Skip to main content

Was ist gerade hot in Berlin?

Store Check in der Hauptstadt

Berlin ist die optimale Stadt zum Leben, Arbeiten oder als Reiseziel. Das hat gerade eine Studie der Suchplattform Nestpick ergeben, in der die 110 besten Städte weltweit ermittelt wurden. Und das nicht nur für die Generation Y. In puncto Toleranz, Wirtschaft und Erholung liegt Berlin vor Montreal und London, die auf Platz 2 und 3 rangieren. In Berlin gibt es tatsächlich unendlich viel zu entdecken. Und immer wieder Neues. Die Stadt ist enorm vielfältig. DIE Szene wird man vergeblich suchen. Dafür ist ein breites Angebot für alle möglichen Subkulturen und Interessen geboten. Stylish unstylish lautet das Motto, das sich in allen Bereichen wiederfindet. Hier einige Hot Spots, die mir besonders aufgefallen sind. Zum Shoppen, zum Staunen, zum Chillen, zum Essen.

Shoppen

Orlando Store – High Fashion meets Streetwear. Ob Mode, Schuhe, Taschen, bei Orlando werde ich immer fündig. Besonders angetan hat es mir diesmal die coole Streifenhose des italienischen Labels Roberto Collina.

Lala Berlin – Der Flagship Store der Designerin Leyla Piedayesh in Mitte lohnt sich schon optisch wegen seiner Coolness. Fantasievollen Accessoires, kraftvolle Muster und auffällige Prints setzen Statements. Ich liebe besonders die Kaschmirtücher mit dem Kufiya-Muster, die nicht bedruckt, sondern gewebt sind.

Soto Store – Definitiv der angesagteste Männerladen in Mitte. Ein Konzeptstore mit Marken, die man nicht an jeder Ecke sieht wie Opening Ceremony, Adam Kimmel, Norse Projects oder Our Legacy. Eigentlich sind es zwei Läden, einer für Fashion, einer nur für Sportswear. Sofort ins Auge gestochen sind mit die Outdoorjacken im orangefarbenen Müllmann-Look.

No 74 – In der Torstrasse 74 befindet sich DER Sneaker Laden der Stadt. Der „Icon Store“ ist eine exklusive Plattform für Kollektionen, die ausschließlich von und mit Adidas produziert werden. No 74 bietet ein exklusives Sortiment an Schuhen, Kleidung und Accessoires unter anderem in Kooperation mit Partnern wie Kanye West, Raf Simons, Pharrell Williams.

PicknWeight – In dem neu eröffneten Vintage Kilo Store in der Alte Schönhauser Straße kauft man Vintage Mode nach Gewicht. Alles ist nach Farben geordnet, und es sind wirklich schöne Stücke darunter. Zeit muss man allerdings mitbringen, um das Richtige für sich zu finden. Ich war von dem Überangebot ziemlich überfordert.

Rianna – Die Griechin Rianna Kounou ist eine echte Buntmacherin. Sie kämpft gegen die Eintönigkeit in der Mode. In ihrer Wunderkammer in der Große Hamburger Str. 25 gibt es edle Vintage Mode, Kimonos, Taschen und Wohnaccessoires wie Lampen und Kissen. Alles ist aus feinsten Vintage Stoffen gefertigt, bevorzugt alte Seidenfoulards.

Staunen

Urban-Industrial – Auf 800 qm Lampen, Möbel und ausgefallene Objekte für Wohnung und Läden. Ob Industrial Style, Bauhaus oder Art Déco. Wenn man etwas ganz Besonderes sucht, wird man bei Urban-Industrial fündig. Ich konnte mich gar nicht sattsehen. Die Industrial Urban Bar, die sich in einer Art Käfig in der riesigen Halle befindet, ist leider nur an Wochenende abends geöffnet.

Blumen- und Gartenkunst – Ein Floristtechniker und ein Landschaftsplaner haben den Laden in Moabit gegründet. Man fühlt sich wie Alice in Wonderland zwischen all den üppigen Pflanzen, nach Farben geordneten Blumen, Sträußen, Kräutern in Töpfen, Gartengeräten und ausgefallenen Deko-Artikeln. Man liebsten hätte ich mir alles einpacken lassen.

Chillen

House of Small Wonder – Von außen total unscheinbar betritt man beim Öffnen der Türe eine andere Welt. Eine Wendeltreppe führt in den Gastraum. Die Verwandtschaft zu dem gleichnamigen Kult-Café in New York Williamsburg ist unverkennbar. Serviert wird in dem Frühstücks-, Brunch- und Lunch-Café (last order 4.30 pm) im Wintergarten-Stil eine Mischung aus amerikanisch-japanischen Gerichten. Unbedingt probieren: Homemade Biscuit Benedict oder den veganen Zucchini Noodle Salad.

Voo Store – In dem minimalistisch eingerichteten Concept Store in einen Hinterhof der Oranienstraße verbindet sich edles Design mit lässigem Second-Hand-Charme. Auf den 300 qm einer ehemaligen Schlosserei findet man contemporary Fashion von internationalen Brands wie Proenza Schouler, Maison Margiela, JW Anderson und Lemaire. Man kann aber auch nur chillen. Im in-house Café Companion Coffee wird nicht nur ein hervorragender Kaffee geboten. Es gibt auch handgepflückten Tee von der eigenen Micro Farm sowie ein Auswahl an stets frischem Gebäck.

Essen

Vox Restaurant – Hier wird komplett zuckerfrei gekocht. Damit will das legendäre Restaurant im Grand Hyatt Berlin zu einer gesünderen, ausgewogenen Ernährung beitragen. In der offenen Showküche des Vox werden saisonale und regionale Gerichte, verfeinert durch internationale Einflüsse, sowie authentisches Sushi zubereitet. Wer gerne mal mit dem Vox Team kochen will, bucht ein „Küchenseminar“.

Funky Fisch – Den frischesten Fisch isst man in Charlottenburg. Funky Fisch ist das zehnte Restaurant von Duc Ngo, dem Koch ohne Kochausbildung. Inzwischen einer der wichtigsten Gastronomen Berlins. Schon die Fischtheke ist beeindruckend. Alle Arten von Fisch und Meeresfrüchten gibt es gegrillt oder gedämpft. Serviert mit Spezial-Remoulade, Tomaten-Chipotle Salsa, eingelegtem Gemüse und Brot. Lecker ist auch Poke, ein hawaiianischer Fischsalat oder die Bouillabaisse Funky Fisch.

Berlin, Insidertipps

Kommentare (9)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert