Schlagwort: Individualpflege


Customized oder bespoke sind DIE Schlüsselwörter, wenn es um etwas geht, das individuell auf eine Person zugeschnitten ist. Warum Hautpflege nach Maß auch tatsächlich Sinn macht, erklärt Dr. Gerhard Sattler, Gründer und Ärztlicher Direktor der Bellari Institute und der Rosenpark Klinik Darmstadt, am Beispiel von SkinCeuticals CUSTOM D.O.S.E. Die Maschine produziert vor Ort ein personalisiertes Hautserum.

Ist eine Individualpflege auch dann sinnvoll, wenn man keine Problemhaut hat?

Ich glaube, das ist eine Frage des persönlichen Anspruchs. Wenn ich auf meine Haut achte, auch wenn ich hautgesund bin, spielt ein Präventionsgedanke mit. Insofern ist eine personalisierte Pflege auch für Verbraucher ohne Problemhaut hilfreich. Schließlich sind darin nicht nur medizinische, sondern auch pflegende Substanzen enthalten. Somit wird immer auch die Stabilität und Gesundheit der Haut unterstützt. Das Besondere an dem neuen Produkt von SkinCeuticals ist die Qualität wie dieses Produkt zubereitet wird. Die Maschine steht hier bei uns im Verkaufsraum der Bellari Medical Beauty Praxis in Frankfurt und produziert in wenigen Minuten ein Serum unter hochsterilen Bedingungen – so als würde es aus dem Labor kommen. Das finde ich schon sehr bemerkenswert und hochprofessionell.

Welche Parameter misst die Maschine?

Da jede Haut individuelle Bedürfnisse und auch Problemzonen hat, ist eine präzise Anamnese erforderlich. Sie basiert auf einem persönlichen Gespräch und einer Tablet-gestützten Hautanalyse im Vorfeld. Anhand der Fragen des Programms erfolgt die Zielsetzung des Patienten, Problemstellen werden notiert und beurteilt. Zum Einsatz kommt dabei auch das SkinScope von SkinCeuticals. Es zeigt mit einem speziellen UV-Licht „Schwachstellen“ der Haut, die mit bloßem Auge noch nicht sichtbar sind, wie Hyperpigmentierung, Couperose, etc. Dann wird mittels Tablet die Formulierung bestimmt. CUSTOM D.O.S.E (und das ist das Besondere daran) kombiniert die richtigen Inhaltsstoffe für den Patienten. Nicht alle Wirkstoffe lassen sich miteinander kombinieren. Auch kann man nicht unendlich viele davon in ein Serum packen. Das System erkennt anhand der Antworten genau, welcher Inhaltsstoff der Passende ist, beispielsweise um Rötungen zu minimieren. Da jede Substanz mehrere Eigenschaften haben kann, kommt es exakt auf die Mischung an. Diese stellt das System automatisch in optimaler Dosis zusammen und mischt das Serum individuell vor den Augen des Patienten an.

Wer führt die Anamnese mit dem Patienten durch?

Das Schöne an dem Bellari-Konzept ist die Kombination aus professioneller Kosmetik und Ästhetischer Medizin an einem Ort. Unsere Kunden und Patienten werden rundum durch unsere Kosmetikerinnen und Ärzte aufgeklärt, um sich optimal zu pflegen. Sei es zur Prävention oder zur Verbesserung ihres Hautbildes. Medizinische Behandlungen werden immer von einem Arzt beraten und durchgeführt. Er spricht eine individuelle Empfehlung aus. Dabei bekommt der Patient die neusten Möglichkeiten und Technologien aufgezeigt, wie zum Beispiel CUSTOM D.O.S.E.

Das individuelle Serum kann bis zu 12 Aktivstoffe enthalten. Welche sind das?

Das Serum verfügt über zwei mögliche Basen, die die Grundlage bilden und Träger für die hochkonzentrierten Aktivstoffe (sogenannte Booster) sind. Je nach Hautbild empfehlen wir Ärzte dem Patienten eine hydroalkoholische, viskose Basis oder eine leichte, cremige Emulsionsbasis. Dann werden die jeweiligen Booster hinzugefügt: Zum Exfolieren sind das AHAs (Glykol-, Milch- und Phytinsäuren), die die natürliche Exfoliation der Haut unterstützen und trockene, fahle Hautschuppen entfernen. H+H (Hepes und Hydrovance) verfeinern das Hautbild und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Aufhellend wirken LI+M (Süßholzwurzel- und Maulbeer-Extrakt). Sie fördern ein ebenmäßiges Hautbild und minimieren neben Hyperpigmentierung auch dunkle Flecken. Ein weiterer Aufheller ist SYM (SymWhite). Anschließend wird zur Verbesserung der Haut PXN oder RET beigemischt: Pro-Xylane™ (PXN) stützt die Proteinmatrix der Haut und verbessert die Festigkeit. Retinol (RET in 0,1%, 0,3% und 0,5%) macht einen ebenmäßigen Teint, regt die Zellregeneration an und verbessert das Erscheinungsbild von feinen Linien und Falten. Da nicht jeder Patient Retinol verträgt, ist gerade hier die ärztliche Beratung extrem wichtig.

Warum gibt es nur ein Serum und nicht gleich eine ganze Pflegelinie?

Manchmal ist weniger mehr. In das Serum werden genau die Wirkstoffe gemischt, die die Haut zum aktuellen Zustand braucht – und das in einer besonders hohen Konzentration. Selbstverständlich kann es in die gewohnte Pflegeroutine eingebaut bzw. durch andere Produkte ergänzt werden. Manche Kombinationen von CUSTOM D.O.S.E. sollten z.B. nur abends angewendet werden. Da die Haut aber auch am Morgen Pflege benötigt, benutzt man die gewohnten Produkte oder ggf. eine neue Pflege, die besser auf die Haut abgestimmt ist.

Was ist heute in der Hautanalyse bereits alles möglich?

Wesentlich mehr als früher. Da hatte man als Dermatologe nur seine Augen und Hände für eine Hautanamnese zur Verfügung. Natürlich gibt es schon länger sinnvolle Analysegeräte wie das Dermatoskop zur Erkennung von Hautkrebs. Aber mit dem SkinScope unter Verwendung von UV-Licht können wir Probleme der Haut bereits erkennen, bevor diese offensichtlich werden: Hyperpigmentierungen, Sommersprossen, fahles Hautbild, hartnäckige dunkle Flecken und erste Zeichen der Hautalterung wie Linien und Fältchen. Die logische Konsequenz ist, dass Technologien entwickelt werden, die eine maßgeschneiderte Pflegelösung für den Patienten bereithalten. Für uns in der Ästhetischen Medizin ist das ein weiterer wichtiger Baustein in der Ergebnisoptimierung.

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