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Geht es euch auch so, dass das neue Jahr hereingefegt ist wie ein kleiner Wirbelsturm, und vom ersten Moment an unsere volle Aufmerksamkeit abverlangt wurde? Und ist es nicht genau dieses 2020, das uns nun prüft, ob wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, um von der Theorie in die Praxis zu kommen, und um Herausforderungen mit jener Wahrhaftigkeit, Standhaftigkeit und Integrität zu begegnen, die wir in den letzten zwanzig Jahren üben durften?

Genau diese täglichen Anforderungen und Prüfungen sind es, die manchmal ganz schön stressig und kräftezehrend sein können. Der Trick dabei ist, gelassen zu bleiben, in der eigenen Mitte, oder sich zumindest immer wieder dorthin zurückzuschwingen. Je mehr Stress wir haben, Zeitdruck, Anspannung, desto weniger erlauben wir uns, Zeit für die Stille aufzuwenden. Doch in der Ruhe liegt die Kraft, und so braucht es nur einen winzigen Schritt, nur ein paar wenige Minuten der inneren Einkehr, um in die eigene Balance zurückzukommen. Dazu möchte ich euch heute eine Kurz-Meditation aufschreiben, die hilft, innerhalb weniger Augenblicke bei sich zu sein und an der inneren Quelle aufzutanken.

Schliesst jetzt die Augen

und nehmt ein paar tiefe Atemzüge. Stellt Euch vor, mit jedem Einatmen nehmt ihr frische, neue Energie auf. Und mit jedem Ausatmen lasst ihr alles los, was ihr nicht mehr braucht. Wenn Gedanken kommen, lasst sie einfach vorüberziehen wie kleine, weisse Wolken.

Vor unserem inneren Auge

wandern wir nun hinaus in die frische Winterluft, die unsere Lungen mit Frische und Reinheit erfüllen. Wir atmen tief und nehmen diese Reinheit tief in uns auf. Während wir hinaus wandern, führen unsere Schritte über einen Weg, der übersät ist mit glitzernden Schneekristallen. Es ist, als würden wir über Diamanten laufen. Wir setzen jeden Schritt achtsam und behutsam voreinander – bewusst, so dass wir mit jedem Schritt die glitzernden Diamanten auf dem Weg berühren. Und dieser Weg führt direkt auf einen wunderschönen, grossen Baum zu. Auch er ist mit Schneekristallen über und über bedeckt, er glitzert und leuchtet in überirdischer Schönheit.

Wir begrüssen diesen Baum,

und er begrüsst uns, lädt uns ein, näher zu kommen, uns an ihn zu lehnen, seine Kraft, seine Wärme und seine Liebe zu spüren. Und wir nehmen seine Einladung gerne an und tun, wie er uns gesagt hat. Während wir an seinem kräftigen Stamm lehnen und ruhen, fühlen wir sein Fließen und Strömen, und wie diese kraftvolle Energie in uns hinein fliesst, uns kräftigt und nährt. Und während wir diesem Gefühl nachspüren, fühlt es sich an, als würden wir Eins werden mit dem Baum, als würden aus unseren Füßen kraftvolle Wurzeln tief in die Erde hineinwachsen und unsere Arme würden sich nach oben strecken, dem Himmel zu und die Energie spüren, die über unsere Arme in unsere Herzen fliesst. Während wir so Eins geworden sind mit dem Baum, schüttet der Baum all die Schneekristalle auf uns nieder und es ist, als würden Diamanten auf uns niederregnen direkt in unsere Herzen hinein. Was für eine wundervolle Vorstellung, dass unsere Herzen mit Diamanten erfüllt sind, die leuchten und glitzern und die Welt mit unserer Herzensliebe erhellen. Wir tragen jetzt die Diamanten im Herzen.

Wir danken dem Baum dafür,

und der Baum dankt uns. Er lädt uns ein, immer wieder zu kommen, wann immer wir es wünschen und zu jeder Jahreszeit. Das wollen wir gerne tun. Immer wieder, um die Kraft, die Energie und die Liebe des Baumes zu spüren, um aufzutanken und einen Moment lang der Baum zu sein. Dann treten wir langsam und behutsam den Rückweg an. Wir nehmen ein paar tiefe Atemzüge, strecken und räkeln uns, sind frisch aufgetankt, energetisiert, vitalisiert, harmonisiert. Wir fühlen uns rundum wohl und sind wieder ganz und gar im Hier und Jetzt. Mit neuer Kraft und Gelassenheit können wir uns dann unseren weiteren Aufgaben widmen.

Wer weiter mit Bäumen meditieren möchte,

sei herzlich eingeladen zu den KUNSTWIRTEN Murnau und Staffelsee, wo z.B. der Maler Lawrence Trombetta einen uralten Olivenbaum in der Toskana gemalt hat. Immer und immer wieder, zu jeder Tages- und Jahreszeit, bis er selbst fühlte wie der Baum und sein Faun. Von ihm stammt das Zitat „Come on buddy, be a tree even for a moment“. Wie recht er doch hat…

Meditieren lässt sich auch gut mit den kraftvollen Wasserbildern von Künstler Marc Völker oder mit den Bildern, Kunstwerken, Fotoarbeiten und Body-Paintings von Kirsten Luna Sonnemann, die auf einzigartige Weise Kunst und Schamanismus vereint. Ab April 2020 lade ich euch gerne zu solchen Meditationen nach Murnau und an den Staffelsee ein, der dann meine neue Heimat sein wird.

Foto:@Thomas Schick

Kerzen erhellen unsere Zimmer, und wir lassen uns gemütlich bei Tee und Gebäck am warmen Kamin nieder, während wir durch die Fenster hinaus in die winterliche Landschaft schauen und dabei ein wenig zu träumen beginnen. Vielleicht denken wir darüber nach, was wir uns wünschen würden, wenn…

Lassen Sie sich heute in eine Wunsch-Meditation führen, die ich für Sie in unseren Novembertagen vorbereitet habe. Treffen Sie bitte hierzu alle Vorbereitungen, wie in einer früheren Meditation detailliert beschrieben.

Sie schliessen die Augen

und stellen sich vor, wir sind zusammen auf einen der winterlich verschneiten Berge hinauf gekommen. Hier setzen wir uns gemütlich nieder. Das blaue Licht der Dämmerung hat bereits eingesetzt. Unten im Tal gehen die Lichter in den Dörfern an und reihen sich wie Perlen an einer Kette aneinander. Wir sitzen im Kreis und vernehmen den hellen Klang eines Glöckchens. Im selben Augenblick erkennen wir einen wunderschönen, weissen Engel, der uns herzlich begrüsst. Wir tun es ihm gleich und freuen uns sehr über sein Erscheinen.

Hell, licht und irisierend

sieht unser Engel aus, und wir können deutlich sein kostbares Gewand und seine langen, schimmernden Locken erkennen. Sanft und liebevoll bedeutet uns dieser Engel nun, dass er gekommen ist, um unsere Wünsche für das bevorstehende Weihnachtsfest entgegenzunehmen. Der Engel hat eine grosse, goldene Schatulle mitgebracht. Aus dieser holt er nun goldene Stifte und feinstes Papier. Er verteilt diese unter uns, damit wir unsere Wünsche aufschreiben können. Wir denken einen Augenblick nach. Dann schreiben wir unsere Wünsche fein säuberlich auf das edle Papier und reichen es dann dem Engel zurück, der es sorgsam in seine goldene Schatulle legt.

Inzwischen ist ein zweiter Engel erschienen.

Auch dieser Engel ist unbeschreiblich schön, auch er hat eine Schatulle mitgebracht. Mit grosser Sanftheit und Güte erzählt uns nun dieser zweite Engel, dass sich in seiner Schatulle wiederum Wünsche befinden, die die Engel an uns Menschen haben. Dann öffnet er die Schatulle, und jeder von uns darf einen kleinen Umschlag herausnehmen. Nach und nach öffnen wir die kleinen Umschläge und lesen, was darauf geschrieben steht, und was sich die Engel von uns wünschen:

Da steht:

Achtsamkeit“
„Respekt“
„Wertschätzung“
„Behutsamkeit“
„Rücksicht“
„Umsicht“
„Nachsicht“
„Geduld“
„Herzensliebe“
„…und dass wir Menschen viel, viel liebevoller miteinander umgehen…“

Ja, das wollen wir tun,

nicken wir alle in die Runde und stecken unsere Kärtchen wieder in die kleinen goldenen Umschläge zurück. Darüber freuen sich unsere Engel sehr. Und dann versprechen sie uns, unsere Wünsche, die wir in ihre Schatulle gelegt haben, mitzunehmen und dem Christkind und dem Weihnachtsmann vorzutragen. Und so es ihnen erlaubt ist, werden sie dazu beitragen, dass wir unsere Wünsche am Christtag unter dem Weihnachtsbaum vorfinden.

Langsam und behutsam

ziehen sich unsere Engel sodann wieder zurück in ihre höheren Ebenen. Wir bleiben noch eine Weile ganz erfüllt und wunderbar berührt sitzen. Dann nehmen wir ein paar tiefe Atemzüge und treten vorsichtig und achtsam den Rückweg an. Nach einer Weile kehren wir sanft in unseren Raum zurück. Wir öffnen die Augen, lassen unseren Blick kreisen in unserem behaglichen Raum mit dem Kerzenschein, dem köstlich duftendem Tee und dem Gebäck.

War es Traum oder Wirklichkeit?

Auf jeden Fall sind wir erfüllt von einer immensen Liebes-Energie in unseren Herzen und diese wollen wir – ganz besonders jetzt in der hektischen Vorweihnachtszeit – verströmen und verschenken. Und wenn immer es uns zu hektisch und zu stressig werden sollte, kehren wir für ein paar Augenblicke zurück auf unseren Berg, begegnen dort unseren Engeln und kehren erfüllt von Sanftheit, Achtsamkeit und Liebe zurück ins Hier und Jetzt.

 


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