchte sich im Intimbereich frisch fühlen. Die beiden natürlich auch. Deshalb suchten sie nach geeigneten Pflegeprodukten auf dem Markt – und fanden keine. So kamen sie auf die Idee, selbst welche zu entwickeln. DeoDoc, eine luxuriöse Intimhygiene Hautpflege-Linie, die tatsächlich wirkt, war geboren. Und sieht noch dazu so hübsch aus, dass man sie gerne im Badezimmer stehen hat. Mythen zerstreuen Die Schwestern arbeiten leidenschaftlich daran, Tabus zu brechen, Verwirrungen zu beseitigen und die Mythen über „da unten“ zu zerstreuen. ‘’Wir haben das Wissen und möchten es mit Frauen auf der ganzen Welt teilen“, sagen die Asadis. Sie ermutigen, ehrlich über Intimprobleme zu sprechen, geben aufrichtige, unverkrampfte Informationen. Für ihre Vision haben Hedieh und Hasti hart gekämpft. Die beiden wurden mitten in den Wirren des Iran-Irak-Kriegs geboren und sind als Flüchtlinge in Schweden aufgewachsen. Die Verhältnisse waren ärmlich, trotzdem haben beide Schwestern studiert. Hedieh hat ihren Abschluss am renommierten Karolinska Institut in Stockholm gemacht. Während ihres letzten Semesters besuchte sie die UCLA, um sich im Bereich Chirurgie und Gesundheitsmanagement weiterzubilden. Als sie im Dezember 2014 ihren Traumjob als Chirurgin aufgab, um DeoDoc zu gründen, war ihr Vater, ein Biochemie-Professor, alles andere als begeistert. „Das änderte sich erst, als wir im vergangenen Jahr beim schwedischen Königspaar eingeladen waren“, erzählt Hedieh. Die DeoDoc-Gründerinnen wurden aufgrund ihrer ungewöhnlichen und erfolgreichen Geschäftsidee geehrt. Hasti: „Inzwischen hat der Papa ein Foto von uns mit der Königsfamilie bei sich hängen und ist zufrieden.“ Mittlerweile pensioniert, arbeitet auch er hinter den Kulissen im Unternehmen seiner Töchter mit. Frauen für Frauen Dritte im DeoDoc-Team seit Gründung ist Dr. Gunvor Ekman-Ordeberg, Professorin für Frauenheilkunde am Karolinska Institut: ’‘Aufgrund meiner 50-jährigen Tätigkeit als Gynäkologin habe ich unzählige Patientinnen in meiner eigenen Privatpraxis und in der Klinik getroffen. Dabei habe ich festgestellt, dass viele ungesunde Irrtümer im Bereich der Intimpflege kursieren und das Thema immer noch mit Schamgefühl behaftet ist. Ich freue mich daher sehr und bin zuversichtlich, dass wir endlich einen sicheren Weg gefunden haben, mit DeoDoc unser Wissen und unsere Botschaft zu transportieren.… weiterlesen