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Darf eine Frau nur schlau oder nur sexy sein oder schlau und sexy zugleich?

So eine Frau fällt beim Betreten des Besprechungsraums sofort auf: Sie hat lange, braune Haare, die zu einem strengen Zopf gebunden sind. Sie trägt einen Nadelstreifenanzug, der ihre weiblichen Formen betont, eine weiße Bluse und eine silberne Brosche. Ihre hohen schwarzen Schuhe lassen sie noch größer wirken. Aus einer Ecke des Raumes ertönen bereits tuschelnde Stimmen, die vermuten, dass sie die neue Anwältin sein muss. Ihr professionelles Auftreten und die Unterlagen unter ihrem Arm bestätigen diesen Eindruck. Doch als sie sich vorstellt, wird klar, dass sie die neue Werkstudentin ist, die noch viel lernen möchte… Dieses Beispiel zeigt, dass Kleidung oft einen großen Einfluss auf den ersten Eindruck hat. Allerdings trauen sich viele Frauen heutzutage nicht mehr, sich so anzuziehen, wie sie es selbst möchten. Noch viel zu oft hört man die Meinung, dass Frauen entweder intelligent oder sexy sein dürfen. Swetlana Posdnyschewa, Stylistin, Image Makerin und Visual Branderin, erklärt in einem exklusiven Gastbeitrag, warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um beide Eigenschaften nach außen zu tragen. „Kleider machen Leute“ – stimmt das? Eine große deutsche Bank hat einmal einen Versuch gestartet: Während sich die erfahrenen Angestellten einer Filiale mit Jeans und Pullover bekleidet haben, durften sich Auszubildenden mit Anzug sowie Hemd oder Bluse präsentieren. Nach einer Woche konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feststellen, dass Kundinnen und Kunden sich eher an die Auszubildenden gewandt haben, um ihre finanziellen Fragen zu klären. Und obwohl diese noch nicht ausgelernt und entsprechend auch nicht das Wissen hatten, wurden sie allein aufgrund ihrer Kleidung als kompetenter wahrgenommen. Genau das erfährt auch Swetlana Posdnyschewa im täglichen Leben. Wenn sie eben noch schnell zum Supermarkt um die Ecke geht, um Fisch für ein leckeres Abendessen zu besorgen, wird sie, je nachdem, was sie gerade trägt, völlig anders wahrgenommen und auch behandelt. Steckt sie in einem Jogginganzug, weil sie direkt nach den täglichen Hausarbeiten losgelaufen ist, bekommt sie den Fisch eingepackt und darf sich allenfalls noch eines „Schönen Tag“-Grusses von der Kassiererin oder dem Kassierer erfreuen. Kommt sie allerdings gerade von einem Kundentermin und trägt entsprechend angepasste Kleidung, die in Harmonie mit ihrem Make-up steht, würden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinter der Theke den Fisch sogar für sie filetieren, diesen in mundgerechte Stücke zerteilen und ihr ein entsprechendes Rezept vorschlagen. Die Umwelt empfängt genau die Signale, die wir aussenden Die Wahrnehmung, die wir nach außen tragen und den anderen vermitteln, sind genau die Reaktionen, die wir von unserer Umwelt enthalten.… weiterlesen

Mode-Stil als Türöffner: Die strategische Kraft der richtigen Kleidung

Der eigene Mode-Stil ist eine kraftvolle visuelle Aussage: Richtig gekleidet können sich Türen zu beruflichem Erfolg öffnen. Wie man das für sich selbst nutzen kann, erklärt Stylistin Swetlana Posdnyschewa. Der Mode-Stil einer Person spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Karriere geht. Beruflicher Erfolg basiert nicht allein auf Qualifikationen und Fähigkeiten, sondern auch darauf, dass man es versteht, sich wirkungsvoll zu präsentieren. Der eigene Mode-Stil beeinflusst deshalb nicht nur die äußere Erscheinung, sondern trifft auch eine kraftvolle visuelle Aussage über die Persönlichkeit und Professionalität eines Individuums. In Zeiten, in denen der erste Eindruck oft den Weg für den beruflichen Erfolg ebnet, ist die bewusste Auswahl seiner Garderobe zu einem strategischen Instrument geworden, um Türen zu neuen beruflichen Möglichkeiten zu öffnen. Stylistin Swetlana Posdnyschewa gibt wertvolle Einblicke, wie der richtige Stil den Weg zu einer florierenden Karriere ebnen kann. Die Macht der visuellen Identität in der Karriere Die Bedeutung von Mode in der Karriereentwicklung darf nicht unterschätzt werden. Kleidung ist weitaus mehr als nur ein äußerliches Merkmal; sie fungiert als Ausdruck unserer Persönlichkeit und schafft eine visuelle Identität. Ihr bewusster Einsatz ermöglicht es, eine positive, professionelle und selbstbewusste Präsenz zu zeigen, die in der Geschäftswelt unentbehrlich ist. Eine durchdachte Garderobe kann dazu beitragen, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu gewinnen, was wesentliche Faktoren für den beruflichen Erfolg sind. Selbstbewusstsein durch Kleidung stärken Der persönliche Mode-Stil kann als Werkzeug dienen, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Indem man Kleidung wählt, die die eigenen Vorzüge betont und gleichzeitig berufliche Kompetenz ausstrahlt, wird eine positive Selbstwahrnehmung gefördert. Ein gestärktes Selbstbewusstsein ist ein Schlüssel zu einer erfolgreichen beruflichen Laufbahn, da es die Fähigkeit zur Selbstpräsentation und Selbstvermarktung beeinflusst. Wie Kleidung einen bleibenden Eindruck hinterlässt Es ist die Kunst der richtigen Wahl: Richtig ausgesucht kann Kleidung einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der über das Vorstellungsgespräch hinausreicht. Eine sorgfältig zusammengestellte Garderobe trägt dazu bei, Professionalität, Sorgfalt und Respekt gegenüber dem Arbeitsumfeld zu zeigen. Menschen erinnern sich oft an diejenigen, die einen gepflegten und passenden Stil pflegen, was langfristig zu beruflichen Chancen und Networking-Möglichkeiten führen kann. Modestil als Kommunikationsmittel In der Geschäftswelt ist Kommunikation entscheidend. Der Mode-Stil dient als stilles Kommunikationsmittel, das Botschaften über die berufliche Position, die Unternehmenskultur und die Persönlichkeit vermittelt. Konsistente und angepasste Kleidung zeigt nicht nur Respekt für die Arbeitsumgebung, sondern fördert auch ein positives Image, das sich unterstützend auf die berufliche Reputation auswirken kann. Authentizität und professionelle Eleganz Es geht darum die richtige Balance zu finden: Während der Mode-Stil als strategisches Instrument für den beruflichen Erfolg dient, ist es entscheidend, eine Ausgeglichenheit zwischen Authentizität und professioneller Eleganz zu reichen.… weiterlesen

Für Sie getestet: Lippen-Maske „Plush Puddin‘ Intensive Recovery Lip Mask“ von Fenty Skin

Eine Lippen-Maske kommt jetzt gerade richtig. Denn die Winterzeit mit Kälte im Freien und Heizungsluft in den Räumen beschert uns nicht selten raue, rissige Lippen. Dagegen gibt es jetzt eine saubere, vegane und tierversuchsfreie Lösung aus der Fenty Skin-Linie. Es ist die Kosmetik-Brand, die Superstar Rihanna in Zusammenarbeit mit Kendo Brands entwickelt hat, die wiederum zur Luxus-Gruppe LVMH gehören. „Ich stehe sehr auf die kleinen Aspekte des Pflegerituals. Eine Lippenpflege-Routine macht Spaß, ist aber auch so wichtig, damit der Schmollmund gesund, hydriert und sexy bleibt. Plush Puddin‘ ist die ultimative Selbstpflege für die Lippen, die ich jeden Tag und jede Nacht verwende.“ – Rihanna Lippen-Maske mit Tropen-Power Die „Plush Puddin‘ Intensive Recovery Lip Mask“ verspricht nicht nur glattere, sondern auch prallere Lippen in einer Woche. Die Lippen-Maske enthält vor allem tropische, feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Kokosnuss- und Rizinusöl, Granatapfel- und Jojobaölkomplex, Granatapfelsterole und Barbados-Kirschextrakt, die jeder für sich eine wichtige Pflege-Rolle spielen: Granatapfel und Jojobaöl sind reich an Antioxidantien. Sie sorgen für Spannkraft und Elastizität, sollen die Lippen bei regelmäßiger Anwendung sogar sichtbar praller machen. Als weiteres Antioxidans ist Vitamin E enthalten, das die Lippen belebt und pflegt. Granatapfel-Sterole bieten eine natürliche, vegane Alternative zu Lanolin, die 200 Prozent ihres Gewichts an Wasser binden. Infolge verbessert sich die Feuchtigkeitsbarriere der Lippen und die Feuchtigkeitszufuhr wird erhöht. Als reichhaltige Feuchthaltemittel wirken zusätzlich Kokosnuss- und Rizinusöl. Der Extrakt aus der Barbados-Kirsche (Acerola) enthält mehr Vitamin C als eine Orange. Er stärkt und pflegt die Lippenhaut. Leckerer Pudding für die Lippen Tatsächlich umhüllt die reichhaltige, puddingartige Textur von „Plush Puddin’“- was der Name schon verspricht, wird auch gehalten! – die Lippen mit einem spürbaren Feuchtigkeitsschub. Ich wende die Lippen-Maske am liebsten über Nacht an, dann sind die Lippen am nächsten Tag glatt und weich. Angenehm ist auch der leicht Geschmack nach Vanille. Genial gelungen finde ich die Verpackung. Der kleine, puderfarbene Tiegel aus 100 Prozent PCR-Material ist rundum geschlossen. Schraubt man den Deckel ab und dreht den Boden leicht nach rechts, entlässt der Spender exakt die richtige Menge, die man für einen Lippen-Auftrag braucht. Es ist eine saubere und effiziente Lösung. Man muss nicht länger in Töpfchen herumfingern, die schon bald unansehnlich sind und man meist doch zu viel von der Textur erwischt. Gut gemacht, Rihanna! „Plush Puddin‘ Intensive Recovery Lip Mask“ von Fenty Skin, 15 g, 19 Euro… weiterlesen

Mein X-mas-Geschenke-Tipp: Valentino Go-Clutch+ Mini-Rosso

Valentino-Taschen gehören zu den begehrtesten It-Bags. Nicht weniger stylish ist die kleine Beauty-Schwester. Auch diese wurde von Pierpaolo Piccioli entworfen, der Italiener ist seit 2008 Kreativ-Direktor von Valentino. Ihr Debüt hatte das coole Mode-Accessoire auf dem Laufsteg im Frühjahr/Sommer 2017. Piccioli wollte damit die enge Verbindung zwischen Couture und Beauty aufzeigen. Die kompakte Clutch ist der ideale Begleiter für unterwegs zum Nachschminken und sieht dabei noch ausnehmend gut aus. Individuell und nachfüllbar Das Geniale daran finde ich, dass man seine Go-Clutch im glänzenden, sexy Valentino-Rot customized bekommt. Bei dem Kompaktpuder kann man unter fünf Nuancen wählen. Den kleinen Lippenstift gibt es in sechs Farben – und da wiederum in satinierter oder matter Optik. Der Mini-Rosso lässt sich außerdem jederzeit nach Lust und Laune wechseln. In jedem Fall ist die Mini-Clutch ein echter Hingucker, egal ob man sie an der filigranen Goldkette umgehängt, über der Schulter trägt oder in der Hand hält. Die lange Kette lässt sich nämlich ganz einfach abnehmen und wieder anlegen. Jede Fashionista – und wer ist das nicht – wird sich über dieses Geschenk freuen. Oder doch lieber selbst behalten? Ich könnte es verstehen. „Valentino Go-Clutch und Mini-Rosso“, ca. 199 €… weiterlesen

Wie krisenfest sind Lippenstifte?

C&C-Autorin Margit Hiebl erzählt hier, warum sie auch zu Corona-Zeiten mit Maskenpflicht nicht auf ihre roten Lippen verzichten wird und warum sich in Krisenzeiten teure Lippenstifte besonders gut verkaufen. Mich sieht man nie oben ohne. Gemeint ist roter Lippenstift. Tja – jetzt sieht man mich auch (fast) nie oben ohne. Gemeint ist die Maske. Das heißt: Auszeit für den Lippenstift? Oder nur als Luxusartikel für ganz besondere Momente? Denn, selbst wenn bald auch die Lokale wieder öffnen – die Masken werden uns erstmal erhalten bleiben. Und da wirkt es auch nicht gerade sexy, wenn man die Maske zum Essen abnimmt und das Lippenmake-up darunter aussieht, als hätte man schon gegessen. Dabei ist der Lippenstift für uns Ladies unverzichtbar – zumindest in Krisenzeiten. Der „Lipstick Index“ Erstmals beobachtet wurde das Phänomen nach der Wirtschaftskrise in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts in den USA. Während sich die industrielle Produktion nahezu halbierte, stieg der Umsatz von Lippenstiften & Co stark an. Eine ähnliche Entwicklung gab es auch seit der Finanzkrise vor über 10 Jahren. Ebenso nach 9/11. Seither hat das Phänomen auch einen Namen: Während die Börsenkurse sich im Tiefflug befanden, schossen die Absatzzahlen von teuren Lippenstiften außergewöhnlich in die Höhe. Leonard Lauder, damals Vorstandsvorsitzender des US-Kosmetikkonzerns Esteé Lauder, nannte diese Art Indikator für wirtschaftliche Entwicklung den „Lipstick Index“. Kleiner Luxus Warum verkaufen sich in Krisenzeiten gerade teure Lippenstifte? Nun, ein Erklärungsversuch ist: Wenn das verfügbare Einkommen wegen stagnierender Wirtschaft kleiner wird und man sich schon keine größeren Anschaffungen leisten kann oder will, gönnt man sich zumindest einen kleinen Luxus – einen chicen Lippenstift. Und schließlich gilt in kleinen und besonders auch großen Krisenzeiten der Stilgrundsatz von Holly Golightly, dem New Yorker Partygirl im kleinen Schwarzen aus dem Kultfilm „Frühstück bei Tiffanys“: „A girl can’t read that sort of thing without her lipstick“. Wenn’s also in die Untiefen des Lebens geht – nicht ohne Lippenstift. Denn Stil ist alles, wie Diana Vreeland sagte, New Yorker Szene-Größe und Chefredakteurin der US-Vogue (1963-1971). Er hilft dir, morgens aufzustehen und die Treppe hinunter zu kommen. Es ist eine Lebensweise. Mein Plädoyer für den Lippenstift Also: Ich plädiere dafür, am viel zitierten Homeoffice-Schreibtisch keine Masken aufzutragen (meine Güte, kann man das nicht wie sonst auch abends oder am Wochenende machen?), sondern den Lippenstift. Dann wird es sicher auch im Online-Call „Zoom“ machen. Zwar ist es noch ist es zu früh für aktuelle Absatzzahlen. Doch ich wette, Wimpertuschen, Kajal, Lidschatten und Augenpflege werden neue Höhenflüge erleben – liegt schließlich das Augenmerk nun im oberen Drittel des Gesichts.… weiterlesen

Bitte Platz nehmen für Ihren neuen Haarschnitt!

Nach wochenlangem Lockdown hat man richtig Lust auf eine neue Frisur. Einfach mal anders aussehen. Der neue Side Swept Bob mit seiner sexy Imperfektion gehört zu den Favoriten 2020. „Aber für jede Haarlänge gibt es einen coolen Look – egal ob per Schnitt oder Farbe“, sagt Stefan M. Pauli. Sein Münchner Salon ist groß genug, um trotz Sicherheitsvorschriften seinen Kunden den gewohnt perfekten Service bieten zu können. Der Statement-Schnitt: kurze Haare Laut Stefan M. Pauli tendiert die deutsche Frauen zwar eher zu langen Haaren, und München ist auch nicht gerade eine Kurzhaar-Stadt. Trotzdem haben viele Frauen durchaus den Mut bzw. das Selbstbewusstsein, etwas Individuelles, also kurze Haare zu tragen. „Lang ist nett, man macht nichts verkehrt, sieht weiblich aus. Aber das ist nie ein Statement, ein Kurzhaarschnitt schon“, bestätigt der Frisurenexperte. Stimmt schon, mit kurzen Haaren ist das Gesicht präsenter, man kann sich nicht hinter seinen Haaren verstecken. Muss man dafür unbedingt ein schönes Gesicht haben? „Nicht zwangsläufig. Wenn mich Kunden fragen, ob ihnen kurz, mittel oder lang besser steht, sage ich immer: Es gibt für jede Gesichts- und Kopfform, für jeden Typ eine Version in jeder Haarlänge.“ Um herauszufinden, was sich die Kundin wünscht, stellt er ihr drei gezielte Fragen: 1. Wie möchten Sie wirken? 2. Was machen Sie gerne mit den Haaren? 3. Was gefällt Ihnen gar nicht? Das schließt dann schon vieles aus. Wenn jemand überhaupt nichts mit seinen Haaren machen will, empfiehlt der Friseur halblang. Ein Kurzhaarschnitt erfordert mehr Aufwand als man denkt. Kurze Haare sind zwar schnell gewaschen und getrocknet, aber sie verlegen sich auch gerne nachts. Also muss man morgens regelmäßig stylen. Kurz und doch feminin: der Pixie „Eine richtig coole Kurzhaarfrisur“, bestätigt Pauli. „Ich mag ihn nicht zu kurz, sondern lieber mit weicheren, volleren Konturen, die man auch mal hinter die Ohren legen kann, die aber in der Kürze trotzdem noch Struktur haben. Die klassische Variante fast wie ein Herren-Facon-Schnitt empfinde ich als sehr androgyn und zu hart.“ Der Pixie funktioniert bei jeder Haarstruktur und -menge. Mit dem Schnitt kann man einen Hinterkopf modellieren, wo keiner ist, dem Oberkopf Volumen geben etc. „Es ist eine Kunst für sich“, erklärt Stefan Pauli. „Der Profi muss den Fall der Haare ganz genau analysieren. Er muss vorhandene Wirbel einbeziehen und überlegen, wie er sie gewinnbringend nutzen kann. Je kürzer die Haare, desto wichtiger sind Wuchs und Fallrichtung.“ Für das Styling zu Hause braucht man nichts außer seinen zehn Fingern und einen Föhn.… weiterlesen

Alpbach in Tirol: Urlaub in Österreichs schönstem Dorf

Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Wenn ein Dorf damit wirbt, das ansehnlichste seiner Art zu sein, weckt das natürlich erst mal Neugier. Was macht Alpbach, eine 2500-Seelen-Gemeinde in Tirol, so besonders? Zum einen ist es ganz sicher die wunderbare Lage auf 1.000 Höhenmetern auf einem sonnigen Plateau inmitten der Kitzbüheler Alpen. Nach Innsbruck sind es entspannte 50 km, nach München 130 km. Das Herz jedes Outdoor-Fans schlägt höher bei der dortigen Fülle an Wander-Routen und Ski-Pisten. Einzigartig ist auch der einheitliche Baustil, dem Alpbach schließlich auch seine zwei Beauty-Titel verdankt. Denn auf Initiative von Alfons Moser, einstigem Bürgermeister, beschloss der Gemeinderat in den 50ern, das Parterre von jedem Haus aus Mauerwerk zu bauen und ab dem ersten Stock durch Holz bzw. eine Holzverkleidung abzulösen. Zudem schmückt jedes Gebäude der sogenannte „Alpbacher Balkon“ – rote und weiße (seltener rosa) Geranien. Familiengeführte Herzlichkeit Zum anderen sind auch Hotels wie der traditionell-gemütliche 4*S-Alpbacherhof mitverantwortlich für den unaufgeregt-herzlichen Charme des Ortes. Das Haus mit seinen 51 Komfort-Zimmern und 13 Suiten ist behaglich wie stilvoll eingerichtet und wird seit 2008 von Familie Margreiter liebevoll geführt. Die 2019 neu errichteten Zimmer besitzen sogar einen Elektro-Kamin. Was erst mal unsexy klingt, sieht aber täuschend echt aus, und sorgt auf Knopfdruck für kitschig-schöne Hütten-Romantik. 2019 wurde ebenfalls der Bar-Bereich im Erdgeschoss neu gestaltet. Dorthin wird auch erst mal jeder Gast nach dem Check-in geführt und auf ein Glas Prosecco eingeladen. Die bodentiefen Fenster geben den Blick frei auf die XXL-Außenterrasse und die Tiroler Bergwelt. So fühlt sich Urlaub an! Massagen mit Tiefenwirkung Die Erholung im Alpbacherhof geht im 1.600 Quadratmeter großen Wellnessbereich weiter. Dort gibt es neben einem Außen- und Innenpool herrlich kuschlige Körperschalen-liegen mit integrierter Tiefenwärme und einen sorgfältig gepflegten Wellnessgarten. In diesem befindet sich auch die 2019 neu errichtete Panorama-Sauna mit Bergblick. Wer eine Massage bucht, sollte nach Physiotherapeut Robert fragen. Der freundliche Rumäne versteht es, verspannte Muskeln gezielt zu lösen und ein neues Körpergefühl zu schenken – mit nachhaltiger Wirkung. 24h-Schlemmen Wer will, kann im Alpbacherhof so gut wie rund um die Uhr schlemmen. Nach dem Frühstück folgen mit etwas Abstand eine Mittagsjause, dann ein Kaffee-Kuchen-Buffet sowie ein 6-Gang-Abendmenü, beispielsweise mit gemischtem Salat, Ratatouille-Pastete, Sellerie-Cremesuppe, Kalbsrücken-Filet, Nougatknödel und einer feinen Auswahl an Bergkäse. Sommelier Peter empfiehlt dabei auf charmante Art zu jedem Gang exzellente Weine, wie etwa einen Chablis AC 2015 aus dem Burgund oder den Lagrein Selezione 2018 vom Südtiroler Weingut Elena Walch.… weiterlesen

VON DER LASTER-HÖHLE ZUM LUXUS-CABARET

Das Moulin Rouge in Paris feiert 130 Jahre. Vieles hat sich geändert, doch der Champagner fließt wie bei Toulouse-Lautrec Das hätte sich 1889 der Maler Henri de Toulouse-Lautrec für „sein“ Moulin Rouge sicher nicht träumen lassen: Eine „Schlangenfrau“ mit der Lizenz zum Verbiegen verschränkt die Beine einfach mal hinter dem Kopf oder legt einen ausgestreckten Arm hinter dem Kopf vorbei auf der anderen Schulter ab. Zwei Akrobaten vollführen waghalsige Balance-Bewegungen mit schwindelerregendem Tempo. Eine Tänzerin taucht mit riesigen Pythonschlangen im tiefen Becken. All das gehört 2019 zum Moulin Rouge und seiner Show Féerie. Eine Show vom feinsten, dieser „Feenzauber“. Und, na klar, er darf nicht fehlen, der „French Cancan“, dieser im Moulin Rouge der Belle Epoque kreierte Tanz, bei dem die Damen ihre Beine so hoch schwingen, dass die Röcke fliegen – und beim Bücken auch mal den Blick aufs nackte Hinterteil freigeben. Ein Skandal zu der damaligen, eher prüden Zeit, aber einer, der der Revue allabendlich ein volles Haus garantierte. 60 perfekte Tänzerinnen aus aller Welt 130 Jahre später braucht es da schon mehr: Die 60 Doriss Girls des Moulin Rouge überzeugen mit aufwändig verzierten knallbunten Kostümen, üppigem Feder-Kopfschmuck, akrobatischen Tanzschritten und perfekt abgestimmter Choreographie. Ein Feuerwerk der Farben. Die Girls strahlen, sie singen – ab und zu oben ohne. Sexy sehen sie immer aus, auch wenn die Hinterteile bedeckt bleiben und man höchstens mal einen Trikolore-farbenen Slip blitzen sieht. Tänzerinnen können hier nur die besten werden – meistens Primaballerinen: Alle haben ein Gardemaß von genau 1,75 Meter, ellenlange Beine – nur so klappt der perfekte Spagat. Benannt sind sie übrigens nach der Deutschen Doris Haug, die von 1961 bis zu ihrem Tod 2014 Choreographin der inzwischen internationalen Truppe war. Für die Mädels gelten strenge Regeln, die im Vertrag festgehalten werden. Gewichtskontrolle (mehr als zwei Kilo plus oder minus sind verboten) ist genauso vorgeschrieben wie Haarschnitt und -farbe. Dazu müssen sie täglich trainieren und grenzenlos fit sein. Die Kostüme sind kiloschwer, die Tanzdarbietungen reine Kraftakte. Eine Hommage an Paris Für die gesamte Show gilt: Obwohl das Moulin Rouge mit seinen vielen Artisten mit den Jahrzehnten internationaler geworden ist, bietet es trotzdem ein durch und durch französisches Spektakel – und eine Hommage an die Stadt Paris, einst und jetzt. Das gilt auch wieder fürs Programm Féerie, das seit 1999 läuft. Mit gewaltiger Vorleistung: Zwei Jahre wurden die Nummern einstudiert, acht Millionen Euro investiert. Es hat sich gelohnt: Seit 20 Jahren sind die zwei Vorstellungen pro Abend (eine mit Dinner) durchgehend ausverkauft.… weiterlesen

Are you ready for Summer?

Die warmen Tage stehen vor der Türe. Der Urlaub ist längst gebucht. Da ist es an der Zeit, sein Beauty-Management auf Sommerzeit umzustellen. Erst mal peelen! Denn alles, was danach auf die Haut kommt, kann viel intensiver wirken und sorgt für eine ebenmässige Optik. Das gilt besonders für Selbstbräuner. Für den Körper und vor allem für Beine und Po verwende ich gerne ein Salz-Peeling. Die Körner verstärken den Massage-Effekt, und man fühlt direkt, wie die Durchblutung aktiviert wird. Im Gesicht mag ich es lieber softer. Da benutze ich ein Peeling auf Enzymbasis. Das kommt ganz ohne die aggressiveren Rubbel-Körnchen aus, es wirkt über biochemische Reaktionen. Hä? Etwas einfacher ausgedrückt. Enzyme spalten Eiweißbausteine, und Hautzellen bestehen schließlich aus Eiweiß. Deshalb lassen sich die toten Schüppchen nach der Einwirkzeit einfach abwaschen. Jedenfalls fühlt sich der Teint hinterher glatt und soft an. Tropfenweise bräunen So, nun ist meine Haut bereit für eine kleine Schummelei. Winterblässe ade! Mit einem leicht gebräunten Teint fühle ich mich gleich wohler, wenn draußen die Temperaturen steigen. Aber mit der Sonnenbräune geht es einfach nicht so schnell, und die künstliche Tönung ist außerdem gesünder. Also mische ich in meine Tagespflege ein paar Bräunungstropfen. Dropping nennt man das in der Beauty-Sprache. Die Inhaltsstoffe dieser Tan Drops entsprechen den zuckerartigen Verbindungen Dihydroxyaceton (DHA) im Selbstbräuner. Allerdings kann ich hier den Bräunungsgrad selbst ganz genau steuern. Je mehr Tropfen, desto dunkler die Färbung. Beinarbeit leisten Bei den Beinen halte ich es genau wie im Gesicht. Wie braun sie unterm Kleid hervorschauen, das will ich selbst bestimmen. Schrittweise und vor allem streifenfreie Bräune kriege ich mit einem Gradual Tanner genau in der Tönung hin, wie ich sie möchte. Je öfter ich so eine Körperpflege mit Bräunungsfaktor anwende, umso mehr Farbe nehmen die Beine an. Allerdings haben selbstbräunende Produkte grundsätzlich keinen Sonnenschutz. Für das erste Sonnenbad trage ich deshalb einen hohen Lichtschutz zwischen LF 30 und 50 auf, damit sich die Haut langsam wieder an das UV-Licht gewöhnen kann und ihren Eigenschutz entwickelt. Etwa zwei bis drei Wochen mit UV-Strahlung dauert es, bis die sogenannte Lichtschwiele nach dem Winter wieder voll aufgebaut ist. Dieser natürliche Eigenschutzmechanismus der Haut entspricht übrigens allenfalls einem Sonnenschutzmittel mit dem Faktor 4. Pampern und korrigieren Farbunebenheiten wie Pigmentflecken lassen die Haut unruhig aussehen. Dagegen hilft Vitamin C, das zugleich ein extrem potentes Antioxidant ist. Als aufhellendes Tagespflege-Serum trage ich es morgens unter meiner Tagespflege auf. Damit der Teint schön prall und rosig aussieht, sollte diese feuchtigkeitsbindende Substanzen wie Hyaluronsäure, Glycerin, Panthenol oder Urea enthalten.… weiterlesen

Hasenfutter wird zum Superfood

Knackig frische Selleriestängel haben jede Menge Benefits Das Health-Credo „an apple a day keeps the doctor away“ hat ausgedient. Dass Sellerie viel mehr zu bieten hat an Vitaminen und Vitalstoffen war lange Zeit in Vergessenheit geraten. Während in den US-amerikanischen Healthy Lifestyle Zentren Los Angeles, New York und Miami die Ernährungs-Profis längst auf dem Sellerie-Trip sind, macht das Grünzeug jetzt auch bei uns mehr und mehr von sich reden. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Neuentdeckung. Seit Hunderten von Jahren ist die aromatische Pflanze aus dem östlichen Mittelmeerraum als heilbringende Pflanze weltweit bekannt und genutzt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin setzt man sie gegen zu hohen Blutdruck ein, in der Ayurvedischen Medizin bei Verdauungsproblemen. Zudem soll Sellerie regenerierende Wirkung auf das Nervensystem ausüben und dabei helfen, das Blut zu reinigen, Entzündungen zu lindern und die Darmgesundheit zu unterstützen. Da steckt Power drin Sellerie ist reich an Calcium, Sodium, Kupfer, Magnesium, Eisen, Zink, Potassium. Er enthält Fettsäuren und die Vitamine A, C, E, D, B6, B12 und das Knochen-Vitamin K. Letzteres trägt ebenfalls zur Gesundheit der Zähne bei. Hinzu kommt der Vorteil, dass das knackige Gemüse einen hohen Wassergehalt aufweist. Beide Faktoren fördern die Speichel-Produktion. Das wiederum hat den Vorteil, dass Essensreste und Bakterien aus der Mundhöhle gespült werden und Karies keinen Nährboden findet. Grün macht schlank und sexy Nicht zuletzt ist Sellerie ein Figurwunder. Durch verdauungsfördernde Ballaststoffe lässt er die Pfunde leichter schmelzen, kalorienarm ist er außerdem. Ein Stängel bringt es gerade mal auf 10 Kalorien. Hinzu kommt, dass der hohe Wasser- und Elektrolyte-Gehalt Austrocknung verhindert und Blähgefühle reduziert. Sogar zum Stresskiller soll er taugen. Tatsächlich wirken sich seine Mineralien wie Magnesium und sein essentielles Öl beruhigend auf das Nervensystem aus. Ein Sellerie-Snack am Abend soll besser schlafen lassen. Andererseits behauptet Dr. Alan R. Hirsch, Neurologischer Direktor der Smell and Taste Treatment and Research Foundation in Chicago, Illinois, dass zwei Pheromone im Sellerie – Androstenon und Androstenol – das sexuelle Erregungsniveau boosten können. Sie werden freigesetzt, wenn man einen der grünen Stängel kaut. Gekocht oder gepresst? Sellerie funktioniert als Zutat in Suppen und Eintöpfen und verleiht vielen kulinarischen Kreationen ein besonderes Aroma. Roh in Stücke geschnitten eignet er sich als „Löffel“, um Dips und Pasten damit aufzunehmen. Und nicht zuletzt kann man ihn zu Saft verarbeiten. Wellness-Blogger aus der ganzen Welt promoten das grüne Elixier bereits als Health-Booster und Schönheitsdrink. Pure Delight, der deutsche Vorreiter klassischer Saftkuren, hat natürlich auch längst einen Sellerie-Saft im Programm und sogar zur Sellerie Challenge aufgerufen .… weiterlesen
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