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Vitamin C, der Immunbooster

Gerade jetzt im Herbst ist das wasserlösliche Vitamin wieder mal voll im Trend, weil es das Immunsystem stärkt. Und in den jetzigen Corona-Zeiten erst recht. Außerdem schützt und unterstützt Vitamin C die Haut. Aber nicht jeder verträgt es. Haben Sie schon mal von einer Vitamin C-Allergie bzw. Unverträglichkeit gehört? Ich auch nicht, bis ich sie hatte. Genauer gesagt reagierte ich auf Ascorbinsäure, wie Vitamin C auch genannt wird, äußerst unschön. Es begann damit, dass ich jedes Mal auf Schmerztabletten, in denen Acetylsalicylsäure (ASS) mit Ascorbinsäure kombiniert war, dicke Schwellungen unter den Augen bekam. Hatte ich zu viele Vitamin C-haltige Nahrungsmittel gegessen, wurde mir übel und die Toilette mein bester Freund. Oft war ich mir einer Überdosis auch nicht bewußt. Denn Vitamin C steckt eben nicht nur in Früchten und frischem Gemüse, wo man es vermutet. Es wird auch in vielen Produkten wie Wurst und Fleischwaren als Zusatzstoff (E300 bis E304, E315 und E316) beigemischt, um sie haltbarer zu machen und Verfärbungen zu verhindern. Denn Ascorbinsäure verringert die Bildung freier Radikale, die durch den Sauerstoff in der Luft entstehen können. Es ist also ein natürliches Antioxidationsmittel. Auch mit Vitamin C in Kosmetika erging es mir leider nicht viel besser. Statt Glow und langanhaltender Feuchtigkeit schmückten Rötungen und pustelartige Erscheinungen mein Gesicht. Und was sagt der Dermatologe? Dr. Hans Peter Schoppelrey, Dermatologe und Allergologe am Haut- und Laserzentrum an der Oper in München, lieferte mit prompt die Bestätigung, dass man tatsächlich allergisch auf Vitamin C reagieren kann. „Es stimmt“, sagt er. „Aber für die Mediziner war es eher eine überraschende Erkenntnis, dass einige Menschen auf oral eingenommenes Vitamin C Unverträglichkeiten und sogar Allergien entwickeln. Doch in vielen Produkten steckt heute industriell hergestelltes, hochdosiertes Vitamin C. Bei einer Überdosierung wird das Vitamin zwar über den Urin ausgeschieden, weil es wasserlöslich ist, aber auf der Passage durch den Darm kann es zum Teil gespeichert werden.“ Und weil Vitamin C auch durch die Nieren wandert, können speziell bei Menschen mit einer Nierenunterfunktion Probleme bei einer Überdosierung auftreten. In den Nieren wird dann vermehrt Oxalsäure gebildet, was die Bildung von Nierensteinen fördert. Und wie äußerst sich eine allergische Reaktion? „Mit Bitzeln auf der Zunge, Blähungen und Durchfall“, erklärt Schoppelrey. „Um den Mund herum kann eine periorale Dermatitis auftreten.“ Woran erkennt man, dass man auf Vitamin C-haltige Kosmetika besser verzichtet. Schoppelrey: „Vitamin C auf der Haut kann zwei Reaktionen hervorrufen. Wenn sich nach topischem Auftragen kleine Pusteln mit Juckreiz bilden, spricht das zwar für eine allergische Reaktion, ist aber noch ungeklärt.“… weiterlesen

Für Sie getestet: 30% Vitamin C in „Boost Up“ von Trinny London

Vitamin C schenkt der Haut den ultimativen Glow. Aber das ist noch nicht alles, denn dieses Vitamin ist ein echtes Multitalent: Es wirkt gegen Pigmentflecken und schützt den Teint vor Umweltbelastungen und Schädigungen durch das Sonnenlicht. In den meisten handelsüblichen Pflegeprodukten ist allerdings nur ein Wirkstoffgehalt von zehn bis 15 Prozent enthalten. Schon aus diesem Grund war ich gespannt, welchen Effekt ich mit dem 30prozentigen Vitamin C-Boost von Trinny London für meine Haut erreichen kann. Dieses superstarke Serum enthält nicht nur eine hohe Konzentration an Vitamin C in Form von Ethyl Ascorbinsäure. Diese ist besonders wirksam, da sie in der Haut nicht in die reine Ascorbinsäure umgewandelt werden muss. Außerdem ist Ethyl Ascorbinsäure in Kosmetika sehr stabil, kann langfristig wirken und ist sehr verträglich. In „Boost up“ stärkt sie gemeinsam mit Plankton-Extrakt und natürlichen Mikroalgen die natürlichen Abwehrkräfte der Haut. Vitamin C für den Glow am Morgen „Vitamin C war schon immer eine meiner großen Leidenschaften. Unser strahlendes Serum mit 30 Prozent Vitamin C sorgt für mehr Helligkeit der Haut und einen ebenmäßigen Teint. „Boost up“ ist der beste morgendliche Boost für Ihren Teint. Ich kann gar nicht genug davon bekommen.“ Trinny Woodall, Gründerin & CEO Aufgrund der hohen Wirkstoff-Konzentration empfiehlt der Hersteller das Produkt „nur für sehr erfahrene Hautpflege-Anwender“. Nicht geeignet ist „Boost up“ für Erstanwender von Vitamin C, also für Personen, die noch nie hochaktive Produkte verwendet haben, oder eine empfindliche oder reizbare Haut besitzen. Eine so hoch konzentrierte Formulierung kann bei sehr sensibler Haut zu Irritationen führen. Patch-Test am Unterarm Um sicherzugehen, dass das Serum gut vertragen wird, wird vor der ersten Anwendung ein Patch-Test (z.B. auf dem Unterarm) empfohlen. Dazu trägt man einen Pumpstoss des Produktes am besten auf den Unterarm auf und lässt es über Nacht einwirken, um zu prüfen, wie die Verträglichkeit mit der Haut ist. Ich muss zugeben, dass ich auf den Patch-Test verzichtet habe. Meine Haut ist hochaktive Wirkstoffe wie zum Beispiel Retinol über Jahre gewöhnt. Allerdings habe ich aus Sicherheitsgründen das Vitamin C-Serum in der Anfangsphase nur jeden zweiten Tag morgens angewendet und danach ein Sonnenschutzmittel aufgetragen, um meine Haut allmählich an den Wirkstoff zu gewöhnen. Der ultimative Teint-Boost – So sieht meine Pflege-Routine aus: Nach der morgendlichen Reinigung trage ich einen Pumpstoss auf das Gesicht auf (die Augenpartie ganz aussparen) und einen zweiten verteile ich auf Hals und Dekolleté. Beginner verwenden das Serum anfangs zweimal pro Woche auf und steigern die Anwendung langsam bis zur täglichen Anwendung.… weiterlesen

Vitaminpräparate – Der beste Zeitpunkt zur Einnahme

Vitaminpräparate gehören bei vielen Menschen mittlerweile zur alltäglichen Versorgung. Mehr als zwei Drittel nehmen in Deutschland wöchentlich Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Aber man sollte wissen, welche Vitamine oder Multivitamine man wann am besten einnimmt, und welche Substanzen sich nicht vertragen. Vitaminpräparate sind im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Laut Statista sind dabei Vitamine (61 Prozent) und Mineralien (36 Prozent) am weitesten verbreitet. Dahinter folgen Proteine, die jede:r Vierte der Studien-Teilnehmer:innen einnimmt. Nur 23 Prozent verlassen sich heute noch darauf, dass sie über ihre Nahrung die täglich benötigten Nährstoffe aufnehmen. Ein stressiger Lebensstil, genetische Variationen, das Alter und die aktuelle Lebensphase wie zum Beispiel eine Schwangerschaft können es erfordern, zu einem Nahrungsergänzungsmittel zu greifen. Wer seinen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen nicht über die normale Nahrung deckt, sollte allerdings seinen Arzt:in konsultieren, bevor er Vitamine oder ähnliches schluckt. In keinem Fall dürfen Vitaminpräparate eine ausgewogene Ernährung ersetzen. Sie können allenfalls fehlende Nährstoffe ergänzen. Vitaminpräparate – welche für wen? Beispielsweise benötigen schwangere Frauen Folsäure und Eisen. Auch während der Menstruation kann ein Eisenpräparat notwendig werden. Vegetarier und Veganer haben häufig einen Mangel an B12, ältere Menschen brauchen Kalzium und der Großteil der Bevölkerung Vitamin D, vor allem, wenn in Gegenden mit wenig Sonnenlicht. Auch wer wenig Obst und Gemüse auf seinem Speiseplan stehen hat, sollte mit einem NEM (Nahrungsergänzungsmittel) nachhelfen. Sehr beliebt sind Multivitamine. Das sind Nahrungsergänzungsmittel, die Vitamine und Mineralstoffe in unterschiedlichen Mengen enthalten und das in einer Dosis, die zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit und zur Deckung von Defiziten in der Ernährung empfohlen wird. „Der Körper nimmt Vitamine und Mineralstoffe aus Multivitaminen ähnlich auf wie aus der Nahrung. Die Nährstoffe werden im Verdauungstrakt aufgespalten und dann in den Blutkreislauf aufgenommen, wo sie zu den verschiedenen Teilen des Körpers transportiert werden, um ihre Funktionen zu erfüllen“, sagt Dr. Jennifer Martin-Biggers, HUM Vizepräsidentin in Los Angeles. Was sollte ein Multivitaminpräparat enthalten? Wichtig sind alle Vitamine des B-Komplexes. Vorteilhaft sind auch Spurenelementen wie Zink, Selen, Eisen und Kalzium sowie fettlösliche Vitamine wie A, D und E. Auch von Antioxidantien wie Lycopin und Astaxanthin kann unser Körper profitieren. „Zwei wichtige Nährstoffe sind Vitamin D und Kalzium, auf die man in einem Multivitaminpräparat achten sollte, da sie für starke Knochen, das Immunsystem und die Hautgesundheit von entscheidender Bedeutung sind“, empfiehlt Martin-Biggers. Was man über die einzelnen Nährstoffe wissen sollte Vitamin B12 ist wichtig, um den Energie-Stoffwechsel und die Zellteilung zu unterstützen. Bei einer rein pflanzlichen Ernährung besteht oft eine Unterversorgung.… weiterlesen

Vitamin D: Die 6 häufigsten Irrtümer

Vitamin D wird im Körper durch die Sonneneinstrahlung und die Ernährung gewährleistet. Falsch! Über keine Substanz im Körper gibt es so viele Irrtümer und Fehleinschätzungen wie bei Vitamin D (wissenschaftlich Vitamin D3). Hier sind die sechs wichtigsten Mythen: Irrtum 1: Gesunde Ernährung sichert den Vitamin-D-Spiegel Vitamin D wird im Gegensatz zu vielen anderen Vitaminen nicht vorwiegend über die Ernährung aufgenommen. Es wird zum größten Teil durch die UVB-Strahlen der Sonne in der Haut produziert. Deshalb ist allein die Sonnenexposition für eine ausreichende Menge Vitamin D im Körper entscheidend. Und die erreicht man in den seltensten Fällen. Irrtum 2: Über die Sonne nimmt man genug auf Die Sonneneinstrahlung reicht bei uns in Mitteleuropa nicht aus. Selbst im Sommer ist der Anteil des UVB-Spektrums der Sonne nur zwischen 11 und 16 Uhr hoch genug. Das sind aber genau die Zeiten, in denen man sich nicht in der prallen Sonne aufhalten sollte. Aber das Vitamin kann nur bei direkter Bestrahlung auf die nackte Haut produziert werden. Und das am besten im Liegen, weil dann der Einfallswinkel der Lichtstrahlen optimal ist. Aus diesen Gründen sind viele Menschen nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt. Im Winter, und der dauert bei uns nun mal fünf Monate, sieht es noch schlechter aus. In den Ländern über dem 42. Breitengrad (oberhalb von Rom) steht die Sonne zwischen Oktober und März so tief, dass zu wenig UV-Strahlen durchkommen. Irrtum 3: Im Winter versorgt sich der Körper mit den Vorräten aus dem Sommer Auch das funktioniert leider nicht so, denn der Vitamin-D-Spiegel fällt bereits nach etwa acht Wochen stark ab. Daher sind fast 80 Prozent der Bevölkerung im Winter mit dem wichtigen Vitamin unterversorgt. Starke Schwankungen wirken sich jedoch auf den gesamten Körper aus, weshalb im Winter beispielsweise Entzündungswerte im Blut ansteigen. Die bekannteste Funktion von Vitamin D ist die Beteiligung am Knochenstoffwechsel. So fördert es die Aufnahme (Resorption) von Calcium und Phosphat aus dem Darm sowie deren Einbau in den Knochen und nimmt damit eine Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisierung ein. Inzwischen wird Vitamin D von Wissenschaftlern auch als Hormon bezeichnet (Vitamin D Hormon), da es das Ablesen hormonsensitiver Gene reguliert. Der Vitamin-D-Spiegel nimmt außerdem Einfluss auf die Produktion und das Ausschütten der Schilddrüsenhormone sowie die Sekretion von Insulin. Eine ausreichende und stabile D-Versorgung sollte deshalb das ganze Jahres sichergestellt werden. Irrtum 4: 1000 IE (Internationale Einheiten) pro Tag reichen aus Diese Menge galt jahrelang als offizielle Empfehlung. Mehrere Studien konnten mittlerweile belegen, dass bei dieser Berechnung des Vitamin-D-Bedarfs statistische Fehler begangen wurden, die den tatsächlichen Bedarf um den Faktor 10 zu niedrig angesetzt haben.… weiterlesen

Für Sie getestet: Vitamin C Booster von Noble Panacea

Vitamin C spielt nicht nur in der Ernährung eine große Rolle. Auch in der Hautpflege ist es inzwischen nicht mehr wegzudenken. Klar, denn es ist der Top-Wirkstoff, wenn’s um den begehrten Glow geht. Doch nicht nur das – das wasserlösliche Vitamin gehört zu den wichtigsten Zellschützern. „Vitamin C als Serum kann den Sonnenschutz unterstützen und Pigmentstörungen vorbeugen“, bestätigt mir der Münchner Dermatologe Dr. Christian Merkel. Er empfiehlt mir deshalb, ein Vitamin C-Serum zum Beispiel auch morgens vor dem Sonnenschutz aufzutragen. Ich bin gespannt auf mein Testprodukt, den „Vitamin C Booster“ von Noble Panacea. Der Booster-Test Das Produkt, das ich teste, enthält mehr als 20 Prozent stabilisierte reine Ascorbinsäure, sowie weitere natürliche Vitamin C-Quellen wie Acerola, Camu Camu und Kakadu-Pflaume. Leider kommt das aber bei vielen Produkten gar nicht zur vollen Entfaltung, da Vitamin C licht -und luftempfindlich ist und dadurch viel von seinem Potenzial einbüßt. Bei Noble Panacea jedoch soll eine spezielle Technologie (OSMV) greifen, die den Wirkstoff einkapselt und dadurch schützt. Sie ermöglicht zudem, dass das Vitamin C nicht auf einmal, sondern kontinuierlich den ganzen Tag über an die Haut abgegeben wird. So wird auch die Wirkung vervielfacht. 20 Prozent klingt ganz viel, und ich weiß, dass Vitamin C die Haut auch reizen kann. Da meine Haut sehr empfindlich ist, bin ich also vorsichtig. Ich teste zunächst in der Armbeuge. Da sich am Abend keine Rötung zeigt, beginne ich am nächsten Morgen mit meiner 30tägigen Kur. Und tatsächlich: Keine Rötung, keine Spannung, eigentlich fühlt sich meine Haut ganz gut. Anschließend trage ich, wie jeden Tag meine gewohnte Pflege mit SPF 50 auf. Ganz traue ich dem Frieden noch nicht, daher steigere die Dosis langsam, erst benutze ich das Produkt nur jeden zweiten Tag, doch nach einer Woche verwende ich es täglich. Fazit: Meine empfindliche Haut hat das Vitamin C-Serum bestens vertragen. Sie sieht schon nach ein paar Tagen wirklich frischer aus. Und der Glow? Ja, auch der stellt sich nach und nach ein. Ob es auch Pigmentflecken reduziert? Kann ich nicht sagen, da ich im Gesicht keine habe. Aber ein Extrakt aus Weisskiefernrinde verspricht, das Vitamin auch bei diesem Job zu unterstützen. Doch andere Pluspunkte hab ich noch gefunden: Das Produkt ist ein perfekter Reisebegleiter, denn es ist in kleine Sachets verpackt, die eine großzügige Einmalportion enthalten. Darüberhinaus ist die Formel vegan und frei von umstrittenen Inhaltstoffen. „The Exceptional Vitamin C Booster“ von Noble Panacea, 30 Dosen, 167 Euro, Refill (30 Dosen) ist ab Januar 2023 erhältlich für 154 Euro… weiterlesen

Für Sie getestet: „Vegan Vitamin D3“ von Foondiert

Nahrungsergänzungsmittel (NEM) überschwemmen derzeit den Markt. Aber welche braucht man, welche braucht man nicht? Und wie ist die Bioverfügbarkeit der einzelnen Produkte, kann der Körper sie überhaupt verwerten? Das sind Fragen, die bei den meisten NEMs keiner schlüssig beantworten kann. Das lässt mich immer etwas frustriert zurück. Vitamin D3, das Sonnen-Vitamin Anders ist es bei Vitamin D3, dem sogenannten Sonnen-Vitamin. Rund 80 bis 90 Prozent des Tagesbedarfs werden unter dem Einfluss von Sonnenlicht über die Haut gebildet. Der Rest muss zugeführt werden – über Nahrungsmittel, aber nur wenige enthalten Vitamin D (z. B. Eigelb, Pilze, Käse), oder über NEMs. Deshalb macht dieses Supplement durchaus Sinn. Vitamin D3 ist ein essenzielles Vitamin für unseren Körper. Indem es die Aufnahme von Kalzium im Darm fördert trägt es zur Erhaltung starker Knochen und gesunder Zähne bei. Es hat außerdem Einfluss auf die Muskelfunktion und das Immunsystem. Inzwischen gibt es sogar Hinweise, dass ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel das Risiko für akute Atemwegsinfekte erhöht. Gemessen wird Vitamin D in Mikrogramm (µg) oder internationalen Einheiten (IE). 1 µg entspricht 40 IE. Präparate mit einer Tagesdosis von über 10 bis 25 μg ( 400 bis 1000 IE) sind apothekenpflichtig, über 25 μg (1000 IE) verschreibungspflichtig. Hohe Bioverfügbarkeit Zurück zur Bioverfügbarkeit. Die wird bei den Foondiert-Produkten sehr ernst genommen. Übrigens der Name Foondiert leitet sich phonetisch vom deutschen fundiert ab, für das alle Rezepturen, Expertise und auch das durchdachte Packaging stehen. Die Gründerin Dr. Natalie Validi (Foto) hat als approbierte Apothekerin 25 Jahre lang in forschenden Pharmaunternehmen gearbeitet. Sie sagt: „Wir legen besonderen Wert auf die hohe Bioverfügbarkeit unserer Inhaltsstoffe, weil der gesundheitliche Nutzen eines Nährstoffs durch seine Bioverfügbarkeit im Körper begrenzt ist. Wir verwenden Nährstoffe in ihrer biologisch aktiven Form, die vom Körper ohne Umwandlungsverluste direkt aufgenommen und verwertet werden können.“ Spray statt Tabletten Was mir an dem Vitamin D3 Spray von Foondiert besonders gefällt: Ich muss keine Tabletten schlucken (hasse ich!). Das Direkt-Spray wird über die Mundschleimhaut aufgenommen und ist für den Organismus schnell verfügbar.Täglich ein Sprühstoss genügt. Er enthält 1000 IE, damit bin ich auf den Monat hochgerechnet gut versorgt. Was gerade in der kommenden Herbst-Winter-Saison sinnvoll ist, wenn die Sonne wenig bis gar nicht scheint. Das hoch bioverfügbare D3 von Foondiert wird aus Flechten gewonnen und ist natürlich ohne Palmöl formuliert. Auch Zusatz- und Füllstoffe, Allergene, künstliche Aromen und tierische Inhaltsstoffe jeglicher Art und Gentechnik finden bei dieser Marke nicht statt. Das Vegan Vitamin D3 schmeckt noch nicht mal schlecht, ein bißchen ölig vielleicht für meinen Geschmack.… weiterlesen

Für Sie getestet: „Vitamin C Booster“ von Eucerin

Eine paar feine Linien, vor allem die über der Oberlippe, stören mich schon länger. Und Vitamin C ist bekannterweise nicht nur ein starkes Antioxidans, sondern auch der Schlüssel zur Synthese von Kollagen in den Hautzellen. Deshalb kam ich auf den „Vitamin C Booster“ von Eucerin. Er enthält 10% reines Vitamin C also zehnmal so viel wie eine Orange, aber nicht zu viel, so dass es Irritationen hervorrufen könnte. Die beginnen bei Formeln über 20 Prozent. In dem Booster stecken außerdem kurzkettige Hyaluronsäure, die hilft, Falten zu mildern und Licochalcone A zur Verstärkung der antioxidativen Wirkung von Vitamin C. Was mir auch gefällt, dass das Vitamin C erst beim Benutzen des Spenders frisch aktiviert wird, da das wasserlösliche Vitamin sich unter Sauerstoffeinwirkung abbaut. Auf Knopfdruck geht es los Drücken, schütteln, frisch gemischt auf die Haut – so lautet die Anweisung. Also entferne ich zuerst die Folie am Boden des Spenders, damit ich den Druckmechanismus betätigen kann, der das Vitamin C-Pulver in das Hyaluron-Serum presst. 10 Sekunden schütteln, um die beiden Komponenten zu mischen. Dann drücke ich zwei Tropfen aus dem Spender und trage sie über der Oberlippe auf. Die Textur ist ziemlich dünnflüssig. Ich muss aufpassen, dass nichts vom Finger tropft. Ich wende es zweimal täglich an. Tagsüber trage ich darüber eine Creme mit Lichtschutzfilter auf – auch jetzt im Winter. Vitamin C hat nämlich die Eigenschaft, dass es die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen kann. Und ich will keine Pigmentflecken riskieren. Innerhalb von 21 Tagen sollte der Booster aufgebraucht sein, damit seine Wirksamkeit gewährleistet bleibt. Ich stelle auch fest, dass sich das anfangs weißliche Serum gegen Ende zu gelblich verfärbt – ein Anzeichen dafür, dass der Oxidationsprozess einsetzt. Das erste Fläschchen ist leer, eine Verbesserung kann ich noch nicht feststellen. Ich beginne mit dem zweiten aus dem Dreierpack. Nach acht Wochen sind die Linien über der Oberlippe tatsächlich deutlich feiner und weniger sichtbar. Nur eine tiefere hält sich hartnäckig… „Hyaluron-Filler Vitamin C Booster“ von Eucerin, 3x8ml, ab 32 Euro… weiterlesen

Hautpflege im Frühjahr: Zeit zum Wechseln

Hautpflege ist keine Routine, die in Stein gemeiselt ist. Je nach Jahreszeit ist ein Nachjustieren bzw. Anpassen nötig. Nach den frostigen Monaten wechseln wir schließlich auch die Reifen an unserem Auto, tauschen T-Shirt gegen Rollkragenpullover. Alles ganz selbstverständlich. Keine Diskussion. Aber was ist mit unserer Haut? Hautpflege sollte sich an die Jahreszeit anpassen. Denn mit dem Wechsel von Winter zu Frühling ist die Haut weniger Kälte und trockener Luft ausgesetzt, dafür höherer Luftfeuchtigkeit und mehr Sonne. Während wir sie in der kalten Jahreszeit mit Schichten von reichhaltigen Cremes, Seren und Ölen gepampert haben, ist jetzt mehr Leichtigkeit gefragt. Sie werden jetzt vielleicht sagen, dass der Tiegel der teuren Wintercreme noch halb voll ist. Den kann ich doch jetzt nicht einfach ausmustern. Zumindest für die Anwendung im Gesicht sollten Sie das tun. Halten wir weiter an den winterlichen Ritualen fest, bekommt die Haut bei wärmeren Außentemperaturen und steigender Luftfeuchtigkeit unter den dicken Pflegeschichten bildlich gesprochen regelrecht Atemnot. „Die fettreichen Produkte würden die Poren verstopfen und zu Hitzestau führen. Es entstehen Rötungen und schlimmstenfalls Entzündungen“, sagt Dr. Timm Golüke, Dermatologe in München. Ab in den Müll muss die Wintercreme trotzdem nicht. Mein Tipp: Ich benutze sie fürs Dekolleté, und auch für die Schienbeine, die ja gerne zu Trockenheit neigen, bekommen etwas davon ab. Luxus, ich weiß. Aber bevor das Produkt bis zum nächsten Winter geöffnet im Tiegel vor sich hin gammelt und dann unbrauchbar ist… Hautpflege im Frühjahr: UV-Schutz SPF50 Am besten ersetzt man im Frühjahr den reichhaltigeren Moisturizer oder das ölhaltige Serum durch eine hyaluron-, wasser- oder Aloe Vera-basierte Textur. Jetzt kann die Haut von alleine mehr Feuchtigkeit speichern und braucht in dieser Hinsicht weniger Unterstützung. Und so ein leichtes Serum verfügt trotzdem über alle Nährstoffe, die die Zellen benötigen. Außerdem wird es schneller absorbiert, was tagsüber von Vorteil ist. Zusätzlich rät die New Yorker Dermatologin Dr. Patricia Wexler dringend zu einem hohen Lichtfilter: „Während im Winter ein Moisturizer mit SPF 30 ausreichend ist, sollte es jetzt, abgesehen von Lotion und Make-up, mindestens ein SPF 50 sein.“ Hautärzte sind sich längst einig, dass unbeachtet von Wetter und Temperatur, alle Körperteile, die dem Licht ausgesetzt sind, einen UV-Schutz benötigen – und das täglich. Die Realität sieht leider anders aus. Gerade Menschen, die in nördlichen Regionen leben oder den Winter nur selten im Freien verbracht haben, vergessen auch im Frühjahr gerne den Sonnenschutz. Deshalb jetzt eine neue Flasche kaufen – und nicht erst im Sommer – und gleich damit beginnen, wenn es nach draußen geht.… weiterlesen

Für Sie getestet: Rosen-Pflege-Linie aus Italien „Acqua alle Rose“

Acqua alle Rose ist neben Borotalco die zweite Brand, die in meinem Badezimmer in Italien Einzug gehalten hat. Übrigens derselbe Hersteller. Eine liebe Freundin aus München (!) hat mich darauf gebracht, weil sie die Produkte mit nach Deutschland bringen wollte. Gemeinsam haben wir uns auf die Suche nach Acqua alle Rose gemacht. Die Verpackung hat mir sofort gefallen mit ihrem verschnörkelten, italienisch-antiquierten weißen Etikett auf meerblauem Flakon. Der günstige Preis hat mich überrascht bei dem komplizierten Destillations-Verfahren von Rosen. Acqua alle Rose – ein Blick in die Historie Wie der Name schon vermuten lässt, ist Rosen-Essenz die Basis all dieser Produkte. Die Ursprünge der Linie liegen weit zurück. 1843 eröffnete Henry Roberts im Zentrum von Florenz das pharmazeutische Labor H. Roberts & Co. Ihr destilliertes Rosenwasser kam aber erst 1867 auf den Markt. Die Mischung von reinem destilliertem Wasser und Auszügen aus edlen Rosen wurde zum Schönheitsgeheimnis von Generationen italienischer Frauen. Bereits in den 1930 Jahren konnte die Produktion ausgeweitet werden, weil die Nachfrage nach dem Gesichtswasser ständig stieg. 1983 erschien dann die erste Werbung, die anpries, dass Roberts Rosenwasser „den Schleier der Müdigkeit aus Ihrem Gesicht entfernt“. 2014 ist das erste Gesichtspflege-Sortiment marktreif und 2020 folgt ein komplettes Sortiment mit dem unverwechselbaren Duft von Rosen – für alle Hauttypen und für jedes Alter. Rosen, Rosen, Rosen Für das destillierte Gesichtswasser werden die verschiedensten Rosenarten verwendet – von Rosa Janina (Hagebutte) über Rosa Mosqueta, die reich ist an Omega 3, Omega 6 und Vitamin A, über Rosa Centifoglia bis hin zur bekannten Damaszener Rose, die auch in der Parfum-Herstellung einen wichtigen Namen hat. Die Extrakte besitzen nicht nur eine hohe Pflegewirkung, sondern geben den Produkten auch ihren dezent-delikaten Duft. Gerade die Hagebutte gehört zu den zahllosen Arten von Wildrosen, die in den italienischen Wäldern, vor allem im Apennin wild wachsen. Die kleinen roten Beeren sind eine unglaublich reiche Quelle für Vitamin C, das in bis zu 100-facher Konzentration im Vergleich zu Zitrusfrüchten enthalten ist. Verwendet werden neben den Hagebuttenbeeren auch Teile der Blume wie Blütenblätter und Knospen. Ihre kosmetische Wirkung ist äußerst potent, denn Vitamin C besitzt eine starke antioxidative Wirkung, die Schäden durch freie Radikale entgegenwirkt und die Lichtalterung bekämpft. Außerdem enthält die Frucht natürliche Säuren mit glättender und feuchtigkeitsspendender Wirkung, Gerbstoffe und Carotinoide. Das alles sind wertvolle Substanzen für das Gleichgewicht der Haut, die ihr adstringierende, reinigende und gefäßschützende Eigenschaften für die Mikrozirkulation bieten. Das Tonic in der iconischen blauen Flasche Zu meinen Lieblingsprodukten gehört das „Acqua distillata alle rose“ in der unverwechselbaren blauen Flasche.… weiterlesen

Niacinamid gilt als Power-Substanz für die Haut

Niacinamid-Cremes und -Seren sind in Drogerien und Parfümerien derzeit am stärksten gefragt und immer am schnellsten ausverkauft. Sie erleben einen absoluten Run bei den Konsumentinnen. Aber auch Männer profitieren von Niacinamid bei vergrößerten Poren, Pickeln und Falten. Niacinamid gilt als Power-Wirkstoff. Von Nivea bis hin zu Luxus-Pflegemarken wie Dr. Barbara Sturm, keine Brand kommt heute mehr ohne ihn aus. Wer sich mit Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigt, der ist sicher schon mal auf die Substanz Niacin getroffen. Dahinter verbirgt sich das Vitamin B3 (der chemische Name für Vitamin B3 lautet Niacin). Niacin wird im Körper in Niacinamid umgewandelt und ist damit eine wichtige Vorstufe von zwei Co-Enzymen mit radikaler Bedeutung für die Gesundheit des Körpers: NAD (Nicotinamidadenindinukleotid) und NADPH (Nikotinamidadenindinukleotidphosphat). Diese beiden Co-Enzyme pushen die Energie der Zellen und sind an mehr als 200 lebenswichtigen enzymatischen Reaktionen beteiligt. Wissenschaftlich belegt ist, dass diese beiden Co-Enzyme mit zunehmendem Alter abnehmen, ganz besonders im Hautgewebe. Dieser Rückgang hängt mit der Seneszenz der Zellen zusammen. Gealterte Hautzellen scheiden weniger Kollagen aus: Niacinamid könnte dazu beitragen, die Produktion wieder anzukurbeln. Auch eine durch Sonnenlicht geschädigte Altershaut kann davon profitieren. Niacinamid in Seren und Cremes In der Hautpflege spricht man von Niacinamid oder auch Nicotinamid. Das ist ein Derivat von Vitamin B3, was bedeutet, dass es eine etwas andere chemische Strukturformel aufweist als Niacin. Im kosmetischen Bereich wird das wasserlösliche Vitamin-B3-Derivat immer häufiger in Seren oder Cremes gemischt. Es gilt als Heilmittel für viele der häufigsten Probleme, die durch Stress, aber auch durch ein Überpflegen der Haut entstehen können. Niacinamid zeichnet sich in der Pflege durch fünf wichtige Vorteile aus: Es ist ein „zellkommunizierender“ Inhaltsstoff, der hilft, die Bausteine der Hautbarriere – die Ceramide und das Keratin – zu stärken. Die Verbesserung der Barriere macht die Haut widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse. Ein erhöhter Ceramidspiegel führt dazu, dass Feuchtigkeit besser gespeichert werden kann. Das wiederum bringt eine verbesserte Textur der Haut mit sich. Sie sieht praller aus und fühlt sich weicher an. Indem das Vitamin-B3-Derivat die Melanin-Produktion reguliert, lassen sich Hyperpigmentierung und ungleichmäßige Hauttöne reduzieren. Der Teint bekommt eine gesündere Farbe und wirkt weniger fahl, weil die Substanz dem Glykationsprozess entgegenwirkt, der zum Kollagenabbau beiträgt. Der Wirkstoff entfaltet eine Art Blur-Effekt: Seine entzündungshemmenden Eigenschaften tragen nicht nur zur Reduzierung von Rötungen und kleinen Unebenheiten bei, es kann auch dunkle Augenringe reduzieren. Auch die Größe der Poren lässt sich verringern und das Erscheinungsbild von Mitessern verbessern. Für jeden geeignet Niacinamid ist eine Substanz, von der jeder Hauttyp profitieren kann, denn es wirkt entzündungshemmend und hilft, überschüssiges Öl zu kontrollieren.… weiterlesen