Autor: Margit Rüdiger

CultureAndCream-Autorin aus München Beruflich als Beauty-Journalistin zu reisen, war mir nicht genug. Sechs Monate Weltreise haben auch nicht gereicht. Immer wieder zieht es mich in andere Städte, fremde Länder, zu Roadtrips und an Locations, die man kennenlernen sollte. Mich interessieren nicht nur „culture“ und „cream“, sondern auch Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Auf solche Reisen möchte ich euch mitnehmen.

Den Haag muss sich nicht hinter Amsterdam verstecken

Den Haag stand schon lang auf meiner Wunschliste. Als ich in kleiner Runde von meinem bevorstehenden Städte-Trip nach Den Haag erzählte, riet mir ein holländischer Freund vehement davon ab. „Du wirst dich zu Tode langweilen“, sagte er. „Den Haag ist klein und spießig.“ Er kommt natürlich aus Amsterdam. Wie gut, dass ich nicht auf ihn gehört habe. Im Anflug auf Den Haag. Zugegeben, die Anreise stimmte mich nicht gerade fröhlich. Flugverspätung mit Lufthansa schon ab München. In Amsterdam streikten dann die Züge, sodass ich von Schiphol nach Den Haag ein Taxi nehmen musste. 140 Euro. Mist! Blick zum Arbeitsplatz des Königs Dafür entschädigte mich bereits die Lage meines Hotels Royal Indigo. Royal weil es direkt gegenüber des Königspalastes liegt in der belebten und gemütlichen Fußgängerzone Noordeinde mitten im Stadtzentrum von Den Haag. Der Paleis Noordeinde aus dem 16. Jahrhundert ist seit 1831 der ständige Regierungssitz der Königlichen Familie. Das Royal Indigo öffnete seine Türen im Jahre 1883, wurde mehrmals renoviert. Die Farbe Indigo zieht sich wie ein roter oder besser gesagt blauer Faden durch das modern eingerichtete Vier-Sterne-Haus. Seien es die Fensterläden an dem Gebäude, Bettrahmen, Türen, Möbel oder die alten Bank-Tresore, hinter denen sich Minibar, Kaffeemaschine und Safe verstecken. Eine Reminiszenz an die früher in dem Gebäude residierende Dutch National Bank. Die Gold-Bar im Untergeschoß war früher der Tresorraum. Heute werden dort leckere Drinks serviert. Üppige Blumentapeten, erlesenes Dekor, wohin man schaut. Dabei ist nichts überladen im Royal Indigo. Es ist ein Ort purer Gemütlichkeit mit einem stimmig-fröhlichen Farbkonzept. Und immer wieder begegnet man dem Blick von Königin Beatrix – als Warhol-Pop-Art, als Foto, als Wandteller. Bummeln in der Fußgängerzone Verlässt man das Haus, steht man sofort in der Fußgängerzone. Sie erstreckt sich nach rechts und links mit hübschen kleinen Läden, Restaurants aller Nationalitäten, Cafés, Galerien. Vor vielen Läden laden Sitzgruppen und Sofas zum Verweilen ein. Ganz ohne Kaufzwang. Am Platz vor dem Königspalast wird mit voller Konzentration Schach gespielt. Besonders angetan hat es mir The Bookstor mit Leseecken, Workstations, einem Grün umwucherten Gärtchen, in dem ebenfalls Schach gespielt wird – scheint hier ein Nationalsport zu sein. Der Kaffee schmeckt exzellent, und der Kuchen ist selbstgemacht. Natürlich kann man auch ausgewählte Bücher kaufen oder nach „Pre-Loved“-Exemplaren in einem riesigen Stoß stöbern. Mit der Trambahn ans Meer Den Haag ist keineswegs klein, wie mir mein Holländer-Freund weismachen wollte. Mit 562.416 Einwohnern ist es die drittgrößte Stadt der Niederlande. Außerdem befinden sich hier der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen, der im Friedenspalast (Vredespaleis) untergebracht ist, sowie der Internationale Strafgerichtshof.… weiterlesen

Für Sie getestet: Gold-Augenmaske „Masque Ultralift Or“ von Eisenberg

Gold. Was fällt einem da als erstes ein? Als Frau ist es sicher schöner Schmuck. Männer denken wohl eher an Investitionen in Goldbarren. Doch auch in der Kosmetik wird das Edelmetall schon seit vielen Jahren eingesetzt. In der Lehre nach Paracelsus oder in der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt es als heilend wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung. Moderne Hautpflege-Produkte verwenden kolloidales Gold (auch Goldwasser genannt) in Masken, Seren und Cremes – vor allem als wirksamer Schutz vor oxidativem Stress. Denn Gold regt die Produktion von Radikalfängern wie Superoxid-Dismutase und Gluthation an. So wirkt das Edelmetall in der Haut In destilliertem Wasser gelöst stossen sich die Goldpartikel aufgrund ihrer Ladung gegenseitig ab, was sie in einem ständigen Schwebezustand hält. Die Reparatursysteme in unseren Zellen sind auf einen ungestörten Fluss der Elektronen angewiesen. Dabei hilft ihnen kolloidales Gold, indem es die Leitfähigkeit der DNS jeder Zelle erhöht. Daraus ergibt sich eine verbesserte Energieversorgung und weniger Zellschäden. Auch die natürlichen Glykationsprozesse werden gehemmt, was die Haut fester und straffer macht. Hört sich komplizierter an als es ist. Auf einen Nenner gebracht: Gold besitzt herausragende Anti-Aging-Eigenschaften. Gold-Augenmaske Dieser Eigenschaften bedient sich auch die „Masque Ultralift Or“ von Eisenberg, um die von Natur aus dünnere und kollagenarme Haut in der Augen-Region zu regenerieren und zu straffen. Das kennen wir alle: In dieser Gesichtspartie machen sich der natürliche Alterungsprozess und auch externe Faktoren wie Schlafmangel, Dehydrierung oder Umweltverschmutzung als erstes unangenehm bemerkbar. Das heißt, die Haut wird mit der Zeit fahl und trocken – und schon sind die ersten sichtbaren Alterserscheinungen wie feine Linien und Falten da. Und weil das Gegenüber zuerst auf die Augenpartie fällt, möchte jede Frau diese Zone möglichst lange jung erhalten. Aber die Augenmaske mit Lifting-Effekt enthält außer Gold noch weitere Pflege-„Goodies“ wie Kollagen-Booster-Peptide, die die Kollagensynthese aktivieren. Die Trio-Molecular®- Formula regeneriert, energetisiert und pampert die Haut mit Sauerstoff. Und nicht zuletzt versorgt hochmolekulare Hyaluronsäure die Hautoberfläche intensiv mit Feuchtigkeit. Mein neuer Gold-Standard Schon beim ersten Druck – nach dem üblichen Vorpumpen bei einem neuen Produkt – setzt der silberfarbene Spender eine goldfarbene Gel-Creme frei. Nach dem Reinigen der Haut trage ich die Maske unter dem Auge auf – dort, wo man auch ein Pad auflegen würde. Ich verteile auch etwas von dem „Gold“ über dem Auge. Die Haut strahlt schon jetzt. Zum Auftragen benutze ich lieber die Finger, obwohl dem Produkt ein Pinsel beliegt. Aber per Hand kann ich die Maske einfach besser dosieren.… weiterlesen

Generation Y – Ist ihr Selbstbewusstsein gesund oder narzisstisch?

Generation Y ist die als erste Generation, die mit digitalen Medien aufgewachsen ist. Man bezeichnet sie deshalb auch als „Digital Natives“. Sind die sozialen Medien für sie ein Fluch oder ein Segen in puncto Selbstbewusstsein. Dr. Yana Fehse, Psychologin und Mindset-Coach, gibt Antworten in diesem Interview. Typisch Generation Y. Schnell ein Selfie geknipst, mit einem Filter verschönert und zack – online. Formen soziale Medien Selbstdarsteller, die es kaum erwarten können, die eigene Nase in die Kamera zu halten? Oder sind Plattformen wie Instagram, Facebook und Co. lediglich die angemessene Bühne für das wahre Talent der Generation Y? Dr. Yana Fehse: Tatsächlich beides! Das ist wie bei einer Medaille, bei der es immer zwei Seiten gibt – und das ist hier nicht anders. Einerseits gibt es die Selbstdarsteller der Generation Y, die ein starkes Bedürfnis haben, ihre Erfolge, ihr Aussehen oder ihre Abenteuer der Welt mitzuteilen, um so möglichst viele positive Reaktionen und Bestätigungen von anderen zu erhalten. Bei diesen kann es so sein, dass sie übermäßig viel Zeit und Aufmerksamkeit in die Erstellung des perfekten Selfies oder die Inszenierung des eigenen Lebens investieren. Andererseits bieten soziale Medien eine Plattform für kreativen Ausdruck, Inspiration und das Teilen von Talenten. Viele Künstler, Fotografen, Autoren und andere kreative Menschen nutzen diese Plattformen, um ihre Arbeiten einem breiten Publikum zugänglich zu machen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Auch für die Generation Y, die als erste Generation mit digitalen Medien aufgewachsen ist, können soziale Medien eine sehr gute Möglichkeit sein, ihre kreativen Fähigkeiten und Interessen zu präsentieren. Mit dem ständigen Drang, uns und unsere Erlebnisse online zu präsentieren, könnten wir uns ja fast selbst zum Mittelpunkt des Universums erklären. Aber ist das wirklich ein Phänomen der jüngeren Generationen? Und ist es nicht eigentlich nur menschlich, unser Leben und unsere Erfahrungen zu feiern und uns dabei auch mal in Szene zu setzen? Dr. Yana Fehse: Der Drang, sich selbst und das eigene Leben online zu präsentieren, betrifft nicht ausschließlich jüngere Generationen, sondern kann in allen Altersgruppen beobachtet werden. Außerdem ist dieses Verhalten nichts Neues. Menschen haben zu allen Zeiten mitunter den Wunsch gehabt, sich ihren Zeitgenossen zu präsentieren und so auch der Nachwelt in Erinnerung zu bleiben, wobei stets alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt wurden. Es liegt eben in unserer menschlichen Natur, etwas Besonderes zu sein und von anderen als bedeutend wahrgenommen zu werden. Natürlich war und ist dieses Bedürfnis bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Früher wurden Bilder „geschönt“ gemalt und der Inhalt von Büchern „frisiert“.… weiterlesen

Für Sie getestet: Trockenshampoo „Root Refresh Stick“ von Leon Miguel

Ein Trockenshampoo mal nicht zum Sprühen, sondern zum Schütten mit integriertem Puderkissen – das ist doch mal was Neues. Erfunden hat es Leon Miguel-Gründer Marc Barthel. Der Berliner Schauspieler („GZSZ“, „Türkisch für Anfänger“), auch bekannt als Sänger unter dem Namen Jesse D’Lane, kümmert sich mit seinem Unternehmen um innovative Haar-Problem-Lösungen. Von ihm stammt auch das Schütthaar-Haar Fiber in verschiedenen Haarfarben. Es hat einen Sofort-Auffüll-Effekt bei Geheimratsecken, Haarausfall und lichtem Haar. Eigener Leidensdruck Warum Marc Barthel gerade Haare besonders am Herzen liegen? Er selbst litt bereits mit Anfang Zwanzig an den optischen Folgen von erblich bedingtem Haarausfall, was seinem Selbstbewusstsein und seiner Karriere als Schauspieler nicht gerade förderlich war. Barthel durchforstete den Haarprodukte-Markt nach hochwertigen Lösungen, wurde aber nicht fündig. Aus dieser Situation heraus entstand die Marke Leon Miguel unter dem Motto: Es geht immer noch besser.Inzwischen hat sich der Hair Fiber-Erfinder allerdings einer Haartransplantation unterzogen – als die dauerhaftere Lösung. Das aber nur am Rande. Zurück zum „Root Refresh Stick“. Trockenshampoo im Kompaktformat Der Leon Miguel „Root Refresh Stick“ besteht aus einer handlichen, runden Dose an deren Ende ein weißes Puderkissen sitzt. Indem man es auf die Haaransätze oder die Scheitelpartie drückt, werden fettende Ansätze schnell mattiert und die Haare sollen frisches Volumen erhalten für 24 Stunden. Auftragen, einmassieren, ausbürsten und wie gewohnt stylen – heißt es in der Werbung. Alles easy oder nicht? Sind die Ansätze fettig, kann man sie mit dem Stick gut auffrischen. Aber Volumen für die übrigen Haare? Da kann die Puderdose mit den üblichen Trockenshampoos in Sprayform nicht mithalten. Mit dem Kissen lässt sich der Puder einfach nicht so großzügig verteilen, er wirkt eher punktuell. Und das Auftragen dauert auch länger als ein Sprühstoss. Allerdings lassen sich die feinen Puderpartikel des „Root Refresh Sticks“ rückstandslos auskämmen und verkleben die Haare nicht. Fazit: Gut geeignet, wenn man nur fettige Ansätze auflockern und damit eine Haarwäsche hinauszögern will. Wer mehr Volumen im gesamten Haar erreichen will, wird mit dem Produkt nicht glücklich werden. Positiv an dem Trockenshampoo ist sein handliches Taschen-Format – praktisch auch auf Reisen. Und wie alle Leon Miguel Artikel ist auch dieses Produkt vegan und cruelty-free. „Root Refresh Stick“ von Leon Miguel, 8,5 g, 14,95 Euro… weiterlesen

Für Sie getestet: 8-Tage-Kur „OliPhenolia C“ mit Orangen von Fattoria La Vialla

Das „OliPhenolia Bitter“ von der Fattoria La Vialla ist für mich inzwischen zu einem regelmäßigen Ritual geworden. 3-4 mal im Jahr mache ich mit dem flüssigen Nahrungsergänzungsmittel eine 16-tägige Kur. Meine Haut dankt es mir ebenso wie mein Immunsystem. An den bitteren Geschmack der braunen Flüssigkeit habe ich mich inzwischen gewöhnt. Jetzt hat OliPhenolia Konkurrenz aus dem eigenen Haus bekommen und zwar in Gelb mit großem „C“. OliPhenolia mit Vitamin C Die Basis ist immer noch der Olivenwasserextrakt, der bei der Olivenpressung entsteht. Das vermeintliche Abfallprodukt ist besonders reich an Polyphenolen, darunter Hydroxytyrosol, Tyrosol und Oleocanthal. Diesen drei Phenolen wird beispielweise zugeschrieben, dass sie höchst aktiv und nachweisbar die Heilungswirkung von Fibroblasten verstärken. Das sind jene Zellen, die bei der Reparatur geschädigter Haut durch Verletzungen eine entscheidende Rolle spielen. “Wir fanden heraus, dass die Fibroblasten wandern, wenn sie den phenolischen Verbindungen ausgesetzt werden. Das bedeutet, dass sie sich bewegen, um die durch die Wunde verursachte Lücke zu schließen, was ihre Heilungswirkung begünstigt“, bestätigt Lucía Melguizo-Rodríguez, Wissenschaftlerin an der Universität Granada. Orangen aus Sizilien Das „C“ verdankt das neue Oliphenolia sizilianischer Orangen (70%). Sie sind eine natürliche Kalium-Quelle für ein gesundes Nervensystem und eine normale Muskelfunktion. Besonders reich an Vitamin C stärken sie das Immunsystem. Aber Vitamin C hat noch viele weitere positive Effekte auf unseren Organismus: Es fördert die Kollagenbildung, die für die Funktionsfähigkeit von Blutgefäßen, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch, Haut und Zähnen wichtig ist, und erhöht die Aufnahme von Eisen. Zudem reduziert es Ermüdungserscheinungen. Erst rühren, dann trinken Allerdings ist das gelbe Konzentrat etwas gewöhnungsbedürftig. Im dem kleinen Gläschen befindet sich nur wenig Flüssigkeit mit einem halbfesten Kern aus den ganzen Orangen (Citrus sinensis), denn die Schale der Orange enthält dreimal so viel Vitamin C wie das Fruchtfleisch und der Saft und viermal so viele Ballaststoffe. Wer gerne „Marmelade“ isst, also die typisch englische Orangen-Marmelade, wird sich freuen. Schmeckt so ähnlich. Bevor man das „OliPhenolia C“ verzehren kann, muss man es mit einem kleinen Löffel aufrühren, aber vorsichtig, damit nichts von der Flüssigkeit herausschwappt. Dann kann man es löffelweise essen. Ich persönlich mochte noch nie Orangen-Marmelade und habe beim ersten „OliPhenolia C“-Versuch auch gleich entsprechend das Gesicht verzogen. Aber die Vorteile von Vitamin C haben mich motiviert, dran zu bleiben. Und was soll ich sagen: Inzwischen habe ich mich an den Geschmack gewöhnt und das kleine Gläschen ist ja auch schnell geleert. Nur auf mein Toastbrot kommt mir immer noch keine Orangen-Marmelade!… weiterlesen

Carbon Peeling: Schwarz macht schön

Das Carbon Peeling ist allerschönste Schwarzmalerei á la Hollywood. Viele Celebrities wie Jennifer Aniston und Angelina Jolie schwören darauf. Inzwischen ist das Treatment unter der Bezeichnung Hollywood Peel auch bei deutschen Ärzten in der ästhetischen Dermatologie angekommen. Dass es einen echten Hingucker bewirkt liegt nicht nur an der kohlrabenschwarzen Farbe, die man für das einstündige Treatment im Gesicht trägt. Maßgebend für das Carbon Peeling ist eine schwarze Kohlenstoff-Nanopartikel-Masse, die als Maske auf das Gesicht gepinselt wird. Anschließend wird sie mit dem Carbon-Laser, die exakte Bezeichnung lautet Q-switched Nd: Yag-Laser, Zentimeter für Zentimeter wieder abgetragen. Ursprünglich entwickelt wurde dieser Lasertyp zur Behandlung von Pigmentstörungen, denn seine Wellenlänge zielt nur auf dunkle Farben ab. Das ist der Grund, warum die Farbe der Peeling Maske schwarz ist. Sie überlistet sozusagen den Laser, wirkt wie eine künstliche Pigmentierung. Carbon bindet Talg und Fett Carbon ist Kohlenstoff. „Erstmal bindet der Kohlenstoff Talg und Fett bis in die Poren rein, dann schießt der Laser ihn weg und somit auch die Verunreinigungen, Talg etc. Ganz wenig wird damit auch die Hornschicht abgetragen“, sagt Dermatologe Dr. Timm Golüke, der das Carbon Peeling in seiner Münchener Praxis anbietet. Den Effekt beschreibt er so: Das Hautbild wird verfeinert und egalisiert, oberflächliche Pigmentflecken werden aufgehellt, Unreinheiten beseitigt. Auch Fältchen und Linien werden minimiert und die Kollagen- und Elastin-Neubildung sowie die körpereigene Hyaluronbildung angeregt. Bei öliger Haut kommt die Talgproduktion wieder ins Gleichgewicht. Logisch, dass die „Verjüngung“ nicht von heute auf morgen eintritt. Um sichtbare Resultate zu erreichen, braucht es manchmal sogar bis zu fünf bis acht Behandlungen im Abstand von zwei Wochen je nach Zustand und Ausgangsbefund der Haut. So weit so gut. Aber was man nicht selbst ausprobiert hat, kann man schlecht beurteilen. Deshalb mache ich einen Termin bei der medizinischen Fachkosmetikerin Nathalie Plattl in der Praxis von Dr. Timm Golüke. Schwarzmalerei Los geht’s. Die Haut wird zuerst gereinigt und dann die schwarze Kohlenstoffpaste mit einem Pinsel auf das ganze Gesicht aufgetragen. „Die Schicht darf nicht zu dick sein, weil der Laser sonst nicht durchdringt“, erklärt sie mir. Nur Augen und Mundpartie bleiben frei. Die schwarze Maske fühlt sich angenehm kühl an. Dann werden mir Augenpads aufgelegt und darüber eine dunkle Brille zum Schutz vor den Laserstrahlen aufgesetzt. Die Behandlerin trägt übrigens die gleiche. Nathalie beginnt an meiner Stirn mit dem Lasern. Der gelbliche Laserstrahl von etwa einem Zentimeter Durchmesser blitzt auf und zersprengt dabei die schwarzen Kohlenpartikel. Darunter kommt meine natürliche Hautfarbe in hellem Kontrast zum noch schwarzen Rest wieder zum Vorschein.… weiterlesen

Für Sie getestet: Raumdüfte von Ousia Essence

Ich liebe Raumdüfte, weil sie im Nu die Umgebung erfrischen und die eigenen Sinne beleben. Nicht erst seit der Corona-Pandemie habe ich immer einige Varianten vorrätig. Allerdings bin ich dabei ziemlich wählerisch – der Raumduft darf nicht zu penetrant sein und auch keine schwere „Kopf-benebel-Note“ haben. Synthetische Düfte kommen mir nicht in die Wohnung, denn sie beinhalten oft chemische Zusätze und Lösungsmittel, die mir als Allergikerin ganz schnell Atemprobleme verursachen können. Raumdüfte aus Stuttgart Alle Raumdüfte von Ousia Essence 100 Prozent sind naturrein und vegan, das ist schon mal ein Pluspunkt auf meiner Liste. Der Name Ousia ist übrigens im Griechischen angesiedelt ist, was nicht gerade auf die Made-in-Germany-Marke hinweist. Ousía (griech. οὐσία) ist – wie es bei AnthroWiki nachzulesen – ein Terminus der Metaphysik und Ontologie. Es handelt sich um ein vom Partizip seiend abgeleitetes Substantiv und wird ins Deutsche mit Seiendheit am genauesten übersetzt. Häufig wird es aber auch mit das wahrhafte Sein, die Wirklichkeit, Substanz oder Wesen wiedergegeben. Aha! Jedenfalls hat die coole, junge Lifestyle-Brand drei Wellness-Sprays auf den Markt gebracht, die alles haben, was einen qualitativ hochwertigen Raumduft ausmacht. Sie sind frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, enthalten natürliche ätherische Öle und vergällten Bio-Alkohol. Die Sprays wie auch deren nachhaltige Umverpackung werden in der Nähe des Stuttgarter Ousia Essence-Headquarter produziert. Ein Moodbooster für jede Stimmung Je nach Laune und Bedürfnis kann man sich für eine der drei Duftrichtungen entscheiden. „Lemongrass Mint Coriander dancing“ wirkt belebend durch exotischen Koriander, prickelnde Minze und herbes Zitronengras. „Thyme Lavender Orange dreaming“ ist ein eher harmonisierender Moodbooster. Er duftet nach Lavendel, Orange und aromatischem Thymian. „Salvia Bergamot Pine relaxing“ besitzt eine ausgleichende Wirkung. Ich habe mich für letzteren entschieden. Mir gefällt der holzige Duft einer seltenen Zirbelkiefer, die an den Hängen Südtirols wächst, in Kombination mit Noten von Salbei und frischer Bergamotte. Ich genieße seine ausgleichende Wirkung und versprühe ihn gerne mal zwischendurch im Home-Office oder abends im Wohnzimmer, wenn mir danach ist oder der Tag besonders stressig war. Das 50ml-Raumspray passt auch gut in die Handtasche oder die Computer-Bag. Vor Gebrauch das Fläschchen gut schütteln und 3-4 Sprühstöße großzügig im Raum verteilen. Vorher ausgiebig lüften „Die Grundlage für die Anwendung von ätherischen Ölen sollte immer frische Luft sein“, sagt Maria Kettenring. Die Aroma-Expertin hat mehrere Bücher über die Anwendung und die Heilkräfte ätherischer Öle geschrieben. Sie ist davon überzeugt, dass bestimmte Raumdüfte wie Zitron, Lemongrass, Myrte und Thimian die Raumluft reinigen und so eine bessere Atmosphäre schaffen können.… weiterlesen

Für Sie getestet: „Besenreiser Pflegebalsam“ von Allgäuer Latschenkiefer

Besenreiser – was sind das eigentlich? Und bedeuten sie mehr als ein optisches Problem? Das sind die häufigsten Fragen, wenn es um Besenreiser geht. Damit gemeint sind feine, erweiterte Blutgefäße an den Beinen, die direkt unter der Hautoberfläche liegen und rötlich bis blau-violett durchschimmern. Meist nur wenige Zentimeter lang können sie im Bereich der Ober- und Unterschenkel auftreten und auch an den Knöcheln. Ihren Namen verdanken sie den typischen Verästelungen, die an einen Reisigbesen erinnern. Was Besenreiser hervorruft ist eine mehr oder weniger ausgeprägte Venenwandschwäche. Das bedeutet, dass das Blut in den Venen aufgrund einer Funktionsschwäche der Venenklappen an Fließgeschwindigkeit verliert. Dadurch staut es sich in den Beinvenen, die durch den ständig erhöhten Druck ausleiern. Die Ursache für diesen Defekt sind vielfältig: genetische Veranlagung, übertriebene Sonnenbäder, Übergewicht und Bewegungsmangel. Auch stundenlanges Stehen oder Sitzen im Job und Hormonschwankungen wie sie in der Schwangerschaft, der Pubertät oder den Wechseljahren stattfinden, begünstigen die Entstehung von Besenreisern. Besenreiser – meist trifft es Frauen Gefährlich sind Besenreiser nicht und auch nicht behandlungsbedürftig, so lange sie weder kribbeln, noch Schmerzen oder Spannungsgefühle verursachen. Sie sehen eben einfach nur unschön aus und sind besonders im Sommer ein Ärgernis, wenn die Beine kleidungsmäßig mehr in den Blickpunkt gerückt werden. Denn leider sind wieder mal die Frauen häufiger davon betroffen als Männer. Experten gehen davon aus, dass 80 Prozent der Bevölkerung sich damit herumschlagen müssen. Wer das Problem in seiner Familie kennt, sollte rechtzeitig vorbeugen mit viel Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung. Auch Kompressionsstrümpfe/-strumpfhosen können helfen und gegebenenfalls ein Fortschreiten verlangsamen. Ebenfalls hilfreich sind abrupte Temperaturwechsel wie Wechselduschen, kalte Güsse und Wassertreten bzw. Kneipp-Kuren. Denn bei Wärme weiten sich die Gefäße, bei Kälte ziehen sie sich zusammen, was deren Elastizität und die Durchblutung verbessert. Anti-Besenreiser-Pflege Natürlich gibt es auch jede Menge Plege-Substanzen, die bekannt dafür sind, die Durchblutung in den Beinen anzuregen, was wiederum die Sichtbarkeit der störenden Äderchen verbessert. Dazu gehören Rosskastanien- und Weinlaub-Extrakt, Campher, Latschenkiefernöl, Koffein, Menthol und Kollagen. In geballter Ladung sind sie in dem neuen „Besenreiser Balsam“ von Allgäuer Latschenkiefer, eine der vier Marken der Dr. Theiss Naturwaren, enthalten, den ich zweimal täglich in Unterschenkel einmassiere. Er fühlt sich nicht nur angenehm frisch und kühl auf meinen Beinen an, sondern hat einen weiteren Pluspunkt. Gelbliche kosmetische Pigmente in dem Balm kaschieren die Äderchen recht gut bereits nach dem Auftragen. Color Correction nennt man den Effekt, denn Gelb neutralisiert Blau. Wer noch mehr tun möchte, gerade wenn sich die Beine müde und schwer anfühlen: Als Ergänzung zum Balm gibt es einen „Besenreiser Kältespray“.… weiterlesen

Für Sie getestet: 3 vegane Lip Liner „Read My Lip Liner“ von Dashl

Mit Lip Linern ist es so eine Sache. Es ist nicht so einfach, einen wirklich guten Konturenstift zu finden. Viele sind so hart, dass sie auf der zarten Lippenhaut unangenehm kratzen. Andere besitzen nicht die erforderliche Farbintensität oder man findet schon mal überhaupt nicht die passende Farbe zu seinem Lippenstift. Und, und, und… Lip Liner sind ein Must Dabei sind Konturenstifte ein unverzichtbares Tool für einen perfekt geschminkten Mund. Sie sorgen dafür, dass die Farbe des Lippenstifts nicht „ausläuft“ und sich in den kleinen Fältchen – wenn sie denn da sind – über der Oberlippe festsetzt. Außerdem perfektionieren sie die Konturen und sind optimale Komplizen für kleine Mogeleien, wenn die Lippen zu schmal oder ungleich sind. Dashl hat gerade einen veganen Lipliner auf den Markt gebracht, der konturiert, dabei zugleich etwas straffend wirkt und die Lippen auffüllt. Es gibt ihn in drei Farben, die eigentlich immer passen: Toffeelicious, Spice It Up und Ruby Forever. Für definierte und vollere Lippen Ich habe mich für „Toffeelicious“ entschieden, ein intensives Dunkelrosé, das tatsächlich ein wenig an die Umhüllung eines Toffifee erinnert. Mit dem reichhaltig pigmentierten Lip Liner lassen sich die Konturen um den Mund präzise definieren. Die Spitze des Stifts gleitet sanft über die Haut. Man spürt sofort, dass die Textur mit natürlichem Silikon angereichert ist. Sehen meine Lippen damit tatsächlich etwas voller aus, oder täusche ich mich da? Die Formel ist dank Jojobaöl außerdem so feuchtigkeitsspendend, dass ich damit meinen gesamten Mund ausmale und den Lip Liner anstelle eines Lippenstifts benutze. Er hinterlässt ein samtig-mattes Finish und hält über viele Stunden, ohne zu verlaufen, zu verwischen oder zu verschmieren. Man kann ihn aber genauso gut als Grundierung vor dem Lippenstift auftragen, damit dieser länger hält. Für einen 3D-Effekt empfiehlt Dashl die Kombination mit einem Lip Oil. Mir persönlich ist das aber zu viel Prominenz für die Lippen. Ab in den Kühlschrank! Insgesamt ein tolles Produkt, nur einen kleinen Wermutstropfen gibt es. Das könnte Dashl noch optimieren. Da die Mine des Lip Liners ziemlich weich ist, bricht sie beim Anspitzen oftmals ab, was gerade bei höheren Außentemperaturen zum Problem werden kann. Mein Tipp: Den Stift einige Stunden vor dem Benutzen ins Kühlfach legen! Die Marke Dashl wurde übrigens 2016 von zwei Entrepreneurinnen, Arbilina Nissan und Nina Akbari, in Stockholm/Schweden gegründet. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, die Beauty-Industrie zu revolutionieren und mehr Menschen den Zugang zu Schönheitsbehandlungen zu erleichtern. Dashl bietet Produkte und Salon-Treatments zu erschwinglichen Preisen an mit einem kompetentem Service.… weiterlesen

Was haben Düfte und Männer gemeinsam- oft flüchtig!

Düfte und Männer. Wenn ich so darüber nachdenke, wie sich mein Duft- und Männer-Geschmack über die Jahre verändert hat, erkenne ich da gewisse Parallelen. Lasse ich die Parfums, die mich durch die verschiedenen Lebensabschnitte begleitet haben, heute Revue passieren, frage ich mich bei manchen: Wie konnte ich nur! Bei den Verflossenen ist es ähnlich. Andererseits habe ich mich in einer bestimmten Situation genau damit/mit ihm wohl gefühlt. Tatsächlich fing meine Liebe zum Duft schon ganz früh an. Wildern in Mutters Rosengarten Gerade mal vier Jahre jung war ich, als ich die Lust am Parfümieren entdeckte. Dafür plünderte ich den Rosengarten meiner Mutter und weichte die roten und rosafarbenen Blütenblätter in Wasser ein. Meine Mutter war allerdings – aus purer Liebe zu mir – auch die einzige, die meine „Duftwässer“ verwendete – oder zumindest tat sie so. Mit acht war ich schwer verliebt in meinen attraktiven Vater. Dass er aus meiner Sicht meine Mutter mehr liebte als mich, schrieb ich einem quadratischen Zauber-Fläschchen zu, das sie in ihrer Frisier-Kommode verwahrte. Eines Abends, meine Eltern hatten gerade in großer Ballrobe das Haus verlassen, schlich ich mich in ihr Schlafzimmer und öffnete die Schublade, in dem der vermeintliche Schatz lag. Ich duftete mich vor dem großen Spiegel verschwenderisch ein – mit Chanel Nr. 5. Mit dem Erfolg, dass meine Kinderfrau mich anschließend in die Badewanne steckte und unsanft abschrubbte. Der erste eigene Duft Mit den Jahren nahm die Schwärmerei für meinen Vater ab und die für einen älteren Jungen aus dem Nachbar-Gymnasium zu. Ich war 13 und reif für mein erstes eigenes Parfum – davon war ich überzeugt. „Jil Sander Sun“ roch ich bei meiner besten Freundin, die echt cool war, etwas älter als ich und schon einen festen Freund hatte. Meine Patentante schenkte es mir zum Namenstag, nachdem ich nicht locker gelassen hatte. Ich fühlte mich damit total erwachsen, und doch war seine süßlich-weiche Note etwas, das mich mit meiner noch nicht ganz abgestreiften Kindheit verband. Mit 17 traf ich meine erste große Liebe. Für immer und ewig sollte es sein. Welches Parfum hätte da besser gepasst als „Eternity“ von Calvin Klein. Meine Ewigkeit dauerte allerdings nur ein gutes Jahr. Mit dem Kerl verschwand dann auch alles andere, was mich an ihn erinnerte, aus meinem Badezimmer. Ab in den Müll mit „Eternity“. Von nun an ging es erst mal à la carte weiter – bei Männern und Düften. Aber wenn ich so nachdenke, passten beide „Lebensabschnittbegleiter“ immer irgendwie zusammen.… weiterlesen

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