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Schlagwort: Kaschmir

Für Sie getestet: „Cashmere Body Cream“ von La Prairie

Was kann man von einer Body Cream wirklich erwarten? Eine hochwertige Körpercreme sollte ein ausgewogenes Verhältnis von Feuchtigkeit und pflegenden Fetten, sogenannten Lipiden, besitzen. Das hilft die Haut geschmeidig zu halten und ihre Barrierefunktion zu stärken. Der Unterschied zu einer flüssigeren Body Lotion liegt in der Textur. Eine Creme ist immer reichhaltiger und dicker. Feuchtigkeit ist wichtig, um der Haut effektiv Wasser zuzuführen und es in den oberen Schichten zu binden. Lipide unterstützen den hauteigenen Hydrolipidfilm und wirken einem Feuchtigkeitsverlust entgegen. Große Erwartungen an einen deutlich sichtbaren Straffungseffekt sollte man jedoch nicht haben. Da ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Denn kein Körperprodukt kann erschlafftes Gewebe im medizinischen Sinn wieder straff machen. Cremes wirken nun mal vor allem in den oberen Hautschichten. Das tiefer liegende Bindegewebe grundlegend straffen, können sie nicht. Das gelingt allenfalls durch gezielte medizinische Verfahren, die in diesen Strukturen die Kollagenbildung anregen. Hoch einzuschätzen dagegen ist die sensorische Wirkung einer guten Körpercreme. Das Wohlgefühl beim Eincremen, ein zarter, angenehmer Duft, eine gute Verteilbarkeit und ein schnelles Einziehen, ohne dass ein unangenehm klebriger oder fettiger Film auf der Oberfläche zurückbleibt. Das alles bietet die „Cashmere Body Cream“ von La Prairie. Gerade jetzt, wenn die Temperaturen wieder sinken, vermittelt sie ein sensorisches Hochgefühl auf dem Körper. Body Cream – von Kaschmir inspiriert Wir alle kennen das Gefühl von Kaschmir auf nackter Haut. Wunderbar weich und geschmeidig. Er umhüllt uns wie eine sanfte Umarmung. Das spürt man auch bei dieser Körpercreme. Ihre Formulierung beinhaltet ein biomimetisches, von Kaschmir inspiriertes Peptid, ergänzt von einem feuchtigkeitsspendenden Komplex. Die Haut fühlt sich soft und geschmeidig an. Die reichhaltige Textur verwandelt sich auf der Haut in einen balsamartigen Schleier, der die Haut federleicht umhüllt und schnell einzieht. Zum weiteren Wohlgefühl trägt der angenehm zarte Duft der Body Cream bei mit seinen blumigen Noten und samtigem Moschus. Speziell trockene Haut profitiert sofort von der reichhaltigen Creme. Sie wird weicher und geschmeidiger. Sie sieht glatter und ebenmäßiger aus und bekommt einen schönen Glow. Eincremen und massieren Am besten trägt man die Body Cream morgens und abends auf. Auf einer noch leicht feuchten Haut nach dem Duschen wird die Feuchtigkeit optimal eingeschlossen. Man kann die Creme aber auch immer dann anwenden, wenn die Haut sich trocken anfühlt. Dazu erwärmt man sie zuerst zwischen den Händen, damit sie ihre umhüllende Textur entfaltet. Auf Dekolleté, Brust und Hals mit nach oben gerichteten Bewegungen einmassieren. Dann Arme und Beine mit kreisenden Aufwärtsbewegungen eincremen.… weiterlesen

Kaschmir of the Best

Wer schon einmal ein Kleidungsstück aus reinem Kaschmir auf der Haut hatte, weiß, dass es nichts Angenehmeres gibt. Suchtfaktor: extrem hoch! Dass das edle Material seinen Preis hat, versteht sich von selbst, wenn man dessen Gewinnung und Herstellung bedenkt. Mit einer ganz besonderen Ziege im Himalaya fängt alles an. Kaschmir wird im deutschen Sprachgebrauch oft als Kaschmirwolle bezeichnet. Aber streng genommen ist das falsch, weil Wolle in der textilen Fertigung dem Schaf zugeordnet wird. Dagegen wird die luxuriöse Faser, die so kuschelig-weich ist, ausschließlich aus dem Edelhaar der Kaschmirziege gewonnen. Ihre ursprüngliche Heimat ist die gleichnamige Region im indisch-pakistanischen Grenzgebiet des Himalaya. Seit Generationen produzieren die Kaschmiris dort für den internationalen Markt Kaschmir-Waren im hochwertigen Segment. 100% handmade in Nepal „Eigentlich war es purer Zufall, wie ich zu Kaschmir kam“, erzählt der Münchner Textilproduzent Moritz Flick, der seit Herbst 2020 in seinem online-Portal Bakaree feinste Kaschmir-Schals, Mützen und bald auch Pullover aus dem Himalaya anbietet. 100% handmade in Nepal. „Im Urlaub auf Bali 2019 lernte ich einen Inder kennen, und wir kamen ins Gespräch. Seine Familie lebt bereits seit vier Generationen vom Textilhandwerk.“ Nicht lange danach flog Flick nach Nepal, um die Produktionsstätten zu besichtigen und auch gleich die ersten Kollektionsteile zu besprechen. Gefertigt wird rund um Katmandu in mehreren kleinen Produktionsstätten, verarbeitet wird ausschließlich Kaschmir aus der Region. Jeder der Betriebe ist auf einen Bereich spezialisiert, sprich Schalproduktion, Färberei/Wäscherei, Handstrick oder Strickerei. Die Betriebe sind im Gegensatz zu den vor Ort gegebenen Umständen sehr sauber, gut strukturiert und organisiert. Die Arbeiter verdienen gute und faire Löhne und arbeiten in einem geordneten Umfeld unter humanen Bedingungen. „Das war für mich auch eine der Voraussetzungen für unser Projekt Bakaree“, erklärt Moritz Flick. Das Edelhaar der Kaschmirziege „Geerntet“ werden die Haare im Frühjahr durch Auskämmen während des Fellwechsels der Tiere, der mehrere Wochen andauern kann. Das Haar ist entweder grau, braun oder weiß, wird später wahlweise eingefärbt. Verwendung findet nur das feine, weiche Unterhaar der Ziege. Schließlich ist es der Teil des Felles, das die Tiere vor der Kälte schützt. Pro Tier werden ca. 150 Gramm des Flaums ausgekämmt. Ein mechanisches Verfahren, das man „Entgrannen“ nennt, trennt die feinen Härchen von dem groben Deckhaar. Der nächste Schritt ist das Waschen und Verspinnen der Fasern. Nach Angaben des internationalen Fachverbandes „Cashmere and Camel Hair Manufacturers Institute“ benötigt der Hersteller für einen einzigen Pullover den „jährlichen Ertrag“ von drei Kaschmir-Ziegen, was auch den hohen Preis von erstklassigem Material erklärt.… weiterlesen